Portfolio erstellt als Abschlussarbeit in einer Zusatzqualifikation "Deutsch als Zweitsprache". Beinhaltet die Feinplanung einer Unterrichseinheit "Einkaufen" und die Analyse des Lehrwerks "Schritte plus Neu" aus dem Hueber Verlag unter dem Aspekt des Interkulturellen Lernens. Die Arbeit wurde im Jahr 2017 abgegeben und mit 138 von 150 möglichen Punkten bewertet. Sie kann als Anregung für das Verfassen eines eigenen Portfolios genutzt werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Arbeitsblatt / Unterrichtsfeinplanung
2. Arbeitsblatt / Unterrichtsfeinplanung
1. Arbeitsblatt / Analyse von Unterrichtsmaterial
2. Arbeitsblatt / Analyse von Unterrichtsmaterial
1. Zielgruppe
2. Zielsetzung
3. Aufbau
4. Methodische Schwerpunkte
5. Hauptsächliche methodische Ansätze
6. Welche Hinweise finden Sie zu dem von Ihnen gewählten Aspekt im Lehrwerk und im Lehrerhandbuch?
3. Arbeitsblatt / Analyse von Unterrichtsmaterial
4. Arbeitsblatt / Analyse von Unterrichtsmaterial
Arbeitsblatt / Lernerfahrungen
Selbsteinschätzung bezüglich der Lernerfahrungen
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit umfasst eine detaillierte Unterrichtsfeinplanung für einen Integrationskurs zum Thema „Einkaufen“ sowie eine fundierte Analyse des Lehrwerks „Schritte plus Neu“ unter dem speziellen Fokus des Interkulturellen Lernens. Ziel ist es, die didaktische Eignung des Lehrmaterials in einem heterogenen Lernumfeld zu evaluieren und Ansätze für eine praxisorientierte Unterrichtsgestaltung aufzuzeigen.
- Unterrichtsplanung nach lerngruppenorientierten Ansätzen
- Analyse von Lehrwerkkomponenten (Kursbuch, Arbeitsbuch, Lehrerhandbuch)
- Reflexion über Interkulturelles Lernen im DaZ-Unterricht
- Binnendifferenzierung und Einsatz multimedialer Medien
- Reflexion der persönlichen Lernerfahrungen und beruflichen Professionalisierung
Auszug aus dem Buch
Analyse von Unterrichtsmaterial
„Handlungsorientiertes Lernen“ als zentraler methodischer Ansatz des DaZ-Unterrichts und „Binnendifferenzierung“ vor dem Hintergrund sehr heterogen zusammengesetzter Kurse – beide Begriffe beschreiben herausragend wichtige Anforderungen, denen zugelassene Lehrwerke gerecht werden müssen. Inwieweit dies geschieht lässt sich in diesem Portfolio jedoch auch gut unter den Fragestellungen „methodische Schwerpunkte“ und „methodische Ansätze“ abhandeln. Das ist ein Grund, warum ich mich dafür für das „Interkulturelle Lernen“ als Analyseschwerpunkt entschieden habe.
Eine Rolle für meine Entscheidung spielt auch, dass ich auch außerhalb des Zweitsprachen-Unterrichts stark mit kultureller Heterogenität konfrontiert bin. Ich lebe in einem Stadtteil Hamburgs, der stark von Migrantinnen und Migranten geprägt ist. Sie stellen in meinem Quartier die Bevölkerungsmehrheit, sind Betreiber der meisten Geschäfte und gastronomischen Betriebe. Interkultureller Austausch findet hier im Alltag statt, nicht immer konfliktfrei. Zudem bin ich Mitglied im Interkulturellen Garten Hamburg-Wilhelmsburg, einem Verein, der sich das Ziel gesetzt hat, über das gemeinsame Gärtnern das verständnisvolle Zusammenleben von Menschen deutscher und ausländischer Herkunft zu fördern. Das Thema ist mir also im wahrsten Sinne des Wortes „nahe“. Verständnis und Toleranz zu entwickeln ist eine Notwendigkeit. Die Forderung nach Integration bestimmt auch die politische Diskussion in Deutschland und hat nach dem verstärkten Zustrom von Flüchtlingen in den letzten beiden Jahren an Dringlichkeit gewonnen. Als politisch engagierter Mensch beteilige ich mich daran.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Arbeitsblatt / Unterrichtsfeinplanung: Dieses Kapitel präsentiert einen detaillierten Entwurf für eine 90-minütige Unterrichtseinheit zum Thema „Einkaufen“ für einen Integrationskurs der Stufe A1. Es enthält Angaben zur Zielgruppe, den Lernzielen, den verwendeten Materialien sowie einen tabellarischen Ablaufplan.
2. Arbeitsblatt / Unterrichtsfeinplanung: Dies ist die Fortführung der Lehrskizze, die den methodischen Ablauf, die Sozialformen und die zeitliche Gewichtung der Unterrichtseinheit präzisiert.
1. Arbeitsblatt / Analyse von Unterrichtsmaterial: Der Autor erläutert hier die Entscheidung, das Lehrwerk „Schritte plus Neu“ unter dem Aspekt des Interkulturellen Lernens zu analysieren, begründet durch die hohe gesellschaftliche Relevanz.
2. Arbeitsblatt / Analyse von Unterrichtsmaterial: Dieser Abschnitt beschreibt die Zielgruppe, die Zielsetzung des Lehrwerks sowie den grundlegenden Aufbau und die multimedialen Zusatzangebote von „Schritte plus Neu“.
3. Arbeitsblatt / Analyse von Unterrichtsmaterial: Hier wird untersucht, wie der Aspekt des Interkulturellen Lernens bzw. der Landeskunde beispielhaft an der Lektion 2 „Meine Familie“ umgesetzt wird.
4. Arbeitsblatt / Analyse von Unterrichtsmaterial: Der Autor schätzt die Eignung des Lehrwerks kritisch ein und diskutiert das Potenzial zur Förderung interkultureller Kompetenz sowie die Grenzen durch die Sprachstufe A1.
Arbeitsblatt / Lernerfahrungen: In diesem abschließenden Teil reflektiert der Autor seine persönlichen Lernfortschritte aus der Zusatzqualifizierung und leitet Perspektiven für seine zukünftige Tätigkeit als DaZ-Lehrkraft ab.
Schlüsselwörter
Deutsch als Zweitsprache, DaZ-Unterricht, Integrationskurs, Schritte plus Neu, Interkulturelles Lernen, Landeskunde, Unterrichtsplanung, Binnendifferenzierung, Handlungsorientierung, Kommunikation, Sprachvermittlung, Lehrerfortbildung, Sprachkompetenz, Migrationshintergrund, Lernerautonomie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert einerseits eine konkrete Unterrichtsfeinplanung zum Thema „Einkaufen“ für einen Integrationskurs und bietet andererseits eine detaillierte didaktische Analyse des Lehrwerks „Schritte plus Neu“.
Welche Themenfelder stehen im Zentrum?
Die zentralen Themen sind die methodische Unterrichtsgestaltung, die Arbeit mit heterogenen Lerngruppen, der Einsatz moderner Medien sowie die Rolle des Interkulturellen Lernens im DaZ-Kontext.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, die didaktische Qualität und die Eignung von „Schritte plus Neu“ für die Integration von Zugewanderten zu prüfen und gleichzeitig den persönlichen Lernprozess des Autors während seiner Zusatzqualifizierung zu reflektieren.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es handelt sich primär um eine qualitative Analyse von Lehrmaterialien auf Basis der Vorgaben des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) und des Rahmencurriculums für Integrationskurse sowie eine strukturierte Selbstreflexion.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Konzeption einer Unterrichtseinheit, die detaillierte Untersuchung der Lehrwerkstruktur (Zielgruppe, Ziele, Aufbau) und eine vertiefende Auseinandersetzung mit landeskundlichen Inhalten.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Deutsch als Zweitsprache (DaZ), Interkulturelles Lernen, Handlungsorientierung, Binnendifferenzierung und Lernerautonomie.
Wie wird die Rolle der Foto-Hörgeschichte im Lehrwerk bewertet?
Der Autor bewertet diese als zentrales Element zur Vorentlastung und Identifikationsmöglichkeit, die durch ihre Alltagsnähe interkulturelle Diskussionsanlässe bietet.
Welche Rolle spielt die Binnendifferenzierung für den Autor?
Der Autor erkennt Binnendifferenzierung als notwendige Strategie im heterogenen Kurs an, betont jedoch die Herausforderung, diese trotz eines vorgegebenen Lernziels produktiv umzusetzen.
Welches Fazit zieht der Autor zur interkulturellen Kompetenz des Lehrwerks?
Er resümiert, dass das Lehrwerk zwar gute landeskundliche Ansätze bietet, die Sensibilisierung für tiefergehende kulturelle Normen und Werte jedoch stark von der Eigeninitiative und dem Engagement der jeweiligen Lehrkraft abhängt.
- Arbeit zitieren
- Dieter Obele (Autor:in), 2017, Unterrichtsplanung "Einkaufen" in einem Integrationskurs, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/443724