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Bewegungstherapie bei verschiedenen Formen der Essstörungen wie Bulimie und Anorexia Nervosa

Titre: Bewegungstherapie bei verschiedenen Formen der Essstörungen wie Bulimie und Anorexia Nervosa

Dossier / Travail , 2017 , 27 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Sophie Schönherr (Auteur)

Sport - Médecine du sport, Thérapie, Nutrition
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Bewegungstherapien bei Essstörungen sind sowohl umstritten als auch Teil einer neuen Therapie. In dieser Arbeit werden die positiven und negativen Seiten solch einer Therapie geklärt. Es werden Bespiele gegeben, wie diese aussehen kann und es wird geklärt in wie weit diese Therapiemethode wirksam ist. Es wird sich auf die beiden Essstörungen Bulimie und Anorexia nervosa bezogen. Ziel ist es die gesundheitlichen Konsequenzen von Essstörungen beim Sporttreiben und die Therapiemthoden der Beweungstherapien zu erklären. Dabei wird sich auch auf das Therapeutische Sportprogramm von Colegro und Pedrotty aus dem Jahr 2004 bezogen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

4 Einleitung

5 Krankheitsbild

5.1 Anorexia nervosa (Magersucht)

5.1.1 Symptomatik

5.1.2 Körperliche und physische Probleme

5.2 Bulimie (Ess-Brech-Sucht)

5.2.1 Symptomatik

5.2.2 Körperliche und physische Probleme

6 Gewichtsbestimmung

7 Gesundheitliche Konsequenzen der Essstörungen für die sportliche Aktivität

8 Sport- und Bewegungstherapien zur Behandlung von Essstörungen

8.1 Wirkung der Bewegungstherapie bei Patienten mit Essstörungen

8.2 Therapiemethoden und Praxisempfehlung

9 Therapeutisches Sportprogramm nach Rachel M. Calogero und Kelly N. Pedrotty

9.1 Methode

9.2 Das Übungsprogamm

9.3 Ergebnisse

10 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob Bewegungstherapien bei Patienten mit Essstörungen wie Anorexia nervosa und Bulimie eine Gewichtszunahme fördern und positive Veränderungen der psycho-sozialen Einstellung zum eigenen Körper bewirken können.

  • Klinische Charakteristika von Anorexia nervosa und Bulimie
  • Medizinische Gewichtsbestimmung und Body Mass Index (BMI)
  • Wechselwirkung zwischen Essstörungen und exzessiver sportlicher Aktivität
  • Therapeutische Ansätze und Zielsetzungen in der Bewegungstherapie
  • Evaluierung eines spezifischen therapeutischen Sportprogramms

Auszug aus dem Buch

5.1 Anorexia nervosa (Magersucht)

Anorexia nervosa oder auch Magersucht genannt ist die am längsten bekannte und auch am besten untersuchte Essstörung. Hier reduzieren die Patienten die Nahrungszufuhr auf ein Minimum. Die Patienten weigern sich ein normales Körpergewicht zu erreichen oder zu halten. Die Ursache hierfür ist eine verzerrte Selbstwahrnehmung, bei der sich die Patienten als zu dick empfinden. Sie haben Angst davor, Gewicht zu zunehmen. Dieser drastische Gewichtsverlust wird dadurch verursacht, dass die Nahrungsmenge reduziert wird. Hochkalorische Nahrungsmittel werden nur noch in einem sehr geringen Maße aufgenommen. Es entwickelt sich oft ein ,,streng ritualisiertes Essverhalten‘‘ (Jacobi, C., Paul, T. & Thiel, A.,2004, S. 3). Die Figur und das Körpergewicht haben einen großen Einfluss auf die Selbstbewertung.

Die beiden Klassifikationsverzeichnisse ICD-10 und DSM-IV unterscheiden bei der Anorexia nervosa zwischen einem ,,restriktiven Typ‘‘ und einem ,,Binge-Eating/Purging Typ‘‘. Der Unterschied besteht darin, dass bei dem Binge-Eating/Purging Typ Fressanfälle hinzu kommen, sowie ein ähnliches Verhalten wie bei der Bulimie, mit anschließenden kompensatorischen Maßnahmen wie z. Bsp. das selbstinduzierte Erbrechen. Besteht bei dem Binge-Eating/Purging Typ Untergewicht, darf die Diagnose einer Bulimie nicht mehr gestellt werden. Bei dem restriktiven Typ werden keine aktiven Maßnahmen zur Gewichtsabnahme durchgeführt (vgl. Jacobi, C., Paul, T. & Thiel, A.,2004, S. 3-5).

Bei der Anorexia nervosa besteht der Wunsch das Gewicht immer mehr zu reduzieren. Dabei gibt es keine Gewichtsgrenze. Eine große Rolle bei der Gewichtsabnahme spielt nicht nur die extreme Reduzierung der Nahrungsaufnahme, sondern auch die exzessive körperliche Aktivität. Im Zusammenhang mit dieser extrem gestörten Körperwahrnehmung kommt es zu einem Verhalten, in der die Patienten ihre Körperproportionen kontrollieren. Hierfür spüren sie die Knochen zur eigenen Rückversicherung. Dieses Verhalten wird auch ,,body checking behaviour‘‘ genannt. In diesem Zusammenhang ist auch ein übermäßig häufiges Wiegeverhalten zu beobachten. Die Patienten haben eine starke Angst an Gewicht zu zunehmen, diese Angst wird auch Gewichtsphobie genannt.

Zusammenfassung der Kapitel

4 Einleitung: Die Einleitung thematisiert den Schlankheitswahn in der modernen Gesellschaft und dessen Einfluss auf Essstörungen, bevor sie die zentrale Hypothese zur Wirksamkeit der Bewegungstherapie aufstellt.

5 Krankheitsbild: Dieses Kapitel erläutert die klinischen Definitionen und Symptomatiken der Anorexia nervosa und Bulimie unter Einbeziehung internationaler Klassifikationsstandards.

6 Gewichtsbestimmung: Es werden die medizinischen Standards zur Messung und Einstufung des Körpergewichts, insbesondere der BMI, für Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche dargestellt.

7 Gesundheitliche Konsequenzen der Essstörungen für die sportliche Aktivität: Das Kapitel analysiert die gefährliche Wechselwirkung zwischen Hungern und exzessivem Sporttreiben sowie die Entstehung sekundärer Sportsucht.

8 Sport- und Bewegungstherapien zur Behandlung von Essstörungen: Hier werden Ziele, Methoden und die therapeutische Relevanz von Sportprogrammen zur Verbesserung der Körperwahrnehmung und sozialen Interaktion diskutiert.

9 Therapeutisches Sportprogramm nach Rachel M. Calogero und Kelly N. Pedrotty: Dieses Kapitel stellt eine spezifische klinische Studie und deren Übungsprogramm vor, inklusive Methodik und detaillierter Ergebnisse zur Gewichtsentwicklung der Patienten.

10 Zusammenfassung und Ausblick: Der abschließende Teil bestätigt die Hypothese, betont jedoch gleichzeitig den bestehenden Forschungsbedarf für die Integration von Bewegungstherapien in den klinischen Alltag.

Schlüsselwörter

Anorexia nervosa, Bulimie, Bewegungstherapie, Körperwahrnehmung, Body Mass Index, Essstörungen, Gewichtsabnahme, Sportsucht, Körperbildstörung, Sportpsychologie, stationäre Behandlung, Psychosomatik, Therapieeffektivität, Bewegungspsychotherapie, Kalorienverbrauch

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Bewegungstherapie als unterstützende Maßnahme bei der stationären Behandlung von Anorexia nervosa und Bulimie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Symptomatik von Essstörungen, die Auswirkungen von exzessivem Sport, die Bedeutung der Körperwahrnehmung sowie die Implementierung strukturierter Sportprogramme in der Therapie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, zu ergründen, ob Bewegungstherapien Patienten mit Essstörungen effektiv bei einer gesunden Gewichtszunahme unterstützen und deren psycho-soziale Einstellung zum eigenen Körper verbessern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung verwendet?

Es wird eine Literaturarbeit erstellt, die bestehende Studienergebnisse – insbesondere die Studie von Calogero und Pedrotty – analysiert und zusammenfasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung der Krankheitsbilder, eine Analyse der gesundheitlichen Konsequenzen sportlicher Aktivität und die Auswertung therapeutischer Interventionsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit am besten?

Wichtige Schlüsselwörter sind Anorexia nervosa, Bulimie, Bewegungstherapie, Körperwahrnehmung, Sportsucht und therapeutische Gewichtszunahme.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Anorexia nervosa und Bulimie eine Rolle für die Therapie?

Die Krankheitsbilder weisen unterschiedliche körperliche Voraussetzungen und Verhaltensmuster auf; während bei Anorexia nervosa die Gewichtszunahme im Fokus steht, ist bei Bulimie oft die Gewichtsstabilisierung und der Abbau von Fressanfällen vorrangig.

Welche Rolle spielt die Reflexion nach einer Sporteinheit für die Patienten?

Die Reflexion dient dazu, das Erlebte zu verarbeiten, den Fokus von reiner Leistung auf das Körpergefühl zu verlagern und mögliche Ängste oder schwierige Gefühle, die während der Bewegung auftraten, zu besprechen.

Welchen Einfluss hat der Body Mass Index (BMI) auf die sporttherapeutische Planung?

Der BMI dient als Indikator für den körperlichen Zustand; Patienten mit sehr niedrigem BMI erfordern eine vorsichtigere Belastungsdosierung, wobei in der Literatur noch keine einheitlichen Standards festgelegt wurden, ab welchem BMI der Einstieg in Sportprogramme erfolgen sollte.

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Résumé des informations

Titre
Bewegungstherapie bei verschiedenen Formen der Essstörungen wie Bulimie und Anorexia Nervosa
Université
Humboldt-University of Berlin
Note
2,7
Auteur
Sophie Schönherr (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
27
N° de catalogue
V443882
ISBN (ebook)
9783668826403
ISBN (Livre)
9783668826410
Langue
allemand
mots-clé
Magersucht Therapie bei Magersucht Bewegungstherapie Essstörungen Bulimie Anorexia Nervosa Sport mit Magersucht Bewegung bei Essstörungen
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Citation du texte
Sophie Schönherr (Auteur), 2017, Bewegungstherapie bei verschiedenen Formen der Essstörungen wie Bulimie und Anorexia Nervosa, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/443882
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Extrait de  27  pages
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