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Soziales Lehren und Lernen im Sportunterricht aus der Sicht der Schülerinnen und Schüler

Portfolio zum Praktikum

Title: Soziales Lehren und Lernen im Sportunterricht aus der Sicht der Schülerinnen und Schüler

Internship Report (Pre-University) , 2018 , 46 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sophie Schönherr (Author)

Pedagogy - Class Preparation General
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Dieses Portfolio ist in zwei Teile gegliedert. Der erste beinhaltet den Weg, die Ausführung und die Interpretation des Forschungsprojektes zum Thema soziales Lehren und Lernen im Sportunterricht. Der andere Teil handelt von der professionellen Lehrkompetenz am Beispiel des Coactiv Modells von Baumert und Kunter aus dem Jahr 2011, welches in dieser Arbeit anhand des Vor- und Nachbereitungsseminar analysiert und interpretiert wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Hintergründe

3. Methodik

3.1 Design

3.2 Operationalisierung

3.3 Auswertung

4. Ergebnisse

4.1 Die Ergebnisse der einzelnen Klassenstufen

4.2 Korrelation zwischen dem Geschlecht und der Bedeutsamkeit des sozialen Lernens

5. Diskussion und Schlussfolgerung

6. Abschließende Reflexion zum Modul mit dem Schwerpunkt ,,Professionelle Kompetenz von Lehrkräften‘‘

7. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung des sozialen Lernens im Sportunterricht aus der Perspektive von Schülerinnen und Schülern. Ziel ist es zu analysieren, inwiefern das soziale Lernen als Lernziel wahrgenommen wird und ob dabei geschlechtsspezifische Unterschiede oder Differenzen zwischen verschiedenen Klassenstufen bestehen, um Lehrkräften fundierte Ansätze für eine zielgerichtete Unterrichtsgestaltung zu bieten.

  • Bedeutung des sozialen Lernens im Sportunterricht
  • Kompetenzentwicklung durch Sport und Bewegung
  • Vergleich der Wahrnehmung zwischen verschiedenen Klassenstufen
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Gewichtung sozialer Lernaspekte
  • Ableitung von Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Heutzutage ist es unausweichlich, dass die Schülerinnen und Schüler (SuS) in einer Ellenbogengesellschaft mit Egoismus, Konkurrenz und Rücksichtslosigkeit großgezogen werden und damit auch Berührung finden. Sie erlernen eine verstärkte Selbstbezogenheit im Kindes- und Jugendalter, welches zur Folge hat, dass die sozialen Kompetenzen immer mehr verschwinden. ,,Festgestellt wird ein Trend zu einem stärkeren Individualismus, ein Rückgang sozialer, kollektiver und ethischer Wertehaltungen […]‘‘(Pühse, 1999, S. 215). Aus diesem Grund werden immer mehr Forderungen laut, dass sich die Schule mehr Zeit für die Förderung der sozialen Kompetenzen der SuS nehmen müsste. Der Sportunterricht ist hierfür ein sehr geeignetes Feld auf Grund seiner Praxisbezogenheit und der dadurch immer wieder entstehenden sozialen Situationen.

Der Unterschied zu den anderen Fächern besteht darin, dass die SuS nicht nur in verbal-reflektierende Auseinandersetzungen geraten, sondern auch in handelnde und in aktiv körperliche Auseinandersetzungen. Denn die Förderung des motorischen Handelns im Sportunterricht erfolgt in sozialen Zusammenhängen, die Kooperation, Verständigung und Konkurrenz benötigen. Diese sozialen Aktionen, wie beispielsweise Spiele und Wettkämpfe, sind konstitutive Bestandteile sportlicher Handlungen. Sie setzen voraus, dass die SuS sich gegenseitig über die Regeln und den Ablauf geeinigt haben. Die Handlungsfähigkeit im Sport beinhaltet Kooperation, Fairness, Verständigung über Regeln und das Umgehen mit Sieg und Niederlage. Die Kinder sollen somit im Sport die Fähigkeit erlernen, gemeinsam Sport zu treiben und diese Fähigkeit auch in ihrem alltäglichen Leben anwenden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die abnehmende Bedeutung sozialer Kompetenzen in der heutigen Gesellschaft und begründet, warum der Sportunterricht ein ideales Feld zur Förderung des sozialen Lernens darstellt.

2. Theoretische Hintergründe: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des sozialen Lernens im Sportunterricht, unter anderem durch die Basisdimensionen von Bähr und die methodischen Lernfelder von Balz.

3. Methodik: Hier werden das Design des Forschungsprojekts, die Operationalisierung der Kriterien und die quantitative Auswertungsmethode des Fragebogens detailliert dargelegt.

4. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die erhobenen Daten, wobei zunächst der Durchschnitt der einzelnen Klassenstufen und anschließend die Korrelationen bezüglich des Geschlechts analysiert werden.

5. Diskussion und Schlussfolgerung: Die Ergebnisse werden interpretiert und kritisch reflektiert, wobei die Bestätigung der Hypothese und die Diskrepanzen zwischen den Klassenstufen im Vordergrund stehen.

6. Abschließende Reflexion zum Modul mit dem Schwerpunkt ,,Professionelle Kompetenz von Lehrkräften‘‘: Die Autorin reflektiert ihre persönliche Entwicklung im Rahmen des Moduls, basierend auf dem Kompetenzmodell von Baumert und Kunter.

7. Literatur: In diesem Verzeichnis werden alle verwendeten Quellen und Literaturangaben für die Arbeit aufgeführt.

Schlüsselwörter

Soziales Lernen, Sportunterricht, Sozialkompetenz, Schülersicht, Kooperation, Konkurrenz, Verständigung, Rollenübernahme, Sportpädagogik, Fragebogenforschung, Lernziele, Professionelle Kompetenz, Klassenstufen, Geschlechterunterschiede, Handlungsorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, welchen Stellenwert das soziale Lernen im Sportunterricht aus der Sicht von Schülerinnen und Schülern hat und ob dieses als ein wichtiges Lernziel angesehen wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Förderung sozialer Kompetenzen durch Sport, der Stellenwert von Kooperation, Konkurrenz und Kommunikation sowie die Wahrnehmung dieser Aspekte durch die Lernenden.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es herauszufinden, inwiefern die Schülerinnen und Schüler das soziale Lernen als Lernziel im Sportunterricht akzeptieren und welche Bedeutung sie den verschiedenen sozialen Interaktionsformen beimessen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzte eine quantitative Methode in Form eines schriftlichen Fragebogens, der an insgesamt 120 Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassenstufen ausgegeben wurde.

Welche Inhalte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Didaktik des sozialen Lernens), die Beschreibung der empirischen Methodik sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der erzielten Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Soziales Lernen, Sportunterricht, Kompetenzförderung, Schülersicht und Sportpädagogik beschreiben.

Gibt es einen Unterschied in der Bewertung des sozialen Lernens zwischen den Klassenstufen?

Ja, die Studie zeigt, dass die 8. Klasse dem sozialen Lernen tendenziell eine höhere Bedeutsamkeit beimisst als die 10. und 12. Klassenstufen.

Welche Rolle spielt das Geschlecht bei der Bewertung sozialer Lernfelder?

Es lassen sich Korrelationen feststellen: Jungen messen dem Kriterium „Konkurrenz“ eine größere Bedeutung zu, während Mädchen dem „Konflikte vermeiden und bewältigen“ einen höheren Stellenwert einräumen.

Wie reflektiert die Autorin ihre eigene berufliche Entwicklung?

Die Autorin reflektiert ihre Entwicklung mithilfe des Modells zur professionellen Kompetenz von Baumert und Kunter und stellt fest, dass ihr vor allem der theoretische Wissenszuwachs durch das Modul und die wissenschaftliche Arbeit geholfen hat.

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Details

Title
Soziales Lehren und Lernen im Sportunterricht aus der Sicht der Schülerinnen und Schüler
Subtitle
Portfolio zum Praktikum
College
Humboldt-University of Berlin
Grade
2,0
Author
Sophie Schönherr (Author)
Publication Year
2018
Pages
46
Catalog Number
V443884
ISBN (eBook)
9783668811485
ISBN (Book)
9783668811492
Language
German
Tags
Soziales Lehren Sozialkompetenz Sozialerziehung im Sportunterricht Soziales Lehren und Lernen aus Schülersicht Portfolio zum Praktikum Proffesionelle Kompetenz von Lehrkräften Kompetenz der Lehrer Coactiv Kompetenzmodell
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sophie Schönherr (Author), 2018, Soziales Lehren und Lernen im Sportunterricht aus der Sicht der Schülerinnen und Schüler, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/443884
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