Das Ziel dieser Studienarbeit ist es, einen kurzen Überblick darüber zu geben, was die weiblichen Versicherten in den gesetzlichen Krankenversicherungen von dem Einsatz von Fitnesstrackern halten. Dies geschieht durch die Auswertung von zwei geführten Interviews und deren anschließenden kritischen Würdigung. Die interviewten Personen wurden dabei spezifisch ausgewählt. Da der Ersteller dieser Seminararbeit bestimmte Erwartungen hat, die sich auf das Alter und Erfahrungen mit dem digitalen Umfeld beziehen, wurde jeweils eine Person jüngeren Alters (Generation Y) und eine Person erfahreneren Alters (Best Ager) gewählt. Auf die Erwartungen des Interviewers wird in der Evaluation am Ende dieser Arbeit näher eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Methode
2.1 Qualitative Forschung - Überblick
2.2 Gütekriterien qualitativer Forschung
2.3 Methode zur Durchführung qualitativer Forschung
3. Vorbereitung der Methode
3.1 Methodenauswahl
3.2 Vorstellung des Fragebogens im Detail
3.3 Untersuchungsbeteiligte
3.4 Untersuchungssetting
4. Durchführung
4.1 Durchführung des ersten Interviews und zentrale Ergebnisse
4.2 Durchführung des zweiten Interviews und zentrale Ergebnisse
5. Evaluation
6. Fazit
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Studienarbeit ist es, durch eine qualitative Analyse auf Basis zweier geführter Interviews ein grundlegendes Verständnis dafür zu gewinnen, wie weibliche Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung den Einsatz von Fitnesstrackern wahrnehmen und beurteilen.
- Marktentwicklung und gesellschaftliche Bedeutung von Fitnesstrackern
- Qualitative Methodik in der Sozialforschung
- Vergleichende Analyse der Perspektiven unterschiedlicher Altersgruppen (Generation Y vs. Best Ager)
- Akzeptanz von Datentransparenz und Übermittlung an Krankenkassen
- Einstellung zu Belohnungsmodellen durch Krankenkassen
Auszug aus dem Buch
3.2 Vorstellung des Fragebogens im Detail
Der zum Interview verwendete Fragebogen hat in beiden Interviews die gleichen Inhalte, es wurde von den Fragestellungen nicht abgewichen. Somit soll es leichter gemacht werden die beiden Interviews zu vergleichen. Das Interview besteht aus elf Fragestellungen. Vier der Fragen sind geschlossene Fragen, auf die entweder mit einem Ja oder einem Nein geantwortet werden kann. Die letzte Frage des Interviews enthält Auswahlmöglichkeiten, zwischen denen der Interviewpartner sich entscheiden soll. Die restlichen Fragen des Interviews sind offene Fragen, auf die der Interviewpartner individuell antworten soll. Das Interview wurde auf Papier protokolliert und im Nachhinein in Word niedergeschrieben und somit digitalisiert. Die Fragen wurden den Interviewpartnern vorab nicht zu Verfügung gestellt. Ziel des Einsatzes des halbstandardisierten Fragebogens ist es umfassende und spontane Antworten der Interviewpartner zu erhalten und diese dann zu analysieren und einen ersten Einblick in die Thematik zu erhalten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die zunehmende Verbreitung von Fitnesstrackern ein und stellt die Forschungsfrage nach der Einstellung weiblicher Versicherter dazu, motiviert durch die Relevanz für die gesetzliche Krankenversicherung.
2. Methode: Es werden die theoretischen Grundlagen der qualitativen Forschung, ihre Gütekriterien sowie die methodischen Vorgehensweisen für die Durchführung von Interviews dargelegt.
3. Vorbereitung der Methode: Dieses Kapitel beschreibt die Auswahl der Untersuchungsmethode, die Struktur des Fragebogens sowie die Auswahl der Interviewpartnerinnen und das setting der Befragungen.
4. Durchführung: Hier werden die Ergebnisse der beiden geführten Interviews detailliert dargestellt und analysiert.
5. Evaluation: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, wobei die Annahmen des Interviewers bezüglich des Alters und der digitalen Affinität mit den tatsächlichen Aussagen der Teilnehmerinnen abgeglichen werden.
6. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass die Einstellung zu Fitnesstrackern stark von der Erfahrung mit digitalen Medien abhängt, während das Bedürfnis nach Datenschutz und die Offenheit für Bonusmodelle als übergreifende Themen identifiziert werden.
Schlüsselwörter
Fitnesstracker, Qualitative Forschung, Gesetzliche Krankenversicherung, Gesundheitsverhalten, Digitalisierung, Datenschutz, Interview, Generation Y, Best Ager, Krankenkassen, Gesundheitsapps, Datentransparenz, Belohnungsmodelle, Sozialforschung, Technikakzeptanz
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Einstellung und Wahrnehmung von weiblichen Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung bezüglich der Nutzung von Fitnesstrackern.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Technikakzeptanz im Kontext von Gesundheit, die Bereitschaft zur Datenübermittlung an Krankenkassen und die Bewertung von Anreizsystemen durch die Versicherung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, erste qualitative Erkenntnisse über die Ansichten weiblicher Mitglieder zu gewinnen und Hypothesen für weiterführende Forschungsarbeiten aufzustellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt qualitative Forschungsmethoden, konkret die Durchführung von zwei teilstandardisierten, persönlichen Experteninterviews.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Einordnung der Methodik, der Vorbereitung der Interviews, der Vorstellung der Teilnehmerinnen und der detaillierten Auswertung der geführten Gespräche.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Fitnesstracker, qualitative Sozialforschung, Krankenkassen, digitale Transformation und Gesundheitsverhalten beschreiben.
Welche Unterschiede zeigten sich zwischen den beiden Interviewpartnerinnen?
Die jüngere Partnerin sieht den Tracker als motivierenden Helfer im Alltag, während die ältere Partnerin der Technologie skeptischer gegenübersteht und sie als "Schnick-Schnack" bezeichnet.
Wie stehen die Befragten zur Datenübermittlung an Krankenkassen?
Interessanterweise stimmten beide Teilnehmerinnen einer freiwilligen Übermittlung von Daten zu, wobei die Aussicht auf Belohnungen, wie reduzierte Beiträge, als attraktiver Anreiz bewertet wurde.
- Arbeit zitieren
- Alexander Kuschel (Autor:in), 2017, Aussagen weiblicher Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen zum Einsatz von Fitnesstrackern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/444176