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Selbstbestimmung und Teilhabe von sozial benachteiligten Älteren mit Pflegebedarf. Projektreflexion anhand der Prinzipien der Sozialraumorientierung nach Wolfgang Hinte

Title: Selbstbestimmung und Teilhabe von sozial benachteiligten Älteren mit Pflegebedarf. Projektreflexion anhand der Prinzipien der Sozialraumorientierung nach Wolfgang Hinte

Term Paper (Advanced seminar) , 2018 , 23 Pages , Grade: 1,1

Autor:in: Master of Arts Joel Hornberger (Author)

Social Work
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Im Verlauf der Arbeit wird nach Klärung verschiedener Definitionen (theoretischer Hintergrund) ein Projekt der Gemeinwesenarbeit anhand der Kriterien zur Sozialraumorientierung nach Hinte reflektiert. Der Diskussionsanteil und das Literaturverzeichnis der Arbeit umfassen dabei jeweils 4 Seiten.

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Inhaltsverzeichnis

1 Hinführung zum Thema

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Begriffsverständnis von Pflegebedürftigkeit und Multimorbidität

2.2 Altern im Sozialraum und Quartier

2.3 Prinzipien der Sozialraumorientierung nach HINTE

3 Forschungsprojekt SWuTiQ

3.1 Ausgangslage und Ziel des Forschungsprojektes

3.2 Methodisches Vorgehen und Ergebnisse des Projekts

4 Diskussion

5 Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit reflektiert das Forschungsprojekt "Selbstbestimmt Wohnen und Teilhaben im Quartier" (SWuTiQ) auf Basis der fünf Prinzipien des Fachkonzepts Sozialraumorientierung nach HINTE, mit dem Ziel, ein tieferes Verständnis für die Unterstützung von sozial benachteiligten, pflegebedürftigen älteren Menschen zu entwickeln.

  • Demografischer Wandel und alternde Gesellschaft
  • Sozialraumorientierung nach HINTE
  • Teilhabe von pflegebedürftigen Menschen im Quartier
  • Methodik der aktivierenden Sozialarbeit
  • Reflexion des Projekts SWuTiQ in Berlin-Moabit

Auszug aus dem Buch

2.3 Prinzipien der Sozialraumorientierung nach HINTE

Das Fachkonzept der Sozialraumorientierung, welches maßgeblich von HINTE entwickelt wurde, greift Theoriebestände und Erfahrungen aus der Gemeinwesenarbeit auf und formuliert diese anschließend in Hinblick auf die Erfordernisse im Kontext institutioneller sozialer Arbeit im Allgemeinen um. (Oehler & Drilling, 2013, S. 30). Der Begriff des Sozialraums wird dabei in doppelter Hinsicht verstanden. Zum einen wird dieser durch die Individuen selbst definiert, da diese stets auf Grundlage ihrer Wahrnehmung, der Bedingungen und Ereignisse im jeweiligen Feldzusammenhang, handeln. Zum anderen wird der Sozialraum von Institutionen als Steuerungsgröße definiert, wodurch für ein Wohngebiet entsprechend Personal und finanzielle Mittel kalkuliert und verwendet werden. (Hinte & Treeß, 2014, S. 30) In der Sozialraumorientierung geht es nicht darum, Menschen durch den Einsatz bestimmter Methoden oder durch pädagogische Absichten zu verändern. Vielmehr geht es darum, die Lebenswelten gemeinsam mit den Menschen so zu gestalten, dass diese in prekären Lebenssituationen eine Unterstützung zur Lebensbewältigung darstellen (Hinte, 2006, S. 9). Der Sozialraum, oder das Quartier, wird von den Menschen belebt, genutzt und gestaltet. Dabei machen sie das Beste aus ihren Möglichkeiten, auch unter schwierigen Bedingungen, „aber die Bedingungen selbst ermöglichen manches und verhindern vieles“ (Fehren & Hinte, 2013, S. 17) Aus diesem Grund versucht sozialräumliche Arbeit immer die Lebensbedingungen gemeinsam mit den dort lebenden Menschen und deren Wahrnehmung und Wünschen zu verändern, anzureichern und neu zu gestalten (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Hinführung zum Thema: Einleitung in die Problematik des demografischen Wandels und Einführung in die Fragestellung der Arbeit bezüglich des Projekts SWuTiQ.

2 Theoretischer Hintergrund: Theoretische Auseinandersetzung mit den Begriffen Pflegebedürftigkeit, Multimorbidität, Altern im Sozialraum sowie dem Fachkonzept Sozialraumorientierung nach HINTE.

3 Forschungsprojekt SWuTiQ: Vorstellung des Projekts SWuTiQ in Berlin-Moabit, inklusive Zielsetzung und des methodischen Vorgehens in verschiedenen Arbeitspaketen.

4 Diskussion: Kritische Reflexion der Anwendung der fünf Prinzipien der Sozialraumorientierung im Kontext der Projektergebnisse von SWuTiQ.

5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Projekterfolge und der Grenzen bei der Anwendung des Fachkonzepts.

Schlüsselwörter

Sozialraumorientierung, HINTE, SWuTiQ, Pflegebedürftigkeit, Multimorbidität, Altern im Quartier, soziale Teilhabe, Gemeinwesenarbeit, Berlin-Moabit, Selbstbestimmung, aktivierende Arbeit, Sozialforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit reflektiert das Modellprojekt SWuTiQ ("Selbstbestimmt Wohnen und Teilhaben im Quartier") und prüft, inwieweit die Prinzipien der Sozialraumorientierung nach HINTE bei der Arbeit mit älteren, pflegebedürftigen Menschen angewandt wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt den demografischen Wandel, die Herausforderungen durch Multimorbidität, das Altern im vertrauten Sozialraum sowie die theoretischen Grundlagen der Sozialraumorientierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Unterstützung sozial benachteiligter älterer Menschen im Quartier zu gewinnen und die Praxisprojekte anhand theoretischer Prinzipien kritisch zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin führt eine Literaturanalyse durch und reflektiert auf dieser Basis ein abgeschlossenes Forschungsprojekt, welches qualitative Methoden wie Experteninterviews, Teilnehmende Beobachtung, Gruppendiskussionen und Zukunftswerkstätten nutzte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Grundlagenteil und die konkrete Vorstellung sowie kritische Diskussion des Forschungsprojekts SWuTiQ in Berlin-Moabit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Sozialraumorientierung, Pflegebedürftigkeit, Teilhabe, Quartiersarbeit und das Projekt SWuTiQ.

Warum wurde das Stadtteil Moabit Ost für das Projekt ausgewählt?

Moabit Ost zeichnet sich durch eine ausgeprägte soziale Heterogenität, Veränderungsprozesse durch Gentrifizierung und bestehende Versorgungsdefizite aus, was es zu einem geeigneten Untersuchungsraum machte.

Woran scheiterte die aktivierende Arbeit im Projekt teilweise?

Die Aktivierung von Personen arabischer Herkunft war aufgrund von Misstrauen und fehlenden spezifischen kulturellen Versorgungsstrukturen im Stadtteil schwieriger umzusetzen als bei anderen Bevölkerungsgruppen.

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Details

Title
Selbstbestimmung und Teilhabe von sozial benachteiligten Älteren mit Pflegebedarf. Projektreflexion anhand der Prinzipien der Sozialraumorientierung nach Wolfgang Hinte
College
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)  (Soziale Arbeit)
Course
Gemeinwesenarbeit
Grade
1,1
Author
Master of Arts Joel Hornberger (Author)
Publication Year
2018
Pages
23
Catalog Number
V444445
ISBN (eBook)
9783668814479
ISBN (Book)
9783668814486
Language
German
Tags
selbstbestimmung teilhabe älteren pflegebedarf projektreflexion prinzipien sozialraumorientierung wolfgang hinte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Master of Arts Joel Hornberger (Author), 2018, Selbstbestimmung und Teilhabe von sozial benachteiligten Älteren mit Pflegebedarf. Projektreflexion anhand der Prinzipien der Sozialraumorientierung nach Wolfgang Hinte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/444445
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