Die Frauen des Sultans. Wirken und Machteinfluss der Haremsdamen im Osmanischen Reich der Frühen Neuzeit


Hausarbeit, 2017

15 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil
2.1 Der Harem und seine Bewohner
2.2 Das Sultanat der Frauen
2.3 Machtausübung am Beispiel von Nur Banu und Safiye Sultan

3. Schlussbetrachtung

4. Quellen- und Literaturverzeichnis

5. Antiplagiatserklärung

1. Einleitung

Seine mit Silbernägeln beschlagenen Schuhe kündigten sein Kommen an.[1] Aus Respekt gegenüber den Damen des Harems machte sich der Sultan stets bemerkbar, wenn er ihre Gemächer aufsuchte, was ihnen die Gelegenheit verschaffte sich entweder zurückzuziehen oder ihm, „Gottes Schatten auf Erden“[2], mutig entgegenzutreten. Auch Aimée du Buc de Rivéry, geboren auf Martinique und später Mutter von Sultan Mahmud, war eine von ihnen. Mit Anfang zwanzig wurde sie während einer Überfahrt von algerischen Korsaren entführt.[3] Da der Bey[4] von Algier auf Unterstützung und Waffenlieferungen der Hohen Pforte angewiesen war, schickte er die schöne Französin als Geschenk zu Sultan Abdulhamid I., wo sie ihren osmanischen Namen Nakşhidil erhielt.[5] Anfangs geschockt über ihr Schicksal als Gefangene des Sultans und dazu verdammt ihr Leben hinter dicken Palastmauern zu verbringen, überwand Aimée jedoch mit der Zeit ihre Ängste und erkannte die Möglichkeiten, die ihr der Harem bot. Ihre Schönheit und Intelligenz verhalfen ihr zu einer guten Beziehung zum Sultan, sowie der Sultansmutter, weswegen sie als Favoritin im Harem aufsteigen konnte. Sie stand dem Sultan in wichtigen politischen Angelegenheiten beratend zur Seite, darum bemüht das Osmanische Reich zu reformieren und als Erstes die Macht der korrupten und stets zum Putsch bereiten Janitscharen einzudämmen. Aufgrund ihrer Verbundenheit zu Frankreich beeinflusste sie angeblich das Bündnis mit Napoleon, die Bildung einer Armee nach französischem Vorbild, sowie weitere Reformen, die dem Osmanischen Reich den Weg in die Moderne ebneten. Sie konnte bis an ihr Lebensende ihren christlichen Glauben ausüben und kehrte nie mehr wieder in ihre Heimat zurück, obwohl sie die Möglichkeit dazu hatte.[6]

Das oftmals vorherrschende Bild, das die westliche Welt - auch heutzutage noch - über den Harem des Sultans, sowie die Frauen im Osmanischen Reich hat, ist ein überwiegend mit Vorurteilen beladenes. Die Frauen seien unterdrückt gewesen, zum Islam gezwungene Gefangene, die keinerlei Rechte besäßen und deren einzige Funktion darin bestanden hätte dem Sultan sexuell zu Diensten zu stehen. Das Ziel meiner Arbeit ist demnach, die wahre Bedeutung des Harems zu erläutern, sowie die Machtmöglichkeiten der Haremsdamen aufzuzeigen - unter Nennung mehrerer Beispiele von bedeutenden Frauen der damaligen Zeit. Im Falle von Aimée du Buc de Rivéry muss aber zwischen Legende und Faktenwissen unterschieden werden. Leider gibt es aktuell keine eindeutigen Beweise dafür, ob die entführte Aimée aus Martinique und die spätere Nakşhidil ein und dieselbe Person sind. Jedoch gab es weitere Haremsdamen, wie Roxelane, die Frau von Süleyman I., die er als erste Frau in der Geschichte des Reichs in einer öffentlichen Zeremonie ehelichte.[7] Ferner Kösem Sultan, die als mächtigste Frau der damaligen Zeit betrachtet wird, jedoch gibt es kaum Primärquellen zu ihrem Lebenswerk.[8] Da der Harem für die Außenwelt nicht zugänglich war, abgesehen für gewisse Ausnahmen, ranken sich unzählige Mythen über den Sultan und seine Haremsdamen. Für die Wissenschaft besteht weiterhin Forschungsbedarf in Bezug auf die Machtausübungen der Frauen, ihre schriftliche Korrespondenz mit europäischen Herrschern, Diplomaten und Großwesiren. Vor allem aber wird darüber geforscht, welches Bild die Frauen für Außenstehende abgaben und warum sie oftmals als Frauen mit sehr großer, aber überwiegend destruktiver Macht beschrieben wurden. Kösem Sultan, Nur Banu und Safiye werden nicht nur mit dem Sultanat der Frauen assoziiert, sondern auch mit dem beginnenden Untergang des Osmanischen Reichs.[9]

Das wahre Leben der Haremsdamen im Osmanischen Reich zu rekonstruieren ist eine Herausforderung, da es wenige Berichte über sie gibt. Auch die damalige Geschichtsschreibung im osmanischen Reich erfolgte ausschließlich durch Männer und für Männer, denn für Frauen war es nicht vorgesehen im Vordergrund zu stehen. Daher war es für meine Arbeit erforderlich, oft zwischen den Zeilen zu lesen, wobei es Quellen gibt, beispielsweise die Berichte der venezianischen bailos [10], die uns Einblicke in das Leben im Harem gewähren können, darüber wie Politik dort betrieben wurde und welchen Einfluss die Frauen dabei hatten.

2. Hauptteil

Im folgenden Teil meiner Arbeit widme ich mich der Machtausübung von Frauen der Herrscherfamilie im Osmanischen Reich der frühen Neuzeit. Zur besseren Verständlichkeit und Anschaulichkeit des Themas habe ich dieses Kapitel in drei Unterkapitel eingeteilt, beginnend mit der Klärung des Begriffs Harem und der Beschreibung der Hierarchie in demselben. Das nächste Unterkapitel behandelt das Sultanat der Frauen, was diese Periode auszeichnete und warum sie negativ konnotiert ist. Anschließend werde ich am Beispiel von Nur Banu und Safiye Sultan erläutern, wie Frauen im osmanischen Reich der frühen Neuzeit politische Macht ausgeübt haben.

2.1 Der Harem und seine Bewohner

Harem stammt von dem arabischen Wortstamm h-r-m ab, was zwei Bedeutungen hat, nämlich zum einen „verboten, illegal“ sein und zum anderen „heilig, unantastbar, geschützt“.[11] Ein Harem ist demzufolge ein geheiligter Ort, zu dem Fremden der Zutritt nicht gestattet ist und der seinen Bewohnern Schutz garantiert. Auch die für den Islam heiligen Stätten Mekka und Medina gelten als Harems, ebenso das Innere einer Moschee. Harem ist ein Wort, das Respekt, religiöse Reinheit und Ehre ausdrücken soll.[12] Entgegen der öffentlichen Meinung war nicht die Sexualität das oberste Prinzip im Harem, sondern es herrschte dort ein komplexes Gefüge von diversen Beziehungen, von denen viele keinerlei sexuelle Komponenten innehatten.[13] Obwohl es in vielen Kulturen eine räumliche Geschlechtertrennung gab, wird die Bezeichnung Harem nur für muslimisch geprägte Haushalte verwendet.

In einem Harem waren die Frauen des Sultans untergebracht, maximal vier von ihnen durfte ein Mann nach islamischem Glauben haben, ferner seine Töchter, Schwestern, eine beliebige Anzahl an Konkubinen und weibliche Bedienstete. Grundsätzlich waren die Frauen Sklavinnen, die bereits in ihrer Kindheit entweder auf Sklavenmärkten aus der ganzen Welt gekauft worden waren oder als Geschenk an den Sultan gingen. Nicht alle Frauen konvertierten zum Islam, denn eine Christin konnte auch einen Muslim heiraten - umgekehrt ging das jedoch nicht.[14] Höher gestellte Damen wie die Sultansmutter und kadıns [15] wohnten in eigenen Gemächern. Aber auch des Sultans minderjährige Söhne waren Teil des Harems. Der Haupteingang der Gemächer wurde stets von schwarzen Eunuchen bewacht. Weibliche Familienmitglieder oder Freundinnen von außerhalb des Palastes konnten den Haremsdamen einen Besuch abstatten. Da ein Harem mit enormen Unterhaltskosten verbunden war, galt er als Privileg der Mächtigen und Reichen.[16] Er wurde geführt wie ein Familienunternehmen, in dem es verschiedene hierarchisch geprägte Positionen gab, um die die Frauen konkurrierten, aber die ihnen auch die Möglichkeit gaben sich ausbilden zu lassen, um dann ihre Talente dem Sultan präsentieren zu können, wofür sie dann finanziell entlohnt wurden.

Betrachtet man die Hierarchie des Harems im Vergleich zu der, des Osmanischen Reichs als Ganzes, so stellt man fest, dass das Osmanische Reich eine patriarchalische Struktur aufweist, der Harem hingegen eine matriarchalische, mit der Valide Sultan[17] als Oberhaupt. Auch wenn ein Sultan viele Frauen haben konnte, so besaß er doch nur eine Mutter. Diese stand an der Spitze der Hierarchie im Harem und war unumstritten die mächtigste Frau und stärkste Verbündete des Sultans im Reich, doch ihr Amt bedeutete auch wenig Sicherheit. Ihr Leben und das ihres Sohnes waren ständig durch Rivalen und Oppositionelle bedroht, weshalb ihre Hauptaufgabe darin bestand sich Verbündete zu sichern, politische Parteien im Palast zu ihren Gunsten zu beeinflussen, die ihren Sohn dabei unterstützen würden auf dem Thron zu bleiben.[18] Unter der Valide Sultan standen die kadıns, die dem Sultan Töchter geschenkt hatten. Ihnen folgten mehrere haseki[19], sogenannte Favoritinnen des Sultans und die Mütter von Söhnen.[20] Nur diejenige haseki, deren Sohn später einmal auf den Thron kam, konnte das Amt der Valide Sultan übernehmen. Weiterhin gab es zahlreiche Konkubinen im Harem, die dem Sultan zu Diensten standen.[21] Besonders begabte Konkubinen mit einem künstlerischen Talent, verheiratete der Sultan oftmals mit einem seiner Paschas[22], den er besonders auszeichnen wollte.[23] Die oberste Pflicht eines jeden Sultans war das Zeugen von Nachkommen und somit der Erhalt der Dynastie. Daher war die Hauptaufgabe seiner Frauen zuallererst die Zeugung von Nachkommen.[24] Dazu verbrachten Sultane ihre Nächte abwechselnd mit ihren Favoritinnen, um Streitigkeiten unter ihnen zu vermeiden.[25] Erst nach Erfüllung dieser Aufgabe konnten sich die Haremsdamen anderen Dingen, wie der Politik widmen.

Auf unterster Stufe standen zahlreiche Sklavinnen, die im Dienste der Valide Sultan und der kadıns standen und für den reibungslosen Ablauf im Harem sorgten. Inwieweit das Zusammenleben dieser großen Wohngemeinschaft, im 17. Jh. bestehend aus mehr als 2000 Mitgliedern harmonisch verlief, ist fraglich. Laut Josef Matuz waren sich die Sultansmütter und die Gattinnen des Sultans nicht wohlgesonnen und jedes Mittel war ihnen recht, um in die Nähe des Sultans zu kommen, denn die Nähe zu ihm entschied über den Anteil an Machtausübung und Mitbestimmung. Vor allem aber konkurrierten Mütter von Söhnen miteinander, denn selbstverständlich wollte jede, dass ihr Sohn der nächste Thronfolger wird.[26]

Ich möchte meinen Fokus in dieser Arbeit hauptsächlich auf die haseki, die dann Valide Sultan wurde legen, denn sie stand dem Sultan am nächsten und konnte daher das größte Maß an Macht unter den Frauen ausüben.

2.2 Das Sultanat der Frauen

Von Mitte des 16. bis Mitte des 17. Jh., vor allem nach dem Tod Süleyman des Prächtigen, dessen Regentschaft als Blütezeit galt, war es im Osmanischen Reich nicht unüblich für eine Valide Sultan anstelle ihres minderjährigen oder unfähigen Sohnes zu regieren.[27] In den knapp 100 Jahren erlangten die weiblichen Mitglieder der Dynastie, vor allem aber die Sultansmütter, ein enormes Maß an politischem Einfluss und Autorität, weswegen diese Periode auch als Sultanat der Frauen oder abschätzig in der osmanischen Geschichtsschreibung als Zeit der „Weiberherrschaft“[28] bezeichnet wird. Als Erster prägte Ahmed Refik diesen Begriff, da er in seinem Buch die Herrschaft der Frauen kritisierte und durch seine negative Ansicht die nachfolgende Geschichtsschreibung erheblich beeinflusste.[29] Josef Matuz schreibt, die Ursache für diesen Machtzuwachs der Frauen sei der, dass das Sultanat zu der damaligen Zeit immer mehr an Bedeutung verloren habe. Es gab keinen Sultan im Reich, der sowohl über die geistigen wie auch die körperlichen Fähigkeiten und Kenntnisse verfügte, um erfolgreich zu regieren. Auf den Thron kamen jetzt entweder „unreife Kinder (Mehmet IV.), Psychopathen (Ibrahim), ja selbst Idioten (Mustafa I.)“.[30] Den Frauen war es nunmehr möglich direkt Macht auszuüben, politische Gruppen innerhalb des Palastes zu ihren Gunsten zu bilden und zu manipulieren, mit ausländischen Regierungen zu korrespondieren und sogar anstelle ihrer Söhne die Geschicke des Reichs zu lenken.[31] Sie führten eine de facto Regierung, doch war sie auch de jure, also eine legitimierte Herrschaft? Befragt man den Islam zum politischen und sozialen Aspekt des Sultanats der Frauen, so lautet sowohl die heutige, als auch die damalige Ansicht seiner Vertreter, dass dies zum Untergang des Osmanischen Reichs geführt hat und die Machtausübung von Frauen schlicht und einfach illegitim war. Man muss jedoch erwähnen, dass das Volk durchaus die Herrschaft einer Valide Sultan akzeptiert hatte, solange sie im Interesse ihres Sohnes und des Reichs handelte.[32] Sobald sich Gerüchte verbreiten, die Valide Sultan würde die Macht für ihre eigenen Zwecke nutzen und Staatsgelder verschwenden, war das Volk der Überzeugung, der Harem konnte nur aufsteigen, weil es ihm an Sittlichkeit, Respekt vor Tradition und Loyalität zum Sultan fehlte. Vor allem aber hätten die Haremsdamen den Untergang mit ihren Palastintrigen und ihrer Einmischung in die Politik provoziert.[33]

Historische Untersuchung zum Verfall des Osmanischen Reichs belegen jedoch, dass multiple Gründe militärischen, finanziellen, wirtschaftlichen und politischen Ursprungs dafür zuständig gewesen waren, gepaart mit dem Widerwillen der Osmanen sich auf Veränderungen einzulassen und Neuerungen zu akzeptieren.[34] Doch die Frage, weswegen das Sultanat der Frauen dermaßen negativ konnotiert ist, bleibt weiterhin bestehen. Der Grund für diese Überzeugung ist in den Anfängen des Osmanischen Reichs zu suchen. Mit der Gründung des Reichs im Jahr 1324 unter dem ersten Sultan Osman I. etablierten sich feste Glaubensvorsätze, gegründet auf dem Hanafi[35] Recht und auf göttlicher Vorherbestimmung, die den Sultan zum alleinigen Herrscher des Reichs machten.[36] Somit legitimierte sich die Machtausübung im Osmanischen Reich damit, dass ein Herrscher männlichen Geschlechts, ein Mitglied der königlichen Dynastie und ein Ghazi[37] sein musste, der sich im tatsächlichen Besitz des Throns befand.[38] Von Rechts wegen hatten Frauen daher keinen Zugang zur Machtausübung und diejenigen, die dennoch Einfluss ausübten stellten sich gegen die Tradition, was das damals vorherrschende Frauenbild auf den Kopf stellte.

[...]


[1] Davis, Fanny: The Ottoman Lady. A Social History from 1718 to 1918, New York/Westport/London 1986, S. 2.

[2] Peirce, Leslie P.: The Imperial Harem. Women and Sovereignty in the Ottoman Empire, New York/Oxford 1993, S. 5.

[3] Morton, Benjamin A.: The Veiled Empress. An Unacademic Biography, New York/London 1923, S. 116.

[4] Bey, osm. Bezeichnung für „Herr“, auch Herrschertitel.

[5] Morton: The Veiled Empress, S. 117.

[6] Morton: The Veiled Empress, S. 120.

[7] Peirce: The Imperial Harem, S. 30.

[8] Peirce: The Imperial Harem, S. 105.

[9] Peirce: The Imperial Harem, S. 156.

[10] bailo, ital. Bezeichnung für „Gesandter“, venezianischer Diplomat mit ständigem Wohnsitz in Istanbul.

[11] Peirce: The Imperial Harem, S. 3-4.

[12] Peirce: The Imperial Harem, S. 5.

[13] Peirce: The Imperial Harem, S. 5.

[14] Pedani, Maria Pia: Safiye’s Household and Venetian Diplomacy. In: Turcica, Vol. 32, 2000, S. 23.

[15] kadın, von arab. khatun, Bezeichnung für inoffizielle Ehefrau des Sultans.

[16] Cartwright-Jones, Catherine: Harem. In: The OEI and Women 2, S. 417.

[17] Valide Sultan, osm. Bezeichnung für „königliche“ Mutter, Mutter des Sultans.

[18] Croutier, Alev Lytle: Harem. Die Welt hinter dem Schleier, München 1989, S. 35.

[19] haseki, arab. Bezeichnung für “jemandem exklusiv etwas zuschreiben“.

[20] Peirce: The Imperial Harem, S. 95.

[21] Matuz, Josef: Das Osmanische Reich. Grundlinien seiner Geschichte, Darmstadt 1985, Kap. VIII, S. 169.

[22] Pascha, Bezeichnung für einen Gouverneur im osmanischen Reich

[23] Croutier: Harem, S. 33.

[24] Imber, Colin: The Ottoman Empire, 1300-1650. The Structure of Power, S. 87.

[25] Croutier: Harem, S. 104.

[26] Matuz: Das Osmanische Reich, S. 170.

[27] Peirce: The Imperial Harem, S. 17.

[28] Matuz: Das Osmanische Reich, S. 170.

[29] Pedani: Safiye’s Household and Venetian Diplomacy, S. 10.

[30] Matuz: Das Osmanische Reich, S. 169.

[31] Peirce, Leslie P.: Beyond Harem Walls. Ottoman Royal Women and the Exercise of Power. In: Anne Walthall (Hg.): Servants of the Dynasty. Palace Women in World History, Berkeley/Los Angeles/London 2008, S. 81.

[32] Peirce: The Imperial Harem, S. 17.

[33] Peirce: Beyond Harem Walls, S. 82.

[34] Lewis, Bernard: The Emergence of Modern Turkey, Kap. II.

[35] Eine von vier Rechtsschulen des sunnitischen Islams. Sultan Süleyman I. legte für das Rechtssystem im Osmanischen Reich die Interpretation des Korans nach hanafitischem Recht fest.

[36] Imber: The Ottoman Empire, S. 87.

[37] Ghazi, Beiname osmanischer Sultane, Kämpfer im Namen Allahs für den rechten Glauben

[38] Imber: The Ottoman Empire, S. 127.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Die Frauen des Sultans. Wirken und Machteinfluss der Haremsdamen im Osmanischen Reich der Frühen Neuzeit
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Philosophische Fakultät, Seminar für Neuere Geschichte)
Veranstaltung
Der "Erbfeind christlichen Namens"? Das Osmanische Reich in der Frühen Neuzeit
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
15
Katalognummer
V444468
ISBN (eBook)
9783668815704
ISBN (Buch)
9783668815711
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Hausarbeit diskutiert die politische Teilhabe von Frauen aus dem Harem des osmanischen Sultans mit Schwerpunkt auf dem späten 16. und 17. Jh. Als Fallstudien dienen Nur Banu und Safiye Sultan, welche die Regierungszeit ihrer Söhne tiefgreifend prägten. Der Verfasserin gelingt es eindrucksvoll die wahre Bedeutung des Harems zu erläutern sowie Machtmöglichkeiten der Haremsdamen aufzuzeigen. Dabei wendet sie sich gegen orientalistische Darstellungen des Harems, die im öffentlichen Bewusstsein auch knapp 40 Jahre nach E. Saids "Orientalism" noch immer nachwirken.
Schlagworte
Osmanisches Reich, Frühe Neuzeit, Harem, Sultan, Sultanat, Geschichte, Frauen, Roxelane, Kösem, Safiye, Süleyman, Osmanen, Nur Banu
Arbeit zitieren
Lina Öner (Autor), 2017, Die Frauen des Sultans. Wirken und Machteinfluss der Haremsdamen im Osmanischen Reich der Frühen Neuzeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/444468

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