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Auswirkungen der Niedrigzinsphase auf Banken und deren Kunden

Titre: Auswirkungen der Niedrigzinsphase auf Banken und deren Kunden

Dossier / Travail , 2016 , 25 Pages , Note: 2,0

Autor:in: B.A. Philipp Magenschab (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Konkret werden zuerst sämtliche für das Thema relevanten Sachverhalte und Grundlagen erläutert, um ein Grundgerüst für die anschließende Ausarbeitung der Thematik zu schaffen. Danach werden die wichtigsten Gründe für die Wirtschafts- und Zinsentwicklung vor allem seit Beginn der Finanzkrise 2008/09 und die daraus resultierenden Maßnahmen der Europäischen Zentralbank wiedergegeben. Vergangene Entwicklungen werden aufgezeigt und Ursachen dafür abgeleitet. Hauptteil der Arbeit ist die Ausarbeitung der verschiedenen Auswirkungen der Niedrigzinsphase auf die jeweiligen Markteilnehmer, wobei im Speziellen auf die Auswirkungen auf Banken und deren Kunden eingegangen wird. Mittels mehrerer vorhandener, wissenschaftlicher Werke wird versucht, einen Überblick über die wesentlichen Schlussfolgerungen und Auswirkungen zu geben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen und Definitionen

2.1 Bank/Kreditinstitut

2.2 Europäische Zentralbank (EZB)

2.2.1 Zusammensetzung und Organe

2.2.2 Aufgaben und Zielsetzung

2.2.3 Steuerungsinstrumente

2.2.3.1 Offenmarktgeschäfte

2.2.3.2 Ständige Fazilitäten

2.2.3.3 Mindestreserve

3 Zinsentwicklungen der letzten Jahre im Überblick

3.1 Leitzinssatz

3.2 Fazilitätenzinssätze

3.3 Zinssätze langfristiger Staatsanleihen

4 Ursachen für die Zinsentwicklung

4.1 Die Finanzkrise

4.2 Die Griechenland-Krise

4.3 Steuerungsmaßnahmen der EZB

5 Auswirkungen der Niedrigzinsphase auf ausgewählte Marktteilnehmer

5.1 Auswirkungen auf das Bankensystem

5.2 Auswirkungen auf Bankkunden

6 Fazit und Schlussbemerkung

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse der Zinsentwicklung im Euroraum seit der Finanzkrise 2008/09 sowie deren Auswirkungen auf Banken und Bankkunden. Ziel ist es, die wirtschaftlichen Zusammenhänge der Niedrigzinsphase und die Rolle der Europäischen Zentralbank zu untersuchen und aufzuzeigen, wie sich diese auf Marktteilnehmer und das Finanzsystem auswirken.

  • Grundlagen des Bankwesens und der EZB-Steuerungsinstrumente
  • Analyse der Zinsentwicklung seit 2008
  • Ursachenforschung: Finanzkrise und Griechenland-Krise
  • Auswirkungen der Niedrigzinspolitik auf Kreditinstitute
  • Konsequenzen für private Bankkunden und deren Anlageverhalten

Auszug aus dem Buch

4.1 Die Finanzkrise

Eine und die mit Sicherheit bedeutendste Ursache für die rückläufige Zinsentwicklung und die damit verbundenen Maßnahmen der EZB ist die Finanzwirtschaftskrise. Den Ursprung hatte diese Krise bereits im Jahr 2007 mit der sogenannten „Subprime-Krise“ in den USA. Hierbei handelte es sich zusammengefasst um den Systemeinbruch einer Finanzinnovation, welche vor allem in den USA und England praktiziert wurde (vgl. Reifner 2010: 208). Unterstützt durch ein Steuermodell der amerikanischen Zentralbank vergaben Kreditinstitute zahlreiche hochpreisige und qualitativ minderwertig besicherte Hypothekarkredite, welche sie anschließend zu Forderungspools zusammenfassten und verkauften. Damit ließ sich schlichtweg mehr Geld verdienen und gleichzeitig das Ausfallsrisiko eliminieren. Gekauft wurden diese Forderungspools von extra dafür gegründeten Forderungsgesellschaften, welche diese wiederum als besicherte Wertpapiere – sogenannte „Asset Backed Securities (ABS)“ – weitervertrieben. (vgl. Bauert 2014: 3, 5).

Die Kredite waren meist mit günstigen Einstiegsbedingungen, also zum Beispiel niedrigen Anfangszinsen oder tilgungsfreier Anlaufzeit, ausgestattet. Als sich die Kreditnehmer die Kreditraten nach Ablauf dieser Periode nicht mehr leisten konnten, wurden diese einfach mit der Kreditkarte bezahlt oder weitere Kredite vergeben. Es handelte sich um ein Schneeballsystem in die bewusste Überschuldung. Während dieser Phase des „Kreditbooms“ stiegen die Grundstückspreise in den USA in das Unermessliche. Es war nur eine Frage der Zeit, bis dieses Konstrukt in sich zusammenbrechen sollte. Als schließlich die schwächsten Glieder der Kette zu brechen begannen, war ein Dominoeffekt unaufhaltbar: Mehr und mehr Kreditnehmer konnten ihre Raten nicht begleichen, weshalb in weiterer Folge ihre Häuser versteigert werden mussten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Definiert das Thema, die wissenschaftliche Relevanz sowie die Zielsetzung und Methodik der Arbeit.

2 Grundlagen und Definitionen: Erläutert zentrale Begriffe wie Bank/Kreditinstitut sowie die Struktur, Aufgaben und Steuerungsinstrumente der EZB.

3 Zinsentwicklungen der letzten Jahre im Überblick: Analysiert grafisch die Entwicklung von Leitzinsen, Fazilitätenzinssätzen und Renditen für Staatsanleihen seit 2008.

4 Ursachen für die Zinsentwicklung: Beleuchtet die Auswirkungen der Finanzkrise, der Griechenland-Krise und der geldpolitischen Maßnahmen der EZB auf das Zinsniveau.

5 Auswirkungen der Niedrigzinsphase auf ausgewählte Marktteilnehmer: Diskutiert die Folgen für Bankensysteme (Regulierung) und Bankkunden (Anlagezwang).

6 Fazit und Schlussbemerkung: Fasst die Kernaussagen zusammen und bietet einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen für Finanzmarktteilnehmer.

Schlüsselwörter

Finanzkrise, Europäische Zentralbank, EZB, Zinsentwicklung, Niedrigzinsphase, Leitzins, Bankensystem, Basel III, Staatsanleihen, Geldpolitik, Kreditinstitut, Finanzmärkte, Anlageverhalten, Liquidität, Griechenland-Krise

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Ursachen und Auswirkungen der anhaltenden Niedrigzinsphase im Euroraum, insbesondere im Kontext der Finanzkrise ab 2008.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Instrumente der EZB, die historische Zinsentwicklung, bankenregulatorische Vorschriften wie Basel III sowie die Folgen für Investoren und Kreditnehmer.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die wirtschaftlichen Ereignisse im Bankensektor der letzten Jahre zu geben und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Gesellschaft und das Finanzsystem aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Projektarbeit, die mittels Literaturanalyse und der Auswertung statistischer Daten (Zinsverläufe, Grafikmaterial) wissenschaftlich bearbeitet wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen der EZB und Ursachen für die Zinsentwicklung erörtert, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Auswirkungen auf Banken und Kunden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie EZB, Niedrigzinsphase, Finanzkrise, Leitzins und Basel III charakterisiert.

Welche Bedeutung hat das "Basel III"-Regelwerk in diesem Dokument?

Basel III wird als eine direkte regulatorische Folge der Finanzkrise dargestellt, die Banken zu höheren Eigenkapitalquoten zwingt und somit ihren Handlungsspielraum unter Druck setzt.

Warum wird die Situation für Bankkunden als schwierig beschrieben?

Bankkunden leiden unter der realen Geldentwertung, da klassische Zinsprodukte kaum Rendite abwerfen, was sie in risikoreichere Anlageklassen drängt.

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Résumé des informations

Titre
Auswirkungen der Niedrigzinsphase auf Banken und deren Kunden
Université
University of Applied Sciences Hamburg
Note
2,0
Auteur
B.A. Philipp Magenschab (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
25
N° de catalogue
V444491
ISBN (ebook)
9783668815162
ISBN (Livre)
9783668815179
Langue
allemand
mots-clé
EZB Fazilitäten Mindestreserve Offenmarktgeschäfte Leitzinssatz Finanzkrise
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
B.A. Philipp Magenschab (Auteur), 2016, Auswirkungen der Niedrigzinsphase auf Banken und deren Kunden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/444491
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Extrait de  25  pages
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