Die erschöpfte Gesellschaft. Human Enhancement als Folge einer chronischen Überforderung


Studienarbeit, 2018

40 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit

2. Grundlagen
2.1 Anthropologie & Anthropotechnik
2.2 Definition des Begriffs Human Enhancement & weitere Informationen
2.3 Die vier Positionen des Human Enhancement
2.3.1 Transhumanisten
2.3.2 Liberale Ethiker
2.3.3 Konservative Ethiker
2.3.4 Skeptiker

3. Einteilung von Human Enhancement
3.1 Neuro-Enhancement
3.1.1 Pharmakologisches Neuro-Enhancement
3.1.2 Technisches Neuro-Enhancement
3.2 Genetisches Enhancement
3.2.1 Somatische Gentherapie
3.2.2 Keimbahntherapie
3.3 Physisches Enhancement

4. Gründe & Ursachen für Human Enhancement

5. Bedenken und Kritik an Human Enhancement

6. Kritische Reflexion

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Beispiele für fachliche, methodische, persönliche und soziale Fähigkeiten

Abb. 2: Therapie und Enhancement im Kontext von Gesundheit und Krankheit

Abb. 3: Einteilung von Human Enhancement

Abb. 4: Idealtypischer Ablauf von Human Enhancement anhand verschiedener Lebensabschnitte

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Der stetig stärker werdende Leistungsdruck - vor allem im Berufsleben -, aber auch sich verändernde Idealvorstellungen der Gesellschaft hinsichtlich Ablauf und Anforderungen des Alltags veranlassen Menschen dazu, neue Methoden zu suchen, um diesem Druck standhalten zu können. Im Fokus steht dabei die Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit, sowie die körperliche, emotionale und vor allem kognitive Leistungsfähigkeit des Menschen durch unterschiedlichste Methoden.[1] So ist es keine Seltenheit mehr, dass Schüler und Studenten, aber auch Berufstätige immer mehr auf sog. „Gehirndoping“ zurückgreifen, um im täglichen Lern- oder Berufsalltag bestehen und Spitzenleistungen erbringen zu können. Der gesellschaftliche Trend hin zum Leistungs- und Effizienzdenken, sowie die zunehmende Orientierung der Forschung an ökonomischen Interessen begünstigen diese Entwicklung in hohem Maße.[2] Aber auch im Alltag und zugunsten der eigenen Gesundheit versuchen sich immer mehr Menschen mithilfe von sog. „Human Enhancement“ zu verbessern. Motiviert werden Menschen durch den Drang sich selbst zu gestalten und zu verwirklichen. Dabei erhalten sie durch Methoden, die bereits vertraut sind und als selbstverständlich angesehen werden, aber auch durch neuartige technische Entwicklungen Unterstützung.[3]

In Folge dessen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten das Thema Human Enhancement zu einem ethisch und moralisch kontrovers diskutierten Thema in Medien, Wissenschaft und Politik entwickelt.[4]

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

Der ständige Fortschritt in Wissenschaft, Forschung und Technologie begünstigen das zunehmende Streben nach Perfektionismus und darüber hinaus und stellen vor allem im Pharmaziesektor diverse Möglichkeiten bereit, die individuellen Ziele und Ideale zu erreichen. Ein unzähliges Angebot an freiverkäuflichen Nahrungsergänzungsmitteln und technischen Hilfsmitteln, sowie illegale Substanzen ermöglichen es, das angestrebte Ideal so leicht zu erreichen wie nie zuvor. Als Konsequenz stellt sich dabei die Frage, wohin diese Entwicklung in einem Zeitalter der Biotechnologie noch führen mag und was es zukünftig noch bedeutet, Mensch zu sein.

Folglich gilt es zu untersuchen, welche Folgen und Risiken diese oftmals als unnatürlich angesehenen Eingriffe in die menschliche Existenz mit sich bringen. Ebenso soll darauf eingegangen werden, was hinter dem Drang, sich ständig optimieren zu wollen, steckt und welchen Faktor dabei die immer größer werdende Leistungsgesellschaft spielt. Darüber hinaus ergibt sich die Frage, bis zu welchem Grad Human Enhancement gesellschaftlich akzeptiert wird und welche Hilfsmittel akzeptiert werden. Diese Fragen gilt es vor dem Hintergrund zu untersuchen, dass der Drang nach Fortschritt und Verbesserung so alt ist wie die Menschheit selbst und inwiefern Human Enhancement in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.

Ziel dieser Studienarbeit ist es, einen Einblick in die Grundlagen des Human Enhancements zu geben und mögliche Ursachen, realistische Einsatzbereiche und Potenziale, sowie damit verbundene Bedenken und Kritik vorzustellen. Dies geschieht vor dem Themenkomplex der Anthropotechnik, wobei besonderer Bezug auf von Peter Sloterdijk veröffentlichte Thesen bezüglich des „Übermenschen“ und den „neuen Menschen“ genommen wird und darauf eingegangen wird, wieso die „erschöpfte Gesellschaft“ einer der Hauptnutzer von Human Enhancement ist.

1.2 Aufbau der Arbeit

Im ersten Teil dieser Arbeit werden zunächst die relevanten Begrifflichkeiten näher geklärt. Hierzu zählen unter anderem die Anthropologie und Anthropotechnik, da sie die Grundlage für das Verständnis des Menschseins und somit die Ausgangsbasis für Human Enhancement bilden, welches im Anschluss näher definiert wird. Hierzu werden auch diverse Statistiken rund um die Nutzung von Human Enhancement vorgestellt. Im weiteren Verlauf werden die jeweiligen Einstellungs-Positionen dieser Entwicklung gegenüber aus ethischer Sicht erläutert.

Der dritte Abschnitt der Arbeit, bezieht sich auf die verschiedenen Einsatzgebiete des Human Enhancement und die entsprechenden Nutzungsmöglichkeiten innerhalb des jeweiligen Einsatzgebiets. Hierbei werden ausgewählte, bereits alltäglich genutzte Methoden, aber auch fiktive Einsatzmöglichkeiten vorgestellt.

Im vierten Abschnitt wird auf die Gründe für Human Enhancement eingegangen, wobei vor allem die bereits angesprochene „erschöpfte Gesellschaft“ näher vorgestellt wird. Hierzu werden abermals Statistiken und weitere Informationen vorgestellt.

Die menschliche Verbesserung bringt jedoch auch Bedenken mit sich, welche im fünften Abschnitt thematisiert werden. Hier wird insbesondere auf die ethischen und moralischen Aspekte eingegangen.

Im letzten Kapitel findet eine kritische Reflexion samt persönlicher Stellungnahme des Autors statt. Hierbei wird nochmals der Inhalt der vorherigen Kapitel angeschnitten und darauf aufbauend ein Fazit gezogen.

2. Grundlagen

Bevor im weiteren Verlauf der Studienarbeit tiefer in die Thematik eingegangen wird, wird zum besseren Verständnis ein Überblick über den historischen Kontext der Anthropologie hin zur Anthropotechnik vermittelt, bevor Begrifflichkeiten, welche unter den weit gefächerten Begriff Human Enhancement fallen, erläutert werden. Im Anschluss werden die ethischen Positionen von Human Enhancement eingegrenzt.

2.1 Anthropologie & Anthropotechnik

Der Begriff „Anthropologie“ kommt aus dem altgriechischen und setzt sich aus den Wörtern „anthropos“, was so viel wie Mensch bedeutet und „logos“, was die Bedeutung von Reden, Wissen, Lehre besitzt, zusammen. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass es sich dabei um die Lehre von der Natur bzw. vom Wesen des Menschen handelt.[5] Dadurch, dass sie vom Mensch selbst betrieben wird, handelt es sich folglich zugleich um eine Selbstbestimmung des Menschen.[6] Dabei stellt sich jedoch die Frage, was es letztlich bedeutet Mensch zu sein, wenn sich Menschen mithilfe von Biotechnologie verändern können.[7]

Um näherbringen zu können, worauf sich die Entwicklung hin zum Perfektionismus des menschlichen Daseins stützt, gilt es zuerst den historischen Kontext genauer zu betrachten und wie Menschen schon in der Vergangenheit danach gestrebt haben, sich zu verbessern. Dabei gibt es seit Urzeiten zahlreiche, oftmals gegensätzliche Grundannahmen darüber, was einen Menschen ausmacht, wobei sich in den verschiedenen Religionen, Kunst und Philosophie aber auch in der Weltanschauung, zahlreiche Grundannahmen der Anthropologie widerspiegeln. Grundsätzlich lassen sich drei Hauptansätze der Anthropologie ableiten: Der naturwissenschaftliche Ansatz, der geisteswissenschaftliche Ansatz und Mischformen dieser beiden.

So betrachtet etwa die naturwissenschaftliche Anthropologie den Menschen im Anschluss an die Evolutionstheorie nach Darwin. Diese kann jedoch nicht herangezogen werden, um etwa das individuelle Verhalten und Streben nach Veränderung zu erläutern.

In der Religion ist die Neu- und Wiedergeburt Hoffnungsziel und Heilsversprechen und somit das erstrebenswerte Ziel, sich zu einem neuen Menschen zu entwickeln.[8] Daneben spiegelt sich etwa die die Ambivalenz des Menschseins bereits in der Bibel wieder, in dem das oftmals intransparente und widersprüchliche Handeln Gottes veranschaulicht wird.

Aus philosophischer Sicht beantwortete bereits Aristoteles hingegen die Frage nach dem Menschsein damit, dass er anführte, dass der Mensch als einziges Lebewesen einen Verstand besitzt und zu ethischen Reflexionen und zu ethisch begründeten Entscheidungen fähig ist.[9] Dies bildet gleichwohl den Ansatz für die biologische Anthropologie und stellt fest,

Ebenso kann die im Jahr 1798 veröffentlichte Schrift „Anthropologie in pragmatischer Hinsicht“ herangezogen werden. Diese unterteilt die Anthropologie in die physiologische Anthropologie, deren Erkenntnisbereich das darstellt, was die Natur aus dem Menschen macht und die pragmatische Anthropologie, die sich damit befasst, was der Mensch als freihandelndes Wesen aus sich selber macht.[10] Zudem wird angenommen, dass der Mensch vom Sinneswesen her Gemeinsamkeiten mit Tieren besitzt, sich aber in der Vernunft von diesen unterscheidet, weil er Theorien entwickeln und lösen kann. Von Maschinen und Computern unterscheidet sich der Mensch hingegen, da er zwar genau wie diese komplexe Denkprozesse durchführen kann, jedoch fehlt künstlichen Intelligenzen das Verständnis für Gefühle wie etwa Trauer, Neid, Liebe, Hass und Wut.[11] Die pädagogische Anthropologie ab 1960 greift diesen Ansatz auf und stellt die These auf, dass nur durch die Erziehung und die Unterschiede der Wahrnehmung von Kultur, historischer Zeit und sozialen Bedingungen ein Mensch zum Menschen werden lässt.[12]

Letztlich lässt sich festhalten, dass es einen Konflikt zwischen der naturwissenschaftlichen Anthropologie, welche sich auf empirische Fakten stützt und kulturellen Selbstbeschreibungen und Selbstverständigungsprozessen auf der anderen Seite gibt. Dabei haben sowohl die empirisch-wissenschaftliche und die kulturreflexiv-soziale Anthropologie ihre Daseinsberechtigung.[13] Bei der Diskussion über das Für und Wieder von Human Enhancement gilt es deshalb beide Seiten zu beleuchten.

Der Wunsch nach Korrektur und Verbesserung ist so alt wie die Menschheit selbst, wobei die Grenzen zwischen Natur und Technik immer mehr verschwimmen.[14] Hieraus ergibt sich auch der Anknüpfpunkt für die sog. „Anthropotechnik“. Unklarheit herrscht darüber, wann dieser deutschsprachigen Raum kaum ausgeprägte Begriff, zuerst verwendet wurde. So gibt es Uneinigkeit darüber, ob er bereits 1912 oder erst 1924 bzw. 1926 im osteuropäischen Raum verwendet wurde,[15] wo er die biotechnische Manipulation an der menschlichen Erbsubstanz beschreibt.[16] In Deutschland erlangte der Begriff erst in der Mitte der 1960er im Zuge der Luft und- Raumfahrt eine größere Bekanntheit. Man verstand darunter etwa die „Anpassung technischer Systeme an menschliche Leistungsbereiche“.[17] Infolgedessen war der Begriff ein Synonym für die Kooperation zwischen Technik, Medizin und Psychologie.[18] Im Rahmen des sog. „Human Engineering“ ging es folglich um die Anpassung von Maschinen an den Menschen.[19]

Doch auch abseits des naturwissenschaftlichen Bereiches gibt es Deutungen für den Begriff der Anthropologie. Besonders hinsichtlich der kulturwissenschaftlichen Relevanz erlangte der deutsche Philosoph Peter Sloterdijk Bekanntheit, der in der Anthropotechnik die Transformation von Natur in die Kunst sieht, welche auf den Menschen selbst angewandt wird.[20] Er unterteilt Anthropotechnik dabei in Gentechnik, Erziehung und Prothetik (Prothesen, Brillen, maschinelle Supplementierung).[21] Übergeordnet unterscheidet er zwischen primärer und sekundärer Anthropotechnik. Erstere beschreibt diejenigen Veränderungen eines Menschen, die nicht durch diesen selbst, sondern etwa auf Erziehung, Bildung oder Disziplinierung zurückzuführen sind und den Menschen nur auf eine indirekte oder unbewusste Art beeinflussen. Zuletzt genannte Techniken gehen den primären voraus und umfassen Eingriffe in den genetischen Code und haben somit evolutionäres Potenzial.[22]

Sloterdijk führt zudem an, dass Menschen zur Selbstformung verdammt sind und dies nicht an eine höhere Instanz delegiert werden kann.[23] Kritik erntete er in diesem Zusammenhang für seine 1999 auf Schloss Elmau gehaltene Rede mit dem Titel „Regeln für den Menschenpark“, in welcher er eine „biopolitische Mobilmachung“ befürwortete und hierfür den „anthropotechnischen Machtgebrauch“ forderte.[24] In diesem Zusammenhang wurde auch die geforderte Entwicklung dem „Übermenschen“ genannt, wobei dieser Begriff nicht mit dem der Nazi-Ideologie des 20. Jahrhunderts gleichgesetzt werden sollte. Hierbei muss folglich klar zwischen der Definition des „neuen Menschen“ unterschieden werden. So hat etwa das NS-Regime darauf abgezielt, die „arische Gemeinschaft“ durch gezielte Züchtung, Fortpflanzung und Euthanasie zu stärken. Daneben spielte auch die Umerziehung im dritten Reich eine wichtige Folge. So wurden schon Kinder und Jugendliche in der Hitlerjugend regimekonform erzogen und idealistisch indoktriniert.[25] Slotderdijk sieht im neuen Menschen hingegen ein sich entfaltendes und immer stärker werdendes Individuum. Sloterdijk verweist in diesem Zusammenahng aber auch auf die Bequemlichkeit des Menschen in einer Vertikalspannung zu verharren, anstatt sich verbessern zu wollen.[26]

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Anthropotechnik als eine Art Veränderungsprogramm betrachtet werden kann, bei welchem der Mensch das zu verändernde Produkt ist. Die Optimierung an sich deckt viele interdisziplinäre Bereiche ab, wobei es letztlich der Mensch selbst ist, der den Menschen formt.

2.2 Definition des Begriffs Human Enhancement & weitere Informationen

Eine allgemeine Begriffsdefinition von Human Enhancement ist in der Literatur nicht eindeutig bestimmt. Deshalb gilt es im Folgenden diesen mit Hilfe sich untermauernder aber auch widersprechender Literatur näher einzugrenzen. Eine Arbeitsgruppe der Schweizer Akademie der Medizinischen Wissenschaft hat sich im Jahr 2007 mit dem Thema Human Enchancement auseinandergesetzt und definierte den Begriff definierte so, dass es keine Therapie von Krankheiten ist, sondern eine Veränderung oder Verbesserung von nicht krankhaften Merkmalen hervorruft.[27] Auch Eckhardt untermauert diese Definition, indem sie Human Enhancement als medizinische und biotechnologische Interventionen mit dem Ziel, Menschen in ihren Fähigkeiten und ihrer Gestalt so zu verändern, dass dies in der Gesellschaft als Verbesserung wahrgenommen wird. Die Zielsetzung selbst ist nicht primär therapeutischer oder präventiver Art.[28] Auch Lenk und Juengst greife diese These auf und sehen in Human Enhancement sogar den Gegenbegriff zur klassischen „Therapie“,[29] da diese Eingriffe in die Krankheit eines Menschen beschreibt, während HE auf gesunde Menschen abzielt und normale Eigenschaften von Menschen steigern soll. Bei diesen ist keine medizinische Notwendigkeit gegeben.[30] Vielmehr geht es letztendlich darum, durch gezielte technologische Optimierung eines gesunden Menschen durch Zugriff auf basale körperliche Strukturen und Funktionen.[31] Dem widerspricht eine von der EU initiierte Studie, welche die Grenzen zwischen Medizin und Human Enhancement verschwimmen sieht. So zählt laut dieser eher der Fakt, dass das Leistungsniveau von Patienten nach einer Behandlung oder Therapie ein höheres Niveau einnimmt, wobei dies nicht unbedingt der ursprüngliche Grund für die Behandlung sein muss.[32]

In Fachzeitschriften und modernen Medien wird der Begriff gleichwohl als Leistungssteigerung des Menschen beschrieben.[33] Das Handbuch Technikethik geht dabei mehr ins Detail und spricht von körperlichen und geistigen Leistungsmerkmale des Menschen“ und übersetzt das Wort „Enhancement“ als „Verbesserung“, „Steigerung“, „Potenzierung“, „Erweiterung“ oder „Verstärkung“.[34]

Letztlich lässt sich festhalten, dass Human Enhancement als Leistungssteigerung über das Normalniveau hinaus eine der vier Dynamiken biopolitischer Grenzüberschreitung darstellt und strikt von den anderen drei Dynamiken, Ausweitung medizinischer Diagnostik, Entgrenzung von Therapie und der Entzeitlichung von Krankheit unterschieden werden muss.[35]

Ein Überblick über ausgewählte fachliche bzw. intellektuelle, methodische, persönliche und soziale Fähigkeiten, die durch Human Enhancement verbessert werden sollen, sind in der folgenden Abbildung dargestellt.

Abb. 1: Beispiele für fachliche, methodische, persönliche und soziale Fähigkeiten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[36]

Diese verschiedenen Fähigkeiten ergeben schlussendlich die individuelle Leistungsfähigkeit eines Menschen.[37]

Der Zusammenhang zwischen Therapie und HE lässt sich grafisch erklären bzw. die jeweiligen Begriffe voneinander abgrenzen. Der Verlauf einer Verbesserung der Gesundheit unter Einsatz von Therapien und/oder Enhancement wird dabei mit Hilfe eines Koordinatensystems abgebildet. Die X-Achse zeigt den Verlauf des Lebensalters und auf der Y-Achse wird die Fähigkeit des Menschen abgebildet.

Abb. 2: Therapie und Enhancement im Kontext von Gesundheit und Krankheit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[38]

Die Gesundheit eines Menschen ergibt sich demzufolge anhand den Fähigkeiten, die ein Mensch im Rahmen seines Lebensalters ausüben kann. Dabei können die Fähigkeiten eines kranken Menschen anhand einer Therapie gesteigert werden, womit im Idealfall wieder die Fähigkeiten eines „normalen“ Menschen wiederhergestellt werden. Durch HE hingegen versuchen gesunde Menschen mit Hilfe verschiedenster Methoden ihre Leistungsfähigkeit noch weiter zu steigern und sich vom Durchschnitt abzuheben.

Es lässt sich festhalten, dass Human Enhancement ein Eingriff in die menschliche Fähigkeitsvielfalt ist. Etwa um eine radikale Verlängerung der Lebenszeit mit Hilfe von technologischen Möglichkeiten oder um eine Steigerung der psychischen und geistigen Qualifikationen wie Intelligenz und Kreativität zu erzielen.[39] Die Basis für HE bildet dabei das Fortschreiten der Technologie, welche es Menschen auf diverse Methoden zu verbessern. Diese werden im weiteren Verlauf näher vorgestellt.

2.3 Die vier Positionen des Human Enhancement

Wie bereits erwähnt, ist HE ein umstrittenes Thema. Vor allem im bio- und medizinethischen Kontext ergeben sich diverse Streitpunkte. Im Rahmen der zunehmenden Debatten rund um Leistungssteigerung durch pharmazeutische Präparate, des Dopings im Leistungssport, welches sich zunehmend auch auf den Amateur- und Hobbybereich ausdehnt, sowie neuen Erkenntnissen im Rahmen der Hirnforschung und der Integration von Nanotechnologien gibt es diverse Positionen, welche das Für und Wider dieser Entwicklungen betonen. Es zeigt sich, dass es auf verschiedenen Ebenen Ansatzpunkte für Debatten gibt. So sind etwa neben der angesprochenen menschlichen Natur, moderne Menschenbilder, sowie gesellschaftliche Leitbilder häufig diskutierte Kernthemen.

Dabei gibt es jedoch einen engen Zusammenhang zwischen ethischen Prämissen und den Grundannahmen über das Wesen des Menschen. Zur Erklärung der Mensch- und Gesellschaftsbilder können vier idealtypische Positionen herangezogen werden. Diese umfassen neben Transhumanisten, Konservative, Liberale und Skeptiker,[40] welche im Folgenden gesondert betrachtet werden.

2.3.1 Transhumanisten

Wie schon aus dem Namen ersichtlich ist (lat. „trans“ = jenseits, hinaus und „humanus“ = menschlich), sprechen sich Transhumanisten für die Verbesserung über das ursprüngliche Menschenmögliche aus. Transhumanisten sind davon überzeugt, dass sie den Planeten von jeglichen Leid befreien können und ihre Nachkommen mithilfe verschiedenster Technologien zu einem neuartigen Wesen werden. Dabei stehen hohe Gesundheit, unbeschränkte Lebenserwartung, Kontrolle über Emotionen und möglicherweise neue Fähigkeiten im Bereich der Sinne und Empfindungen verfügen im Mittelpunkt.[41] Folglich haben sie keine Einwände gegenüber der mäßigen oder radikalen, technologischen Selbstverbesserung. Hierbei werden sowohl pharmazeutisches Enhancement, als auch direkte Eingriffe in die Genetik akzeptiert. Transhumanisten fordern, dass HE-Methoden, welche einen bestimmten Entwicklungsgrad erreicht haben, wodurch mögliche Risiken reduziert und sie dadurch kontrollierbar werden, erlaubt werden sollten.[42] Ebenso verfolgen Transhumanisten einen zukunftsorientierten Ansatz. So führen sie das zukünftige Potenzial etwaiger HE-Maßnahmen an, welche kommenden Generationen nützlich sein könnten. Ihr letztliches Ziel aus wissenschaftlicher und privater Sicht ist es, das Eingreifen in den menschlichen Organismus als ein berechtigtes Element der Wissenschaft und Gesellschaft einzuführen, um eine nachhaltige Verbesserung der menschlichen Lebensweise durch Human Enhancement zu gewährleisten.[43]

Darüber hinaus betonen sie die Wichtigkeit der individuellen Anatomie und einer liberalen Gesellschaft. Folglich lehnen Sie die natürliche und kulturelle Einbettung des Menschen in ein vordefiniertes Gesamtgefüge ab.[44]

2.3.2 Liberale Ethiker

Freiheitlich denkende liberale Ethiker sind für eine differenzierte Bewertung von Human Enhancement-Technologien. Wie auch Transhumanisten verfolgen sie die Freiheit des Individuums und sind gegen die staatliche Kontrolle für den Gebrauch von Selbstverbesserungstechnologien.

HE selbst soll dabei keinen Gesetzen unterliegen, sondern nur regulierend wirken und sozialen Zwängen entgegenwirken. Da Menschen sich aufgrund kulturellen Einflüssen ohnehin ständig veränderten, sehen es liberale Ethiker als akzeptabel an, den menschlichen Charakter bewusst durch Technologien zu gestalten und so in die natürliche Ausstattung einzugreifen.[45]

2.3.3 Konservative Ethiker

Konservative Ethiker stellen das exakte Gegenteil zu Transhumanisten dar. Sie lehnen HE prinzipiell ab. Sie verteidigen das substantielle Verständnis des Menschseins und betonen die Unvollkommenheit und Endlichkeit des Menschen.

Die größte Befürchtung konservativer Ethiker ist es, dass von HE eine entmenschlichende Wirkung ausgeht und somit die Bedeutung verblassen könnte, was einen Menschen letztlich ausmacht.[46] Wie aus dem Namen ersichtlich wird (lat. „conservare“ = erhalten, bewahren), ist es folglich Ziel konservativer Ethiker, den status quo zu bewahren oder sogar vergangene gesellschaftliche Ordnungen wiederherzustellen.

Um die Anwendung von Human Enhancement zu unterbinden, weisen konservative Ethiker darauf hin, dass das was den Menschen ausmacht - wie z.B. Kultur, Religion, Politik - an Bedeutung verliert.[47] Dabei stützen sie sich auf philosophische und theologische Argumente. In der Folge bekräftigen sie Wichtigkeit und Notwendigkeit, die individuelle Handlungsfreiheit zu beschränken.[48]

2.3.4 Skeptiker

Skeptiker nehmen eine kritische Betrachtungsposition zum Thema Human Enhancement ein. So wird etwa die Befürwortung dieser in Frage gestellt, Risiken abgewägt und den betroffenen Personen die Entscheidung - für oder gegen den Einsatz von HE - selbst überlassen.[49] Sie sehen vor allem das ganze Menschsein, hinsichtlich der natürlichen, historischen und kulturellen Dimensionen als bewahrenswert an. Folglich stimmen sie in vielen Ansichten konservativer Ethikern überein. Wobei sie jedoch weniger dogmatisch argumentieren und gleichzeitig mehr Distanz zu religiösen und metaphysischen Begründungen wahren.[50]

Den bereits erwähnten Zukunftsvisionen von Transhumanisten stehen sie äußerst kritisch gegenüber. So bezeichnen sie diese als geschichtsblind und unglaubwürdig, da unrealistische Erwartungen an den technologischen Fortschritt geweckt werden. Liberalen Ethikern stimmen sie hingegen insofern zu, dass die verschiedenen HE-Methoden miteinander aufgewogen und genauer untersucht werden müssen.[51] Skeptiker vertrauen darauf, dass ihre Argumente die Realisierung eines gleichgewichteten Verhältnisses der Regeln zwischen Vernunft und Menschenrechte begünstigen, da diese die Basis für ein menschenwürdiges Dasein bietet.[52]

Letztlich lässt sich festhalten, dass Transhumanisten und liberale Ethiker die Flexibilität der menschlichen Verfassung hervorheben, während konservative Ethiker und Skeptiker die Einbettung des menschlichen Individuums in natürliche und kulturelle Zusammenhänge betonen.[53]

Aufgrund der eher theoretischen Herangehensweise kann jedoch keine Position abschließende Argumente liefern, weshalb im späteren Verlauf auf konkretere Beispiele im Hinblick auf Alltagsnutzung und gesellschaftlichen Bezug eingegangen wird.

3. Einteilung von Human Enhancement

Nachdem aufgezeigt wurde, dass Uneinigkeit darüber herrscht, was HE letztlich bedeutet und inwiefern diese ethisch vertretbar ist, gilt es diesen Begriff und seine Ausprägungen noch genauer zu unterteilen.

Human Enhancement ist dabei keine vollkommen neuartige Erscheinung, sondern wird schon seit Urzeiten bewusst oder unbewusst praktiziert. So ist die technische Erweiterung keineswegs nur eine Entwicklung der Moderne. Bereits die alten Ägypter ersetzten fehlende Gliedmaßen durch Prothesen oder es wurde etwa schon im Mittelalter Zahnersatz betrieben, sowie Sehstörungen behoben (ca. 13. Jahrhundert). Seit dem frühen 20. Jahrhundert werden Vorläufer von Hörgeräten genutzt.[54] Hierbei kann jedoch eingeschränkt werden, dass es sich nicht um HE im eigentlichen Sinne - gemäß der in dieser Studienarbeit vorgenommen Definition (s. Kapitel 2.3) - handelt. So zielen diese darauf ab, den vorherigen Leistungsstand eines Menschen zu erreichen und diesen nicht darüber hinaus zu verbessern.

Es finden sich aber auch im historischen Kontext bereits Belege für die Nutzung von HE. So nahmen bereits in der Steinzeit die Menschen bewusstseinserweiternde Drogen in Form von halluzinogenen Pilzen oder frischen bzw. getrockneten Blättern zu sich. Ebenso wurde bereits im Mittelalter während der Arbeitszeit Bier getrunken, um sich zu stärken und die Stimmung zu verbessern.[55] Dieser Konsum legaler und illegaler Substanzen hält bis in die Neuzeit an und dient heute u.a. der Lustgewinnung und der Steigerung von Kraft und Ausdauer,[56] verursacht wobei jedoch Abhängigkeit und beschleunigt den körperlichen und geistigen Verfall.[57] Heutzutage spielen dabei jedoch nicht nur biologische Substanzen, sondern auch chemische Präparate wie Arzneimittel oder Drogen eine bedeutende Rolle, um einerseits den Leistungsdruck entgegenzuwirken und einen dauerhaften Zustand der inneren Balance zu gewährleisten. Andererseits möchte man das Gehirn fördern, um große Wissensmengen in kürzer Zeit zu verstehen und das erlernte Wissen bei zu behalten.

Der immer schneller voranschreitende wissenschaftlich-technische Fortschritt ermöglicht darüber hinaus etwa den optischen Alterungseffekt durch ästhetische Chirurgie zu verlangsamen oder sogar die Verlängerung der Lebenszeit. Es zeigt sich, dass es verschiedene Perspektiven zum HE gibt, wobei vor allem Pharmazeutik, Chemie, Gentechnik, Biologie, Medizin, künstliche Intelligenz, Robotik und Informatik genannt werden müssen, welche unter der Verwendung chemischer, biologischer und technischer Mittel betrieben werden.[58]

Eine Übersicht der verschiedenen Einteilungen von Human Enhancement wird im Folgenden visualisiert dargestellt und im weiteren Verlauf die Einteilungen genauer erläutert, sowie mögliche Anwendungsgebiete erwähnt.

Abb. 3: Einteilung von Human Enhancement

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[59]

3.1 Neuro-Enhancement

In Fachkreisen wird von Neuro-Enhancement gesprochen, wenn psychoaktiven Substanzen bei einem gesunden Menschen angewendet werden, um seine kognitiven und emotionalen Fähigkeiten zu steigern.[60] Diese Steigerung kann durch den Einsatz von Pharmaka oder durch technisches Neuro-Enhancement erreicht werden. Ziel ist es, die individuelle Leistung eines Menschen zu erhöhen oder die innere seelische Balance zu stärken.[61]

3.1.1 Pharmakologisches Neuro-Enhancement

Neben Arzneimitteln als klassisches Beispiel für Pharmaka gibt es mit Drogen und Dopingmitteln bzw. Lebensmitteln noch andere Ausprägungen für pharmakologisches Enhancement, auf welche eingegangen werden muss. Hierbei ist vor allem der rechtliche Aspekt mitentscheidend für die Unterteilung.[62] So lässt sich unterscheiden, ob es sich etwa um verschreibungspflichtige oder nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

[...]


[1] Vgl. Heilinger, Jan-Christoph/Biller-Andorno, Nikola (Ethische Debatte 2012), S. 15.

[2] Vgl. Woyke, Andreas (Modellierte Individuum 2012), S. 108.

[3] Vgl. Ranisch, Robert (Ethik 2009), S. 48.

[4] Vgl. Dickel, Sascha (technisierten Gesellschaft 2015), S. 1.

[5] Vgl. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik (Hrsg.) (Anthropologie).

[6] Vgl. Heilinger, Jan-Christoph (Anthropologie 2010), S. 45f.

[7] Vgl. ebd., S. 17.

[8] Vgl. Küenzlen, Gottfried et al. (Zeitgeschichte 2016), S. 4.

[9] Vgl. Brgdomath (Hrsg.) (anthropologische Kontroversen).

[10] Vgl. Haeffner, Gerd (Philosophische Anthropologie 2000), S. 17.

[11] Vgl. Focus Online (Hrsg.) (Mensch).

[12] Vgl. Bohlken, Eike/Thies, Christian (Hrsg.) (Kultur und Technik 2009), S. 190.

[13] Vgl. Heilinger, Jan-Christoph (Anthropologie 2010), S. 17.

[14] Vgl. Imhof, Michael (Eidesbruch 2014), S. 226.

[15] Vgl. Liggieri, Kevin (Anthropotechnik 2014), S.2.

[16] Vgl. Liggieri, Kevin (anthorpoetische Optimierungsdiskurse 2014), S. 14.

[17] Bernotat, Rainer (Forschungsinstitut 2008), S. 8.

[18] Vgl. Ebd., S. 2f.

[19] Vgl. Liggieri, Kevin (Anthropotechnik 2014), S. 8.

[20] Vgl. Liggieri, Kevin (anthorpoetische Optimierungsdiskurse 2014), S. 18.

[21] Vgl. M0rallyb4nkrupt (Hrsg.) (Optimierung 2012), Min. 30.

[22] Vgl. Sloterdijk, Peter (Regeln 1999), S. 50ff.

[23] Vgl. Sloterdijk, Peter (Anthropotechnik 2009), S. 245.

[24] Vgl. Science ORF (Hrsg.) (Transhumanismus 2013).

[25] Vgl. Haring, Sabine A. (Nationalsozialismus 2016).

[26] Vgl. Geist und Gegenwart (Hrsg.) (Übermensch 2012).

[27] Vgl. Akademie der Wissenschaften Schweiz (Hrsg.) (Medizin 2012), S. 10.

[28] Vgl. Eckhardt, Anne et al. (Human Enhancement 2011), S. 5.

[29] Vgl. Lenk, Christian (Enhancement 2002), S. 27.

[30] Vgl. Juengist, Eric (Enhancement 1998), S. 31 ff.

[31] Vgl. Grüneberg, Patrick (Individuum 2012), S. 7.

[32] Vgl. Coenen, Christopher et al. (Human Enhancement 2009), S. 16f.

[33] Vgl. Eckhardt, Anne et al. (Human Enhancement 2011), S. 5.

[34] Vgl. Ach, Johann S./ Lüttenberg, Beate (2013), S. 288.

[35] Vgl. Wehling, Peter et al. (Biologisierung 2007).

[36] In Anlehung an Gisler, Peter/Staehelin, Liona (Fähigkeiten 2012), S. 2.

[37] Vgl. Eckhardt, Anne et al. (Human Enhancement 2011), S. 7.

[38] In Anlehung an Eckhardt, Anne et al. (Human Enhancement 2011), S. 6.

[39] Vgl. Coennen, Christoph et al. (Hrsg.) (Debatte 2010), S. 22.

[40] Vgl. Woyke, Andreas (Modellierte Individuum 2012), S. 109.

[41] Vgl. Althaus, David/Pöhlmann, Andrei (posthumane Würde 2014).

[42] Vgl. Woyke, Andreas (Human Enhancement 2010), S. 23f.

[43] Vgl. Heilinger, Jan-Christoph (Anthropologie 2010), S. 106.

[44] Vgl. Coennen, Christoph et al. (Hrsg.) (Debatte 2010), S. 25.

[45] Vgl.ebd., S. 26ff.

[46] Vgl. Althaus, David/Pöhlmann, Andrei (posthumane Würde 2014).

[47] Vgl. Fukuyama, Francis (Ende des Menschen 2002), S. 251ff.

[48] Vgl. Woyke, Andreas (Human Enhancement 2010), S. 23f.

[49] Vgl. Heilinger, Jan-Christoph/Biller-Andorno, Nikola (Ethische Debatte 2012), S. 20.

[50] Vgl. Roache, Rebecca/Clarke, Steve (Bioconservatism 2009), S. 55.

[51] Vgl. Woyke, Andreas (Philosophische Überlegungen 2009), S.73ff.

[52] Vgl . Habermanns, Jürgen (Zukunft 2005), S. 125.

[53] Vgl. Woyke, Andreas (Modellierte Individuum 2012), S. 108.

[54] Vgl. Bendel, Oliver (Ethischer Sicht 2015), S. 75f.

[55] Vgl. Henkel, Dieter (Hirndoping 2012), S. 3.

[56] Vgl. Melzig, Matthias (Ursprung 1999)

[57] wobei jedoch Abhängigkeit verursacht werden und der körperliche und geistige Verfall beschleunigt wird S. 75.

[58] Vgl. Bendel, Oliver (Ethischer Sicht 2015), S. 75.

[59] Eigene Darstellung

[60] Vgl. Heyn, Gudrun (Doping 2012).

[61] Vgl. Galert, Thorsten et al. (optimiertes Gehirn 2009), S .2.

[62] Vgl. Eckhardt, Anne et al. (Human Enhancement 2011), S.19.

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Details

Titel
Die erschöpfte Gesellschaft. Human Enhancement als Folge einer chronischen Überforderung
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Note
1,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
40
Katalognummer
V444533
ISBN (eBook)
9783668820517
ISBN (Buch)
9783668820524
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Human Enhancement, Erschöpfte Gesellschaft, Burn-out, Doping
Arbeit zitieren
Stefan Reinpold (Autor), 2018, Die erschöpfte Gesellschaft. Human Enhancement als Folge einer chronischen Überforderung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/444533

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