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Die Auswirkungen der Industrie 4.0 auf die Controlling-Hauptprozesse und das Berufsbild des Controllers

Título: Die Auswirkungen der Industrie 4.0 auf die Controlling-Hauptprozesse und das Berufsbild des Controllers

Tesis (Bachelor) , 2018 , 82 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Economía de las empresas - Control de gestión
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Industrie 4.0 – ein Schlagwort, welches heutzutage in der deutschen Wirtschaft in aller Munde ist. In den letzten Jahren war dieser Megatrend eines der am stärksten diskutierten Themen, wodurch geradezu ein Hype darüber ausgelöst wurde. Genau genommen wurde der Begriff Industrie 4.0 im Jahr 2011 auf der Hannover Messe, der bedeutendsten Industrie- und größten Investitionsgütermesse der Welt, an die breite Öffentlichkeit getragen.

Auch die Politik schenkt dem Thema viel Aufmerksamkeit und weiß um dessen zukünftigen Stellenwert. So wird die Forschung zum Thema Industrie 4.0 als eines von zehn Zukunftsprojekten durch die Bundesregierung im Rahmen der Hightech-Strategie gefördert. Zwar zählt Deutschland aktuell zu den wettbewerbsfähigsten Industriestandorten weltweit, gerät im internationalen Vergleich jedoch immer weiter unter Druck. Die Bundesregierung möchte mit der Hightech-Strategie zum weltweiten Innovationsführer aufsteigen, damit Deutschland weiterhin wettbewerbsfähig bleibt. „Das Wirtschaftswachstum in Deutschland kann im Grunde nur durch Innovationen sichergestellt werden, indem wir an den wesentlichen Trends der Weltwirtschaft teilhaben. Hier ist ganz besonders wichtig, dass wir die sogenannte Industrie 4.0-Entwicklung gestalten.“, so Bundeskanzlerin Angela Merkel. In anderen Industrieländern wie den USA oder China gibt es auch vergleichbare Forschungen zum Thema Industrie 4.0.

Doch was versteht man unter dem Begriff Industrie 4.0? Im deutschsprachigen Raum steht Industrie 4.0 für eine digitale Revolution und 4.0 speziell für die vierte industrielle Revolution der deutschen Wirtschaft. Im Zentrum steht die intelligente Vernetzung von Produkten und Prozessen entlang der gesamten Wertschöpfungskette mithilfe von cyber-physischen Systemen (CPS).

Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, dem Leser einen kompakten Einblick in das Thema Industrie 4.0 zu geben, die damit verbundenen Chancen und Risiken aufzuarbeiten sowie die Auswirkungen auf das Controlling abzuwägen. Im Fokus dabei steht: Den aktuellen Forschungsstand der Auswirkungen auf die Controlling-Hauptprozesse aufzuzeigen, die daraus resultierenden Kompetenzanforderungen an den Controller sowie das zukünftige Controller-Rollenbild abzuleiten. Außerdem wird auf das neue Berufsbild im Zeitalter von Industrie 4.0, den Data Scientist, eingegangen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Vorgehensweise

2 Controlling

2.1 Historische Entwicklung und Definition

2.2 Ziele

2.3 Aufgaben und Funktionen

2.3.1 Informationsfunktion

2.3.2 Planungsfunktion

2.3.3 Kontrollfunktion

2.3.4 Koordinationsfunktion

2.4 Aufgaben und Rollenbild des Controllers

2.4.1 Aufgaben

2.4.2 Rollenbild

2.5 Controlling-Hauptprozesse nach IGC

3 Industrie 4.0

3.1 Historische Entwicklung

3.2 Definition – Was ist Industrie 4.0?

3.3 Zentrale Merkmale

3.4 Technologische Treiber

3.5 Chancen und Risiken

3.6 Status Quo in Deutschland

4 Auswirkungen von Industrie 4.0 auf ausgewählte Controlling-Hauptprozesse

4.1 Strategische Planung

4.2 Operative Planung, Budgetierung und Forecast

4.3 Kostenrechnung

4.4 Management Reporting

4.5 Risikocontrolling

4.6 Funktionscontrolling am Beispiel Produktion-4.0-Scorecard

5 Auswirkungen auf das Controller-Rollenbild und die Kompetenzanforderungen

5.1 Analyse von Controller-Stellenanzeigen

5.1.1 Fachliche Anforderungen

5.1.2 Anforderungen im Bereich IT-Kenntnisse

5.1.3 Persönliche Anforderungen

5.2 Zukünftiges Controller-Rollenbild und Kompetenzanforderungen an den Controller

5.3 Neues Berufsbild: Der Data Scientist

6 Praxisbeispiele

6.1 Mobiles Produktionsmanagement bei der Wittenstein SE

6.2 Visualisierte Echtzeitproduktivität bei der Hansgrohe SE

6.3 Vernetzte Produktion bei der EUCHNER GmbH + Co. KG

7 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen der Industrie 4.0 auf die Controlling-Hauptprozesse und das Berufsbild des Controllers. Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand aufzuarbeiten, um daraus notwendige Kompetenzanforderungen sowie die zukünftige Rolle des Controllers abzuleiten und das neue Berufsbild des Data Scientists im Controlling-Kontext zu verorten.

  • Theoretische Grundlagen des Controllings und Megatrend Industrie 4.0
  • Analyse von Industrie 4.0-Auswirkungen auf Controlling-Hauptprozesse
  • Untersuchung veränderter Kompetenzanforderungen an Controller durch Digitalisierung
  • Abgrenzung und Rolle des Data Scientists gegenüber dem Controller
  • Praxisbeispiele für die Umsetzung von Industrie 4.0-Projekten

Auszug aus dem Buch

Szenario 1: Das selbststeuernde Werkstück

Die digitale Produktion, welche durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg in Echtzeit gekennzeichnet ist, bildet die Basis für ein selbststeuerndes Werkstück. Maschinen und sonstige Geräte sind mit Sensoren ausgestattet und ermöglichen eine permanente Erfassung und Bereitstellung relevanter Daten. In den Sensoren sind Speicherdatenträger integriert, um z. B. Stücklisten, Qualitätsdaten oder anstehende Arbeitsschritte zu übermitteln. Durch die Kommunikation mit den Maschinen werden Anweisungen und Bearbeitungsschritte gesendet, was ein digitales Abbild des Werkstücks ermöglicht. Dieses Abbild steht fortlaufend immer aktuell zur Verfügung. Das Werkstück kann sich selbst zur jeweiligen Maschine hinbewegen, sodass diese den nächsten Bearbeitungsschritt ausführen kann, ohne dass ein Produktionsmitarbeiter eingreifen muss.

Die Kommunikation zwischen den Maschinen ermöglicht permanentes Abstimmen in Hinsicht auf Kapazitätsengpässe und erkennt Optimierungspotenziale selbstständig. Der Produktionsmitarbeiter greift nur noch bei Fehlermeldungen oder notwendigen Wartungsarbeiten ein, welche automatisch über mobile Endgeräte von der Maschine direkt an den Menschen kommuniziert werden.

Das Elektronikwerk von Siemens in Amberg realisiert heute schon ein solches Abbild selbststeuernder Werkstücke. Produktcodes sorgen für die Kommunikation von Maschinen und teilen mit, welche Anforderungen sie an die Werkstücke haben und was die nächsten notwendigen Produktionsschritte sind. Für einen durchgängigen Ablauf werden Produktionsregeln und -szenarien definiert. Täglich werden bis zu 50 Millionen Prozessinformationen erzeugt und verarbeitet. Es können bereits 75 % der Arbeitsschritte von Maschinen und Computern selbstständig gesteuert werden. Des Weiteren wird ein permanenter Datenfluss ermöglicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und Zielsetzung der Bachelorarbeit sowie Erläuterung der methodischen Vorgehensweise.

2 Controlling: Erläuterung der theoretischen Grundlagen, Ziele, Funktionen und Aufgaben des Controllings sowie Vorstellung des IGC-Prozessmodells.

3 Industrie 4.0: Definition, historische Entwicklung, zentrale Merkmale und technologische Treiber der Industrie 4.0 sowie deren Chancen und Risiken.

4 Auswirkungen von Industrie 4.0 auf ausgewählte Controlling-Hauptprozesse: Analyse der Auswirkungen auf Planung, Kostenrechnung, Reporting und Risikocontrolling sowie Vorstellung der Produktion-4.0-Scorecard.

5 Auswirkungen auf das Controller-Rollenbild und die Kompetenzanforderungen: Analyse von Stellenanzeigen zur Ableitung zukünftiger Kompetenzen und Rollenbilder, inklusive der Betrachtung des Data Scientists.

6 Praxisbeispiele: Darstellung der Industrie 4.0-Umsetzung bei der Wittenstein SE, der Hansgrohe SE und der EUCHNER GmbH + Co. KG unter Einbindung des Controllings.

7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Auswirkungen und Ausblick auf die notwendige Weiterentwicklung des Controlling-Anforderungsprofils.

Schlüsselwörter

Industrie 4.0, Controlling, Controller, Digitalisierung, Cyber-physische Systeme, Big Data, Smart Factory, Controller-Rollenbild, Kompetenzanforderungen, Data Scientist, Strategische Planung, operative Planung, Kostenrechnung, Produktionscontrolling, Unternehmenssteuerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie die vierte industrielle Revolution (Industrie 4.0) die betriebswirtschaftlichen Kernprozesse im Controlling verändert und welche neuen Qualifikationen von Controllern in einem zunehmend digitalisierten Umfeld gefordert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen des Controllings, die technologischen Treiber der Industrie 4.0 (wie CPS und Big Data), die Auswirkungen auf Controlling-Hauptprozesse sowie die Transformation des Controller-Rollenbildes hin zum Data Scientist.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, einen kompakten Einblick in die Chancen und Risiken von Industrie 4.0 für das Controlling zu geben, den aktuellen Forschungsstand zu analysieren und Handlungsempfehlungen für die zukünftige Ausgestaltung des Berufsbildes des Controllers abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine umfassende Literaturanalyse sowie eine empirische Analyse von 231 Stellenanzeigen börsennotierter Unternehmen, um das veränderte Kompetenzprofil von Controllern zu untersuchen. Ergänzend werden Praxisbeispiele von Unternehmen wie Wittenstein SE und Hansgrohe SE herangezogen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die spezifischen Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die strategische und operative Planung, das Berichtswesen (Reporting), die Kostenrechnung sowie das Risikocontrolling. Zudem wird die Produktion-4.0-Scorecard als neues Steuerungsinstrument vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Industrie 4.0, Controlling, Smart Factory, Controller-Rollenbild, Big Data, Data Scientist und Prozessflexibilität.

Welche Rolle spielt der Data Scientist für den Controller?

Der Data Scientist wird als ergänzendes Berufsbild gesehen, das methodische Kompetenzen in der Analyse komplexer Datenmengen einbringt, während der Controller weiterhin für die betriebswirtschaftliche Interpretation und Beratung des Managements verantwortlich bleibt.

Warum ist das Risikocontrolling im Kontext von Industrie 4.0 so wichtig?

Durch die Vernetzung und Nutzung von Big Data steigen Risiken wie Datensicherheit, Industriespionage und IT-Ausfälle. Das Risikocontrolling muss diese Gefahren frühzeitig identifizieren und bewerten, um die Existenzsicherung des Unternehmens zu gewährleisten.

Wie verändert Industrie 4.0 die operative Planung und das Budget?

Starre Budgetierungsprozesse werden zunehmend durch flexible Budgets ersetzt. Dank Echtzeitdaten können Forecasts präziser erstellt und dynamisch an schwankende Rahmenbedingungen angepasst werden.

Welche praktischen Erfahrungen haben Unternehmen mit Industrie 4.0?

Die Beispiele von Wittenstein SE, Hansgrohe SE und EUCHNER zeigen, dass die Einführung mobiler Assistenzsysteme und digitaler Datenerfassung Prozesse beschleunigt, die Transparenz erhöht und dem Controlling eine aktivere Rolle als Business Partner ermöglicht.

Final del extracto de 82 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Auswirkungen der Industrie 4.0 auf die Controlling-Hauptprozesse und das Berufsbild des Controllers
Universidad
Würzburg-Schweinfurt University of Applied Sciences
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
82
No. de catálogo
V444563
ISBN (Ebook)
9783668822283
ISBN (Libro)
9783668822290
Idioma
Alemán
Etiqueta
Industrie 4.0 Controlling
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2018, Die Auswirkungen der Industrie 4.0 auf die Controlling-Hauptprozesse und das Berufsbild des Controllers, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/444563
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