Literatur und Prognose. Zur Darstellung gesellschaftlicher Wirklichkeiten im Roman "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil


Studienarbeit, 2017

19 Seiten


Leseprobe

Inhalt

Einleitendes

1. Zur Begriffserläuterung
1.1. Psychologische Spannung
1.2. Sexuelle Aggression

2. Charakterzüge der Hauptfiguren des Werkes
2.1. Törleβ
2.2. Basini
2.3. Reiting
2.4. Beineberg

3. Gründe psychologischer Spannungen im Roman
3.1. Eine fehlgeschlagene Sozialisation
3.2. Die Pubertät
3.3. Der Diebstahl

4. Sexuelle Aggression als Folge psychologischer Spannungen

5. Der Weg zum Mann-Sein

6. Das Bild der Doppelmonarchie aus der Inszenierung der sexuellen Aggression
6.1. Die faschistische Gesellschaft
6.2. Die Gesellschaft in Identitätskrise
6.3. Die multikulturelle Gesellschaft
6.4. Die Gesellschaft in Erziehungskrise

7. Zur Affinität von Robert Musils Roman zu Sigmund Freuds Psychoanalyse und die Überzeitlichkeit seines Werkes
7.1. Musils Affinität zu Freuds Psychoanalyse
7.2. Zur Überzeitlichkeit des Romans
7.3. Zur Rezeption des Werkes
7.4. Musils Werk und die Literatur des Expressionismus

Schluss

Literaturverzeichnis

Einleitendes

Der Roman „Die Verwirrungen des Zöglings Törleβ“ von dem österreichischen Autor Robert Musil entstand in der Zeit des Umbruchs zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert bzw. in 1906. In diesem Roman geht es anhand des Themas ‚Pubertät‘ um die psychologischen Veränderungen bei den Jugendlichen während dieser Lebensphase. In dieser Hinsicht ergreift Musil die Gelegenheit, ausgehend von der Unbeständigkeit des Menschen in solcher Situation, um homoerotische Beziehungen zwischen diesen Letzteren darzustellen. Aus dem Blickpunkt dieser natürlich körperlichen Verwandlung des Individuums bei diesem Alter wird untersucht, wie der Roman bestimmte Realitäten unserer gegenwärtigen Zeit wiederspielgelt. Von da an tritt nun die Frage danach zu wissen, welchen Zusammenhang es zwischen im Werk dargestellten psychologischen Spannungen und sexuellen Aggressionen gibt. Eine ausführliche Analyse solch eines Themas erfordert zunächst eine Bestimmung der Grundbegriffe, die das Thema ausmachen. Dann wird die Darstellung einiger Charakterzüge der Hauptfiguren für das bessere Verständnis ihrer unterschiedlichen ‚Personen‘ relevant sein. Zudem wird daher eine Untersuchung der Gründe psychologischer Spannungen Anlass zur Hervorhebung ihrer Folgen geben. Auf das aus dem Verhalten der Jungen abzulesende Bild der Doppelmonarchie wird meine Aufmerksamkeit nach dem Prognosecharakter des Werkes gerichtet. Schließlich werden zu zeigen versucht, sowohl die Affinität Robert Musils zu Sigmund Freuds Psychoanalyse und den überzeitlichen Charakter seines Werkes, als auch die Rezeption dieses ans Licht zu bringen.

1. Zur Begriffserläuterung

1.1. Psychologische Spannung

Unter psychologischer Spannung versteht man die Bezeichnung für einen Zustand hoher Erregungen, der als innerer „Druck“, als Unruhe und Unbehagen empfunden und theoretisch meist als „Stau“ psychischer Energie oder „Triebstau“ interpretiert werden[1]. An dieser Stelle muss in Anlehnung an den Psychoanalysten Sigmund Freud erwähnt werden, dass die Psyche des Menschen aus einem „I“ und einem „Me“ besteht. Das „I“ ist die innere, individuelle Tiefe(Subjekt), und das „Me“ ist die äußere gesellschaftliche Dimension(Objekt). Wenn eines der Beiden den Vorrang über das Andere hat, dann entsteht eine Art Konflikt zwischen den beiden Instanzen und daher führt zur psychologischen Spannung. Diese Spannung ist in den meisten Fällen die Ursache von unerwünschten und unlogischen Handlungen und Denkweisen, da das vernünftige Vermögen des Individuums zerstört wird. Genau deshalb kommt das Bedauern manchmal nach einigen Taten.

1.2. Sexuelle Aggression

Damit wird ein aggressives sexuelles Verhalten verstanden. In der Psychologie verweist dieser Begriff auf eine auf sexuelle Verletzung eines anderen Lebewesens zielende Handlung ohne Zustimmung dieses Letzteren. Für das Entstehen sexueller Aggression gibt es unterschiedliche Erklärungen. Einige Verhaltensforscher und psychoanalytisch orientierte Autoren erklären solches Verhalten als unmittelbare, andere als mittelbare Folge eines Aggressionstriebes. Sexuelle Aggression wird auch als Folge mangelhafter oder fehlgeschlagener Sozialisation bei den Menschen betrachtet[2]. Bei einem bestimmten Zeitalter, also das der Pubertät, in dem sich die Figuren befinden, sind die Jungen dazu gezwungen, die Formen dieser Lebensperiode auf ihren eigenen Körper zu erfahren. Von bestimmten Erfahrungen ausgehend kann der Mensch stark beeinflusst werden, und so gleiche Ideen im Kopf konzipieren. Die Umgebung, in der sie leben, soll in der Lage sein, ihre Eintriebe zu kontrollieren und ihnen diesbezüglich eine erfolgte Sozialisation zu gewährleisten. Aber im Roman ist es nicht den Fall, deshalb kommt es zu homoerotischen Beziehungen zwischen den Protagonisten.

2. Charakterzüge der Hauptfiguren des Werkes

In diesem Teil ist es die Rede davon, die Charakterzüge der Hauptakteure in „Die Verwirrungen des Zöglings Törleβ“ von Robert Musil hervorzuheben. Diese Charakterisierung zielt darauf ab, die eigene Persönlichkeit jener Figur aufzufassen. Dazu zählt man Törleβ, Basini, Reiting und Beineberg. Festzustellen ist von vornherein der Umstand, dass diese Figuren eher männliche Lebewesen sind.

2.1. Törleβ

Törleβ ist ein ehrgeiziger Schüler, der auf der Suche nach sich selbst ist. Was ihn besonders auszeichnet, ist seine Leidenschaftlichkeit, Empfindsamkeit und seine Zurückhaltung. Er ist auch phantasievoll und kreativ. Wichtig hier ist, dass letztgenannte Seite des Charakters von Törleβ im Gegensatz zu der anderen Seite steht. Davon ausgehend ist er unselbständig, zerrissen und verwirrt. Seine innere Hilflosigkeit wird dadurch deutlich, sowie auch, dass er sich in vielen Situationen verstellt und ist nicht in der Lage, seine „beginnende Geschlechtsreife“ [3] zu kontrollieren.

2.2. Basini

Basini dagegen ist dumm, wenig intelligent und eitel. Er ist schwächlich gebaut und versucht, sich ständig anzupassen, was auf einen schwachen Charakter hindeutet. Nach außen spielt er jedoch den echten Mann und den Genussmenschen, um den Anderen zu gefallen, da er „weich trage Bewegungen und weibische Gesichtszüge“ [4] hat.

2.3. Reiting

Reiting stellt militärische Charakterzüge aus, was auch mit seinem Berufswunsch(Offizier) korrespondiert. Er ist böse und grenzt Basini wegen des Diebstahls aus und nimmt dies als Beleg, ihn zu quälen. Das Leid der Mitmenschen ist sein Vergnügen. Er ist sozusagen sadistisch und intrigant.

2.4. Beineberg

Was Beineberg anbelangt, ist es ihm gleichgültig, was mit Basini passiert, solange er für seine Taten bestraft wird. Er betrachtet Basini als „leere Form“ [5] und benutzt ihn, um sein Gewissen zu reinigen. Dieses Verhalten rührt von seiner esoterisch spirituellen Orientierung an die indische Religion und zeugt von seinen religiösen und spirituellen Verwirrungen.

3. Gründe psychologischer Spannungen im Roman

Im Roman von Robert Musil werden viele Geschehnisse oder Ereignisse zum Ausdruck gebracht, die mehr oder weniger zu psychologischen Spannungen geführt haben. Dazu zählt man nicht nur eine fehlgeschlagene Sozialisation und die Pubertät, sondern auch der Diebstahl.

3.1. Eine fehlgeschlagene Sozialisation

Seit Jean Piaget liegt es an der Hand, dass die Erlebnisse und Ereignisse der früheren Jahre das Verhalten des Erwachsenen beeinflussen. Die Erfahrungen der Kindheit bilden die Grundlage der menschlichen Persönlichkeit. In der kognitiven Psychologie von Jean Piaget wird viel Betonung auf die Tatsache gelegt, dass die Konstitution der Persönlichkeit und der Identität in der Kindheit anfängt[6]. Dies ist einerseits durch die Familie und die Eltern (das, was man als primäre Sozialisation bezeichnet) und anderseits durch die Schule und die gesellschaftlichen Institutionen (das, was man als sekundäre Sozialisation bezeichnet), bestimmt. Jeder Sozialisationstyp findet in einem bestimmten Alter statt, und die Beachtung dieses Alters ist für die Bildung des Menschen sehr bestimmend.

Was die primäre Sozialisation betrifft, wird Törleβ sehr früh von seinen Eltern im Konvikt geschickt; was ihn von seinen Eltern getrennt hat. Nach diesem Entschluss seiner Eltern war er immer in Tränen. Ein belehrendes Beispiel dafür sind diese Passagen: „Dieser Entschluss hatte später viele Tränen gekostet“ [7] ; „Abends schlief er aber stets unter Tränen“ [8]. Daraufhin fühlte sich Törleβ unzufrieden und empfand immer ein Gefühl der Sehnsucht und „litt an fürchterlichem leidenschaftlichen Heimweh.“ [9] Dies zeugt also von dem Umstand, dass der Junge für diese bloße Trennung nicht genug vorbereitet war. In manchen seinen Eltern geschickten Briefen lässt Törleβ immer sein Unwohlsein fließen. Darüber hinaus war seine Integration in der Gruppe der Schüler im Konvikt schwierig. Um eine solche Integration zu erreichen, musste Törleβ Normen, Erwartungen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Werte erfüllen, um sich ‚internationalisieren‘ zu lassen. Diese Internationalisierung besteht überwiegend darin, so zu denken, zu handeln und sich zu verhalten, wie die anderen Jungen. Denn er sollte seine ständige Sehnsucht überwinden, und ein neues Leben in der neuen Umgebung des Konvikts beginnen. Um sein Alleinsein zu verschieben, „schloss sich Törleβ seine neuen Freunde an, weil ihm ihre Wildheit imponierte“ [10]. Nach seiner Eingliederung hat er etwas von diesen gelernt, das einen Einfluss auf seine eigene Weltanschauung geübt hat. Von nun an folgte er nur den Anderen. Was Beinebergs Eltern angeht, waren sie unumgänglich und davon ausgehend fehlte ein Dialog zwischen ihnen und ihrem Kind. Damit wirft Robert Musil den Eltern dieses Benehmen vor, und fördert eine Art Vertrauen, Freundschaft und ständige Kommunikation zwischen Eltern und ihren Kindern. Die Eltern sollen lernen, mit ihren Kindern ständig zu diskutieren, und ihnen ihre eigenen Erfahrungen des Lebens beizubringen, die in den meisten Fällen als Wegweiser für diese Kinder sind. Damit sind sie in der Lage, bestimmte Wirklichkeiten zu verstehen und zu beherrschen.

Überdies war auch die durch die Schule versicherte sekundäre Sozialisation der Jungen oder Jugendlichen etwas Langweiliges. Diese Institution, die normalerweise dieser Bildung begleiten sollte, lässt sich von vornherein durch seine Schwäche kennzeichnen. Die Jungen fühlten sich da fremd, für sie war das Bücherregal ganz unvollständig. Dies ist in der folgenden Passage durchschaubar : „Denn dort waren in der Büchersammlung wohl Klassiker enthalten, aber diese galten als langweilig, und sonst fanden sich nur sentimentale Novellenbände und witzlose Militärhumoresken“ [11]. Diese Langweile der Schule hat in den Jungen bzw. Törleβ und den Anderen ein anderes Gefühl entwickelt und ihre Verhalten würden nicht nur als die Suche nach anderen Auswegen, sondern auch als Ergebnis dieses Unbehagens gegenüber der Schule angesehen werden. Die Schule war nicht in der Lage, den Jungen gute moralische Werte einzutrichtern oder zu schenken. Vielmehr hat sie eine Hierarchie zwischen diesen Letzteren geschafft. Von da an erklärt sich die Imponierung oder der imponierende Charakter Reitings und Beinebergs. Bei dem nach Wissen und Kenntnisse strebenden oder ehrgeizigen Törleβ ist es ein Schock und eine Enttäuschung in seinem Inneren festzustellen. Alles, was in der Schule geschieht, entspricht nicht den Erwartungen und Bestrebungen von dem Jungen Törleβ.

3.2. Die Pubertät

Unter Pubertät versteht man die Bezeichnung für die zwischen Kindheit und Adoleszenz liegenden Entwicklungsphase, also die Zeit der Geschlechtsreifung. Bei diesem Prozess treten viele physische und psychische Veränderungen ein, die diesen Status legitimieren bzw. bestätigen[12]. So befindet sich Törleβ – sowie die anderen Jugendlichen – in dieser pubertären Selbstbefindungsphase, da „er aber einstweilen alter geworden war, und die beginnende Geschlechtsreife fing an“ [13] . Diese Phase der Menschenentwicklung beeinflusst sehr stark sein Verhalten, indem es Konflikte in seiner Seele bzw. seiner seelischen Struktur verursacht: es gibt dort eine Art Missverhältnis oder Gleichgewichtsstörung zwischen dem „I“ und dem „Me“, sozusagen zwischen der inneren Tiefe und der äußeren Dimension, da „sein Geist nur in der Bewegung lebte“ [14] . Von da an wird der Mensch verwirrt, weil der Blick auf dem Anderen mehr absichtlich wird. Dieses Beispiel ist hier von Bedeutung: „man sagt, dass es so dem ergehe, der zum ersten Mal das Weib sehe“ [15]. In dieser Perspektive befindet sich der Junge Törleβ in einem Konflikt zwischen zwei Wirklichkeiten, das heißt, zwischen zwei Welten und weiß nicht genau, für welche er sich entscheiden soll. Diese im Werk auftauchende Aussage ist von Belang:

er fühlte sich gewissermaßen zwei Welten zerrissen: einer solid bürgerlichen, in der schließlich doch alles geregelt und vernünftig zuging, wie er von zu Hause her gewohnt war, und einer abenteuerlichen, vollen Dunkelheit, Geheimnis, Blut und ungeahnter Überraschungen. Die eine schien dann die andere auszuschließen. [16]

Mit dieser Zerrissenheit, wo sein Innere imponierend ist, ist Törleβ nicht mehr in der Lage, seine sexuellen Antriebe zu überwachen und zurückzuhalten, und dementsprechend handelt er, ohne die Folge seiner Handlung in Betracht zu nehmen. Daher kann man eine Analogie zwischen seiner Unsicherheit während dieser pubertären Phase und der Unsicherheit, die der Mensch sehr oft während der Pubertät erlebt, machen. Er ist zwischen Sinnlichkeit[17] und Rationalität zerrissen und davon ausgehend kann man in seinem Falle von einer Überwindung der Sinnlichkeit sprechen. Dies lässt sich dadurch begründen, dass er sich wie die anderen Jungen für homosexuelle Beziehungen engagiert.

3.3. Der Diebstahl

Zu den Auslösern der psychologischen Spannungen bei den Jungen gehört auch der Diebstahl. Basini, einer der Jungen, hat Beinebergs Geld gestohlen. Nach dem von diesem Letzteren verursachten Delikt haben sich Reiting und Beineberg dafür entschlossen, sich selbst die Affäre zu regeln. Sie haben verneint, den Dirigenten des Konvikts Basinis Delikt mitzuteilen. Ausgehend von verschiedenen Weltanschauungen von den Beiden über den Diebstahl haben sie sich verschieden orientiert, um sich an dieser moralisch sanktionierten Tat von Basini zu rächen. Der Masochist bzw. Sadist Reiting, der militärisch geprägt war, hat die Qual Basinis als Lösung dazu gefunden. Der folgende Auszug: „Und einen solchen bestraft man- überall in der ganzen Welt“ [18] ist bedeutend dafür. Beineberg seinerseits orientiert sich an die Religion beziehungsweise das Wertsystem dieser Religion, um die Tat seines Mitschülers zu sanktionieren. Dies ist klar und deutlich in diesen Auszügen ausgedrückt: „In Indien würde man ihm einen gespitzten Bambus durch den Darm treiben…“ [19] ; „Allah schenke eurem Urteil seine Gnade!“ [20]

Das von Basini verursachte Delikt hat dazu geführt, dass Beineberg und Reiting in plötzliche Veränderungen geraten sind.

4. Sexuelle Aggression als Folge psychologischer Spannungen

Alle diese oben genannten Gründe der psychologischen Spannungen haben dazu geführt, dass sich die Jungen in einer Situation der sexuellen Aggression befinden. Der junge Törleβ lebt in einem Ort, wo alles ihm fremd ist, und wo er mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert ist. In dieser Hinsicht spielen sich seine Einsamkeit und seine Pubertät in den Vordergrund. Gegenüber diesen psychologischen Unbeständigkeiten wird die Frage nach der Selbstbestimmung des Menschen als Wesen mit voller mentaler Fähigkeit ans Licht gebracht. Božena, eine junge Frau, die in einer neben das Konvikt liegenden Bar arbeitet, befindet sich in derselben Sackgasse wie der junge Törleβ, da „die beginnende Geschlechtsreife“ bei ihnen anfängt. Aber wegen dieser Zwiespältigkeit der menschlichen Seele und deren Druck seitens der beiden Instanzen wird der junge Törleβ von Božena sexuell vergewaltigt. Dieser Prozess der sexuellen Aggression lässt sich im Werk in dieser Passage spüren: „ Törleβ sah im Zimmer umher[…]drängte auf ihn ein und bog seine Gedanken gewaltsam immer wieder zurück“ [21]. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass diese frühe sexuelle Vergewaltigung das Benehmen und die Mentalität des jungen Törleβ‘ erheblich beeinflussen hat. Auf diesem Grunde wurde seine Seele „von wirklicher Schamlosigkeit gepeitscht“ [22]. Die sexuelle Aggression von Törleβ durch Božena war nicht die einzige, denn eine Andere hatte bei Basini stattgefunden.

[...]


[1] Vgl. Werner Fuchs-Heinritz et all., LEXIKON ZUR SOZIOLOGIE, Opladen, Westdeutscher Verlag GmbH, 1994, S. 168

[2] Vgl. Ebd.

[3] Robert Musil, Die Verwirrungen des Zöglings Törleβ, ro ro ro Verlag, 1906, S. 12

[4] Ebd., S.50

[5] Ebd., S.59

[6] Vgl. Bärbel Inhelder und Jean Piaget, DIE PSYCHOLOGIE DES KINDES. München, 1987(Nachdruck)

[7] Robert Musil, a.a.O., S. 8

[8] Ebd.

[9] Ebd.

[10] Ebd., S.14

[11] Ebd., S.12

[12] Vgl. Werner Fuchs-Heinritz et al., a.a.O.

[13] Robert Musil, a.a.O., S.12

[14] Ebd., S.13

[15] Ebd., S.45

[16] Ebd., S.41

[17] Sinnlichkeit ist hier im Sinne von Marc Chatenieu in seinem Werk: „Die sogenannte Sünde“ verstanden, wo er sie mit der Sexualität verbindet und fügt hinzu, dass sie eine biologische Herkunft hat, und definiert sie als: „Sinnlichkeit ist neuro-biologisch die Fähigkeit, Sinneswahrnehmungen mit Sexualität im Unterbewusstsein zu assoziieren“. Vgl. http://de.Wikipédia.org/wiki/Sinnlichkeit.

[18] Robert Musil, a.a.O., S.47

[19] Ebd., S.48

[20] Ebd.

[21] Ebd., S.33

[22] Ebd., S.17

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Literatur und Prognose. Zur Darstellung gesellschaftlicher Wirklichkeiten im Roman "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil
Autor
Jahr
2017
Seiten
19
Katalognummer
V444649
ISBN (eBook)
9783668840317
ISBN (Buch)
9783668840324
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Literatur - Wirklichkeit - Gegenwart
Arbeit zitieren
Giresse Macaire Teikeu Takougang (Autor), 2017, Literatur und Prognose. Zur Darstellung gesellschaftlicher Wirklichkeiten im Roman "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/444649

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