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Deskription des Stressphänomens und dessen Effekte auf den menschlichen Körper anhand von Stressmodellen

Título: Deskription des Stressphänomens und dessen Effekte auf den menschlichen Körper anhand von Stressmodellen

Trabajo Escrito , 2018 , 18 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Thomas Neufert (Autor)

Salud - Otros
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Den Begriff „Stress“ kennt nahezu jeder Mensch und hat schon "Stress" erfahren. Was aber ist Stress? Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich dem Thema "Stress" zu nähern.

"Stress" beschreibt eine evolutionäre bedingte und natürliche Reaktion des Menschen auf diverse Situationen einer subjektiven Bedrohung. In der frühen Geschichte der Menschheit und auch während der weiteren Evolution war es überlebenswichtig in einer gefährlichen Lage zu entrinnen. Zum Überleben schüttet der menschliche Organismus Stresshormone aus, die kurzzeitig die physische Leistungsfähigkeit erhöhen, um in lebensgefährlichen Situationen durch Kampf oder Flucht reagieren zu können. In der heutigen Gesellschaft und im modernen Alltagsleben stellen Kampf und Flucht jedoch kaum noch eine angemessene Verhaltensweise dar. Wenngleich die Relikte der Urzeit bis zur Gegenwart Einfluss haben. Den Menschen in der Gegenwart fehlt oftmals ein Regulationsmechanismus um die einwirkenden Stressoren ab zu puffern. Die Folge ist eine permanente Anspannung des gesamten Organismus, welche auf Dauer psychisch und physisch gesundheitsschädlich ist.

Laut einer repräsentativen Umfrage der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2016 leiden in Deutschland mehr als 60% der Erwachsenen Bevölkerung zumindest "gelegentlich" unter Stress - nahezu 23 % sogar "häufig". Es zeigt sich auch eine Geschlechterspezifität. Männer scheinen demnach weniger betroffen zu sein als Frauen. Stress ist kein Phänomen, welches sich auf Erwachsene beschränkt. Auch annähernd 25% der Kinder gaben an, "oft" oder "sehr oft" unter Stress zu leiden. Bei Erwachsenen lassen sich drei große Stressoren unterscheiden: das Berufsleben, hohe Selbsterwartungen und private Auseinandersetzungen. Im Arbeitsprozess werden primär zu lange Arbeitszeiten und ständiger Termindruck als große Stressoren angegeben. Ein Wandel der Arbeitswelt und deren Anforderungen gelten in der Stressforschung ursächlich für die Entstehung von Stress. Charakteristisch für diesen Wandel ist neben einer dauerhaften hohen Arbeitsbelastung vor allem die so genannte "Erosion des Privaten". Darunter werden vor allem die Resultate einer hohen Arbeitsstundenzahl und der Unterwerfung einer permanenten Erreichbarkeit sowie der daraus resultierenden wachsenden Disbalance von Beruf und Privatleben konzentriert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Abstract

2. Einleitung

3. Wirkungskaskade von Stress im Körper

4. Genesis Stressdisposition

5. Prädisposition für Stress

6. Stressmodelle

7. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Stress als subjektive Belastung des menschlichen Körpers, analysiert die zugrunde liegenden physiologischen Prozesse sowie die Rolle individueller Prädispositionen und diskutiert verschiedene wissenschaftliche Stressmodelle.

  • Physiologische Wirkungsweise von Stresshormonen im Körper
  • Einfluss pränataler und frühkindlicher Erfahrungen auf die Stressdisposition
  • Kategorisierung von Stressoren (extern, intern, sozial)
  • Darstellung und kritische Einordnung von Stressmodellen
  • Strategien zur individuellen Stressbewältigung (Coping)

Auszug aus dem Buch

6. Stressmodelle

Wie schon im vorherigen Kapitel erwähnt werden exemplarisch drei verschieden Stressreaktionen respektive Modelle detaillierter beschrieben.

Reaktionsbezogenes Stressmodell

Auch unter dem Namen Kampf- oder Fluchtreaktion oder unter dem englischen Namen Flight-or-Fight bekannt. Der US amerikanische Physiologe W. Cannon beschrieb diese Notfall Reaktion 1915. [9] Diese Modell schildert rasante somatische und psychische Adaption von Lebewesen in essentieller Gefahrensituationen als eine Reaktion auf Stress. Der Körper ist in dieser Situation zu schnellen Kampf- oder Fluchtreaktionen fähig. Eine Aktivierung des vegetativen Nervensystems mit seinen beiden Bestandteilen Sympathikus und Parasympathikus ermöglicht eine autonom gesteuerte Reaktion. Wie auch schon in Kapitel 2 explizit beschrieben sind die Transmitter Adrenalin und Noradrenalin. Dem Organismus dadurch zusätzlich Energie freigesetzt, andere Prozesse des Körpers (Verdauung) werden reduziert. Durch diese autonom gesteuerte Reaktion kann es auch zu Affekthandlungen als unerwünschte Begleiterscheinung kommen. Grundsätzlich laufen Stressreaktionen auf drei Ebenen ab. Eine kognitive-emotionale Reaktion dazu gehören u.a. Versagensängste, innere Unruhe oder Hilflosigkeit. Die behaviorale Reaktion zeigt sich in nervösem Verhalten, Betäubungsaffinität, herabgesetzte Reizschwelle oder unstrukturierte Arbeitsweisen Schließlich die körperliche Reaktion, welche schon in Kapitel 2 beschrieben wurden.[10]

Zusammenfassung der Kapitel

1. Abstract: Kurze Zusammenfassung über das Stressphänomen, die physiologischen Prozesse und die Diskussion verschiedener wissenschaftlicher Modelle.

2. Einleitung: Definition von Stress als evolutionäre Reaktion und Überblick über die Relevanz des Themas in der modernen Gesellschaft sowie die häufigsten Stressoren.

3. Wirkungskaskade von Stress im Körper: Beschreibung der körperlichen Reaktionen und der hormonellen Steuerung über die Hypothalamus-Sympathikus-Nebennierenmark-Achse sowie die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinde-Achse.

4. Genesis Stressdisposition: Untersuchung der langfristigen Auswirkungen von Stress auf die Hirnentwicklung, insbesondere bei Kindern, sowie die epigenetische Verankerung von Stresstraumata.

5. Prädisposition für Stress: Definition von Stressoren und Einteilung in verschiedene Kategorien wie katastrophale oder persönliche Stressereignisse sowie die Bedeutung der subjektiven Bewertung.

6. Stressmodelle: Detaillierte Darstellung des reaktionsbezogenen Modells (Kampf-Flucht), des allgemeinen Adaptionssyndroms (Selye), des Allostase-Modells sowie des transaktionalen Stressmodells nach Lazarus.

7. Resümee: Zusammenfassende Betrachtung, dass Stress ein individuelles Phänomen ist, das sowohl leistungsfördernd als auch gesundheitsgefährdend sein kann und eine gute Resilienz zur Bewältigung erfordert.

Schlüsselwörter

Stress, Stressoren, Kampf-oder-Flucht-Reaktion, Stresshormone, Cortisol, Allostase, Transaktionales Stressmodell, Coping, Resilienz, Prädisposition, Epigenetik, Leistungsfähigkeit, Stressbewältigung, Anpassungssyndrom, psychische Belastung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Stressphänomen, seiner physiologischen Wirkweise auf den menschlichen Organismus und der theoretischen Einordnung durch verschiedene wissenschaftliche Modelle.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Wirkungskaskade im Körper, der Entstehung einer Stressdisposition durch Erfahrungen, der Klassifizierung von Stressoren und den verschiedenen Ansätzen zur Stressmodellierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Deskription des Stressphänomens und die Veranschaulichung, wie Stressreaktionen anhand etablierter Modelle theoretisch begründet und individuell verarbeitet werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung und Analyse aktueller wissenschaftlicher Literatur, Studien und Modelle aus der Gesundheitspsychologie und Stressforschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die physiologischen Abläufe der Stresshormonausschüttung, die genetische und epigenetische Prädisposition sowie spezifische Modelle wie das Selye-Syndrom, das Allostase-Modell und das transaktionale Modell nach Lazarus analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Stress, Stressoren, Coping, Resilienz, Allostase, Kampf-oder-Flucht-Reaktion, Cortisol, Prädisposition und Epigenetik.

Welche Rolle spielt die pränatale und frühkindliche Entwicklung bei Stress?

Die Arbeit zeigt auf, dass Stresserlebnisse bereits vor und kurz nach der Geburt die Stressachse dauerhaft prägen und eine erhöhte Anfälligkeit für psychische Belastungen im späteren Leben bedingen können.

Wie unterscheidet Lazarus zwischen objektiver und subjektiver Stressbewertung?

Lazarus postuliert, dass nicht der Reiz allein stressend wirkt, sondern der individuelle Bewertungsprozess: Zuerst wird die Situation als Herausforderung oder Bedrohung eingestuft, danach werden die eigenen Ressourcen zur Bewältigung eingeschätzt.

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Detalles

Título
Deskription des Stressphänomens und dessen Effekte auf den menschlichen Körper anhand von Stressmodellen
Curso
Bio- Psycho-Soziale Gesundheitsmodelle
Calificación
1,0
Autor
Thomas Neufert (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
18
No. de catálogo
V444654
ISBN (Ebook)
9783668834620
ISBN (Libro)
9783668834637
Idioma
Alemán
Etiqueta
Stress Stressmodelle Dawson Cannon Adrenalin Selye Holmes Rahe Lazarus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Neufert (Autor), 2018, Deskription des Stressphänomens und dessen Effekte auf den menschlichen Körper anhand von Stressmodellen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/444654
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