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Gerhart Hauptmann Verfilmungen in der Nachkriegszeit

Título: Gerhart Hauptmann Verfilmungen in der Nachkriegszeit

Trabajo Escrito , 2018 , 18 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Veronika Pfannschmidt (Autor)

Medios / Comunicación - Películas y television
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Warum tritt in der Nachkriegszeit das Phänomen auf, dass vermehrt literarische Werke von Hauptmann verfilmt werden? Dieses Mysterium versucht die Arbeit zu klären. Im deutschen Kino der Nachkriegszeit tritt vermehrt das Phänomen auf, dass literarische Werke von Gerhart Hauptmann verfilmt werden und durch diese „beachtliche Leistungen erzielt“ werden. Die nachfolgende Arbeit erläutert dieses Erscheinungsbild anhand der Filme „Die Ratten“, „Rose Bernd“ und „Dorothea Angermann“, welche allesamt in den 1950er Jahren verfilmt wurden und auch gemeinsame Strukturen aufweisen. Ziel ist es herauszufinden, weshalb es gerade in dieser Zeit nach dem Krieg eine Reihe an Hauptmannverfilmungen gibt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Die filmischen 1950er Jahre

2. Gründe für Hauptmann Verfilmungen

3. „Die Ratten“

3.1. Nachkriegszeit

3.2. Elemente des Film Noir

4. „Rose Bernd“

5. „Dorothea Angermann“

6. Gemeinsamkeiten

6.1. Melodramen

6.2. Filmkonzept

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der gehäuften Verfilmungen literarischer Werke von Gerhart Hauptmann im westdeutschen Kino der 1950er Jahre. Ziel ist es, die Gründe für diese spezifische Auswahl an Stoffen zu identifizieren und die ästhetischen sowie konzeptionellen Gemeinsamkeiten der Produktionen „Die Ratten“, „Rose Bernd“ und „Dorothea Angermann“ zu analysieren.

  • Analyse des filmischen Kontextes der 1950er Jahre in der Bundesrepublik.
  • Untersuchung der Motive für die Wahl von Hauptmann-Werken als Filmvorlagen.
  • Identifikation narrativer und inszenatorischer Gemeinsamkeiten der Melodramen.
  • Einordnung des „High Concept“-Marketingansatzes in der Filmproduktion der 1950er Jahre.

Auszug aus dem Buch

3.2. Elemente des Film Noir

Der Hollywoodrückkehrer Robert Siodmak war vor allem für seine berühmten Filme im Stil des „Film Noir“ berühmt. Im Mittelpunkt des Film Noir steht Kriminalität und Gewalt, psychologische und existentielle Krisen und zerrüttete Beziehungen. Die dunkle Seite der Gesellschaft also. Ästhetisch gibt es vor allem viele Licht- und Schattenspiele sowie Rückblenden. Der Film Noir war vor allem in den USA der Nachkriegszeit präsent.

Der Film „Die Ratten“ weist einige Elemente des Film Noir auf. Zum einen die persönliche Krise von Pauline und ihr psychischer Zerfall. Dann die Kriminalität durch den Kindsverkauf und den Mord an Bruno. Die Beziehung zwischen Pauline und dem Kindsvater ist zerrüttet, bzw. nicht mehr vorhanden, da dieser nach Westberlin geflohen ist und außerdem stehen verschiedene Gesellschaftsschichten einander gegenüber: die mittellose Pauline gegen das wohlhabende Ehepaar John, die eine Spedition und eine Wäscherei besitzen.

Ästhetisch finden sich in dramatischen Szenen sehr viele Licht- und Schattenspiele wieder und der Hauptteil des Films ist als große Rückblende gestaltet. Der Film beginnt mit einer psychisch verfallenen Pauline auf einem Polizeirevier, zu welchem das Ehepaar John gerufen wird. Die Aussage von Frau John, also die Wahrheit des Geschehens wird in einer großen Rückblende gestaltet, um schlussendlich zum Ende des Films wieder auf dem Polizeirevier zu enden. Darüber hinaus finden vor allem Weitwinkelobjektive ihren Einsatz, denn die Lagerhallen und der Hof der Johns werden oft großflächig dargestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Phänomen der vermehrten Hauptmann-Verfilmungen im deutschen Nachkriegskino und Darstellung der Fragestellung.

1.1. Die filmischen 1950er Jahre: Beschreibung des konventionellen und konsumorientierten westdeutschen Filmklimas der 1950er Jahre.

2. Gründe für Hauptmann Verfilmungen: Erläuterung der Bedeutung von Hauptmanns Namen als Prestige und Qualitätsgarantie für das Publikum.

3. „Die Ratten“: Analyse des 1955 erschienenen Melodrams unter der Regie von Robert Siodmak.

3.1. Nachkriegszeit: Untersuchung der Darstellung bzw. Ausblendung der unmittelbaren Nachkriegsproblematik im Film.

3.2. Elemente des Film Noir: Analyse stilistischer und inhaltlicher Anleihen aus dem Film Noir.

4. „Rose Bernd“: Untersuchung der Adaption des gleichnamigen Dramas durch Wolfgang Staudte als kommerziell erfolgreichen Farbfilm.

5. „Dorothea Angermann“: Analyse der letzten großen Hauptmann-Verfilmung der 1950er Jahre und deren Rezeption.

6. Gemeinsamkeiten: Darstellung der strukturellen Ähnlichkeiten zwischen den drei Filmen hinsichtlich Genre und Vermarktung.

6.1. Melodramen: Analyse der emotionalen und seelischen Konflikte als zentrales Merkmal der Melodramatik.

6.2. Filmkonzept: Vergleich der Produktionsstrategien mit dem modernen Marketingkonzept des „High Concept“.

7. Fazit: Zusammenfassende Antwort auf die Forschungsfrage unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

Gerhart Hauptmann, Nachkriegsfilm, 1950er Jahre, Melodram, Film Noir, Robert Siodmak, Wolfgang Staudte, Literaturverfilmung, Filmkonzept, Konsumideologie, Maria Schell, Dorothea Angermann, Die Ratten, Rose Bernd, Filmgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, warum Werke des Schriftstellers Gerhart Hauptmann im deutschen Kino der 1950er Jahre besonders häufig verfilmt wurden und welche gemeinsamen Strukturen diese Filme aufweisen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert sich auf das Nachkriegskino, die Rolle von Literaturverfilmungen als kulturelles Erbe sowie Marketingstrategien in der westdeutschen Filmwirtschaft.

Welches Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Untersuchung?

Ziel ist es, die Gründe für die Popularität von Hauptmann-Stoffen in dieser Zeit zu ergründen und die Gemeinsamkeiten der drei Fallbeispiele „Die Ratten“, „Rose Bernd“ und „Dorothea Angermann“ aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zur Anwendung?

Die Arbeit nutzt eine filmwissenschaftliche Analyse der drei ausgewählten Werke in Kombination mit der Auswertung zeitgenössischer Quellen und filmtheoretischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Filme detailliert analysiert, wobei insbesondere der ästhetische Stil, die Einbindung bekannter Stars und die spezifische filmische Bearbeitung des literarischen Vorlagestoffs im Vordergrund stehen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Melodram, Nachkriegskino, Literaturverfilmung und das „High Concept“-Marketingkonzept definiert.

Inwiefern beeinflusste Robert Siodmak die Filmreihe?

Robert Siodmak, ein renommierter Regisseur, prägte mit seiner filmischen Handschrift, insbesondere durch die Einflüsse des Film Noir, maßgeblich die Umsetzung von „Die Ratten“ und „Dorothea Angermann“.

Warum endet die Ära der Hauptmann-Verfilmungen Ende der 1950er Jahre?

Die Arbeit nennt gesellschaftliche Veränderungen, den Konkurrenzdruck durch das aufkommende Fernsehen und einen Wandel der Sehgewohnheiten als mögliche Gründe für das Ende dieses spezifischen Filmtrends.

Welche Rolle spielt Maria Schell in den Verfilmungen?

Maria Schell fungierte als großer Kinostar ihrer Zeit und trug als Hauptdarstellerin in mehreren der untersuchten Filme maßgeblich zum Erfolg und zur hohen Reichweite der Produktionen bei.

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Detalles

Título
Gerhart Hauptmann Verfilmungen in der Nachkriegszeit
Universidad
University of Regensburg
Calificación
2,3
Autor
Veronika Pfannschmidt (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
18
No. de catálogo
V445233
ISBN (Ebook)
9783668822221
ISBN (Libro)
9783668822238
Idioma
Alemán
Etiqueta
gerhart hauptmann verfilmungen nachkriegszeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Veronika Pfannschmidt (Autor), 2018, Gerhart Hauptmann Verfilmungen in der Nachkriegszeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/445233
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