Die Wunder Jesu im Grundschulunterricht

Eine fächerübergreifende Unterrichtsreihe zu den Wundern Jesu


Masterarbeit, 2017

95 Seiten, Note: 2,3

Anonym


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. EINLEITUNG

2. DIE WUNDER JESU - EINE EINFUHRUNG5_
2.1. Formgeschichte der Wunder Jesu - Typen, Motive, Figuren
2.2. Alttestamentliche Bezuge
2.3. Zur Historizitat der Wunder Jesu
2.4. Zur Theologie der Wunder Jesu

3. EXEMPLARISCHE ANALYSE
3.1. Der Sturm auf dem See (Mk4,35-41)

4. VORUBERLEGUNGEN ZUR WUNDERDIDAKTIK
4.1. Die Entwicklung der Didaktik fur den Religionsunterricht
4.2. Aktuelle Unterrichtsmethoden
4.3. Bezugnahme auf die Wunderdidaktik
4.4. Eigene Positionierung und Konzept

ENTWURF EINER FACHERUBERGREIFENDEN
5. UNTERRICHTSREIHE
5.1. Einordnung in den Lehrplan
5.2. Die Unterrichtsreihe im Aufriss
5.3. Didaktische Analyse der Unterrichtsreihe
5.4. Ausarbeitung einer Unterrichtseinheit im Fach Deutsch
5.5. Ausarbeitung einer Unterrichtseinheit im Fach Kunst
5.6. Ausarbeitung einer Unterrichtseinheit im Fach Religion

6. FAZIT DER ARBEIT

7. QUELLENVERZEICHNIS
7.1. Literaturquellen
7.2. Internetquellen

8. ANHANG
I. Struktur und Motive der Wunder Jesu (Gerd Theißen)
II. Exemplarische Analyse (Mk4,35-41)
III. Synoptischer Vergleich
IV. Zeitliche Planung der Unterrichtsstunde im Fach Deutsch inkl. Material
V. Zeitliche Planung der Unterrichtsstunde im Fach Kunst inkl. Material
VI. Zeitliche Planung der Unterrichtsstunde im Fach Religion inkl. Material
VII. Digitales Dokument der Arbeit (CD)

1. EINLEITUNG

Jch kann einfach nicht mehr glauben“, schreibt ein Schuler. „ Ich wurde wirklich gern glauben und beneide alle Menschen, die das konnen. Aber ich denke immer sehr real und naturwissenschaftlich. Alles, was man mir nicht logisch erklaren kann, bleibt bei mir draufien. 1st es denn nicht unlogisch und gegen jedes physikalische Gesetz, dafi ein Mensch auf dem Wasser geht oder aus Wasser Wein macht, dafi ein Toter zum Leben erweckt wird? Warum werden uns diese Geschichten als Tatsachen vorgestellt? Die Wissenschaft beweist uns ja taglich mehr, dafi alles in der Welt auf naturlichen Vorgangen beruht. Was die Wissenschaft lehrt, kann man wenigstens begreifen. Das hat Hand und Fufi. Dort wird jede neue Behauptung im Experiment nachgewiesen. Aber diese vielen Wunder in der Bibel! Ich glaube, es sind nur Marchen. Je mehr ich in der Bibel lese, desto unglaubiger werde ich. In der Klasse glaubt keiner dranu[1]

Bei der Thematisierung der Wunder Jesu spielen der Glaube und auch die religiose Entwicklung und Erziehung sicherlich eine besondere Rolle. Diese sind jedoch nicht ausschlieBlich durch das soziale Umfeld und die Erziehung fundiert, die man als Kind genieBt, sondern auch durch den schulischen Religionsunterricht und dessen Gestaltung. Dieser tragt einen groBen Teil dazu bei, wie sich das Verstandnis und die Toleranz eines Kindes zum Glauben, zur Bibel und auch zu Gott entwickelt. Allerdings macht diese Tatsache es nicht einfacher, besonders im Grundschulunterricht Bibelerzahlungen an alle Schulerinnen und Schuler gleichermaBen zu vermitteln. Auch durch die zunehmende Inklusion in den letzten Jahren werden die Schulklassen deutlich heterogener und das religiose Wissen und Verstandnis, wie auch der Glaube variieren in die unterschiedlichsten Richtungen. Angesichts dieser Entwicklungen ist es von besonderer Bedeutung, nicht nur christliche Schulerinnen und Schuler mit den Wundern Jesu vertraut zu machen, sondern auch zugewanderten und anders- oder nichtglaubigen Kindern einen Einblick in dieses Thema zu verschaffen. Zwar sind nicht alle dazu verpflichtet, am katholischen Religionsunterricht teilzunehmen, denn gerade die Eltern nichtchristlicher Religionen haben die Moglichkeit, ihre Kinder von diesem Schulfach zu befreien, dennoch kann es vorkommen, dass auch Andersglaubige dem katholischen Religionsunterricht beiwohnen.

Doch besteht auch trotz katholisch-religioser Erziehung durch Elternhaus und Schule die Gefahr, dass die Wunder Jesu von Kindern eher als Marchenerzahlungen angesehen werden. Dies kann durch unangemessene Vermittlung, ungefestigten Glauben oder Ahnliches sein. Aus eigener Erfahrung kann berichtet werden, dass die Handhabung dieses speziellen Themas durch die Lehrperson unter anderem dazu fuhren kann, dass Kinder nicht an die Wunder glauben und sie fur marchenahnliche Geschichten halten. So besteht die Gefahr, dass diese Kinder mit zunehmendem Alter ihren Glauben verlieren, gar nicht erst entwickeln, oder dass sie tatsachlich davon ausgehen, die Wunder Jesu seien bloB Geschichten ohne besonderen Gehalt oder Hintergrund.

Aus diesem Aspekt heraus entwickelte sich die Idee zu dem Thema dieser Arbeit. Als Religionslehrerinnen und Religionslehrer ist es unter anderem unsere Aufgabe, derartige Situationen und Entwicklungen zu umgehen und die Kinder entsprechend mit den Themen vertraut zu machen. Wir haben es uns mit dem Studium zu Theologinnen und Theologen zur Aufgabe gemacht, Kinder in ihrem Glauben zu starken und ihnen ein gewisses Verstandnis fur die Religion und auch die Bibel mit auf den Weg zu geben. Wichtig dabei ist zu beachten, dass es nicht zu den Aufgaben eines Religionslehrers gehort, die Kinder zu „bekehren“, sondern ihnen lediglich ein gewisses Verstandnis mit auf den Weg zu geben. Darum soll das Ziel dieser Arbeit die Entwicklung einer facherubergreifenden Unterrichtsreihe fur die Grundschule sein, durch welche den Schulerinnen und Schulern dieses Verstandnis und ein gestarkter Glaube ermoglicht werden soll.

Unter Bezugnahme der in den letzten Jahren zunehmenden Heterogenitat in deutschen Grundschulklassen, soll bei dieser Reihe ein besonderes Augenmerk auf die Vielfalt und Unterschiede von Kindern gelegt werden, auf die man als Lehrkraft trifft. Dabei sollen die Wunder Jesu nicht nur katholisch-religiosen Kindern nahegebracht werden, auch nicht-katholische oder nicht-religiose Kinder sollen in dieser Unterrichtsreihe etwas uber neutestamentliche Wundergeschehen lernen.

Um einen konkreten Einblick in das Thema der Wundererzahlungen zu erhalten, ist es zunachst von besonderer Wichtigkeit, eine Einfuhrung in die Formgeschichte der Wunder Jesu zu bieten. Alttestamentliche Bezuge und eine Erlauterung der Historizitat der Wunder Jesu sollen das Thema vertiefen und die Theorie zum geplanten Unterrichtsentwurf zunachst fur die Lehrkraft abrunden. Die Theologie der Wundererzahlungen bildet schlieBlich den Abschluss der Einfuhrung in das komplexe Thema der Wunder Jesu.

Um der Theorie an dieser Stelle einen ersten Sinn in dieser Arbeit zuzuschreiben, soll im Folgenden eine exemplarische Analyse einer Wundererzahlung durchgefuhrt werden. Zu diesem Zweck und auch im weiteren Verlauf der Arbeit soll Der Sturm auf dem See (Mk4,35-41) aus der Einheitsubersetzung der Bibel als Mittel- und Schwerpunkt genutzt werden. Die exemplarische Analyse bereits an dieser Stelle der Arbeit durchzufuhren dient dem Zweck, fur die nachfolgenden Kapitel bereits einen Einblick in das Hauptthema der Unterrichtsreihe zu haben und sich mit der Erzahlung genauer auseinanderzusetzen.

Weiterhin wird in dieser Arbeit die Wunderdidaktik selbst berucksichtigt. Dabei wird zunachst die Entwicklung der allgemeinen Unterrichtsmethodik fur den Religionsunterricht in den Blick genommen und ein weiteres Augenmerk auf aktuelle Unterrichtmethoden gelegt. Zur weiteren Erarbeitung und Vorbereitung einer Unterrichtsreihe wird schlieBlich spezieller Bezug auf die Wunderdidaktik genommen. Im Anschluss daran wird die eigene Positionierung deutlich herausgearbeitet und anhand der bis dahin erarbeiteten Theorie ein Konzept zur Entwicklung der geplanten Unterrichtsreihe aufgestellt.

Im Anschluss an diesen uberwiegend theoretischen Teil der Arbeit folgt die Vorstellung des eigens erarbeiteten Konzepts zur Thematisierung der Wunder Jesu im Grundschulunterricht. Dabei soll zunachst die Reihe selbst im Aufriss erlautert werden, um im Anschluss exemplarisch drei verschiedene Unterrichtseinheiten genauer zu erarbeiten und zu beschreiben. Anhand dieser Unterrichtsreihe und ihrer Einordnung in den aktuellen Lehrplan soll deutlich werden, dass die Absicht besteht, die Wunder Jesu moglichst fachubergreifend im Unterricht einzufuhren, um in jeglicher Hinsicht ein fundiertes Wissen der Schulerinnen und Schuler aufzubauen.

2. DIE WUNDER JESU - EINE EINFUHRUNG

Die Wunder Jesu als Thema in einem religionspadagogischen Kontext stellt die verantwortliche Lehrperson vor eine besondere Herausforderung. Nicht nur die Frage, ob Jesus wirklich Wunder gewirkt hat, oder ob es sich bei diesen Erzahlungen um reine Fiktion handelt, stellt jeden in der Arbeit mit Wundererzahlungen vor eine Herausforderung. Zusatzlich mussen passende und auf die Lerngruppe zugeschnittene Zugange zu dem Thema geschaffen werden, um die Wunder nicht nur biblisch- theologisch zu betrachten, sondern auch einen lebensweltlichen und didaktischen Bezug herzustellen.

Im Folgenden wird zunachst eine Einfuhrung in die Arbeit mit Wundererzahlungen geboten, um zum einen den Aufbau und die Historizitat von Wundern und zum anderen die Theologie dahinter zu erlautern und zu verstehen. Mithilfe dieses Zugangs wird im Anschluss naher auf die Wunderdidaktik eingegangen, welche fur einen entsprechenden Unterrichtsentwurf zu dem Thema von groBer Relevanz ist.

2.1. Formgeschichte der Wunder Jesu - Typen, Motive, Figuren

„Wunder sind aufierordentliche Ereignisse, die Aufsehen erregen oder unbegreiflich erscheinen, weil sie den gewohnten Ablauf der Dinge durchbrechen“.[2] Sie werden meist mit positiven Ereignissen in Verbindung gebracht, in denen jemandem Gutes widerfahrt oder etwas geschieht, was man nicht fur moglich gehalten hatte. Fur derartige Ereignisse gibt es keinerlei wissenschaftliche Erklarungen, sodass Wunder meist einer hoheren Macht zugeschrieben werden.

Das sogenannte Wunder von Bern, bei dem im Jahr 1954 die deutsche Nationalmannschaft den Titel gegen den ungarischen Favoriten erspielte, oder auch das Wunder von Lengede im Jahr 1963, als bei einem Ungluck 89 Bergleute gerettet werden konnten, die man bereits tot geglaubt hatte, zahlen in die Rubrik des unerklarbaren und werden dementsprechend als Wunder bezeichnet.[3] Diese neuzeitlichen Wunder sind jedoch kaum vergleichbar mit den Wundererzahlungen, die Gegenstand dieser Arbeit sein sollen.

Im neuen Testament wird von mehr als 30 Wundern berichtet, die Jesus vollbracht hat. Sie werden in verschiedene Kategorien eingeteilt und sind immer nach einem bestimmten Muster aufgebaut, in Einleitung, Exposition, Zentrum und Schluss. In der Einleitung wird von der Ausgangssituation berichtet, der sich Jesus stellt, wahrend gleichzeitig alle auftretenden Aktanten der Erzahlung eingefuhrt werden. In der Exposition wird die Not der Erzahlung charakterisiert und ein Spannungsaufbau findet statt. Das Zentrum der Erzahlung bildet die eigentliche Wundertat Jesu, nachdem diese szenisch aufgebaut und dargestellt ist. Im Schluss der Wundererzahlungen wird die Auswirkungen der Wundertat Jesu geschildert und die Wirkung des Wunders auf die Aktanten demonstriert.[4]

Eine genaue Einteilung der Wunder in Gattungen und somit eine anerkannte Formbestimmung der neutestamentlichen Wundererzahlungen ist von Gerd TheiBen durchgefuhrt worden.[5] Er hat die Wunder Jesu in sechs unterschiedliche Gattungen eingeteilt:

Exorzismen lassen sich durch das Ausgeliefertsein eines Kranken an einen Damon charakterisieren. Bei der Wundertat handelt es sich in dieser Gattung um einen Kampf zwischen dem Damon und Jesus, indem Jesus den Damon austreibt und somit den Kranken heilt.[6] Beispielhaft fur diese Gattung ist Mk7,24-30. In dieser Erzahlung wird Jesus von einer heidnischen Frau gebeten, ihre Tochter, die von einem unreinen Geist besessen ist, zu heilen.

Therapien (oder auch Totenerweckungen) lassen sich an der Heilung eines bereits toten Menschen erkennen. Die Heilung erfolgt durch die Ubertragung von besonderer Energie des Wundertaters auf den Toten.[7] Das wohl bekannteste Beispiel dafur ist Joh11,17-44, die Auferweckung des Lazarus von den Toten. Nachdem Jesus zu Gott gesprochen hat, fordert er den bereits seit vier Tagen toten Lazarus dazu auf, aus seinem Grab herauszutreten, woraufhin dieser tatsachlich von den Toten aufersteht.

Normenwunder bezeichnen jene Wunder, die ein von Jesus ungewohntes Verhalten beinhalten, beispielsweise das Nichteinhalten des Sabbatgebots. Die Erzahlung dient somit der Rechtfertigung eines unangemessenen oder ungewohnten Verhaltens, in dem Jesus einem Menschen trotz gesellschaftlicher Einschrankungen und Verbote hilft.[8] Beispielhaft fur ein Normenwunder ist Mk3,1-6. Jesus heilt die verdorrte Hand eines Mannes an einem Sabbat und erntet dafur Gegenwehr durch die Anhanger des Herodes, die nach einem Grund zur Anklage gegen Jesus suchen. Mit der Heilung am Sabbat haben sie ihren Grund gefunden.

Geschenkwunder beinhalten die wundersame Bereitstellung von Gutern und Nahrung durch Jesus. Der Hergang des Wunders ist dabei meist sehr unauffallig und zeichnet sich besonders durch die unvorhergesehene Spontanitat des Geschehens aus.[9] Mk8,1-10 zeigt ein bekanntes Beispiel fur diese Wundergattung, bei der 4000 Menschen von nur sehr wenigen Broten und Fischen auf wundersame Weise satt geworden sind.

Rettungswunder, zu denen man gewissermaBen auch Geschehnisse, wie das bereits angesprochene Wunder von Lengede zahlen konnte, sind unvorhergesehene und wundersame Rettungen aus einer Notsituation durch Jesus, der nur durch seine Worte die Situation zu entscharfen vermag und somit seine Junger und andere Menschen retten kann.[10] Ein Beispiel, welches auch Gegenstand des geplanten Unterrichtsentwurfes sein soll, ist Mk4,35-41. Jesus ist mit seinen Jungern in einem Boot unterwegs, als sie in einen Sturm geraten, gegen den die Junger nicht ankommen konnen und der ihre Leben zu bedrohen scheint. Nur durch Jesu Einschreiten und seine Worte gelingt es, den Sturm zu bandigen und den Jungern in dieser Notsituation zu helfen.

Epiphaniewunder beschreiben das wunderbare Erscheinen und gottliche Handeln Jesu, vergleichbar mit Zauberei und Magie.[11] Mk6,45-52 - der Gang Jesu auf dem Wasser - durfte wohl eines der bekanntesten Wunder sein. Wahrend der Nacht auf dem See erblicken die Junger Jesus, der uber das Wasser wandert und halten ihn fur ein Gespenst. Jesus aber spricht ihnen gut zu, versucht ihnen ihre Angst zu nehmen und steigt zu ihnen ins Boot. Gleichzeitig legt sich der Wind, welcher den Jungern zuvor bei ihrer Uberfahrt Schwierigkeiten bereitet hat.

Weiterhin ist zu sagen, dass neben der sechs unterschiedlichen Gattungen die Wunder Jesu in zwei Kategorien eingeteilt werden konnen, namlich in Heilungen und Exorzismen und in Naturwunder. Heilungen und Exorzismen lassen sich dadurch erkennen, dass sie ausschlieBlich an Menschen vorgenommen werden und Naturwunder durch die Beeinflussung oder Veranderung naturlicher Begebenheiten, wie beispielsweise das Wetter oder der Vermehrung von Gutern und Nahrung. Hinzu kommt, dass Exorzismen, Therapien (oder Totenerweckungen) und Normenwunder auf den historischen Jesus, dagegen Geschenkwunder, Rettungswunder und Epiphaniewunder eher auf den nachosterlichen Jesus zuruckzufuhren sind, da fur diese der Glaube an die Auferstehung vorausgesetzt ist.[12] Letztere gehen uber die menschlichen Fahigkeiten hinaus und lassen sich somit nicht auf den historischen Jesus zuschreiben.

Zusatzlich zu den Gattungen der Wundererzahlungen stellte Gerd TheiBen 34 Motive auf, welche in den Wundererzahlungen zu finden sind und nach Einleitung, Exposition, Zentrum und Schluss sortiert sind.[13] Eine Auflistung dieser Motive ist im Anhang I an diese Arbeit zu finden und soll auch fur die exemplarische Analyse einer Wundererzahlung im folgenden Kapitel (3.1.) verwendet werden.

2.2. Alttestamentliche Bezuge

Schon das Alte Testament beinhaltet Erzahlungen uber Wunder, die auch wie die neutestamentlichen Wunder als unbegreiflich erscheinen und sich nicht wissenschaftlich erklaren lassen. Vergleicht man die Wunder des Alten Testaments mit jenen des Neuen Testaments, ist zu erkennen, dass sie sich in ihrer Absicht und Machart teilweise unterscheiden. Abgesehen vom Wunder der Schopfung, uber welche das Buch Genesis berichtet (Gen1,1-2,4a) und somit uber das wohl groBte Wunder, das Gott je vollbracht hat, handelt es sich im Alten Testament zum groBen Teil um gottliche Wunder, die uber die Menschen richten sollen. Ihnen gehen meist fehlende Bitten der Menschen voraus und sind oft mit Kampfen verbunden. Anders als die Wunder Jesu im Neuen Testament, bei welchen es sich um Akte der Gnade handelt und die wenigsten Menschen um jene Wunder betteln mussen.[14]

Auch das AusmaB der Wunder unterscheidet sich zum groBen Teil. Wahrend beispielsweise Jesus es nahezu mit Leichtigkeit schafft, dass 4000 Menschen mit nur sieben Broten und ein paar wenigen Fischen gesattigt werden (Mk8,1-10), benotigte Elischa zwanzig Brote, um hundert Menschen zu sattigen (2Kon4,42-44).[15] Zudem ist zu erkennen, dass die Wundertater des Alten Testaments haufig uber Hilfsmittel verfugen, wie beispielsweise den Stab, welchen Moses nutzte, um mit Gottes Hilfe die Plagen uber Agypten zu senden (Ex7,1-11,10). Derartige Hilfsmittel und auch die direkte Hilfe Gottes, wie sie die Wundertater des Alten Testaments erhielten, benotigt Jesus nicht. Durch diesen Aspekt wird zusatzlich die Herrschaft und Uberlegenheit Gottes und Jesu deutlich, die die Wunder aus eigener Macht und Autoritat auszufuhren vermogen, wahrend jeder weitere Wundertater nur mit Gottes Hilfe handeln kann.[16] Besonders im Alten Testament wird durch die Wunder, die Gott wirkt und auch wirken lasst, deutlich, dass er nicht nur die Ordnung der Welt geschaffen hat, sondern auch jederzeit in diese Ordnung eingreifen und sie verandern kann.

Trotz, dass wahrend der Taten Gottes nicht wortwortlich von Wundern gesprochen wird und auch deshalb das Wort Wunder nur als Chiffre genutzt werden konnte, wie es bereits 1980 Leonhard Goppelt in seinem Werk Theologie des Neuen Testaments verwendet,[17] wird dennoch in nachfolgenden biblischen Texten dieser Begriff haufiger - und besonders in Verbindung mit weiteren Begriffen - verwendet, um die Taten Gottes zu beschreiben und einzuordnen. So beinhalten die Texte des Alten Testaments beispielsweise den Terminus Zeichen, welcher auf Wunder und somit auf die Macht Gottes hinweist. Zeichen demonstrieren die gottliche Macht auf unterschiedlichste Weise und tauchen am haufigsten als Verweis auf die Ereignisse im Buch Exodus auf, an welche sich das Volk Israel erinnern soil. Dtn4,34 („ Oder hat je ein Gott es ebenso versucht, zu einer Nation zu kommen und sie mitten aus einer anderen herauszuholen unter Prufungen, unter Zeichen, Wundern undKrieg, [...]“), Jer32,20f. („Du hast an Israel und an den Menschen Zeichen und Wunder getan [...]“), oder auch Ps135,9 („Gegen dich, Agypten, sandte er Zeichen und Wunder, [...]“) stehen reprasentativ fur die Verwendung der Begrifflichkeiten Zeichen und Wunder. Die Verwendung dieses doppelten Begriffs unterstreicht die Macht Gottes und stellt seine auBergewohnlichen Taten in den Vordergrund.[18]

Auch der Terminus der Grofitat (oder grofien und auch unfassbaren Taten und Dinge) wird fur die Beschreibung der Wunder, welche Gott im Alten Testament gewirkt hat, genutzt. Diese Begrifflichkeiten beziehen sich allerdings uberwiegend auf die Schopfung der Welt (Ps71,13: „Du hast Grofies vollbracht. Mein Gott, wer ist wie du?“).[19]

Das Alte Testament beinhaltet noch viele weitere, unterschiedliche Begrifflichkeiten, die auf die Wundertaten Gottes hinweisen und diese auch als solche Wunder beschreiben. „Verglichen mit dem Neuen Testament setzt das Alte Testament Wundererzahlungen [dennoch] eher sparsam ein und konzentriert dieses Stilmittel auf die Periode der Grundung Israels [...] und die Exilszeit“[20] Der Bezug zwischen dem Alten Testament und dem Neuen Testament macht aber unter anderem deutlich, dass die neutestamentlichen Wunder Jesu nicht nur in besonderer Weise mit den Wundern des Alten Testaments zusammen hangen, sondern dass Jesus in dieser Beziehung einen ahnlichen Stellenwert aufweist, wie Gott ihn innehat. Als Sohn Gottes handelt Jesus nach dem Vorbild seines Vaters, wenn auch auf andere Weise. Er vollbringt die Wunder nicht als Gericht uber die Menschen, sondern als Taten der Gnade und Hilfe. So demonstriert er unter anderem ein besonderes AusmaB an Nachstenliebe und fungiert als Vorbild fur die Menschen.

2.3. Zur Historizitat der Wunder Jesu

In der Diskussion um die Historizitat der Wunder Jesu hat es in den letzten Jahrhunderten einige markante Streitpunkte gegeben, die die unterschiedlichsten Interpretationen und Auslegungstypen hervorgebracht haben. Viele Theologen und groBe Personlichkeiten haben sich mit diesem Thema beschaftigt, die Wunder auf ihre Art ausgelegt und haben versucht, sie auf naturliche Weise und sinngebend zu erklaren. „Das im Widerspruch zur Naturgesetzlichkeit stehende Wunderhafte [wurde] gewissermafien aus den Erzahlungen herausinterpretiert, um deren Geschichtlichkeit zu retten "[21] So erklart beispielsweise der Theologe Carl Friedrich Bahrdt (1741 - 1792), dass der Seewandel Jesu nur moglich gewesen sein kann, da er auf Holzscheiten gelaufen ist, die im Wasser getrieben sind, oder dass er die Menschenmassen nur sattigen konnte, da er in naheliegenden Hohlen uber groBe Mengen Brot verfugt hat.[22]

So werfen die Wunder Jesu schon im Vorfeld kritische Fragen auf, die die Logik der Erzahlungen hinterfragen und somit die Glaubwurdigkeit der Jesuswunder anfechten. Man konnte sich beispielsweise fragen, warum er nicht allen Menschen geholfen hat, statt nur die Kranken und Armen zu retten. Oder wie es sein kann, dass er zwar die Naturgewalten unter Kontrolle bringen, sich selbst aber vor dem Tod am Kreuz nicht schutzen konnte.[23] Auf diese Fragen eine Erklarung zu finden, die der heutigen Gesellschaft logisch genug erscheint, stellt sich sicherlich als schwierig dar. In der Bibel selbst steht geschrieben, dass die Wunder nur jenen passieren werden, die glauben und sich taufen lassen, wodurch die Glaubensfrage den Wundern vorausgeht und nachfolgt[24]: „Wer glaubt und sich taufen lasst, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Damonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder todliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hande auflegen, werden gesund werden“ (Mk16,16-18). Diese Erklarung impliziert jedoch nicht den Wahrheitsgehalt der Wunder, uber den seit Jahrhunderten groBe Diskussionen stattfinden. Dies durfte unter anderem daran liegen, dass die Gesellschaft sich das Verstandnis der Wunder dadurch selbst erschwert, dass sie die unterschiedlichsten Voraussetzungen einfordert. Angefangen bei dogmatischen Voraussetzungen, die implizieren, dass fur Gott nichts unmoglich ist, wodurch auch die Wunder nicht unmoglich sein konnen. Umgekehrt gedacht hieBe dies aber auch, dass die Wunder nicht wahr sein konnen, wenn es keinen Gott gabe, wodurch die dogmatische Denkweise automatisch voraussetzt, den Verstand im Glauben abzuschalten, denn wer die Wunder leugnet, leugnet ebenso Gott.[25] Dieser Denkweise ahnlich ist die supranaturalistische Wunderinterpretation zu verstehen, dessen Vertreter Augustin und Thomas von Aquin sind. Nach dieser Auslegung besteht an den Wundern Jesu kein Zweifel, da ein Wunder als Eingriff Gottes in das Naturgeschehen betrachtet wird.[26]

Eine weitere Hypothese, welche der dogmatischen Voraussetzung nahe kommt, bildet die sogenannte Erganzung der Natur, welche darauf verweist, dass die Wirklichkeit groBer als die alltagliche Lebenserfahrung sei. Die Wunder werden dabei als Ausnahmen von der Regel betrachtet, als ungewohnliche Phanomene, welche sich nicht anders erklaren lassen, als durch Zufalle in der Natur. Die Wunder Jesu konnen jedoch keine Zufalle gewesen sein, da er sie immer dann vollbringen konnte, wenn er es wollte, ohne darauf warten zu mussen.[27] Diese Erklarung kommt der rationalistischen Deutung der Wunder nahe, welche von Carl Friedrich Bahrdt, Heinrich Paulus und Heinrich Georg Venturini vertreten wird. Diese Deutung legt fest, dass die Wunder Jesu auf Tatsachen beruhen und die trotz aller bekannten Begleitumstande nichts Ubernaturliches an sich haben. Ihr ist die Vernunft vorausgesetzt, eine naturliche Erklarung fur die Wunder zu suchen.[28] So setzt beispielsweise Venturini voraus, dass bei Damonenaustreibungen und Heilungen entsprechende Medizin oder Chirurgie eingesetzt worden ist, um die Menschen zu retten, oder auch Jesu Kenntnisse uber die Wetterlage an besagtem See, wo er dem Sturm bloB durch seine Worte Einhalt geboten hat.[29]

Der religionsgeschichtliche Vergleich unterscheidet sich maBgebend von den bisher erlauterten Denkweisen und Auslegungstypen. Er verweist die Wunder auf das antike Weltbild, in dem Wunder als selbstverstandlich angesehen worden sind. Dabei wird das Denken wie in der hellenistischen Zeit erklart, wobei die auBerchristlichen Berichte uber Wunder mit denen Jesu verglichen werden sollen. Dadurch soll die Besonderheit der Wunder Jesu herausgestellt und auf didaktische Weise historisiert werden.[30] Dieser Vergleich lasst sich mit der religionsgeschichtlich-kerygmatischen Wunderinterpretation in Verbindung setzen, dessen Vertreter Martin Dibelius, Rudolf Bultmann und Walter Schmithals sind. Auch hier werden Bezuge zur hellenistischen Lebenswelt hergestellt. Nach dieser Interpretation sind die Wundererzahlungen keine Tatsachenberichte, sondern es handelt sich dabei um Glaubenszeugnisse und gepredigte Bilder.[31] Aus dieser Interpretation heraus folgt fur einige Jahre eine redaktionsgeschichtliche Wunderinterpretation, die die Frage nach der Historizitat vorerst ausklammert, um sich zunachst mit der Kritik an den Evangelisten zu beschaftigen. So sind die Wundererzahlungen eine Zeit lang als Metaphern angesehen worden, die die christliche Glaubensbotschaft tragen.[32]

Mit einem Blick auf die Vertreter der religionsgeschichtlich-kerygmatischen Interpretation, sollte auch die formgeschichtliche Analyse der Wundererzahlungen nicht auBer Acht gelassen werden, welche ebenfalls durch Dibelius und Bultmann vertreten wird. In diesem exegetischen Versuch, an die Historizitat der Wunder heranzutreten, wird davon ausgegangen, dass die Wunder nach einer literarisch festgelegten Schreibtechnik verfasst worden sind. Zwar wurden die Wunder Jesu auf diese Weise weniger historisiert als literarisiert, dennoch wurde dies den immer gleichen, schematischen Aufbau der Erzahlungen uber die Wunder Jesu erklaren, uber welchen in Kapitel 2.1. dieser Arbeit berichtet wird.[33] Auch hier lasst sich ein Bogen zu einem bestimmten Auslegungstyp schlagen. Die mythische Wunderinterpretation, welche durch David Friedrich StrauB vertreten wird, erklart die Wunder Jesu durch seinen Vertreter zu Mythen, die Jesus lediglich zum Beweis seiner Messianitat zugeschrieben worden sind. Die biblischen Berichte der Evangelisten sind dadurch zu massiven Ubertreibungen geworden, um die Glaubwurdigkeit und Wunderhaftigkeit Jesu hervorzuheben.[34] Diese Tatsache und Auslegungsweise lasst jedoch einige der Wunderheilungen und Taten Jesu als besonders unglaubwurdig erscheinen.

Trotz der vielen unterschiedlichen Auslegungs- und Interpretationsversuche und noch weiterer, die allerdings im Verlauf dieser Arbeit nicht mehr erwahnt werden, lasst sich die Historizitat der Wunder Jesu nicht eindeutig bestimmen. Jeder Erklarungsversuch scheint jedoch einen festen Wunderbegriff zu vertreten. Alles in allem lassen sie sich mit Sicherheit als Kurzgeschichten aus dem Leben Jesu beschreiben, setzen aber in keiner Weise ein wundersames Vorwissen des Wundertaters voraus, sodass die Wunder auf verschiedene Weise interpretiert und verstanden werden konnen.[35] Eines haben die Wunder und auch ihre Auslegungstypen und Interpretationsversuche fur die christliche Gemeinde jedoch gemeinsam: „Sie sind Fenster der Hoffnung mit dem Blick auf und in eine bessere Welt‘[36].

2.4. Zur Theologie der Wunder Jesu

Wahrend der Besprechung der alttestamentlichen Bezuge in Kapitel 2.2. dieser Arbeit wurde bereits herausgestellt, dass der Begriff Wunder fur die Taten Jesu nicht verwendet wird. Jesu Wunder sind nicht durch ihre AuBergewohnlichkeit und Unerklarlichkeit gekennzeichnet und seine Absicht ist in keinem Fall, Bewunderung und Verehrung der Menschen zu erhalten.[37] Vielmehr erhebt er den Anspruch, Heil uber die Welt zu bringen und alles Ubel zu beseitigen. Dies lasst sich auch aus seiner Antwort an Johannes den Taufer entnehmen, in der er ihm von seinen Taten berichten lasst, ohne dabei direkt von sich zu sprechen, sondern diese Taten als nahezu selbstverstandlich darstellt (Mt11,2-6).

Bei genauer Betrachtung scheinen die Wunder Jesu im Angesicht der Wunder des Alten Testaments nicht ganz so besonders zu sein, wie sie zunachst scheinen. Schon Elija und Elischa haben Taten vollbracht, die allgemein als Wunder angesehen sind und die sich kaum von Jesu Taten unterscheiden. Beispielsweise berichtet 1Kon17,17- 24 von der Auferweckung des Sohnes einer Witwe, die Elija vollbringt, vergleichbar mit der Auferweckung des Lazarus im Neuen Testament (Joh11,17-44). 2Kon4,1-7 beschreibt die wundersame Vermehrung des Ols, ein Geschenkwunder, welches durch Elischa gewirkt worden ist. Die Vermehrung des Brotes in Mk8,1-10 unterscheidet sich zwar in ihrem AusmaB von der Tat Elischas, dennoch lassen sich diese beiden Geschenkwunder deutlich miteinander vergleichen.

Tote werden also wieder auferweckt, Kranke geheilt und Guter vermehrt. Dennoch unterscheiden sich die Taten dieser Wundertater voneinander. Trotz der groBen Ahnlichkeit ist erkennbar, dass Jesus im Gegensatz zu Elija und Elischa keine Strafwunder vollbringt, was wiederum zu seiner Absicht, das Ubel aus der Welt zu beseitigen, passt. Zudem zeigt dies erneut, dass Jesus nicht richten, sondern heilen will, wodurch er gleichzeitig seine bedingungslose Liebe den Menschen und somit auch seinen und Gottes Feinden gegenuber kundtut.[38] Ein weiterer Unterschied wird durch den Bezug der Wunder deutlich. Jesus bezieht seine Wunder, anders als Elija, auf den Glauben, weshalb er unter anderem Wunder ablehnt, die seine Macht und AuBergewohnlichkeit zur Schau stellen. So konnte Jesus beispielsweise keine Wunder in seinem eigenen Heimatort wirken, da die Menschen dort nicht glaubten (Mk6,1-6). Zwar heilte er einige Kranke, dennoch ware jedes Wunderwirken einer Zurschaustellung seiner Machte und Krafte gleichgekommen.[39]

Der Bezug auf den Glauben spielt bei den Wundern Jesu eine wichtige Rolle. 1st in den Erzahlungen die Rede von Glauben, wird dies zentral von Jesus angesprochen, jedoch nicht von den Bittenden oder Erzahlenden. Zudem entsteht der Glaube der Menschen meist in Einzelbegegnungen mit Jesus, seltener aber in einer ganzen Gruppe. Durch diesen Glauben, den Jesus erbittet und verkundet, wird immer wieder die Absicht seines Wirkens deutlich, namlich „die Umkehr des Menschen aus seinen eigenen Wegen in Gottes heilvolle Herrschaft‘[40]. Der Glaube - wenn auch nicht deutlich genannt wird, woran geglaubt wird oder werden soll - ist somit immer zentraler Gesichtspunkt der Taten Jesu.[41]

3. EXEMPLARISCHE ANALYSE

Im Folgenden und auch in der selbsterarbeiteten Unterrichtsreihe soil Hauptbestandteil der verwendete Text „Der Sturm auf dem See“ sein. Fur die folgende exemplarische Analyse und die weiterfuhrende Arbeit wird diese Bibelstelle Mk4,35-41 aus der Einheitsubersetzung gewahlt.

35 Am Abend dieses Tages sagte er zu ihnen: Wir wollen ans andere Ufer hinuberfahren.

36 Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saB, weg; einige andere Boote begleiteten ihn.

37 Plotzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm, und die Wellen schlugen in das Boot, sodass es sich mit Wasser zu fullen begann.

38 Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kummert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?

39 Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich und es trat vollige Stille ein.

40 Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?

41 Da ergriff sie groBe Furcht und sie sagten zueinander: Was ist das fur ein Mensch, dass ihm sogar der Wind und der See gehorchen?

[...]


[1] Vgl. Kollmann 2002, S. 187f.

[2] Vgl. Kollmann 2002, S. 9

[3] Vgl. Kollmann 2002, S. 9

[4] Vgl. ebd., S. 61

[5] Vgl. Kollmann 2002, S. 62

[6] Vgl. ebd.

[7] Vgl. ebd.

[8] Vgl. ebd.

[9] Vgl. Kollmann 2002, S. 62

[10] Vgl. ebd., S. 63

[11] Vgl. ebd.

[12] Vgl. Strotmann 2015, S. 122f.

[13] Vgl. Anhang I: Struktur und Motive der Wunder Jesu (nach Gerd TheiBen)

[14] Vgl. Setzer o. J., URL http://www.bibelstudium.de/articles/3638/Wunder-im-AT-und-im-NT-ein- Vergleich.html [20.01.2017]

[15] Vgl. ebd.

[16] Vgl. Setzer o. J., URL http://www.bibelstudium.de/articles/3638/Wunder-im-AT-und-im-NT-ein- Vergleich.html [20.01.2017]

[17] Vgl. Goppelt 1980, S. 195

[18] Vgl. Karner 2014, URL https://www.bibelwissenschaft.de/stichwort/35082/ [20.01.2017]

[19] Vgl. Karner 2014, URL https://www.bibelwissenschaft.de/stichwort/35082/ [20.01.2017]

[20] Vgl. Hoger 2016, URL http://www.bibelwissenschaft.de/stichwort/100150/ [20.01.2017]

[21] Vgl. Kollmann 2002, S. 14

[22] Vgl. ebd.

[23] Vgl. Kohnlein 2009, S. 11

[24] Vgl. ebd., S. 12

[25] Vgl. Kohnlein 2009, S. 13

[26] Vgl. Kollmann 2002, S. 21

[27] Vgl. Kohnlein 2009, S. 13f.

[28] Vgl. Kollmann 2002, S. 22

[29] Vgl. ebd., S. 14

[30] Vgl. Kohnlein 2009, S. 14

[31] Vgl. Kollmann 2002, S. 22

[32] Vgl. ebd., S. 17

[33] Vgl. Kohnlein 2009, S. 15

[34] Vgl. Kollmann 2002, S. 15

[35] Vgl. Kohnlein 2009, S. 16f.

[36] Vgl. ebd., S. 17

[37] Vgl. Goppelt 1980, S. 195

[38] Vgl. Goppelt 1980, S. 197

[39] Vgl. ebd.

[40] Vgl. Goppelt 1980, S. 201

[41] Vgl. ebd.

Ende der Leseprobe aus 95 Seiten

Details

Titel
Die Wunder Jesu im Grundschulunterricht
Untertitel
Eine fächerübergreifende Unterrichtsreihe zu den Wundern Jesu
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Note
2,3
Jahr
2017
Seiten
95
Katalognummer
V445244
ISBN (eBook)
9783668822924
ISBN (Buch)
9783668822931
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wunder, jesu, grundschulunterricht, eine, unterrichtsreihe, wundern
Arbeit zitieren
Anonym, 2017, Die Wunder Jesu im Grundschulunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/445244

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