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Verringerungsfaktoren für Schulvandalismus

Titel: Verringerungsfaktoren für Schulvandalismus

Studienarbeit , 2018 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Katharina Niebergall (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit werden Verringerungsfaktoren für Vandalismus in der Schule untersucht. Dabei werden Gründe des Vandalismus benannt und Gegenmaßnahmen diskutiert. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Schülerpartizipation, als eine mögliche Gegenmaßnahme.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Was ist Schulvandalismus und welche Grunde hat er?

2.1 Was ist Schulvandalismus?

2.2 Grunde fur Vandalismus

2.2.1 Bewusste Motive

2.2.2 Verborgene Motive

3 Maßnahmen gegen Schulvandalismus

3.1 Reaktionen

3.2 Praventionen

4 Ergebnis der Arbeit

5 Schlussteil

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die Ursachen von Schulvandalismus und analysiert, welche Verringerungsfaktoren durch präventive oder reaktive Maßnahmen wirksam gegen dieses Phänomen eingesetzt werden können, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Partizipation der Schülerinnen und Schüler liegt.

  • Phänomenologische Einordnung von Schulvandalismus
  • Analyse bewusster und verborgener Motive für Vandalismus
  • Bewertung reaktiver Maßnahmen und Sanktionen
  • Präventives Potenzial durch Schülerinnenpartizipation
  • Zusammenhang zwischen Identifikation mit der Schule und Vandalismus

Auszug aus dem Buch

3.2 Präventionen

Um es gar nicht erst zu Vandalismus kommen zu lassen sollten Präventionen in der Schule ergriffen werden. Hoegg (2017) beschreibt als eine Möglichkeit die stärkere Kontrolle, beispielsweise mittels Videoüberwachung [Hoegg, G. 2017, S. 103]. Pädagogisch ist dieser Ansatz zweifelhaft, da eine permanente Überwachung in der Schule das Schulklima verschlechtern kann, was wiederum negative Folgen auf das Gewaltverhalten der SchülerInnen haben könnte.

Im Folgenden soll eine weniger repressive Präventionsmaßnahme vorgestellt werden: die SchülerInnenpartizipation.

SchülerInnenpartizipation ist ein Konzept, welches SchülerInnen in die Entscheidungen auf allen schulischen Ebenen miteinbeziehen. Unterschieden werden dabei unter anderem die „Schülermitwirkung (vor allem in Bezug auf die Schul-und Klassenebene)“ und die „Schülermitbeteiligung (vor allem in Bezug auf die Unterrichtsebene)“ [Liening-Konietzko, A. 2017, S. 34].

Als Ursachen von Vandalismus wurde unter anderem die Haltlosigkeit der SchülerInnen angeführt. Wie die Kontrolltheorie zeigt, ist es für SchülerInnen wichtig Regeln und Grenzen zu haben, mit denen sie sich identifizieren können und in dessen Rahmen sie sich bewegen können. Eine Konsequenz daraus ist, dass es zum einen ein festes Regelwerk gibt, aber auch, dass dieses konsequent durchgesetzt wird [Hurrelmann, K./Bründel, H. 2007, S. 142f]. Die SchülerInnen müssen sich darauf verlassen können, dass ihnen im Fall eines Regelübertritts die vereinbarten Konsequenzen drohen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert den Gewaltbegriff in der Schule, führt Schulvandalismus als spezifische Form der Sachbeschädigung ein und formuliert die Forschungsfrage nach effektiven Verringerungsfaktoren.

2 Was ist Schulvandalismus und welche Grunde hat er?: Dieses Kapitel beleuchtet Definitionen von Vandalismus und analysiert verschiedene Ursachen, unterteilt in bewusste Motive wie politische Zeichensetzung oder Peergroup-Druck sowie verborgene Motive wie soziale Frustration und schulische Perspektivängste.

3 Maßnahmen gegen Schulvandalismus: Es werden reaktive Maßnahmen wie Sanktionen sowie präventive Ansätze gegenübergestellt, wobei die Förderung der Schülerpartizipation als wesentlicher Faktor zur Identifikationsstärkung hervorgehoben wird.

4 Ergebnis der Arbeit: Das Kapitel verknüpft die zuvor erarbeiteten Ursachen von Frustration und fehlender Identifikation mit den präventiven Effekten der Schülerpartizipation und deren Beitrag zum Selbstvertrauen.

5 Schlussteil: Der Schlussteil fasst die zentralen Argumente zusammen, resümiert die Bedeutung der Identifikationsförderung und gibt Ausblicke auf notwendige zukünftige empirische Untersuchungen.

Schlüsselwörter

Schulvandalismus, Gewaltprävention, Schülerpartizipation, Schulklima, Identifikation, Kontrolltheorie, Broken-Window-Theorie, Sachbeschädigung, pädagogische Maßnahmen, Schülervertretung, soziale Frustration, Selbstwirksamkeit, Peergroup, schulische Gewalt, Erziehung zur Mündigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Phänomen des Schulvandalismus und untersucht, welche Faktoren dazu beitragen können, dieses Verhalten bei Jugendlichen zu verringern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Vandalismus im schulischen Kontext, die psychologischen und sozialen Motive für solche Handlungen sowie die Wirksamkeit von präventiven gegenüber reaktiven Maßnahmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es, die Forschungsfrage „Welche Verringerungsfaktoren gibt es für Schulvandalismus?“ durch die Literaturanalyse zu beantworten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse, um Theorien zu Gewalt, Frustration und Partizipation theoretisch fundiert auf das Thema Schulvandalismus zu übertragen und zu diskutieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Ursachenanalyse (Kapitel 2), bei der bewusste und unbewusste Motive beleuchtet werden, sowie die Auseinandersetzung mit reaktiven Sanktionen und präventiven Partizipationsansätzen (Kapitel 3).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Schülerpartizipation, Identifikation, Gewaltprävention und Schulklima charakterisiert.

Warum wird die Broken-Window-Theorie in diesem Zusammenhang erwähnt?

Die Theorie dient dazu zu erklären, warum sichtbare Schäden oder Vernachlässigung in Schulgebäuden die Hemmschwelle für weiteren Vandalismus drastisch senken können.

Welche Rolle spielt die Schülerpartizipation laut der Autorin?

Partizipation wird als zentrale präventive Maßnahme gesehen, da sie das Selbstwirksamkeitsgefühl der Schüler stärkt und die Identifikation mit der Schule erhöht, was wiederum als Schutzfaktor gegen Vandalismus fungiert.

Welche Kritik äußert die Autorin an bestehenden Ansätzen?

Die Autorin kritisiert rein repressive Ansätze wie permanente Videoüberwachung als schädlich für das Schulklima und stellt fest, dass in der vorhandenen Literatur das Thema Schülerpartizipation als Präventionsmaßnahme bisher nur einen marginalen Stellenwert einnimmt.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verringerungsfaktoren für Schulvandalismus
Hochschule
Universität Leipzig
Note
1,7
Autor
Katharina Niebergall (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
20
Katalognummer
V445279
ISBN (eBook)
9783668841260
ISBN (Buch)
9783668841277
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schulvandalismus Schülerpartizipation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Niebergall (Autor:in), 2018, Verringerungsfaktoren für Schulvandalismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/445279
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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