Dieser Artikel beschäftigt sich mit den Therapiemöglichkeiten des Schwimmens bei Kindern mit ADHS.
Zunächst werden Merkmale und Prävalenz der chronischen Erkrankung aufgezeigt. Anschließend folgen Überlegungen, aus welchen Gründen Schwimmen besonders geeignet für eine bewegungsorientierte Entwicklungsförderung ist und es werden praktische Inhalte einer solchen skizziert.
Eine Studie zur Bewegungsförderung durch Schwimmen bei Kindern mit ADHS und deren Ergebnisse werden dargestellt.
Zuletzt folgt eine Diskussion der Wirkung vom Schwimmen für ADHS- Betroffene und ein Fazit für weitere Arbeitsschritte
Inhaltsverzeichnis
- Zusammenfassung
- Einleitung
- ADHS allgemeiner Stand
- Wasser als Therapiemedium
- Entwicklungsförderung bei ADHS-Kindern durch Schwimmen
- Strukturierung des Schwimmunterrichts
- Inhalte und Stufen des Bewegungslernens
- Studie (Koentker, Sojo-Sojo, 2005)
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Artikel befasst sich mit den Therapieoptionen des Schwimmens für Kinder mit ADHS. Die Hauptziele sind die Analyse der Merkmale und Prävalenz von ADHS, die Erörterung der Eignung des Schwimmens als bewegungsorientierte Entwicklungsförderung und die Präsentation einer Studie zu Bewegungsförderung durch Schwimmen bei Kindern mit ADHS.
- Merkmale und Prävalenz von ADHS
- Schwimmen als Therapieform bei ADHS
- Entwicklungsförderung durch Schwimmen bei Kindern mit ADHS
- Ergebnisse der Studie zur Bewegungsförderung durch Schwimmen
- Diskussion der Wirkung von Schwimmen für ADHS-Betroffene
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung stellt das Thema des Artikels, die Therapiemöglichkeiten des Schwimmens bei Kindern mit ADHS, vor und skizziert den Aufbau des Textes.
- Das Kapitel „ADHS allgemeiner Stand“ definiert die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), beschreibt ihre Kennzeichen, Prävalenz und mögliche Ursachen.
- Das Kapitel „Wasser als Therapiemedium“ erläutert die Besonderheiten des Wassers als Therapiemedium und die Möglichkeiten, die es für die Bewegungsförderung bietet. Es wird hervorgehoben, dass die Bewegung im Wasser ein intensiveres Körpergefühl ermöglicht und die Koordinationsfähigkeit verbessert.
- Das Kapitel „Entwicklungsförderung bei ADHS-Kindern durch Schwimmen“ beschreibt, wie Schwimmen die Entwicklungsförderung bei Kindern mit ADHS unterstützen kann. Es wird betont, wie der Wasserwiderstand den Kindern hilft, ihre Bewegungen auszuleben und zu regulieren, sowie die positive Wirkung auf die Tiefensensibilität und den Muskeltonus.
- Das Kapitel „Strukturierung des Schwimmunterrichts“ gibt Hinweise zur Strukturierung des Schwimmunterrichts für Kinder mit ADHS. Es werden die Inhalte und Stufen des Bewegungslernens im Wasser vorgestellt.
- Das Kapitel „Studie (Koentker, Sojo-Sojo, 2005)“ beschreibt eine Pilot-Studie, die die Wirkung von Bewegungsförderung durch Schwimmen bei Kindern mit ADHS untersucht hat. Die Ergebnisse und die Auswertung der verschiedenen Tests werden präsentiert.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themengebiete ADHS, Bewegungsförderung, Reduktion von Verhaltenssymptomatik, ergänzende Therapieform und Sporttherapie. Die Ergebnisse der Studie beleuchten die Wirksamkeit des Schwimmens als ergänzende Therapieform bei Kindern mit ADHS, insbesondere im Hinblick auf die Reduktion von Verhaltenssymptomatik und die Verbesserung der Motorik.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist Schwimmen für Kinder mit ADHS besonders geeignet?
Das Wasser bietet einen konstanten Widerstand, der den Bewegungsdrang reguliert, die Tiefensensibilität fördert und ein intensiveres Körpergefühl ermöglicht.
Welche positiven Effekte hat die Bewegung im Wasser auf die Motorik?
Schwimmen verbessert die Koordinationsfähigkeit, reguliert den Muskeltonus und hilft Kindern, ihre Bewegungen bewusster zu steuern.
Wie sollte ein Schwimmunterricht für ADHS-Kinder strukturiert sein?
Wichtig sind klare Regeln, feste Rituale, kleine Lerngruppen und eine stufenweise Heranführung an komplexe Bewegungsabläufe.
Gibt es wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit von Schwimmtherapie?
Studien (z. B. Koentker/Sojo-Sojo) zeigen, dass gezielte Bewegungsförderung im Wasser Verhaltenssymptome reduzieren und die Konzentration verbessern kann.
Kann Schwimmen eine medikamentöse Therapie ersetzen?
Schwimmen wird primär als ergänzende Therapieform gesehen, die die motorische und soziale Entwicklung unterstützt, aber meist Teil eines multimodalen Konzepts ist.
- Arbeit zitieren
- Torben Tesche (Autor:in), 2018, ADHS und Schwimmen. Wirksamkeit einer Bewegungsförderung im Wasser, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/446044