Der erste Teil der folgenden wissenschaftlichen Arbeit ist eine Auseinandersetzung mit Migration und deren Einfluss auf die Gesundheit, insbesondere die psychische Gesundheit. Betrachtet werden die gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland, ihre Inanspruchnahme verhalten des Gesundheitssystems und die Barrieren, welche dies verhindern oder beeinflussen können. Der zweite Teil stellt die durchgeführte Studie und deren Ergebnisse dar. Die Studie hatte einen explorativen Anspruch mit dem Ziel der Gewinnung eines aktuellen Eindrucks über psychiatrische und psychotherapeutische Behandlungen von Menschen mit einem Migrationshintergrund in Deutschland. Dabei sollten Erfolg und Zufriedenheit mit der Behandlung erfasst werden, sowie die Beantwortung der noch nicht erforschten Frage nach den Erwartungen und Befangenheiten des Therapeuten und Behandelnden. Ebenfalls sollten die möglichen Barrieren beleuchtet werden, die zu einer geringeren Inanspruchnahme führen könnten, sowie die Aufdeckung von Unterschieden zwischen Deutschen und Migranten in der Behandlung bzw. Therapie.
Inhaltsverzeichnis
- Danksagung
- Inhaltsverzeichnis
- Tabellenverzeichnis
- Einleitung
- Theoretischer Hintergrund
- Definition von Migration
- Migranten in Deutschland
- Definition von Kultur
- Akkulturation
- Migration und Gesundheit
- Migration und psychische Gesundheit
- Gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund
- Inanspruchnahme des gesundheitlichen Systems
- Barrieren der Gesundheitlichen Versorgung
- Ziele der Studie und Hypothesen
- Methodik
- Stichprobenbeschreibung
- Fragebogen
- Durchführung und Verlauf
- Datenanalyse
- Ergebnisse
- Soziodemographische Daten
- Item-Analyse
- Explorative Faktorenanalyse
- Hauptkomponenten Analyse
- Beschreibung der Faktoren
- Diskussion
- Interpretation der Ergebnisse
- Barrieren der Behandlung bzw. Therapie mit Migranten
- Erfolg und Zufriedenheit mit der Behandlung bzw. Therapie mit Migranten
- Zusammenfassung
- Limitation der Studie
- Ausblick und Implikation für den Klinischen Alltag
- Literatur
- Anhang
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Studie hat den explorativen Anspruch, einen aktuellen Eindruck über psychiatrische und psychotherapeutische Behandlungen von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland zu gewinnen. Die Hauptziele sind die Erfassung von Erfolg und Zufriedenheit mit der Behandlung, die Beantwortung der Frage nach den Erwartungen und Befangenheiten des Therapeuten und Behandelnden sowie die Beleuchtung möglicher Barrieren, die zu einer geringeren Inanspruchnahme führen könnten. Darüber hinaus soll die Studie Unterschiede zwischen Deutschen und Migranten in der Behandlung bzw. Therapie aufdecken.
- Erfolg und Zufriedenheit mit der Behandlung
- Erwartungen und Befangenheiten von Therapeuten und Behandelnden
- Barrieren in der Behandlung
- Unterschiede zwischen Deutschen und Migranten in der Behandlung
- Inanspruchnahme des psychischen Systems
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Relevanz des Themas "Psychiatrische und Psychotherapeutische Behandlungen bei Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland" dar, da Deutschland ein multikulturelles Land mit einem hohen Bevölkerungsanteil an Migranten ist. Die Studie befasst sich mit der Frage, wie gut das deutsche Gesundheitssystem, insbesondere der psychiatrische und psychotherapeutische Bereich, auf diese ethnische Vielfalt vorbereitet ist.
Der theoretische Hintergrund beleuchtet verschiedene Aspekte, die für das Verständnis der Thematik relevant sind, wie die Definition von Migration, die Situation von Migranten in Deutschland, die Definition von Kultur, Akkulturation, Migration und Gesundheit sowie Migration und psychische Gesundheit.
Der Abschnitt "Ziele der Studie und Hypothesen" beschreibt die Ziele und Hypothesen der Studie, die sich auf die Erfassung von Erfolg und Zufriedenheit mit der Behandlung, die Erwartungen und Befangenheiten der Therapeuten und Behandelnden sowie die möglichen Barrieren in der Behandlung konzentrieren.
Der Methodik-Teil erläutert die Stichprobenbeschreibung, den Fragebogen, die Durchführung und den Verlauf der Studie sowie die Datenanalyse.
Die Ergebnisse des Fragebogens werden in diesem Kapitel präsentiert. Es werden soziodemographische Daten, die Ergebnisse der Item-Analyse, der explorativen Faktorenanalyse sowie die Beschreibung der Faktoren dargelegt.
Die Diskussion interpretiert die Ergebnisse der Studie und beleuchtet die Barrieren in der Behandlung und Therapie mit Migranten, den Erfolg und die Zufriedenheit mit der Behandlung und Therapie mit Migranten, sowie die Limitationen der Studie. Zudem werden Ausblicke und Implikationen für den klinischen Alltag gegeben.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter und Themenbereiche der Arbeit sind: Migration, Migrationshintergrund, psychiatrische Behandlung, psychotherapeutische Behandlung, Gesundheit, psychische Gesundheit, Kultur, Akkulturation, Barrieren, Interkulturelle Kompetenz, Erfolg, Zufriedenheit, Erwartungen, Befangenheit, Unterschiede, Inanspruchnahme, Therapie.
Häufig gestellte Fragen
Wie beeinflusst Migration die psychische Gesundheit?
Migration ist oft mit Stressfaktoren wie dem Verlust des sozialen Umfelds, Diskriminierungserfahrungen und dem Druck zur Akkulturation verbunden, was das Risiko für psychische Erkrankungen erhöhen kann.
Welche Barrieren verhindern die Inanspruchnahme von Psychotherapie bei Migranten?
Zu den Barrieren gehören Sprachbarrieren, mangelndes Wissen über das Gesundheitssystem, kulturelle Stigmatisierung psychischer Leiden sowie institutionelle Hürden und fehlende interkulturelle Kompetenz der Behandler.
Was ist das Ziel der explorativen Studie in dieser Arbeit?
Die Studie untersucht die aktuelle Situation psychiatrischer Behandlungen von Migranten in Deutschland, insbesondere die Zufriedenheit der Patienten und die Erwartungen bzw. Befangenheiten auf Seiten der Therapeuten.
Gibt es Unterschiede im Behandlungserfolg zwischen Deutschen und Migranten?
Die Arbeit analysiert, ob ethnische Unterschiede den Therapieerfolg beeinflussen. Oft zeigt sich, dass fehlende kultursensible Ansätze die Zufriedenheit und den Erfolg der Behandlung bei Menschen mit Migrationshintergrund mindern können.
Welche Rolle spielt die „Akkulturation“ für die Gesundheit?
Akkulturation beschreibt den Anpassungsprozess an eine neue Kultur. Ein hohes Maß an Akkulturationsstress kann zu psychosomatischen Beschwerden führen, während eine gelungene Integration schützend wirken kann.
Was versteht man unter interkultureller Kompetenz im klinischen Alltag?
Es ist die Fähigkeit von Therapeuten, kulturelle Hintergründe, Werte und Krankheitskonzepte der Patienten zu verstehen und in die Behandlung einzubeziehen, um Barrieren abzubauen.
- Quote paper
- Itimad Lasfar (Author), 2012, Psychiatrische und psychotherapeutische Behandlungen bei Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/446210