Falten, spiegeln, zeichnen, Gummis spannen – wir stellen achsensymmetrische Figuren her. Die Schülerinnen und Schüler erzeugen in einer Lerntheke durch verschiedene Verfahren handlungsorientiert achsensymmetrische Figuren.
Die SuS müssen die Eigenschaften gegebener Figuren erfassen, um bei der Verbalisierung ihrer Handlungsweisen zunächst korrekte Grundbegriffe (Achsensymmetrie und Abstand) zu verwenden, um im Anschluss die entstandenen Figuren zu benennen und zu charakterisieren. Der Schwerpunkt der Stunde liegt hier bei der inhaltsbezogenen Kompetenz auf dem Konstruieren der achsensymmetrischen Figuren, welches als zentraler Punkt der Kompetenz Geometrie im Kernlehrplan geführt wird.
Inhaltsverzeichnis
1. Legitimation der Stunde
1.1 Legitimation des geplanten Unterrichts
1.2 Didaktische Schwerpunktsetzung der Reihe
1.3 Einbettung der Stunde in die Reihe
2. Ziele der Stunde und angestrebte Kompetenzen
2.1 Schwerpunktziel
2.2 Teilziele
3. Lernausgangslage im Hinblick auf die geplante Stunde
4. Sachanalyse des Unterrichtsgegenstandes
5. Relevanz der Thematik für die SuS
6. Didaktisch-methodisch Entscheidungen
7. Literatur
7. Stundenverlaufsplan
8. Anhang
8.1 Bildimpuls (Anhang 1)
8.2 Ablauf der Lerntheke (Anhang 2)
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt auf die unterrichtspraktische Umsetzung des Themas Symmetrie in einer fünften Klasse ab, wobei durch den Einsatz einer Lerntheke die handlungsorientierte Konstruktion achsensymmetrischer Figuren sowie die Reflexion der dabei angewandten Verfahren im Zentrum steht.
- Behandlung von Achsensymmetrie im Mathematikunterricht der Sekundarstufe I.
- Einsatz handlungsorientierter Lernmethoden zur Förderung des geometrischen Verständnisses.
- Konstruktion und Überprüfung achsensymmetrischer Figuren mittels verschiedener Werkzeuge.
- Anwendung des E-I-S-Prinzips zur sukzessiven Verinnerlichung mathematischer Lerngegenstände.
- Förderung der Selbstständigkeit und individuellen Auseinandersetzung durch eine Lerntheke.
Auszug aus dem Buch
4. Sachanalyse des Unterrichtsgegenstandes
Symmetrieverhalten ist eine zentrale Eigenschaft geometrischer Figuren. In der Mathematik unterscheidet man verschiedene Symmetrien. Je nach der zugrunde liegenden Abbildung unterscheidet man Achsen-, Schub-, Dreh-, Punkt-, oder Schubspiegelsymmetrie.
Eine Figur gilt als symmetrisch, wenn sie durch ein bestimmtes Verfahren, je nach Symmetrie auf sich selbst abgebildet werden kann. Die beiden Figuren sind dann zueinander kongruent oder deckungsgleich. Im Falle der hier behandelten Achsensymmetrie bedeutet dies, dass eine Figur achsensymmetrisch ist, wenn sie durch eine Symmetrie- oder Spiegelachse in zwei spiegelbildliche, deckungsgleiche Teile zerlegt werden kann. Diese Eigenschaft lässt sich dahingehend nutzen, dass nicht achsensymmetrische Figuren durch korrektes Spiegeln an einer Symmetrieachse zu achsensymmetrischen Figuren ergänzt werden können. Vergleicht man nun einen beliebigen Punkt P mit dem dazugehörigen Bild- oder Spiegelpunkt P´, so besitzen beide Punkte den gleichen Abstand zur Symmetrieachse. Hierbei können folgende Eigenschaften der Achsenspiegelung zugeschrieben werden:
Achsenspiegelungen sind geradentreu (Bild einer Geraden ist wieder eine Gerade), paralleltreu (Bilder zweier Geraden sind wieder zwei Parallelen), strecken- und längentreu (Bildstrecke ist genau so lang wie Ursprungsstrecke) und winkeltreu (Winkel bleiben gleich groß).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Legitimation der Stunde: Begründung des Unterrichtsthemas auf Basis der geltenden Kernlehrpläne für die Sekundarstufe I.
2. Ziele der Stunde und angestrebte Kompetenzen: Definition des übergeordneten Schwerpunktziels sowie der Teilziele in Bezug auf inhalts- und prozessbezogene Kompetenzen.
3. Lernausgangslage im Hinblick auf die geplante Stunde: Analyse der Rahmenbedingungen sowie der fachlichen und methodischen Voraussetzungen der Lerngruppe.
4. Sachanalyse des Unterrichtsgegenstandes: Mathematische Herleitung und Definition der Achsensymmetrie sowie der Eigenschaften der Achsenspiegelung.
5. Relevanz der Thematik für die SuS: Erläuterung der Bedeutung der Symmetrie für den Geometrieunterricht anhand fünf zentraler Aspekte nach Heinrich Winter.
6. Didaktisch-methodisch Entscheidungen: Erläuterung des methodischen Aufbaus der Unterrichtsstunde und des Einsatzes der Lerntheke.
7. Literatur: Auflistung der im Entwurf verwendeten Quellen und Richtlinien.
7. Stundenverlaufsplan: Detaillierte tabellarische Darstellung der Unterrichtsphasen mit Zeitplanung und Medien.
8. Anhang: Bereitstellung zusätzlicher Materialien wie Bildimpulse, Laufzettel und Aufgabenstellungen für die Lerntheke.
Schlüsselwörter
Achsensymmetrie, Mathematikunterricht, Geometrie, Lerntheke, Handlungsorientierung, Achsenspiegelung, Konstruktion, Symmetrieachse, E-I-S-Prinzip, Selbstständiges Lernen, Unterrichtsplanung, Sekundarstufe I
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit umfasst die schriftliche Planung eines Unterrichtsbesuchs im Fach Mathematik für eine fünfte Klasse zum Thema Achsensymmetrie.
Welche Themenfelder sind zentral?
Zentrale Themen sind die fachliche Analyse der Achsensymmetrie, die methodische Gestaltung durch eine Lerntheke und die Kompetenzförderung im Bereich Geometrie.
Was ist das primäre Ziel der Stunde?
Das Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler selbstständig und handlungsorientiert achsensymmetrische Figuren erzeugen und ihre Vorgehensweisen dabei reflektieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Unterricht folgt dem E-I-S-Prinzip (enaktiv, ikonisch, symbolisch), um eine sukzessive Verinnerlichung der Lerngegenstände zu ermöglichen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Legitimation, Zielsetzung, Lernausgangslage, Sachanalyse sowie didaktisch-methodische Entscheidungen für den Unterrichtsverlauf.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Achsensymmetrie, Lerntheke, Handlungsorientierung, Geometrie und Selbstständiges Lernen.
Warum wird eine Lerntheke als Methode gewählt?
Die Lerntheke ermöglicht eine individuelle Auseinandersetzung mit der Thematik im eigenen Lerntempo, was die eigenverantwortliche Arbeit der Schüler fördert.
Wie werden die Schülerergebnisse überprüft?
Die Schüler überprüfen ihre Lösungen an den Stationen selbstständig mithilfe von Spiegeln und kontrollieren ihre Ergebnisse eigenverantwortlich.
Welche Bedeutung hat der Anhang für die Unterrichtspraxis?
Der Anhang enthält konkrete Arbeitsmaterialien, wie Aufgabenblätter und Laufzettel, die direkt zur Durchführung der Lerntheke im Unterricht genutzt werden.
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- Sevim Toker (Author), 2018, Achsensymmetrie überprüfen und achsensymmetrische Figuren herstellen im Unterrichtsfach Mathe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/446349