Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik

Interkulturelle Kompetenzen im Niedersächsischen Bildungssystem

Titel: Interkulturelle Kompetenzen im Niedersächsischen Bildungssystem

Studienarbeit , 2018 , 31 Seiten

Autor:in: Felix Lacayo (Autor:in)

Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die zentrale Frage der Hausarbeit ist, ob und in welchem Umfang interkulturelle Kompetenzen im Niedersächsischen Bildungssystem gefordert und gefördert wird und inwiefern diese Praxistauglich sind.

Hierfür wird das Schulcurriculum Niedersachsens eingehender betrachtet. Im letzten Schritt wird die Wahrnehmung des ehemaligen Schülers bezüglich dieser Aspekte geschildert und mit den curricularen Vorgaben abgeglichen.

Vorab wird es nötig sein, Termini wie „interkulturelle Kompetenzen“ genauer zu definieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Rahmen

2.1 Begriffserklärung

2.1.1 Der Kulturbegriff

2.1.2 Der Kompetenzbegriff

2.1.3 Interkulturelle Kompetenzen

2.2 Niedersächsischer Lehrplan - Englisch

2.2.1 Kerncurriculum Gymnasium 5-10

2.2.2 Kerncurriculum gymnasiale Oberstufe

2.2.3 Europäischer Referenzrahmen für Sprachen

2.3 Schulkonzept Georg- Christoph- Lichtenberg Gesamtschule

3. Praktischer Teil

3.1 Abgleich Curriculum- Interview

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, in welchem Umfang interkulturelle Kompetenzen im niedersächsischen Bildungssystem gefordert und gefördert werden und analysiert deren Praxistauglichkeit anhand eines Interviews mit einem ehemaligen Schüler der Georg-Christoph-Lichtenberg Gesamtschule.

  • Definition und theoretische Einordnung interkultureller Kompetenzen
  • Analyse der curricularen Vorgaben für das Fach Englisch in Niedersachsen
  • Evaluierung des schulspezifischen Konzepts der Georg-Christoph-Lichtenberg Gesamtschule
  • Empirische Untersuchung der subjektiven Wahrnehmung eines Schülers bezüglich der Umsetzung dieser Vorgaben
  • Diskussion der Diskrepanz zwischen theoretischer Vermittlung und praktischer Anwendung

Auszug aus dem Buch

3.1 Abgleich Curriculum- Interview

X wurde 1993 in Concepción, Chile geboren und kam nach der Grundschule, 2004, nach Deutschland an die IGS- Göttingen. Die ersten Jahre seien nicht so einfach gewesen, da eine Verständigung mit den deutschsprachigen Mitschülern nicht einfach gewesen sei: „Es ist halt nicht so leicht, sich mit jemanden zu befreunden, wenn man nicht reden kann. […] am Anfang war es schon blöd, jeden Tag hinzugehen und sich ein bisschen isoliert zu fühlen“ (Protokoll Interview: 3).

Aus diesem Grund sei in Kooperation zwischen Eltern und Lehrkräften ein außerschulischer Zusatzunterricht in Deutsch vereinbart worden, welcher auch vier Jahre lang andauerte (Vgl. Protokoll Interview: 4). Gemäß dem Motto der IGS habe es auch weitere Schüler nicht deutscher Herkunft im Jahrgang von X gegeben. Die Sprachen der verschiedenen Herkunftsländer hätten in den meisten Fällen nicht bedient werden können: „Für N. aus der Nebenklasse gab es immer Aufgaben in Englisch. Nur weil jeder Lehrer Englisch kann aber niemand Spanisch oder Türkisch“ (Protokoll Interview: 4). Obwohl diesbezüglich in der Regel keine Binnendifferenzierung stattfand, sei X vermehrt von den Lehrkräften unterstützt worden. Auch dank der Unterrichtsstruktur bzw. der Sozialformen, sei X gut in die Klasse integriert worden.

Es kann davon ausgegangen werden, dass nicht nur X, sondern alle fremdsprachigen Schüler solch eine Behandlung erhielten. Für eine Klassengemeinschaft bedeutet dies, dass der Umgang mit Andersartigkeit und der Kontakt zwischen verschiedenen Kulturen innerhalb der Schule nicht nur gefördert wurde, sondern vielmehr einen obligatorischen Charakter hatte. Somit kann den Empfehlungen des Kultusministeriums Rechnung getragen werden: „Der Grundstein für Toleranz und kritisches Hinterfragen von fremden Wertesystemen soll in Anbetracht des globalen Wettbewerbs und dem Aufeinandertreffen von Sprach- und Kulturkreisen gelegt werden“ (Niedersächsisches Kultusministerium 2009: 7).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende globale Verflechtung und die damit einhergehende Bedeutung interkultureller Handlungskompetenzen für Schüler, was zur zentralen Forschungsfrage dieser Hausarbeit führt.

2. Theoretischer Rahmen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Kultur, Kompetenz und interkulturelle Kompetenz und analysiert die curricularen Vorgaben des niedersächsischen Englischunterrichts sowie das Schulkonzept der Georg-Christoph-Lichtenberg Gesamtschule.

3. Praktischer Teil: Der praktische Teil gleicht die theoretischen curricularen Vorgaben mit den subjektiven Erfahrungen eines ehemaligen Schülers in einem Interview ab, um die Praxistauglichkeit der interkulturellen Bildung zu prüfen.

4. Fazit: Das Fazit resümiert, dass die Vermittlung interkultureller Kompetenzen zwar in der Theorie verankert ist, jedoch die praktische Umsetzung im Schulalltag vor Herausforderungen stellt und das Potenzial für Verbesserungen aufzeigt.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kompetenz, Globalisierung, Niedersächsisches Kerncurriculum, Englischunterricht, Georg-Christoph-Lichtenberg Gesamtschule, Migration, Schulentwicklung, kulturelle Vielfalt, Identitätsbildung, interkulturelles Lernen, Fremdsprachenerwerb, soziale Integration, Binnendifferenzierung, pädagogisches Konzept, Praxistauglichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Vermittlung und Förderung interkultureller Kompetenzen im niedersächsischen Schulsystem, spezifisch im Fach Englisch, und hinterfragt deren praktische Wirksamkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretische Definition interkultureller Kompetenz, die Analyse offizieller Lehrpläne (Kerncurricula) sowie die Bedeutung von Schulkultur und individueller Wahrnehmung bei der Integration fremdsprachiger Schüler.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu ermitteln, inwieweit die curricularen Anforderungen an interkulturelle Bildung an der Georg-Christoph-Lichtenberg Gesamtschule umgesetzt werden und ob diese theoretischen Konzepte für Schüler in der Realität praxistauglich sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse des theoretischen Rahmens mit einer qualitativen empirischen Untersuchung in Form eines Experteninterviews mit einem ehemaligen Schüler.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die detaillierte Betrachtung der niedersächsischen Lehrpläne für das Fach Englisch, die Vorstellung des spezifischen Konzepts der untersuchten Gesamtschule sowie den Abgleich dieser Informationen mit den subjektiven Erfahrungen des Interviewpartners.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Interkulturelle Kompetenz, Globalisierung, Kerncurriculum, Schulentwicklung, soziale Integration und Fremdsprachenerwerb.

Wie bewertet der Interviewpartner die Wirksamkeit des Englischunterrichts für interkulturelle Kompetenzen?

Der Befragte schätzt den Unterricht als wertvoll für den Erwerb von Sprachkenntnissen und Basiswissen ein, betont jedoch, dass die Theorie im Unterricht konkrete interkulturelle Begegnungen und echtes Verständnis fremder Kulturen kaum ersetzen kann.

Welche Rolle spielt die Schulsituation an der IGS für die interkulturelle Bildung?

Die heterogene Schülerschaft und die Sozialformen an der IGS werden als entscheidende Faktoren angesehen, die den Kontakt zwischen Schülern verschiedener Kulturen fördern und somit den interkulturellen Austausch obligatorisch und praxisnah machen.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interkulturelle Kompetenzen im Niedersächsischen Bildungssystem
Autor
Felix Lacayo (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
31
Katalognummer
V446694
ISBN (eBook)
9783668827004
ISBN (Buch)
9783668827011
Sprache
Deutsch
Schlagworte
interkulturelle kompetenzen niedersächsischen bildungssystem
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Felix Lacayo (Autor:in), 2018, Interkulturelle Kompetenzen im Niedersächsischen Bildungssystem, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/446694
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  31  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum