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Auswirkungen von Kapitalerhöhungen auf den Shareholder Value

Titre: Auswirkungen von Kapitalerhöhungen auf den Shareholder Value

Dossier / Travail , 2017 , 31 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Marcel Grenz (Auteur)

Gestion d'entreprise - Investissement et Financement
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Résumé Extrait Résumé des informations

Unternehmen wirtschaften mit ihrem zur Verfügung stehenden Kapital, welches aus Eigen- und Fremdkapital besteht. Sobald im Laufe eines Unternehmenszyklus die finanzielle Ressourcen knapp werden, muss das Management entscheidet, wie der gestiegene Finanzbedarf abgedeckt werden soll. Er kann durch das Beschaffen von zusätzlichem Eigenkapital, der Aufnahme von Fremdmitteln oder über gemischte Finanzierungslösungen (hybride Finanzierungsmittel) gelöst werden. Unabhängig von der Wahl der Finanzierungslösung verändern sich auf der Passivseite der Bilanz die Grundkapitalziffern Eigenkapital- und Fremdkapitalquote.

Bei börsennotierten Gesellschaften stellen Aktionäre Kapital in Form von Eigenkapital zur Verfügung. Sie investieren mit der Erwartung einer angemessenen Rendite. Im Laufe eines Unternehmenszyklus unterliegt der Unternehmenswert einer Gesellschaft Wertschwankungen. Diese Wertveränderungen ergeben sich durch positive als auch negative Nachrichten zum Unternehmen, zur Branche oder allgemein zur wirtschaftlichen Situation. Relevante Nachrichten, wie Gewinnwarnungen, Auftragsverbesserung oder Fusionen sind auf Grund des Wertpapiergesetzes veröffentlichungspflichtig und werden im Rahmen einer Ad-Hoc Mitteilung dem entsprechenden Personenkreis (i.d.R. den Aktionären) mitgeteilt. Eine wesentliche Nachricht, welche insbesondere Altaktionäre betrifft und Auswirkungen auf den Unternehmenswert haben sollte, stellt die Kapitalerhöhung dar. Eine Kapitalerhöhung bei einer Aktiengesellschaft bedeutet, dass das gezeichnete Grundkapital durch die Ausgabe neuer Aktien gegen Einlage erhöht wird. Dadurch, dass die Eigenkapitalgeber ein weitaus größeres Risiko tragen und demzufolge an einer wirtschaftlichen positiven Entwicklung der Unternehmung maßgeblichen interessiert sind. In diesem Zusammenhang erscheint es interessanter und von größerer Bedeutung wie sich der Unternehmenswert einer Unternehmung nach einer Kapitalerhöhung verändert. Mit dieser Ausarbeitung soll überprüft werden, welche Auswirkungen sich auf den Unternehmenswert ergeben, wenn eine Kapitalerhöhung angekündigt bzw. umgesetzt wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung und Zielsetzung

1.2. Gang der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Prinzipal-Agent-Theorie

2.1.1. Definition

2.1.2. Anwendung auf Unternehmen

2.2. Kapitalerhöhungen

2.3. Formen der Kapitalerhöhung

2.3.1. Ordentliche Kapitalerhöhung

2.3.2. Bedingte Kapitalerhöhung

2.3.3. Genehmigte Kapitalerhöhung

2.4. Gründe für eine Kapitalerhöhung

2.5. Erfolgsfaktoren

3. Shareholder Value

3.1. Begriffliche Einordnung

3.2. Shareholder Value Konzept nach RAPPAPORT

3.3. Ermittlung des Shareholder Value

3.4. Aktuelle Anwendung des Shareholder Value Ansatzes

3.5. Hypothese

4. Analyse

4.1. Kapitalerhöhungen zwischen 2014 - 2016 im Prime Standard

4.2. Praxisbeispiel: Hamborner REIT AG

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen von Kapitalerhöhungen auf den Unternehmenswert (Shareholder Value) von börsennotierten Gesellschaften. Dabei wird analysiert, wie sich die Kapitalbeschaffung auf die Kennzahlen des Shareholder Value auswirkt und ob eine Kapitalerhöhung für Aktionäre einen positiven Wertbeitrag leistet.

  • Grundlagen der Prinzipal-Agent-Theorie
  • Formen und Gründe von Kapitalerhöhungen
  • Methodik der Shareholder-Value-Ermittlung nach Rappaport
  • Empirische Analyse des Prime Standards (2014-2016)
  • Fallstudie zur Hamborner REIT AG

Auszug aus dem Buch

2.1.2. Anwendung auf Unternehmen

In einem börsen- oder kapitalmarktorientiertem Unternehmen kommt es in der Regel zu einer Trennung von Besitz und Kontrolle an den Unternehmensressourcen. Der Prinzipal als Eigentümer, delegiert seine Steuerungsrechte an das Management, welches den Agenten darstellt. Unter anderem kann dies erforderlich sein, da dem Prinzipal das nötige Fachwissen zur Leitung des Unternehmens fehlt. Bei einer börsennotierten Aktiengesellschaft kommt es durch die Vielzahl von Eigentümern zu Koordinationsproblemen, die nur auf dem Wege einer vertikalen Arbeitsteilung gelöst werden können. Die bei der vertikalen Arbeitsteilung entstehende Prinzipal-Agent-Beziehung kennzeichnet sich dadurch, dass sich die Interessen des Eigentümers und die des Managers häufig nicht kongruent verhalten, sondern sogar gegensätzlich sein können. Das Management als Auftragnehmer handelt, begünstigt durch vorhandene Informationsasymmetrien, eigennutzenorientiert. Der Agent handelt also nicht im Interesse des Prinzipals. Stattdessen verfolgt er Ziele, um seinen eigenen Nutzen zu maximieren. Dies verhält sich gegensätzlich zu den Zielen des Prinzipals. (Moral Hazard). Der Auftrag des Prinzipals kann nur dann in optimaler Weise erfüllt werden, wenn die Interessen des Agenten mit denen des Prinzipals deckungsgleich sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Kapitalbeschaffung ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Auswirkungen von Kapitalerhöhungen auf den Shareholder Value zu untersuchen.

2. Theoretische Grundlagen: Das Kapitel erläutert die Prinzipal-Agent-Theorie, verschiedene Formen von Kapitalerhöhungen sowie deren Gründe und Erfolgsfaktoren.

3. Shareholder Value: Hier wird das Konzept des Shareholder Value nach Rappaport definiert, die mathematische Ermittlung mittels Discounted Cashflow Verfahren dargelegt und die Anwendung des Ansatzes kontextualisiert.

4. Analyse: In diesem Teil werden Kapitalerhöhungen im Prime Standard im Zeitraum von 2014 bis 2016 statistisch betrachtet und anhand der Hamborner REIT AG praxisnah analysiert.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Kapitalerhöhungen zwar das Eigenkapital stärken, aber kurzfristig den Shareholder Value pro Aktie verwässern können.

Schlüsselwörter

Kapitalerhöhung, Shareholder Value, Prinzipal-Agent-Theorie, Unternehmenswert, Eigenkapital, Aktiengesellschaft, Prime Standard, Discounted Cashflow, WACC, Renditeerwartung, Fremdkapital, Finanzierung, Hamborner REIT AG, Kapitalmarkt, Aktienkurs

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die finanziellen Auswirkungen von Kapitalerhöhungen auf den Unternehmenswert bei börsennotierten Aktiengesellschaften.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Prinzipal-Agent-Theorie, den verschiedenen Formen der Kapitalbeschaffung und der wertorientierten Unternehmenssteuerung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu überprüfen, wie sich der Shareholder Value einer Unternehmung verändert, wenn eine Kapitalerhöhung angekündigt oder durchgeführt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden theoretische Grundlagen herangezogen und mit einer empirischen Analyse des Prime Standards sowie einer Fallstudie kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Erläuterung des Shareholder-Value-Konzepts sowie eine Analyse ausgewählter Kapitalerhöhungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Kapitalerhöhung, Shareholder Value, WACC, Eigenkapital und die Prinzipal-Agent-Theorie.

Warum ist die Unterscheidung der Kapitalerhöhungsformen wichtig?

Die verschiedenen Formen (ordentlich, bedingt, genehmigt) haben unterschiedliche rechtliche Voraussetzungen und Auswirkungen auf die Aktionäre, insbesondere hinsichtlich der Bezugsrechte.

Welche Erkenntnis bietet das Fallbeispiel der Hamborner REIT AG?

Die Analyse zeigt, dass eine Kapitalerhöhung bei nominal gleichbleibendem Shareholder Value kurzfristig zu einer Reduzierung des Werts pro Aktie führen kann.

Welche Rolle spielt die Prinzipal-Agent-Theorie in der Arbeit?

Sie dient zur Erklärung möglicher Interessenkonflikte zwischen den Anteilseignern (Prinzipale) und dem Management (Agenten), die Investitionsentscheidungen beeinflussen können.

Wie wirkt sich laut Arbeit eine Kapitalerhöhung auf den Kapitalmarkt aus?

Vollständig platzierte Kapitalerhöhungen signalisieren dem Markt Vertrauen in die zukünftige Strategie der Unternehmensleitung.

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Résumé des informations

Titre
Auswirkungen von Kapitalerhöhungen auf den Shareholder Value
Université
University of applied sciences Dortmund
Cours
Finanzen
Note
2,3
Auteur
Marcel Grenz (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
31
N° de catalogue
V446756
ISBN (ebook)
9783668832374
ISBN (Livre)
9783668832381
Langue
allemand
mots-clé
auswirkungen kapitalerhöhungen shareholder value
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Citation du texte
Marcel Grenz (Auteur), 2017, Auswirkungen von Kapitalerhöhungen auf den Shareholder Value, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/446756
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Extrait de  31  pages
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