Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Panikattacken und gibt einen Einblick über deren Hintergründe.
Wichtig ist dabei vor allem das Konstrukt der Panikattacken verständlich zu machen. Dazu werden zunächst wichtige Begriffe wie Angststörungen oder aber Agoraphobie erläutert. Es wird außerdem darauf eingegangen, weshalb Panikattacken entstehen, so beispielsweise durch schwere traumatische Erlebnisse oder einfach durch eine zu hohe Belastung in Form von Stress.
Des Weiteren beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit den körperlichen Merkmalen einer Panikattacke und beschreibt mögliche Interventionsmaßnahmen. Gesprächstherapien werden dabei ebenso aufgegriffen wie eine medikamentöse Therapie.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Themenauswahl und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
1.3 Forschungsstand und Geschichte
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition und Funktionsweise zentraler Begriffe
2.1.1 Angst und Angststörung
2.1.2 Panikattacken
2.1.3 Agoraphobie
3 Merkmale einer Panikattacke
3.1 Entstehung von Panikattacken
3.2 Auswirkungen im Körper
3.3 Interventionsmaßnahmen
4 Student Consulting Recherche
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Seminararbeit ist es, einen fundierten Überblick über die Hintergründe, Ursachen und Erscheinungsformen von Panikattacken zu geben sowie praktische Interventionsmöglichkeiten und Vermeidungsstrategien für den beruflichen Alltag aufzuzeigen.
- Grundlagen zu Angst und Angststörungen
- Phänomenologie und Entstehung von Panikattacken
- Körperliche Auswirkungen bei Panikattacken
- Therapeutische und präventive Interventionsmaßnahmen
- Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsmanagements
Auszug aus dem Buch
Entstehung von Panikattacken
Oftmals sind es mehrere Faktoren, die die Entstehung von Panikattacken oder –störungen beeinflussen, jedoch sind die Ursachen noch nicht vollständig geklärt, sodass man nicht genau sagen kann, was der Hauptauslöser ist. Eine mögliche Ursache kann beispielsweise eine genetische Veranlassung sein, die das Risiko an einer Angststörung zu erkranken begünstigt (Weymann & Liebherz 2011). Neurobiologische Befunde machen deutlich, dass bei Menschen mit einer Angststörung eine bestimmte Hinregion, nämlich das limbische System, auffällig erscheint. Ebendies spielt bei der Verarbeitung von Empfindung menschlicher Gefühle eine wesentliche Rolle (Raue 2017). Laut Raue (2017) ist außerdem das vegetative Nervensystem, das die Funktion der inneren Organe kontrolliert und reguliert, ein wesentlicher Faktor bei Angstpatienten. So scheint das vegetative Nervensysten bei diesen Patienten labil zu sein , wodurch es bei Reizen sehr schnell erregt wird und sich Angstsymptome besonders schnell bemerkbar machen.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass auch traumatische Erlebnisse in der Kindheit ursächlich für eine spätere Angsterkrankung sein können. „In Untersuchungen zu den Erfahrungen in der Kindheit haben Panikpatienten häufiger Vernachlässigung, sexuellen Missbrauch, Verlust eines Elternteils, Alkoholmissbrauch der Eltern und Gewalt in der Familie angegeben“, so Dobmeier (2018). Weymann & Liebherz berichten, dass rund 80% der Patienten von einem schweren Schicksalsschlag erzählen, etwa einem Todesfall, der kurz vor dem Ausbrechen der Krankheit zu verarbeiten war. Ebenfalls können sehr positive Ereignisse, wie etwa die Geburt eines Kindes, Panikattacken auslösen. Miteinander gemein haben diese Ereignisse, dass der Körper enorme Stresssignale aussendet.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Themenstellung ein, erläutert die Zielsetzung der Arbeit und gibt einen Überblick über den inhaltlichen Aufbau.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert essenzielle Fachbegriffe wie Angst, Angststörungen, Panikattacken und Agoraphobie, um ein gemeinsames Verständnis für die weitere Untersuchung zu schaffen.
3 Merkmale einer Panikattacke: Hier werden die Entstehungsfaktoren, die physiologischen Auswirkungen im Körper sowie verschiedene medizinische und psychotherapeutische Interventionsmaßnahmen detailliert analysiert.
4 Student Consulting Recherche: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Erkenntnisse mit dem beruflichen Alltag und gibt konkrete Empfehlungen zur Prävention von Dauerstress und Panikattacken am Arbeitsplatz.
5 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Thematik im Kontext steigender beruflicher Anforderungen.
Schlüsselwörter
Panikattacken, Angststörungen, Agoraphobie, Gesundheitspsychologie, Stressbewältigung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Psychotherapie, Kognitive Verhaltenstherapie, Physiologische Angst, Prävention, Arbeitswelt, Kontrollverlust, Intervention, Nervensystem, Emotionen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit Panikattacken als psychischem Phänomen, beleuchtet deren Ursachen und beschreibt, wie Betroffene medizinisch und psychologisch unterstützt werden können.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Angststörungen, die Entstehungsbedingungen von Panikattacken, die körperlichen Symptome während einer Attacke sowie Präventionsstrategien für das Berufsleben.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das Konstrukt der Panikattacke zu erlangen und konkrete Interventionsmaßnahmen sowie Vermeidungsstrategien für den Berufsalltag aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Aufarbeitung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie klassifikatorischer Systeme (ICD/DSM) zu Angststörungen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe, eine Untersuchung der Entstehung und der körperlichen Auswirkungen von Panikattacken sowie eine Analyse von Behandlungsmöglichkeiten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Panikattacken, Angststörungen, Prävention, Betriebliches Gesundheitsmanagement und Kognitive Verhaltenstherapie charakterisiert.
Welche Rolle spielt der Stress im beruflichen Kontext für die Entstehung von Panikattacken?
Dauerstress und Überforderung, befeuert durch ständige Erreichbarkeit und gestiegene Anforderungen, gelten laut der Autorin als wesentliche Faktoren, die die Entstehung von Panikattacken begünstigen können.
Warum wird im Rahmen dieser Arbeit eine Student Consulting Recherche durchgeführt?
Die Recherche soll den theoretischen Teil ergänzen, indem sie praxisnahe Empfehlungen für Unternehmen und Mitarbeiter bietet, wie durch betriebliches Gesundheitsmanagement präventiv gegen stressbedingte Angsterkrankungen vorgegangen werden kann.
- Citation du texte
- Janika Richter (Auteur), 2018, Hintergründe und Interventionsmaßnahmen bei Panikattacken. Ein Überblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/446777