Die Arbeit am Unheimlichen bei Lovecraft, Hoffmann und Poe


Bachelorarbeit, 2014

45 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Freuds Aufsatz „Das Unheimliche“ - Ein Ansatz das Unheimliche zu erkl ren
2.1 Die sprachlichen Besonderheiten des Wortes „unheimlich“
2.2 Eine Konstruktion unheimlicher Begebenheiten Die Problematik der unheimlichen Wahrnehmung
2.3 Besondere Aspekte des Unheimlichen für die folgende Analyse

3 E.T.A. Hoffmann - „Der Sandmann“
3.1 Kritik an Freuds Interpretation des „Sandmannes“
3.2 Nathanael als Indikator des Unheimlichen

4 Edgar Allan Poe - „The Fall of the House of Usher“ - Das Unheimliche als krank machendes Element

5 H.P. Lovecraft - „The Nameless City“ - In der Welt des Unheimlichen

6 Zusammenfassung

7 Schlussfolgerungen

1 Einleitung

Es gibt nur wenige Texte, in welchen sich mit dem Unheimlichen innerhalb der Literatur auseinandergesetzt wird. Gründe hierfür können unter anderem sein, dass es problematisch ist zu analysieren, was im Allgemeinen einen Text zu einem unheimlichen Text macht und wie genau sich das Unheimliche als literarische Erscheinungsform feststellen lässt. Einer der wenigen und ersten Texte, welcher den Versuch wagt, das Phänomen des Unheimlichen – auch als Bestandteil der Literatur – genauer zu betrachten, ist ein Aufsatz Freuds, mit dem Titel „Das Unheimliche“ aus dem Jahr 1919. Ziel dieses Aufsatzes ist es, zu erfassen, welche Ereignisse von Menschen, aber auch welche Geschichten von Lesern, als unheimlich wahrgenommen werden, wobei Freud sich auf reale Ereignisse, wie auch auf literarische Texte konzentriert. Die Schwierigkeit hierbei liegt jedoch in dem unterschiedlichen Verständnis, mit welchem das Unheimliche von Personen wahrgenommen wird. Es findet aber bei Freud eine Tatsache wenig Beachtung: Auch innerhalb literarischer Werke lässt sich eine Reaktion auf das Unheimliche feststellen, nämlich durch die Figuren innerhalb des Werkes, Anhaltspunkte für die Einordnung eines literarischen Textes als ein unheimliches Werk geben. Es soll Ziel dieser Arbeit sein, anhand Freuds Analyse des Unheimlichen festzustellen, ob es mit Hilfe der Ausführungen möglich ist, dass das Unheimliche in literarischen Texten selbst eine Wirkung innerhalb dieser erzielt und jener Einfluss anhand der

Figuren innerhalb des Werkes erkennbar wird. Hierfür soll zunächst noch einmal eine vertiefte Textanalyse von Freuds Aufsatz über das Unheimliche stattfinden um somit Punkte zusammenzutragen, die Aufschluss darüber geben, was das Unheimliche ausmacht und welche Eigenschaften ein unheimlicher Text aufweist. Diese herausgearbeiteten Erkenntnisse und Eigenschaften sollen anschließend mit drei literarischen Texten verglichen werden. Hierfür dient unter anderem „Der Sandmann“ von E.T.A. Hoffmann, da Freud selbst diesen Text für seine Analyse des Unheimlichen wählte und über Hoffmann an einer Stelle seines Aufsatzes festhält: „E.T.A. Hoffmann ist der unerreichte Meister des Unheimlichen in der Dichtung.“[1] Als weiterer Text für die Analyse soll „The Fall of the House of Usher“ von Edgar Allen Poe dienen. Auch wenn Todorov in seiner „Einführung in die fantastische Literatur“ dem Unheimlichen nur wenig Aufmerksamkeit schenkt, so dient ihm doch diese Geschichte von Poe als Beispiel für einen unheimlichen Text[2]: Aufgrund dieser Einstufung soll dieses Werk ebenfalls der Analyse dienen. Zuletzt wird „The Nameless City“ von H.P. Lovecraft genauer untersucht werden, da diesem wiederum Edgar Allan Poe als eine seiner literarischen Inspiration diente[3]. Anhand der Ereignisse innerhalb der Geschichten dieser Texte, welche einige Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede aufweisen, soll versucht werden einen zumindest annähernd umfassenden Blick auf das Unheimliche zu ermöglichen. Ziel dieser Arbeit soll es letztendlich sein, erfassbar zu machen, ob das Unheimliche innerhalb der Werke selbst zu finden ist, und nicht ausschließlich von dem individuellen Verständnis des Lesers abhängt. In den Geschichten selbst gibt es bestimmte Konstellationen, welche das Werk zu einem unheimlichen machen. Wie genau diese aussehen, soll innerhalb dieser Arbeit festgestellt werden. Zunächst soll aber geklärt werden, ob und wie sich das Unheimliche definieren lässt, um somit die Grundlage der Analyse zu schaffen.

2 Freuds Aufsatz „Das Unheimliche“ - Ein Ansatz das Unheimliche zu erkl ren

Das Unheimliche in eine genaue Definition zu fassen, ist nahezu unm glich. Es entzieht sich einer festen Beschreibung, da es schwierig ist genau zu erfassen, wann etwas als unheimlich gilt, da es nicht ausschlie lich von der Situation, bzw. der Geschichte selbst, abh ngig ist, ob diese als unheimlich wahrgenommen wird, sondern ebenfalls von demjenigen, der die Situation erlebt, bzw. die Geschichte liest. Freud versucht in seinem Aufsatz „Das Unheimliche“ ein Konzept in Bezug auf das Unheimliche zu erstellen und eine Verbindung zwischen der Psychoanalyse und der Literatur herzustellen. Hélène Cixous beschreibt Freuds Konzept des Unheimlichen in ihrem Aufsatz „Fiction and Its Phantoms“ so:

„Freud considers the Unheimliche as, atäthe same time, a 'domain' and a 'concept', an elastic designation.The fact of the matter is thatäthe 'domain' remains indefinite; the concept is without any nucleus: the Unheimliche presents itself, first of all, only on the fringe of something else [...]. Freud declares that it is certain thatäthe use of the Unheimliche is uncertain. The indefiniteness is part and parcel of the 'concept'.“[4]

Hiermit greift Cixous die Vieldeutigkeit des Unheimlichen auf, die Schwierigkeit, es genau zu definieren. Vielmehr ist das Unheimliche eine Idee, der die Unbestimmbarkeit zu eigen ist und ein Gebiet, welches tendenziell undefiniert bleibt.

Freud geht daher sich der Schwierigkeiten, das Unheimliche zu definieren, bewusst sehr systematisch vor. Er analysiert zun chst das Wort „Unheimlich“ etymologisch und anschlie end konstruiert er Ereignisse und w hlt literarische Beispiele, um Momente zu erfassen, welche sich als unheimlich bezeichnen lassen. In den nun folgenden Abschnitten sollen diese beiden Bereiche etwas genauer analysiert werden, um eine Grundlage für die sp tere Argumentationsf hrung zu schaffen.

2.1 Die sprachlichen Besonderheiten des Wortes „unheimlich“

Zu Beginn seines Aufsatzes versucht Freud eine Einordnung des Unheimlichen, indem er schreibt, „da es zum Schreckhaften, Angst- und Grauenerregenden geh rt, und ebenso sicher ist es, da dies Wort nicht immer in einem scharf zu bestimmenden Sinne gebraucht wird, so da es eben meist mit dem Angsterregenden berhaupt zusammenf llt.“[5] Hieraus geht bereits hervor, dass es vor allem eine negative Konnotation ist, die mit dem Unheimlichen einhergeht. Es wird in Verbindung mit Angst und Schrecken gebracht. Aber dennoch muss es Aspekte geben, so Freud, welche es erm glichen, das Unheimliche von diesen anderen negativen Erfahrungen zu unterscheiden: „Aber man darf doch erwarten, da ein besonderer Kern vorhanden ist, der die Verwendung eines besonderen Begriffswortes rechtfertigt. Man m chte wissen, was dieser gemeinsame Kern ist, der etwa gestattet innerhalb des ngstlichen ein Unheimliches zu unterscheiden.“[6] Die Schwierigkeit, das Unheimliche zu begreifen bzw. eine ad quate Definition desselben zu erstellen liegt in seiner Andersartigkeit. Es geht mit Angst und Schrecken einher, ist aber von diesen zu unterscheiden.

Ein gro er Teil der Bedeutung des Wortes „unheimlich“ l sst sich bereits etymologisch erarbeiten. Freud gibt hierfür unter anderem einen Auszug aus „Daniel Sanders' W rterbuch der Deutschen Sprache 1860“[7] an. In diesem wird die Bedeutung des Wortes „heimlich“ abgehandelt. Mittlerweile wird im Duden die Bedeutung des Wortes „heimlich“ mit „geheimnisvoll tun“ definiert, zur damaligen Zeit aber wurde das Wort „heimlich“ mit dem Heim in Verbindung gebracht und bezieht sich somit auf alles Bekannte und Vertraute, also auf alles, was sich dem Heim in Verbindung bringen l sst.[8] Innerhalb dieses W rterbucheintrags wird auch das dem „heimlichen“ gegenteilige abgehandelt. Durch das Voranstellen der Silbe „un-“, wird das Unheimliche als der Gegensatz zum Heimlichen konstruiert und verweist somit auf das Fremde und Neue, jenes, was au erhalb des Heimes liegt.[9] Hierbei hebt Freud ein Zitat Schellings besonders hervor, in welchem das Unheimliche folgenderma en beschrieben wird: „Unheimlich sei alles, was ein Geheimnis, im Verborgenen bleiben sollte und hervorgetreten ist.“[10] Zusammenfassend l sst sich ausgehend davon vorerst festhalten, dass das Unheimliche dasjenige ist, was fremd ist. Unbekannt zwar, aber von der Art, dass es dem Menschen auch unbekannt bleiben sollte, oder ihm fremd wird, da er dem Unheimlichen in der Regel nicht begegnen sollte. Freud wiederum fasst seine vorangegangene Analyse des Unheimlichen wie folgt zusammen: „Also heimlich ist ein Wort, das seine Bedeutung nach einer Ambivalenz hin entwickelt, bis es endlich mit seinem Gegensatz unheimlich zusammenf llt. Unheimlich ist irgendwie eine Art von heimlich.“[11] So ist das Unheimliche, zumindest bei Freud, nicht einfach nur das blo e Gegenteil des Heimlichen, vielmehr geht es aus dem Heimlichen hervor und ist ein Teil davon. Der Grund hierfür ist wom glicher jener, dass das Unheimliche dasjenige durchdringt oder in dasjenige dringt, was als heimlich gilt. Das Unheimliche kann somit nur deshalb vorhanden sein, weil es als Kontrast zum Heimlichen entsteht. Als unheimlich wird somit das Fremde angesehen, welches das Bekannte, Heimliche st rt.

Doch Freud geht noch einen Schritt weiter und ndert diese Beschreibung des Unheimlichen. Es besteht n mlich, so Freud, ein Unterschied zu dem, was sich aus dem Wort an sich, schlie en l sst, und dem was letztendlich als unheimlich wahrgenommen wird. Daher f hrt er an, „das Unheimliche sei jene Art des Schreckhaften, welche auf das Altbekannte, L ngstvertraute zur ckgeht“[12] Und an anderer Stelle f hrt er dies weiter aus, indem er schreibt: „Die Vorsilbe 'un' an diesem Worte ist aber die Marke der Verdr ngung.“[13] Somit wird das Wort in seiner Bedeutung abge ndert, das Unheimliche ist nicht mehr dasjenige, was das blo e Gegenteil des Heimlichen, also des Heimischen darstellt, viel mehr ist es etwas, welches auf eine Verdr ngung hinweist. Die Verdr ngung einer Angst oder eines bestimmten Erlebnisses, welche durch ein bestimmtes Moment eben ein unheimliches Moment erneut belebt wird. Indem Freud diese These aufstellt, „bereitet er den entscheidenden rhetorischen Schachzug vor, um das Unheimliche an die Verdr ngungskonzeption anzukoppeln.“[14] Es ist somit ein für Freud's Theorie wichtiger Schritt, der gemacht wird um das Wort „Unheimlich“ in seiner Bedeutung so anzupassen, dass es in einer psychoanalytische Deutungsweise Anwendung finden kann. Es sollte andererseits aber bedacht werden, dass hiermit die Beschreibung des Heimlichen und des Unheimlichen, wie Freud sie in den W rterb chern aufgezeigt hat, keineswegs als nichtig oder gar falsch angesehen werden sollte. Es l sst sich wohl vielmehr sagen, dass Freud die Konnotation des Wortes unheimlich um einen psychoanalytischen Aspekt erg nzt hat, auch wenn dieser selbst diese Bedeutung des Unheimlichen ablehnt, indem er darauf verweist, „da der Sprachgebrauch das Heimliche in seinen Gegensatz, das Unheimliche bergehen l t [...], denn dies Unheimliche ist wirklich nichts Neues oder Fremdes, sondern etwas dem Seelenleben von alters her Vertrautes, das ihm nur durch den Proze der Verdr ngung entfremdet worden ist.“[15] Auch wenn Freud dies in den Hintergrund zu r cken versucht, so kann der in der Umgangssprache bliche Gebrauch nicht einfach ignoriert oder ihm seine Bedeutung abgesprochen werden. Das die urspr ngliche Bedeutung des Wortes durch Freuds Argument nicht an Wert verliert, zeigt sich daran, dass sie auch in Texten pr sent ist, welche sich Freuds Aufsatz widmen. So u ert sich z.B. Peel in Bezug auf das Unheimliche folgenderma en: „The feeling seems to involve both fear and eeriness a sense of supernatural potential.“[16] Das Einbringen des „supernatural“ verweist wieder auf das Fremde, was in das Heimliche dringt und ein Gef hl des Unheimlichen erzeugt: „I use the term 'supernatural' to refer to what goes beyond naturalistic causality. It relates to uncanniness, but, as we shall see, they are not identical.“[17] Ein Ph nomen also, welches keinen nat rlichen, erkl rbaren Ursprung hat, gilt bei Peel als unheimlich. Nat rlich darf hierbei nicht vergessen werden, dass es so legt Freud es selbst auch dar[18] kein Wort in der englischen Sprache gibt, welches in seiner Bedeutung der des Wortes „Unheimlich“ gleich kommt, doch zeigt dieser Abschnitt dennoch auf, dass das Wort „Unheimlich“ die eingangs analysierte Bedeutung nicht einb t. Als Unheimlich gilt das Unbekannte, das nicht Heimliche, wie auch das, wovon Freud sagt, dass es auf „das Altbekannte, L ngstvertraute zur ckgeht“. So wurde nun zun chst der bliche Gebrauch des Wortes „unheimlich“ und die von Freud definierte Erweiterung des Wortes betrachtet, es sollen dar ber hinaus darauf aufbauend die von Freud angewandten Beispiele betrachtet werden, um die Grundlage für die Betrachtung der literarischen Werke zu schaffen.

2.2 Eine Konstruktion unheimlicher Begebenheiten Die Problematik der unheimlichen Wahrnehmung

Während im vorangegangenen Kapitel vor allem der etymologische Ursprung des Wortes „unheimlich“ sowie dessen Ablehnung Freuds im Fokus standen, soll nun der Versuch Freuds betrachtet werden, Ereignisse und Umstände zu ergründen, welche als Unheimlich gelten. Hier beginnt die besondere Schwierigkeit in der Analyse des Unheimlichen, denn unter anderem muss immer auch beachtet werden, dass das Unheimliche ein Gefühl, also abhängig von persönlichen Empfindungen ist. Ein Aspekt, welchen bereits Jentsch, dessen Aufsatz noch vor Freuds erschien und welcher von diesem auch einige Male zitiert und kritisiert wird, in seine Arbeit einfließen lässt. Unter anderem schreibt er, dass es sich so verhält, „dass nicht auf Jedermann derselbe Eindruck einen unheimlichen Effect auszuüben braucht, ferner dass auch bei demselben Individuum eine und dieselbe Wahrnehmung nicht jedesmal in gleicher Weise „unheimlich“ sich gestalten muss.“[19] Dieser Beitrag Jentschs lässt die Problematik erahnen, die sich hier auftut. Das Unheimliche ist deshalb schwer auszumachen, da jede Person andere Ereignisse und Begebenheiten als unheimlich bewertet. Doch auch in anderen Aufsätzen und Abhandlungen wird immer wieder auf diese Problematik des Unheimlichen verwiesen. So hält u.a. Samuel M. Weber in seinem Aufsatz „Das Unheimliche als dichterische Struktur: Freud, Hoffmann, Villiers de l'Isle-Adam“, fest, „daß das Unheimliche [...] zweifelsohne an das subjektive Gefühl gebunden“[20] ist. Weber wiederum bezieht sich dabei auf ein Zitat, welches er aus Todorovs „Einführung in die fantastische Literatur“ entnimmt. Dieser wiederum schrieb in Bezug auf das Unheimliche: „Das Unheimliche erfüllt, wie man sieht, nur eine einzige der Voraussetzungen für das Fantastische: die Beschreibung bestimmter Reaktionen, insbesondere der Angst. Es ist einzig an die Gefühle der Personen gebunden und nicht ein materielles Ereignis, das der Vernunft die Stirn bietet.“[21] Einmal mehr also zeigen die Zitate, dass die Schwierigkeiten im Deuten des Unheimlichen darin liegen, dass die Wahrnehmung an die Person gebunden ist. Und ähnlich verhält es sich auch mit den Lesern einer Geschichte: was der eine als unheimlich ansieht, kann bei einem anderen Leser ganz andere Gefühle auslösen. Werden also Leser-Erfahrungen als Indikator für die Bewertung einer Geschichte als unheimlich angewandt, ist das Problem offensichtlich: Die Reaktionen werden unterschiedlich sein. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass innerhalb der als unheimlich angesehenen Geschichte andere Maßstäbe gelten. Der Autor hat die Möglichkeit seine Figuren, welche innerhalb der Geschichte auftreten, zu lenken. Dadurch kann er Reaktionen hervorrufen, die eine Begegnung mit dem Unheimlichen ersichtlich machen. Nicht ohne Grund gibt es Werke wie auch Autoren, die man automatisch mit unheimlichen Geschichten in Verbindung bringt, wie es unter anderem Freud auch in Bezug auf E.T.A. Hoffmann einbringt.

Nun besteht aber, ausgehend von dieser Problematik, die Schwierigkeit wie es möglich ist herauszufinden, worin die Besonderheit unheimlicher Momente besteht und zu ergründen welche Momente als unheimlich gelten. Des weiteren ist weiteren ist die Frage weshalb, wenn doch das Empfinden unheimlicher Begebenheiten unterschiedlicher Art ist, es literarische Werke gibt, welche in einer allgemeinen Auffassung durchaus als unheimliche Literatur oder vielleicht auch, was verbreiteter ist, Schauerliteratur gelten. Auch Todorov lässt Freud nicht unerwähnt und schreibt in Bezug auf dessen Analyse des Unheimlichen: „Wenn man Freud Glauben will, so ist das Gefühl des Unheimlichen an das Auftauchen eines Bildes gebunden, das seinen Ursprung in der Kindheit des Individuums oder in der menschlichen Rasse hat.“[22] Todorov differenziert in diesem Fall das Unheimliche. Einmal nennt er das, was „Ursprung in der Kindheit des Individuums hat“, bezieht sich also hier auch auf eine subjektive Erfahrungswelt. Als weiteren Ausgangspunkt nennt er die menschliche Rasse, was er darauf bezieht, dass es Unheimliches gibt, welches jeder Mensch als unheimlich empfindet, da es ihm zu eigen ist, auf diese Weise zu empfinden. Nach Todorov würde Freud somit also beide Punkte bedenken, denjenigen, welcher abhängig vom Subjekt selbst ist und denjenigen, welchen alle Menschen in gleicher weise unheimlich finden. Letztendlich liegt Freuds Schwerpunkt jedoch mehr auf dem zweiten von Todorov genannten Aspekten.

Eine Reaktion auf die Begegnung mit dem Unheimlichen zeigt Freud in seiner Analyse zu „Der Sandmann“ auf, als er in Bezug auf Nathanael und dessen Angst vor dem Sandmann, bzw. der mit einer Begegnung des Sandmanns einhergehenden Gefahr des Verlustes der Augen, von der „Kastrationsangst“[23] spricht. Dies begründet er folgendermaßen:

„Das Studium der Träume, der Phantasien und Mythen hat uns dann gelehrt, daß die Angst um die Augen, die Angst zu erblinden, häufig genug ein Ersatz für die Kastrationsangst ist. Auch die Selbstblendung des mythischen Verbrechers Ödipus ist nur eine Ermäßigung für die Strafe der Kastration, die ihm nach der Regel der Talion allein angemessen wäre.“[24]

Die Angst, welche Freud hier findet, ist eine Angst, welche aus dem Menschen selbst kommt und anscheinend – so legt es die Argumentation nahe – im Menschen, und damit meint er vermutlich jeden Menschen, ihren Ursprung hat. Hierbei zeigt sich auch, weshalb Freud, wie bereits im ersten Teil erwähnt, die Definition des Unheimlichen erweitert um die These, „das Unheimliche sei jene Art des Schreckhaften, welche auf das Altbekannte, Längstvertraute zurückgeht.“ Nur dadurch, das Freud diesen Aspekt des Unheimlichen erweitert, kann seine Theorie des „Kastrationskomplexes“ aufgehen. Hier handelt es sich nämlich um einen Komplex, welcher aus der „Kastrationsangst“ hervorgeht, bei der Freud davon ausgeht, dass er in jedem Menschen bzw. Mann zu finden ist, somit also kein Fremdes ist, sondern vertraut, da schon immer in der menschlichen Psyche verankert. Er ist Unterbewusst im Menschen und dasjenige, was hiermit in Verbindung gebracht werden kann, kann als unheimlich wahrgenommen werden.

Über diese Theorie des „Kastrationskomplexes“ hinaus, entwickelt Freud einige Beispiele, teils anhand eigener Erfahrungen, teils durch literarische Werke, über welche sich ein Zusammenhang zum Unheimlichen herstellen lässt. „Es bedarf jetzt nur noch weniger Ergänzungen, denn mit dem Animismus, der Magie und Zauberei, der Allmacht der Gedanken, der Beziehung zum Tode, der unbeabsichtigten Wiederholungen und dem Kastrationskomplex haben wir den Umfang der Momente, die das Ängstliche zu Unheimlichen machen, so ziemlich erschöpft.“25 Natürlich ergibt sich auch hier die Schwierigkeit, dass es durchaus Differenzen in der Empfindung des Unheimlichen geben muss. Für Freud selbst scheint es unwiderlegbar zu sein, dass diese Situationen als unheimlich wahrgenommen werden und er untergräbt dabei die Wichtigkeit der Subjektivität, welche nun nachgewiesenermaßen mit dem Unheimlichen einhergeht. Des weiteren unterstreicht er einen Unterschied zwischen dem Ängstlichen und dem Unheimlichen. Das Unheimliche scheint hier eine gesteigerte Form des Ängstlichen zu sein, welche nur mit bestimmten Situationen – den eben hier genannten – einhergeht. Das Unheimliche scheint an gewisse Vorkommnisse gebunden, und nur innerhalb dieser taucht es auf und bringt für einen kurzen Moment ein Gefühl hervor, welches eine gesteigerte Form des Ängstlichen und somit unheimlich ist.

Letztendlich gibt auch Freud zu, „daß sich fast zu jedem Beispiel, welches unseren Satz erweisen sollte, ein analoges finden läßt, das ihm widerspricht.“[25] Eine pauschale Zusammenfassung zu erbringen, welche alle Unheimlichen Ereignisse abdeckt scheint damit unmöglich. Freud führt hierfür eine Reihe von Gegenbeispielen an, welche aufzeigen, wann die eingangs genannten Beispiele als nicht unheimlich gelten.[26] Allesamt stammen diese aus Märchen. Sollte sich also später herausstellen, dass die eingangs erstellte These stimmt und sich das Unheimliche innerhalb der Werke anhand der Reaktionen der Figuren zeigt und es doch auch innerhalb der Texte einen unheimlichen Zusammenhang gibt, so lassen sich diese ebenfalls literarischen Gegenbeispiele vielleicht damit erklären, dass die Figuren in Märchen häufig anders agieren, als es z.B. in sogenannten Schauerromanen der Fall ist. Märchen enden häufig positiv, mit der Moral, dass die als boshaft dargestellten Gegenspieler keine Möglichkeit des Sieges tragen „Die Welt des Märchens z.B. hat den Boden der Realität von vornherein verlassen und sich offen zur Annahme der animistischen Überzeugungen bekannt.“28 Keine der Figuren ist anschließend traumatisiert, obwohl sie innerhalb des Märchens negativen Erfahrungen ausgesetzt sind. Man kann somit sagen, dass die Konsequenzen ausbleiben. Dem Unheimlichen wird hier kein Raum geboten, da es von den Figuren nicht als solches wahrgenommen wird. Dass sich dies bei Geschichten, welche der unheimlichen oder auch der Schauerliteratur zugeordnet werden würden, etwas anders verhält, wird sich im Lauf der Arbeit noch zeigen. Gemeinsam haben beide Genres allerdings, dass die Ereignisse innerhalb der Geschichten mitunter ähnlich surreal sind. Märchen aber, und das ist wohl ein weiterer Grund, weshalb sie weniger häufig als unheimlich wahrgenommen sind, wirken wenig real. Denn vor allem auch das Schaffen einer Realitätsnähe ist es, welche eine Geschichte leichter unheimlich werden lässt. Die Schwierigkeit hierbei liegt darin, eine Welt zu erschaffen, welche der realen ähnlich ist, und deren Figuren, welche nur für den Moment der Geschichte und den Moment, in welchem diese gelesen wird, existent ist, eine derartig tiefgreifende Psyche zu verleihen um authentisch dasjenige zu vermitteln, was als das Unheimliche wahrgenommen wird. Der Dichter hat daraufhin die Möglichkeit, innerhalb seiner Geschichte eine Welt zu erschaffen, welche der Realität nahe ist und somit authentisch wirkt. Dies erkennt auch Freud:

„Der Dichter erzeugt zwar in uns anfänglich eine Art von Unsicherheit, indem er uns, gewiß nicht ohne Absicht, zunächst nicht erraten läßt, ob er uns in die reale Welt oder in eine ihm beliebige phantastische Welt einführen wird. Er hat ja bekanntlich das Recht, das eine oder das andere zu tun, und wenn er z. B. eine Welt, in der Geister, Dämonen und Gespenster agieren, zum Schauplatz seiner Darstellung gewählt hat, [...] so müssen wir ihm darin nachgeben und diese Welt seiner Voraussetzung für die Dauer unserer Hingegebenheit wie eine Realität behandeln.“[27]

Konstruiert der Autor dementsprechend seine Erzählung glaubwürdig und schafft eben diese Unsicherheit, von welcher Freud hier spricht, fällt es dem Leser leichter, sich in die Geschichte einzufühlen. Dies gilt auch für die Konstruktion der Figuren. Nur wenn diese angemessen auf ein Ereignis reagieren, welches als unheimlich wahrgenommen werden könnte und auch in dieser fiktionalen Realität in dieser Form nicht vorhanden sein sollte, durchbricht es nicht nur diese fiktionale Realität und lässt die Figuren dementsprechend reagieren, vielmehr durchbricht es auch die Erwartungen des Lesers und schafft somit ein unheimliches Gefühl, welches von den Figuren innerhalb der Geschichte auf den Leser übergeht. Dies können solche Ereignisse sein, wie jene, die Freud aufzählt, welche mit „der Beziehung zum Tode“ einhergehen, oder mit „Magie und Zauberei“. Es sind solche, welche korrelieren mit bereits verinnerlichten Ängsten, aber auch solche, welche als Fremdes die heimliche Realität der Geschichte durchbrechen. Beides ist hierbei möglich.

2.3 Besondere Aspekte des Unheimlichen für die folgende Analyse

Für eine adäquate Analyse der Texte, soll nun noch einmal spezifiziert werden, welche Aspekte an Freuds Untersuchung des Unheimlichen wichtige Anhaltspunkte darstellen können. Wie bereits erwähnt, geht, laut Freud, das Unheimliche auf „das ehemals Heimische, Altvertraute“[28] zurück, was bedeuten würde, dass jedes Gefühl des Unheimlichen durch eine unbewusste Angst hervorgerufen oder mit dieser in Verbindung gebracht werden kann. Hierzu zählt auch die „Kastrationsangst“. Es ist hierbei aber die Frage, ob ein Gefühl bzw. eine Angst, wenn sie nicht primär präsent ist, nicht doch in irgendeiner Form dann auch fremd ist. „If the uncanny has become 'alienated' from the mind, it will appear 'new and alien', even if it is in fact familiar and 'old established“[29], gibt Marc Falkenberg zu bedenken. Das „Altvertraute“ und „Heimische“ kann nur dann unheimlich werden, wenn es wieder zunächst zu einem Fremden wird. Zwar geht das Gefühl des Unheimlichen somit auf etwas Vertrautes zurück, ist dennoch aber fremd. Falkenberg schafft somit einen Zusammenhang zu Freuds Definition des Unheimlichen und dem üblichen Sprachgebrauch, denn es bleibt in gleicher Weise naheliegend, dass die Begegnung mit dem Unheimlichen häufig mit Ängsten einhergeht, welche tief in der menschlichen Psyche verankert sind. Wie zum Beispiel die Angst vor dem Tod, welche – um es mit den Worten Todorovs zu sagen – ihren Ursprung in „der menschlichen Rasse“ hat und auf welche Freud selbst auch verweist: „Im allerhöchsten Grade unheimlich erscheint vielen Menschen, was mit dem Tod, mit Leichen und mit der Wiederkehr der Toten, mit Geistern und Gespenstern, zusammenhängt.“[30] Der Tod, bzw. alles was hiermit einhergeht, ist deshalb so unheimlich, weil er nicht nur das Gegenstück, sondern das Ende des Lebens markiert und daher von allen Lebenden gefürchtet wird. „[A]uf kaum einem anderen Gebiete hat sich unser Denken und Fühlen seit den Urzeiten so wenig verändert, ist das Alte unter dünner Decke so gut erhalten geblieben, wie in unserer Beziehung zum Tode.“[31] Es gibt eine Vielzahl an Gründen, weshalb ausgerechnet der Tod eine derart unheimliche Wirkung hat. Cixous begründet diese Wirkung folgendermaßen: „Why would death have this power? Because of its alliance with scientific and primitive thought. „Death“ does not have any form in life. Our unconscious makes no place for representation of our mortality.“ Der Tod ist, so Cixous, daher unheimlich, weil er keine Verbindung zum Leben hat, ihm sogar entgegensteht und das Wissen der Menschen übersteigt. All diese Faktoren machen, wie später auch zu sehen sein wird, den Tod in unheimlichen literarischen Werken zu einem häufig auftretenden Motiv.[32] Der Tod ist, so Cixous, daher unheimlich, weil er keine Verbindung zum Leben hat, ihm sogar entgegensteht und das Wissen der Menschen bersteigt. All diese Faktoren machen, wie sp ter auch zu sehen sein wird, den Tod in unheimlichen literarischen Werken zu einem h ufig auftretenden Motiv.

[...]


[1] Sigmund Freud: Das Unheimliche. In: Das Unheimliche: Aufs tze zur Literatur. Hrsg.: Klaus Wagenbach, Hamburg 1963, S. 45-84, hier S. 62.

[2] Vgl.: Tzvetan Todorov: Einf hrung in die fantastische Literatur. M nchen, 1972, S. 45.

[3] Vgl.: Philip Smith: Re-visioning Romantic-Era Gothicism: An Introduction to Key Works and Themes in the Study of H.P. Lovecraft. In: Literature Compass 2011 Nov.; 8 (11), S. 830-839, hier S. 831.

[4] Hélène Cixous: Fiction and Its Phantoms: Reading of Freud's Das Unheimliche (The „uncanny“). In: New Literary History, Vol. 7, No. 3, Thinkin in the Arts, Sciences, and Literature (Spring, 1976), S. 525-548, hier S. 528.

[5] Sigmund Freud: Das Unheimliche. In: Das Unheimliche: Aufs tze zur Literatur. Hrsg.: Klaus Wagenbach, Hamburg 1963, S. 45-84, hier S. 45.

[6] Ebd. S. 45.

[7] Ebd. S. 48.

[8] Vgl. Sigmund Freud: Das Unheimliche. In: Das Unheimliche: Aufs tze zur Literatur. Hrsg.: Klaus Wagenbach, Hamburg 1963, S. 45-84, hier S.48 ff.

[9] Vgl. Ebd. S.51.

[10] Ebd. S.51.

[11] Ebd. S.53.

[12] Ebd. S. 46.

[13] Ebd. S. 75.

[14] Detlef Kremer: Freuds Aufsatz Das Unheimliche und die Widerst nde des unverst ndlichen Textes. In: Spectrum Literaturwissenschaft. Sigmund Freud und das Wissen der Literatur. Hrsg.: Angelika Corbineau-Hoffmann und Werner Frick, Berlin, 2008, S. 59-72, hier S. 61.

[15] Sigmund Freud: Das Unheimliche. In: Das Unheimliche: Aufs tze zur Literatur. Hrsg.: Klaus Wagenbach, Hamburg 1963, S. 45-84, hier S. 70.

[16] Ellen Peel: „Psychoanalysis and the Uncanny“. In: Comperative Literature Studies, Vol. 17, No. 4, Proceedings of the Second Northeast Student Conference Held at Pennsylvania State University, April 7-8, 1979 (Dec.1980), S. 410-417, hier S. 410.

[17] Ebd. S.410.

[18] Vgl. Sigmund Freud: Das Unheimliche. In: Das Unheimliche: Aufs tze zur Literatur. Hrsg.: Klaus Wagenbach, Hamburg, 1963, S. 45-84, hier S.47f.

[19] Ernst Jentsch: Zur Psychologie des Unheimlichen. In: Psychatrisch-Neurologische Wochenschrift Nr. 22/23, Hrsg.: Carl Marold, Halle/Saale, 1906, (Nr.22) S.195-199 und (Nr. 23) 203-205, hier: S. 195.

[20] Samuel M. Weber: Das Unheimliche als dichterische Struktur: Freud, Hoffmann, Villiers de l'Isle-Adam. In: Psychoanalyse und das Unheimliche. Essays aus der amerikanischen Literaturkritik. Hrsg.: Claire Kahane, Bonn, 1981, S. 122- 147, hier S. 123.

[21] Tzvetan Todorov: Einf hrung in die fantastische Literatur. M nchen, 1972, S. 45.

[22] Tzvetan Todorov: Einf hrung in die fantastische Literatur. M nchen, 1972, S. 45.

[23] Sigmund Freud: Das Unheimliche. In: Das Unheimliche: Aufs tze zur Literatur. Hrsg.: Klaus Wagenbach, Hamburg, 1963, S. 45-84, hier S. 59.

[24] Sigmund Freud: Das Unheimliche. In: Das Unheimliche: Aufs tze zur Literatur. Hrsg.: Klaus Wagenbach, Hamburg, 1963, S. 45-84, hier S. 59. 25 Ebd. S. 72.

[25] Sigmund Freud: Das Unheimliche. In: Das Unheimliche: Aufs tze zur Literatur. Hrsg.: Klaus Wagenbach, Hamburg, 1963, S. 45-84, hier S. 76.

[26] Vgl. Ebd. S. 76f. 28 Ebd. S. 81.

[27] Sigmund Freud: Das Unheimliche. In: Das Unheimliche: Aufs tze zur Literatur. Hrsg.: Klaus Wagenbach, Hamburg, 1963, S. 45-84, hier S. 58.

[28] Ebd. S. 75.

[29] Marc Falkenberg: Rethinking the Uncanny in Hoffmann and Tieck. Hrsg. Peter D.G. Brown, Bern, 2005, S. 52.

[30] Sigmund Freud: Das Unheimliche. In: Das Unheimliche: Aufs tze zur Literatur. Hrsg.: Klaus Wagenbach, Hamburg, 1963, S. 45-84, hier S. 71.

[31] Ebd. S. 71.

[32] Hélène Cixous: Fiction and Its Phantoms: Reading of Freud's Das Unheimliche (The „uncanny“). In: New Literary History, Vol. 7, No. 3, Thinking in the Arts, Sciences, and Literature (Spring, 1976), S. 525-548, hier S. 543.

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten

Details

Titel
Die Arbeit am Unheimlichen bei Lovecraft, Hoffmann und Poe
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Allgemeine und Vergeichende Literaturwissenschaft)
Note
1,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
45
Katalognummer
V447080
ISBN (eBook)
9783668832978
ISBN (Buch)
9783668832985
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sigmund Freud, H.P. Lovecraft, Edgar Allen Poe, Das Unheimliche
Arbeit zitieren
Rebekka Merkel (Autor), 2014, Die Arbeit am Unheimlichen bei Lovecraft, Hoffmann und Poe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/447080

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