Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - Pedagogic Sociology

Barbara McClintock

Title: Barbara McClintock

Seminar Paper , 2004 , 13 Pages , Grade: 2+

Autor:in: Sabrina Arndt (Author)

Pedagogy - Pedagogic Sociology
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Wer war Barbara McClintock? Mit diesem Namen kann kaum jemand etwas anfangen. Diese Biographie verschafft einen Einblick in das Leben einer der bedeutendsten Biologinnen aller Zeiten, die nach Marie Curie die zweite Frau überhaupt war, die einen ungeteilten Nobelpreis erhielt. Ihr Forschungsobjekt war der Mais. Sie bestimmte unter anderem, welche Gene zu den einzelnen Maischromosomen gehören und entdeckte die „springenden Gene“, die jetzt als wichtige Bestandteile der Genetik angesehen werden.
Auf die biologischen Details wird in dieser Biographie nicht sehr detailliert eingegangen, da dies zu tief in die Materie einführen würde, schwer zu verstehen wäre und im wesentlichen auch nicht wichtig für die Schilderung ihres Lebens in der Männerdomäne Forschung wäre.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Weg zum Studium

2.1 Kindheit

2.2 Jugendzeit

3. Wissenschaftliche Karriere

3.1 Studium in Cornell

3.2 Zusammenarbeit mit Marcus Rhoades, George Beadle u. Harriet Creighton

3.3 Stipendien

3.4 Erste Anstellung

3.5 Cold Spring Harbor

3.6 Entdeckung der Transposition

3.7 Gegen den Strom

4. Letzte Lebensjahre

4.1 Späte Anerkennung

5. Schlußteil

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit zeichnet das Leben und Wirken der bedeutenden Biologin Barbara McClintock nach, mit dem Ziel aufzuzeigen, wie sie trotz struktureller Barrieren in einer von Männern dominierten Forschungswelt bahnbrechende wissenschaftliche Entdeckungen machte und eine späte, aber weltweite Anerkennung erlangte.

  • Biografische Entwicklung von der Kindheit bis zur wissenschaftlichen Reife
  • Herausforderungen für Frauen in der akademischen Laufbahn des frühen 20. Jahrhunderts
  • Die wissenschaftliche Pionierleistung der Entdeckung der Transposition ("springende Gene")
  • Der Kampf um wissenschaftliche Anerkennung gegen etablierte Dogmen
  • Das Leben als Forscherin und der Umgang mit fachlicher Isolation

Auszug aus dem Buch

3.7 Gegen den Strom

Barbara McClintock stellte ihre Ergebnisse 1951, 1953 und 1956 in Vorträgen einem großen Publikum vor, aber die Resonanz war gering und sie traf weitgehend auf totales Unverständnis und komplette Ablehnung. Die meisten Forscherkollegen konnten ihre Daten nicht einordnen und lehnten sie deshalb einfach ab. Und auch in den darauffolgenden Jahren wurde ihren grundlegenden Entdeckungen keine Beachtung geschenkt. Die Biologin wurde nur selten zu Vorträgen oder zum Abhalten von Seminaren eingeladen. Insbesondere nicht hinsichtlich der Transposition. Man erklärte sie als komplett verrückt. Ihre Methoden schienen veraltet und ihre Ergebnisse stellten das zentrale Dogma der Genetik in Frage, das besagt, daß Gene feste, unveränderliche Erbeinheiten sind.

Während ihre Kollegen Molekularbiologie betrieben, züchtete Barbara McClintock eine Generation von Maispflanzen nach der anderen, um deren Variationen zu studieren. Während fast alle anderen glaubten, daß die Gene fest im Erbgut verankert liegen, bewies sie mit ihren Experimenten, daß es auch springende Gene gibt, und daß das genetische Material von der Umgebung beeinflusst wird. McClintock glaubte nicht, daß es ein zentrales Dogma gibt, in das alles hineinpaßt. Sie wich nicht von ihrem wissenschaftlichen Standpunkt ab, obwohl sie zuerst geschockt war, daß sie kaum ein Kollege verstand. „Es hat mich einfach völlig überrascht, daß ich mich nicht verständlich machen konnte, daß man sich über mich lustig machte und mir mitteilte, ich sei ja nun wirklich verrückt geworden. An diese Tatsachen mußte ich mich erst einmal gewöhnen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Leben von Barbara McClintock und ihre Bedeutung als Biologin, die für die Entdeckung der "springenden Gene" einen Nobelpreis erhielt.

2. Weg zum Studium: Darstellung der familiären Herkunft, der schwierigen Verhältnisse während der Kindheit und der frühen Interessenbildung in der Jugend.

3. Wissenschaftliche Karriere: Detaillierte Beschreibung ihres akademischen Werdegangs, der beruflichen Hürden, der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie ihrer wegbereitenden Forschung am Mais.

4. Letzte Lebensjahre: Bericht über die späte, aber umfassende wissenschaftliche Würdigung durch renommierte Preise und die bis ins hohe Alter anhaltende Leidenschaft für die Forschung.

5. Schlußteil: Resümee über McClintocks Rolle als moderne und unabhängige Frau, die durch ihre wissenschaftliche Hingabe ihre Ziele trotz gesellschaftlicher Widerstände erreichte.

Schlüsselwörter

Barbara McClintock, Genetik, Biologie, Maisforschung, Transposition, springende Gene, Frauen in der Wissenschaft, Nobelpreis, Zytogenetik, Wissenschaftsgeschichte, Forschung, Molekularbiologie, Cornell-Universität, Cold Spring Harbor, wissenschaftliche Karriere.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Biografie von Barbara McClintock und würdigt ihre herausragende Karriere als eine der bedeutendsten Genetikerinnen des 20. Jahrhunderts.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Im Mittelpunkt stehen ihr wissenschaftlicher Werdegang, die strukturellen Diskriminierungen von Frauen in der Forschung und ihre bahnbrechende Entdeckung der "springenden Gene".

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, McClintocks Weg von der Studienzeit bis zur Nobelpreisverleihung nachzuzeichnen und aufzuzeigen, wie sie trotz massiver Ablehnung durch Fachkollegen an ihren Erkenntnissen festhielt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

McClintock nutzte klassische Kreuzungsexperimente am Mais sowie innovative zytogenetische Beobachtungen, um die Veränderlichkeit des genetischen Materials nachzuweisen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in ihre Studienjahre, ihre Forschungstätigkeiten an verschiedenen Instituten, ihre Schwierigkeiten mit der Akzeptanz ihrer Theorie und ihren schließlich späten wissenschaftlichen Durchbruch.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Barbara McClintock, Genetik, Transposition, Maisforschung und der Kampf um wissenschaftliche Anerkennung.

Warum stieß McClintock mit ihrer Theorie der Transposition auf so viel Ablehnung?

Ihre Ergebnisse stellten das damalige zentrale Dogma der Genetik in Frage, das Gene als absolut feste und unveränderliche Einheiten definierte, was viele Zeitgenossen nicht akzeptieren wollten.

Welchen Einfluss hatte ihr Geschlecht auf ihre akademische Laufbahn?

Als Frau war sie in einer männerdominierten Wissenschaftswelt ständiger Diskriminierung ausgesetzt, was ihr den Zugang zu festen Lehrstühlen und angemessener Entlohnung über Jahrzehnte hinweg erschwerte.

Wie reagierte McClintock selbst auf die Anfeindungen?

Sie blieb trotz der Missachtung durch Fachkollegen standhaft, zog sich in ihre Forschung zurück und arbeitete intensiv weiter, da sie von der Korrektheit ihrer Beobachtungen überzeugt war.

Excerpt out of 13 pages  - scroll top

Details

Title
Barbara McClintock
College
University of Hamburg  (Erziehungswissenschaften)
Course
Naturwissenschaften und Geschlechterverhältnisse
Grade
2+
Author
Sabrina Arndt (Author)
Publication Year
2004
Pages
13
Catalog Number
V44843
ISBN (eBook)
9783638423601
Language
German
Tags
Barbara McClintock Naturwissenschaften Geschlechterverhältnisse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabrina Arndt (Author), 2004, Barbara McClintock, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44843
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  13  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint