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Ein kleines gallisches Dorf als keltische Gesellschaft?

Eine geschichtliche Auseinandersetzung mit dem Comic "Astérix"

Titre: Ein kleines gallisches Dorf als keltische Gesellschaft?

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2017 , 16 Pages , Note: 1,00

Autor:in: Lukas Zeitler (Auteur)

Didactique du français - Litérature, Œuvres
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Comicserie „Astérix“ gehört zu den beliebtesten frankophonen Comics. Das begründet die zahlreichen Verfilmungen sowie die Ausstellungen für Astérix und Obélix auf Comicfestivals. Offensichtlich finden also viele Menschen Gefallen an den bunten und lustigen Abenteuern der Gallier. Diese drehen sich aber in vielen Fällen immer um eine Einzelheit: Ihr Dorf leistet als einziges in ganz Gallien Widerstand gegen die römische Besatzungsmacht und lässt sich von dieser nicht besetzen. Als Leser mehrerer Astérix-Bände kommt aber Weitreichenderes in den Sinn: Die Bewohner des Dorfes sind meistens in allen Comics gleich gekleidet und von ihren Namen lassen sich ihre jeweiligen Tätigkeiten und Charakterzüge ableiten. Zum Beispiel verschleiert der Name „Bonemine“ der Frau des Häuptlings die französischen Wörter „bonne“ und „mine“, welche der deutschen Bedeutung „Gutherziger Gesichtsausdruck“ entsprechen. Dadurch wird unterstrichen, dass Bonemine typisch für ihre herzliche Art ist. Diese strikte Zuweisung einer jeweiligen Eigenschaft zu den Dorfbewohnern schweißt sie zu einer Gemeinschaft zusammen, da jeder automatisch mit seinem bestimmten Merkmal einen Rang und eine Aufgabe im Dorf übernimmt. Setzt man diese Dorfgemeinschaft aber in den zeitgeschichtlichen Kontext im Jahr 50 vor Christus, so stellt sich die Frage, ob diese trotz der humorvollen Darstellung dazu passt. Aus diesem Grund wird im Folgenden die Hypothese „Ist das gallische Dorf eine keltische Gesellschaft?“ überprüft.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Theoretischer Teil

2.1.1 Die Strategie

2.1.2 Methoden der Figurenanalyse

2.1.2.1 Figurencharakterisierung

2.1.2.2 Figurenkonstellation

2.1.3 Die keltische Gesellschaft

2.1.4 Begründung der Strategie

2.2 Praktischer Teil

2.2.1 Der Comic „Astérix – le combat des chefs“

2.2.2 Charakterisierung der Comicfiguren

2.2.2.1 Der Häuptling Abraracourcix und seine Frau Bonemine

2.2.2.2 Die Helden Astérix und Obélix

2.2.2.3 Der Druide Panoramix

2.2.2.4 Der Barde Assurancetourix

2.2.2.5 Die gallische Bevölkerung

2.2.3 Die Konstellation der Comicfiguren

2.2.4 Das gallische Dorf im Vergleich mit der keltischen Gesellschaft

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob das in der Comicserie "Astérix" dargestellte gallische Dorf als authentische keltische Gesellschaft betrachtet werden kann. Hierzu wird eine vergleichende Analyse der Comicfiguren und ihrer internen Hierarchien mit historisch belegten Strukturen der Kelten vorgenommen.

  • Analyse der Methoden zur Charakterisierung von Comicfiguren
  • Untersuchung von Figurenkonstellationen und sozialen Abhängigkeitsverhältnissen
  • Erarbeitung der historischen Grundlagen keltischer Gesellschaftsstrukturen
  • Vergleichende Gegenüberstellung von Comic-Wirklichkeit und historischem Kontext

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Charakterisierung der Comicfiguren

Nun sollen die Protagonisten, also die Hauptfiguren, charakterisiert werden, um ihre Bedeutung innerhalb der Dorfgemeinschaft und ihren Wesenszug näher kennenzulernen.

2.2.2.1 Der Häuptling Abraracourcix und seine Frau Bonemine

Abraracourcix wirkt durch seinen dicken Bauch, seinen langen Umhang und seinen dichten Schnurrbart fürstlich. Zudem wird er auf einem Kampfschild von vier Galliern getragen, was seine Position als Häuptling untermauert. Diese Führungsposition nimmt er auch gewissenhaft wahr, da er sich um politische Angelegenheiten wie der Herausforderung Aplusbégalixs und um sein Dorf kümmert, als er feststellt, dass es ohne Zaubertrank leicht verwundbar ist.

Von Aplusbégalix wird er wegen seiner übermenschlichen Kräfte durch den Zaubertrank gefürchtet. Neben seiner Bekanntheit als Krieger wirkt er auch sympathisch, indem er zum Beispiel Astérix und Obélix nach Rückkehr ihrer Jagd schmunzelnd mit offenen Armen empfängt.

Bonemine trägt ebenso eine Herzlichkeit in sich. Sie richtet den Umhang von ihrem Mann vor dem Aufeinandertreffen mit Aplusbégalix zurecht. Dennoch darf sie bei der Auseinandersetzung mit dem Gegner nicht teilnehmen und wird von Abraracourcix weggeschickt. Als sie darauf mit „ÇA Y EST! ÇA Y EST!“ antwortet wird deutlich, dass das für sie als Frau selbstverständlich ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Beliebtheit von Astérix ein und stellt die zentrale Forschungsfrage auf, ob das gallische Dorf eine keltische Gesellschaft widerspiegelt.

2. Hauptteil: Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Figurenanalyse sowie einen praktischen Teil, der das Dorf Astérix' konkret untersucht.

2.1 Theoretischer Teil: Hier werden methodische Grundlagen zur Charakterisierung von Comicfiguren und zur Untersuchung ihrer Konstellationen dargelegt sowie die Sozialstruktur der Kelten definiert.

2.1.1 Die Strategie: Dieses Kapitel erläutert den wissenschaftlichen Ansatz, Charaktereigenschaften von Figuren mit realen Personen abzugleichen.

2.1.2 Methoden der Figurenanalyse: Einführung in die Analyse von Comic-Vignetten statt reinem Text.

2.1.2.1 Figurencharakterisierung: Erläuterung der direkten und indirekten Charakterisierung sowie der sozialen, äußeren und inneren Merkmale.

2.1.2.2 Figurenkonstellation: Untersuchung von Beziehungsgeflechten wie Partnerschaften oder Hierarchien.

2.1.3 Die keltische Gesellschaft: Historische Einordnung der Kelten mit Fokus auf ihre soziale Hierarchie und Adelsherrschaft.

2.1.4 Begründung der Strategie: Rechtfertigung des Vergleichs zwischen fiktiven Comicfiguren und historischen Personen anhand ihrer Wesenszüge.

2.2 Praktischer Teil: Anwendung der theoretischen Ansätze auf den spezifischen Band „Astérix – le combat des chefs“.

2.2.1 Der Comic „Astérix – le combat des chefs“: Zusammenfassung der Handlung des gewählten Bandes als Grundlage für die Analyse.

2.2.2 Charakterisierung der Comicfiguren: Detaillierte Betrachtung der Hauptfiguren und ihrer spezifischen Rollen im Dorf.

2.2.2.1 Der Häuptling Abraracourcix und seine Frau Bonemine: Analyse der Führungsposition und der Rolle der Ehefrau.

2.2.2.2 Die Helden Astérix und Obélix: Untersuchung der Rollen der beiden Protagonisten als Stützen der Dorfgemeinschaft.

2.2.2.3 Der Druide Panoramix: Analyse des Druiden als Wissensquelle und zentrale Figur.

2.2.2.4 Der Barde Assurancetourix: Charakterisierung des Barden als Randfigur innerhalb der Gemeinschaft.

2.2.2.5 Die gallische Bevölkerung: Beschreibung der Rolle der Masse in der dörflichen Hierarchie.

2.2.3 Die Konstellation der Comicfiguren: Darstellung der komplexen Beziehungen und Abhängigkeiten im Dorf anhand eines Struktogramms.

2.2.4 Das gallische Dorf im Vergleich mit der keltischen Gesellschaft: Kritische Zusammenführung der Analyseergebnisse und Abgleich mit dem historischen Vorbild.

3. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Hypothese und Reflexion über die Authentizität des gallischen Dorfes.

Schlüsselwörter

Astérix, keltische Gesellschaft, Figurenanalyse, Charakterisierung, Figurenkonstellation, Dorfgemeinschaft, Abraracourcix, Sozialstruktur, Comicforschung, Hierarchie, Historischer Vergleich, Gallier, Adel, Soziologie, Kulturgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die gesellschaftlichen Strukturen innerhalb der Asterix-Comics und setzt diese in Bezug zur historischen Realität der keltischen Stämme vor 2000 Jahren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Figurenanalyse im Comic-Medium, der Untersuchung sozialer Hierarchien und einem historisch-vergleichenden Abgleich mit der keltischen Gesellschaftsordnung.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Überprüfung der Hypothese, ob das gallische Dorf bei Asterix als authentische Abbildung einer keltischen Gesellschaft angesehen werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Figurenanalyse (Charakterisierung und Konstellationsuntersuchung) mit sozialanthropologischen Erkenntnissen über die Kelten verknüpft.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Figurenanalyse sowie eine praktische Fallstudie am Band „Astérix – le combat des chefs“ inklusive einer detaillierten sozialen Einordnung der Bewohner.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Wesentliche Begriffe sind Asterix, keltische Gesellschaft, Figurenanalyse, soziale Hierarchie, Charakterisierung und kultureller Vergleich.

Warum wird der Comic „Astérix – le combat des chefs“ als Untersuchungsobjekt gewählt?

Dieser Band bietet durch das zentrale Motiv des „Kampfes der Häuptlinge“ ein besonders dichtes Geflecht an sozialen Abhängigkeiten und politischen Handlungen, das sich hervorragend für den Vergleich mit keltischen Stammesstrukturen eignet.

Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der Hypothese?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Hypothese bewiesen ist, da das Dorf grundlegende Elemente wie eine klare Hierarchie und Adelsherrschaft aufweist, auch wenn Details wie die Darstellung von Brutalität comic-typisch verfremdet sind.

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Résumé des informations

Titre
Ein kleines gallisches Dorf als keltische Gesellschaft?
Sous-titre
Eine geschichtliche Auseinandersetzung mit dem Comic "Astérix"
Note
1,00
Auteur
Lukas Zeitler (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
16
N° de catalogue
V448652
ISBN (ebook)
9783668845855
ISBN (Livre)
9783668845862
Langue
allemand
mots-clé
dorf gesellschaft eine auseinandersetzung comic astérix
Sécurité des produits
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Citation du texte
Lukas Zeitler (Auteur), 2017, Ein kleines gallisches Dorf als keltische Gesellschaft?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/448652
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Extrait de  16  pages
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