Die Logik des Verbrechens. Das Frauenraubmotiv in Karen Duves "Die entführte Prinzessin"


Bachelorarbeit, 2013
24 Seiten, Note: 1

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Hauptteil
2.1. Rahmenbedingungen für den Frauenraub
2.1.1. Heiratssystem
2.1.2. Kulturbegriff
2.2. Die Entführung der Prinzessin
2.2.1. Motive und Umstände
2.2.2. Gewaltakt und Verlauf der Gefangenschaft
2.2.3. Rechtfertigung und Diskussion des Raubs
2.2.4. „Happy-End“ und neues Geschlecht
2.3. Figuren
2.3.1. Lisvana: Stolz und Heimatverbundenheit

3. Besonderheiten bei der Erzählweise
3.1. Märchenkontext
3.2. Satire

4. Resümee

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Vielfältig sind die Sagen, die von der Entführung Europas existieren. Der Kern der Erzählung ist dabei immer der gleiche: nach der griechischen Sage verliebt sich Zeus in die schöne phönizische Königstochter Europa, verwandelt sich in einen Stier, entführt sie über das Meer nach Kreta und legt so den Grundstein für den Kontinent, der heute als Europa bekannt ist.

Die literarischen Quellen dieses europäischen Gründungsmythos reichen bis in die Antike – schon Ovid beschäftigte sich in seinen Metamorphosen mit dieser Thematik und schaffte so eine erste literarische Referenz – und auch in der bildenden Kunst ist die „Europa auf dem Stier“ seit der Antike ein beliebtes und häufig dargestelltes Motiv. Genauso zeigt ein Blick auf die zeitgenössische Kunst und Literatur, dass der Stoff nach wie vor aktuell ist und dass der Europa-Diskurs auch heute noch in verschiedenen Kontexten stattfindet. Zwei Fragen stehen dabei oft im Vordergrund: wie wird der Frauenraub gerechtfertigt? Und wie kommt es dazu, dass ein ganzer Kontinent seinen Namen von einem solchen Mythos hat?

Keine dieser Fragen ist einfach und eindeutig zu beantworten. Gewiss ist jedenfalls, dass der Zusammenhang zwischen Frauenraub und kulturellem Fortschritt und der damit verbundene Gewaltakt als Thema immer wieder Eingang in die Literatur finden.

Ein interessantes Beispiel hierfür liefert Karen Duve mit ihrem im Jahr 2005 erschienenen Roman Die entführte Prinzessin. Das Besondere an diesem Buch ist, dass die Autorin hier – verglichen mit den meisten anderen Werken, die den Frauenraub zum Inhalt haben – einen ganz anderen Zugang gewählt hat: statt einer geschichtlich, politisch oder philosophisch fundierten bzw. motivierten literarischen Darstellung handelt es sich bei ihre Roman um eine humoristische Auseinandersetzung mit dem vieldiskutierten Stoff, der in einen Märchenkontext eingebettet und satirisch überspitzt behandelt wird.

Ebendieses Werk wird Gegenstand der vorliegenden Arbeit sein und soll in Hinblick auf die Besonderheiten und Auffälligkeiten hinsichtlich der Ausarbeitung des Frauenraubmotivs untersucht und analysiert werden. Folgende Fragen gilt es dabei zu beantworten: wie wird die der Akt der Entführung bei Duve dargestellt? Welche Motive stecken dahinter? Wird die Gewalthandlung gerechtfertigt oder diskutiert, und wenn ja, wie? Auf welche Weise wird die Konfrontation mit der fremden Kultur geschildert? Resultiert aus dem Raub kultureller Fortschritt bzw. die Gründung eines neuen Geschlechtes? Wie gehen die einzelnen Figuren mit dem Geschehen um? Und welche Eigentümlichkeiten ergeben sich durch den phantastisch-märchenhaften Kontext und die satirische Erzählweise der Autorin?

Aufgrund des Mangels an vorhandener Sekundärliteratur wird die Analyse fast gänzlich am Primärtext selbst stattfinden.

2. Hauptteil

2.1. Rahmenbedingungen für den Frauenraub

2.1.1. Heiratssystem

Wichtig für die Untersuchung von Duves Text ist zunächst einmal das Verständnis des innerhalb des Romankontexts üblichen Heiratssystems, das überhaupt erst die Rahmenbedingungen für den Frauenraub schafft.

Es handelt sich offenkundig um ein patriarchales System, in dem – wenn überhaupt – die Männer darüber entscheiden, wen sie heiraten wollen; meistens aber werden die Ehepartner bzw. Ehepartnerinnen von den Eltern ausgesucht: „König Rothafur […] hatte einen Sohn, der den Thron erben sollte, und eine Tochter, die verheiratet werden musste.“ [1] Lisvana – die hier beispielhaft für eine ganze Reihe zu verheiratender Prinzessinnen steht – hat keinerlei Mitspracherecht: „Mich fragt doch kein Mensch, ob ich [ihn] überhaupt haben will; die verheiraten mit einfach.“ [2] Interessant ist an dieser Stelle, dass auch die Männer – wenngleich sie zumindest eine eingeschränkte Möglichkeit der Wahl haben – sich letztendlich dem Willen der Eltern fügen müssen, wie es sich am deutlichsten am Beispiel Diegos zeigt: „Aber geheiratet werden muss. […] Dann heiratest du eben jemanden, den du nicht liebst“ [3] , wird er von seinem Vater zurechtgewiesen. Auch Lisvanas Bruder, Prinz Jörgur, muss sich dem Vater beugen: „>>Wir müssen uns mit dem Nebelreich verbünden. Prinz Jörgur wird die Tochter des Nebelkönigs heiraten. […] Du nimmst, was kommt. << Und damit war die Sache erledigt.“ [4] Hier wird auch deutlich, dass es sich allgemein bei der Eheschließung keineswegs um eine Liebesheirat handelt, sondern eine solche fast immer strategisch bzw. ökonomisch motiviert ist. Die Gräfing von Tolsteran, die am königlichen Hof in Baskarien lebt, spricht dies in einem Gespräch mit Lisvana ganz offen aus: „Seit wann geht es bei einer Ehe um den Ehemann? Es geht um das Ansehen, das Euer Gemahl Euch verschafft […].“ [5] Auch Diegos Eltern machen daraus keinen Hehl: „Diese Hochzeit ist gegen jede ökonomische Vernunft. Gottlob, daß [sic!] ich bereits reich bin“ [6] , kommentieren sie die Heiratswünsche ihres Sohnes und später allgemein die übliche Hochzeitspolitik: “Unser Geschlecht macht das seit Generationen so und ist damit immer gut gefahren. […] Reiche und Mächtige müssen sich Reichtum und Macht durch persönliches Unglück erkaufen. Man beneidet unsereins völlig zu Unrecht.“ [7]

Gängig ist – zumindest in den adligen Kreisen – außerdem die Praxis der Mitgift. Lisvana, deren Elternhaus in seinen Mitteln beschränkt ist und nur eine “popelige[...] Mitgift“ [8] auftreiben kann, weshalb „[...] kein Prinz um sie anhalten“ will, muss deshalb mit ihren optischen Reizen überzeugen[9]: „[...] wenn ihre Schönheit bekannt würde, so wären alsbald die fürchterlichsten Kämpfe ihretwegen entfesselt.“ [10] Dennoch hat ihr Vater, König Rothafur, hohe Ansprüche - „[Er] will einen König zum Schwiegersohn haben, das ist einmal klar“ [11] – und sieht die Brautwerbung des baskarischen Prinzen Diego deshalb als „Gelegenheit“, die er „nicht ungenutzt verstreichen lassen“ [12] will. König Leo dagegen ist sich seiner ökonomisch überlegenen Position durchaus bewusst: „Sämtliche Prinzessinnen auf der Welt wären mehr als glücklich, meinen Sohn zu heiraten. Er kann praktisch jede haben. […] Ist Euch eigentlich klar, wie großzügig es von mir ist, eine Schwiegertochter ohne nennenswerte Mitgift zu akzeptieren?“ [13]

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass regelmäßig eine Liste der zu verheiratenden Prinzessinnen erscheint, die von fahrenden Sängern und Dichtern geführt und verbreitet wird. Der „Marktwert“ der Prinzessinnen hängt stark von deren Beschreibung durch die Künstler auf dieser Liste ab: „Daß [sic!] sie [Lisvana] in der jährlichen Liste der heiratsfähigen Königs- und Fürstentöchter bisher nicht besser weggekommen ist, liegt allein am Hrimnir Nebelhorns Unfähigkeit. Ich werde sein Versäumnis wieder gutmachen“ [14] , so der Sänger Pennegrillo, durch dessen „Huldigungslied“ sich der Rang der Nordlandprinzessin im Heiratsindex deutlich nach oben verschieben soll. Nicht nur für Prinz Diego, der die Liste „eigentlich mehr aus Langeweile“ [15] liest, weil er ohnehin weiß, “daß [sic!] jeder König, der einigermaßen bei Verstand war, ihm mit dem größten Vergnügen die Hand seiner Tochter geben würde“ [16] , ist das Verzeichnis von großer Bedeutung: „Die Prinzessinnenliste der fahrenden Sänger war […] eine unverzichtbare Lebenshilfe für heiratslustige Prinzen, auch wenn sich manchmal herausstellte, daß [sic!] die Prinzessin, um die man freite, längst in die Sklaverei verkauft und ihr Reich untergegangen war.“ [17] , Dass die Liste einem Katalog gleicht, aus dem potentielle Bräute auf ihre Vor- und Nachteile verglichen und beliebig ausgewählt werden können, wird nicht zuletzt durch die Art der Eintragungen deutlich: Nordland-Mitgift – siehe Snögglinduralthorma-Mitgift. Und unter Snögglinduralthorma-Mitgift stand: ein Streifen faulig riechendes Moorgebiet […], vier kleine Truhen Silberlöffel zweiter Wahl und zwanzig der einheimischen, gelben Pferde, deren Plumpheit das dazugehörige gepunzte und kupferbeschlagene Zaumzeug auch nicht wettmachen kann […]. Außerdem der übliche Wäschekrempel […]. Prinzessin ist allerdings ziemlich hübsch, Goldhaar und so weiter.“ [18] ,

Interessant ist auch ein Blick auf das übliche Alter bei der Hochzeit, das hier allgemein bei vierzehn Jahren beginnt. Während Lisvana mit ihren siebzehn schon als „alt“ gilt – „Du kannst froh sein, wenn Ritter Bredur dich überhaupt will. Wahrscheinlich bist du ihm viel zu alt“ [19] , – scheint der männliche Part weniger Eile zu haben: „Prinz Diego war nämlich gerade siebzehn Jahre alt, also keineswegs besonders unter Druck, sich zu verheiraten.“ [20] , Üblich ist auch, dass Frauen in ein anderes Geschlecht einheiraten, dementsprechend also die Heimat verlassen müssen, um ein fremdes Geschlecht weiterzuführen. Dass die Wünsche der Frauen hierbei selten berücksichtigt werden, ist Teil des allgemeinen Prinzips, das im Roman vorherrscht – die Frau wird als Besitz des Mannes angesehen und kann sich von diesem im Zweifelsfall auch gewaltsam angeeignet werden, was durch Aussagen wie der folgenden betont wird: „Ich sehe eine Möglichkeit, wie Euer Sohn in den Besitz der Prinzessin kommen könnte“, heißt es beispielsweise einmal, oder „Was die Prinzessin betrifft, so dürfte es nicht allzu schwer sein, sie zu rauben“. [21]

Insgesamt ist dieses System undurchbrechlich, was sich am Beispiel Lisvanas deutlich zeigt – das Einzige, was ihr übrig bleibt, ist es, das Beste aus ihrer Situation zu machen, wie ihr die desillusionierte Gräfin von Tolsteran zu Verstehen gibt: „Ehre, Würde, Stolz...seit wann haben Frauen denn daran Anteil? […] Genießt die bodenlosen Vorteile der Schande, ein Weib zu sein. Würde Euer Vater denn nach Eurer Meinung fragen, wenn er Euch verheiraten wollte?“ [22]

2.1.2. Kulturbegriff

Grundlegend ist an dieser Stelle auch das Verständnis des im Roman gängigen Kulturbegriffs. Generell bilden sich die kulturellen Unterschiede zwischen den verschiedenen fiktiven Regionen bzw. Königreichen im Roman schnell sehr deutlich heraus und sind vergleichbar mit denen der realen Welt. Kulturzugehörigkeit wird beispielsweise durch einen speziellen Kleidungsstil, bestimmte Essgewohnheiten, aber auch durch besondere Charaktereigenschaften bzw. einer gewissen Grundhaltung der Bevölkerung – die stark vom jeweiligen Klima abzuhängen scheint – markiert. Sehr gut sichtbar wird das zum Beispiel bei einer Gegenüberstellung des Nordlands und Baskariens. So werden die Nordlandbewohner allgemein als „rustikal“ [23] bezeichnet und sind schon durch ihr Äußeres zu erkennen: „Sämtliche Nordländer trugen das ganze Jahr über eine langärmelige Oberbekleidung aus gelbem Ponyfell, die sie >Jacki< nannten“ [24] . Trotz des rauen Klimas mit Sommern, die „kurz und feucht“ waren und Wintern, die nur durch einen „allgemeinen Rauschzustand“ (S. 10) zu ertragen waren sowie der wenig attraktiven Landschaft – „Das Landesinnere war voller Geröllfelder, auf denen nichts wuchs“ [25] – hielten [d]ie Nordländer freilich […] ihr Königreich für das schönste der Welt“ [26] ; und „[w]ie die meisten Länder ohne bedeutende Vorkommen an Bodenschätzen hielt sich das Nordland viel auf seinen Stolz und seine Ehre zugute, davon konnte man fördern und fördern, es wurde doch nicht weniger.“ [27] ,

Das südlicher gelegene Baskarien dagegen scheint den vollen Kontrast zum Nordland zu bilden; allgemein wird es als „Vaterland des guten Geschmacks [und] sittliche[s] Vorbild sämtlicher Nationen, dessen Gebräuche, Rezepte und Moden selbst in den Sultanspalästen kopiert wurden“ [28] bezeichnet, und im „Gegensatz zum Nordland, dessen harsche Witterung seine Einwohner zu eher schroffen, wild rechthaberischen und sittenstrengen Menschen geformt hatte, war im sanft-warmen Mittelmeerklima Baskariens ein viel zutraulicherer, vergnügterer und leichtherzigerer Menschenschlag entstanden.“ [29] Über das Nordland hat man hier so seine Vorurteile: „Wußtest [sic!] du zum Beispiel, daß [sic!] die Nordländer große Fleischesser sind? Außerdem sind sie weit und breit für ihre Ehrpusseligkeit bekannt“ [30] , erklärt König Leo beispielsweise seinem Sohn.

Wie unüberbrückbar die Unterschiede zwischen den beiden Völkern tatsächlich sind, zeigt sich nicht zuletzt beim ersten Aufeinandertreffen am Hof der Nordländer, das in einer gewaltsamen Auseinandersetzung endet: „In kürzester Zeit war ein Kampf im Gange, als hätten sich die erbittertsten Feinde getroffen.“ [31]

All dies ist vor allem hinsichtlich dessen interessant, dass Prinzessin Lisvana nicht nur entführt und zur Heirat gezwungen wird, sondern sich auch in der Fremde zurechtfinden und einem völlig neuen Kulturkreis anpassen muss. Die Tatsache, dass der Begriff Kultur auch in Duves fiktiver Märchenwelt eine so große Rolle spielt, zeigt, dass der Roman trotz seiner satirischen und märchenhaften „Verpackung“ an Aktualität und Brisanz nichts einbüßen muss.

2.2. Die Entführung der Prinzessin

2.2.1. Motive und Umstände

Im Folgenden soll ein Blick auf die Umstände und die Durchführung des Prinzessinnenraubs an sich geworfen werden.

Bei der Entführung Lisvanas handelt es sich weder um eine lange geplante und taktisch durchdachte Tat, noch ist diese politisch bzw. ökonomisch motiviert oder sinnvoll; vielmehr ist der Frauenraub hier Resultat der spontanen und eigensinnigen Gefühlswelt des Prinzen Diego, der, ausgelöst durch die Lektüre der alljährlichen Hochzeitsliste, eine Art fixe Idee von seiner Liebe zur Nordlandprinzessin entwickelt – „Dies war die Liebe seines Lebens, sein Seelengegenstück, das wußte [sic!] er ganz zweifelsfrei“ [32] – und beschließt, dass sie umgehend seine Braut werden soll: „Lieber Vater, ich will heiraten“ [33] . Während Diego es beinahe „zu eilig“ [34] hat, ist sein Vater mit der Hochzeit zwar prinzipiell einverstanden – „Das ist eine gute Idee. Ein Mann sollte heiraten. Ein künftiger König ganz besonders. Es ist nicht klug, aber Brauch, und ich freue mich, daß [sic!] du die Bräuche achtest“ (S. 54) – warnt aber auch vor vorschnellen Entscheidungen: „Allerdings sollten wir selbst ins Nordland fahren und uns die Prinzessin einmal ansehen“ [35] , „[...] und dann fahren wir so schnell wie möglich wieder nach Hause, mit oder ohne Braut.“ [36]

Diego dagegen ist, nachdem der Empfang der baskarischen Königseskorte durch die Nordländer aufgrund scheinbar nicht zu bewältigender kultureller Differenzen und des Eingreifens des ebenfalls in die Prinzessin verliebten Ritters Bredur schließlich vollends missglückt [37] und in einer „Prügelei“ [38] endet, mehr denn je entschlossen, Lisvana zu heiraten: „ Ich verlange die Prinzessin zur Frau. Ich werde nicht ohne die Prinzessin gehen.“ [39]

Auch König Leos Einwände, der das Ganze von einem eher rationalen Standpunkt betrachtet, ändern daran nichts: „Ich gönn dir das Mädchen ja, aber so schön ist sie nun auch wieder nicht, daß [sic!] ich deswegen die armen Nordlandritter abschlachte und das Leben meiner eigenen Männer aufs Spiel setze. […] Wenn es Land und Schätze zu erobern gäbe...aber das hier ist doch alles nichts wert.“ [40] Interessant ist, dass der Vorschlag, die Nordlandprinzessin gewaltsam zu entführen und mit nach Baskarien zu nehmen, nicht von Diego und seinem baskarischen Gefolge, sondern schließlich von dem des Nordlands überdrüssigen Hofzwergs Pedsi kommt [41] . Trotz anfänglicher Bedenken Diegos - „Ganz astrein ist das ja nicht, was wir hier machen“ [42] – ist die Entführung Lisvanas damit beschlossene Sache.

2.2.2. Gewaltakt und Verlauf der Gefangenschaft

Die Verschleppung scheint schnell und einfach zu gelingen: zwei baskarische Ritter werden vorgeschickt, um Prinzessin Lisvana und ihre Kammerjungfer Rosamonde – die aus logistischen Gründen ebenfalls mitgenommen werden muss – nachts gewaltsam aus ihren Schlafgemächern fortzuschaffen. [43] Während die Hofdame Rosamonde sich scheinbar willenlos fügt - [Sie] lief […] folgsam vor Ritter Ernesto her, der nur den Strick zu halten brauchte, mit dem ihre Hände auf den Rücken gebunden waren“ [44] – erweist sich Lisvana als etwas „schwierige[...] Beute“ [45] , die „einige Scherereien“ macht: „Er [der Ritter] mußte [sic!] ihr zusätzlich zu dem Knebel noch die Hand auf den Mund pressen und schleifte sie mehr oder weniger über den Boden, weil sie sich weigerte zu gehen und stattdessen um sich trat.“ [46] Bemerkenswert ist an dieser Stelle die Selbstverständlichkeit, mit der man sowohl von der Prinzessin als auch von ihrer Zofe erwartet, das Geschehene widerstandslos zu akzeptieren: „Man führte die schönen Gefangenen in die Kajüte, die für eine glückliche Braut eingerichtet worden war, und nahm ihnen die Knebel und die Fesseln ab. […] So ließ man die Damen erst einmal allein, damit sie sich beruhigen und mit der neuen Situation abfinden konnten, und drehte den Schlüssel zweimal um.“ [47]

In Baskarien angekommen, erfahren die Prinzessin und ihre Zofe zunächst keine Form der tatsächlichen Gewalt; vielmehr wird ihnen allerhand Luxus zur Verfügung gestellt: „Am nächsten Morgen erwachte Lisvana in einem Bett aus blauem Glas. Säulen hielten ein mit grünem Damast behangenes Dach, und die Prinzessin ruhte auf den weichsten Kissen, die sich nur denken ließen [...]“ [48] Dass Lisvana und Rosamonde eher wie hohe Gäste statt wie Gefangene empfangen werden und ihre Situation dementsprechend nur wenig von einer „echten“ Gefangenschaft hat – „Die nächsten Wochen vergingen für Lisvana und Rosamonde überaus vergnüglich. Keinen Tag wurde man vor elf Uhr geweckt, bis dahin war es am baskarischen Hof noch nicht Morgen. Von elf bis eins empfing Lisvana im Nachthemd Händlerinnen und Schneider, die ihre Ware vor ihr auf dem Bett ausbreiten mußten [sic!] . Anschließend badete sie in warmer Eselsmilch […], aß ein wenig Obst und Kuchen und ließ sich von ihren zehn Zofen anziehen, frisieren und mit Schleifen schmücken. Am Nachmittag ging sie mit Rosamonde in die Gärten, die Kleider der Hofdamen besehen, oder sie ritt auf ihrem getüpfelten Pferd aus.“ [49] – lenkt anfangs schnell von der Tatsache ab, dass es sich hier dennoch um gewaltsamen Freiheitsentzug handelt: „Eine Flucht vom Schloßgelände [sic!] war […] kaum denkbar.“ [50] Lisvana lehnt den ihr gebotenen luxuriösen Lebensstil zwar nicht ab, wartet aber insgeheim auf die Befreiung durch die Nordländer und weist Prinz Diegos Annäherungsversuche stur zurück: „Aber nett zu ihm zu sein, das war ja nun einmal unmöglich.“ [51] Während es dadurch zunächst so aussieht, als würden sich die Machtverhältnisse hier umkehren – „Die Gefangenschaft schien ihr zu bekommen, während ihr Entführer und Kerkermeister zunehmend verfiel“ [52] – kommt es bald zum Umschwung. Grund dafür ist Königin Isabella, die ihren Sohn nicht länger in der Position des Schwächeren sehen will: „Du musst dich aus der Sklaverei dieses Trampels befreien“, weist sie ihn an, und „Was nicht im Guten folgt, das zwingt man im Bösen. Du hast die Prinzessin doch ohnehin schon geraubt, also nimm sie dir auch mit Gewalt. Hinterher wird sie froh sein, wenn du sie heiratest. Falls du sie dann überhaupt noch heiraten willst.“ [53] Auch König Leo rät Diego, härter durchzugreifen: „Also entweder verpaßt [sic!] du jetzt der Kleinen aus dem Nordland eine gehörige Tracht Prügel, bis ihr einfällt, daß [sic!] sie dich eigentlich doch liebt, oder du schlägst sie dir endlich aus dem Kopf und heiratest eine andere Prinzessin.“ [54] Diego muss sich – trotz anhaltendem Widerwillen: „Ich laß [sic!] nicht zu, daß [sic!] du Lisvana etwas antust“ [55] – schließlich dem Willen des Vaters beugen: „Also entweder gibst du Prinzessin Lisvana für die nächste Zeit in die Obhut deiner Mutter, oder wir schicken sie gleich wieder ins Nordland zurück.“ [56] Von diesem Zeitpunkt an wandeln sich die Verhältnisse drastisch. Während Diego für eine Zeit lang weggeschickt wird, liegt Lisvanas Schicksal jetzt ganz in den Händen der Königin Isabella, die die beiden Gefangenen von nun an in einer kerkerähnlichen Kammer schlafen und tagsüber die Unterhosen der Ritter waschen lässt: „Am Abend suchte Königin Isabella die tränenüberströmten Mädchen in der Kammer auf, überprüfte den Korb, ob die Wäsche auch wirklich rein war, und ließ Lisvana wissen, daß [sic!] fortan jeder ihrer Tage im baskarischen Schloß [sic!] so aussehen würde.“ [57] Ihre Anforderungen an Lisvana sind klar – sie soll nachgeben und Diego endlich heiraten: „Es sei denn, du entschließt dich endlich, Prinz Diego mit Sanftheit und Milde zu begegnen und seine Frau zu werden“, stellt sie ihr Ultimatum, und davon ist auch Rosamonde betroffen: „[D]u wirst so lange mitleiden, bis deine störrische Herrin es sich anders überlegt hat.“ [58] Interessant ist an dieser Stelle vor allem, dass die Gewaltausübung gegen die entführte Braut nicht durch den eigentlichen Entführer, nämlich Prinz Diego, stattfindet, und auch dessen Vater ist nur indirekt daran beteiligt; sie geht stattdessen von einer Frau aus. Dies ist zum Einen schlicht Teil von Duves satirischer Erzählweise, rückt das Motiv des Frauenraubs aber auch in ein neues Licht, indem es dieses einmal aus einer ganz anderen Perspektive beleuchtet: hier ist es nicht das Patriarchat, das der weiblichen Hauptfigur zum Verhängnis wird, sondern ihresgleichen; es ist nicht der Brautvater, der Gewalt gegen sie anwendet – geschweige denn die Entführung von Beginn an befürwortet – sondern die Mutter. Eine ähnliche Dominanz des weiblichen Parts zeigt sich auch in der Beziehung zwischen Lisvanas Eltern, worauf an dieser Stelle allerdings nicht näher eingegangen werden kann.

Auch nachdem Diego an den baskarischen Hof zurückgekehrt ist und von Lisvana noch immer abgewiesen wird, ist es erneut seine Mutter, die die Entscheidungen trifft: „[...]>>du verschwindest wieder ein paar Wochen vom Hof, und ich geb hier noch einmal die herzlose Hexe. Wenn Prinzessin Lisvana unbedingt Wäsche waschen und in Asche schlafen will, dann kann sie das haben, aber zu meinen Bedingungen.<<“ [59]

Dieser Zustand hält an, bis die Prinzessin in Abwesenheit Prinz Diegos schließlich ein zweites Mal entführt wird – diesmal vom baskarischen Hof weg. Interessanterweise ist es Lisvana selbst, die unwissentlich zum Gelingen dieser Verschleppung beiträgt: in dem Glauben, endlich von den Nordländern gerettet zu werden, lässt sie sich von einem Unbekannten, der sich als Ritter Bredur ausgibt, zu einem riskanten Fluchtplan überreden – „Koin Spott – Röttung! Leiter! Hier. Um Mötternacht. Heute.“ [60] – und begibt sich schließlich eigenhändig in die Hände ihres Entführers. [61] Der Täter ist diesmal der Zauberer Gaspajori, dessen Motiv für den Prinzessinnenraub ein ganz anderes ist als das des baskarischen Prinzen; er will das Mädchen für ein Experiment mit seinem Drachen Grendel nutzen. Lisvana ergeht es hier deutlich schlechter als während ihrer Gefangenschaft am Hof von Baskarien: „Im verlassensten und tiefsten Winkel der Burg, einem unterirdischen Gewölbe, das früher einmal Kerker und Folterkammer gewesen war, saß Prinzessin Lisvana auf einer Strohschütte. Sie trug einen Eisenreif um den Hals, der mit kurzer Kette an die Wand geschmiedet war. Auf ihrem Schoß ruhte der Kopf des Drachens. Grendel blies ihr seinen stinkenden Atem entgegen und drückte ihr allmählich die Blutzufuhr in den Beinen ab. […] Seit vielen Wochen schon mußte sie seinen dicken Kopf auf ihrem Schoß wiegen und ihn hinter den Maultierohren kraulen.“ [62] Lisvana bleibt nichts anderes übrig, als erneut auf Rettung zu warten – „Und wenn nicht bald ein tapferer Königssohn kam...“ [63] –, und genau das passiert letztendlich ja auch: Prinz Diego und Ritter Bredur, beide durch ihre Liebe zu Lisvana notgedrungen vereint, befreien sie schließlich aus dem Schloss des „böse [n] Zauberer [s] [64] und bringen sie zurück ins Nordland. [65]

Besonders anschaulich wird hier, dass Lisvanas ganze Situation durch und durch von den Männern in ihrem Umfeld abhängt. Zwar ist es am baskarischen Hof, wie bereits angesprochen, Diegos Mutter, die das Geschehen dirigiert; die eigentlichen Entführungen erfolgen aber durch Männer, genauso wie die Rettungen. Lisvana handelt und denkt kaum eigenständig, sondern verlässt sich vollkommen auf das Agieren dieser Männer: zunächst das Ritter Bredurs und ihres Vaters, von denen sie zurück ins Nordland geholt zu werden hofft, und schließlich auf Prinz Diego, der von ihrem Peiniger zu ihrem Retter avanciert. Dieser Umstand wird in Kapitel 2.3. noch näher untersucht werden.

Insgesamt lässt sich an dieser Stelle festhalten, dass sowohl die Entführung durch Prinz Diego als auch der Gefangenenaufenthalt in Baskarien mehr oder weniger gewaltfrei ablaufen. Die Prinzessin wird zunächst eher als Gast empfangen denn als Gefangene, und auch zu späterem Zeitpunkt, als sie bereits weniger mild behandelt wird, ist sie keinen extremen oder unmenschlichen Bedingungen ausgesetzt. Betont werden muss aber auch, dass es sich hier – wie bereits an früherer Stelle angedeutet – dennoch um eine gewaltsame Freiheitsberaubung handelt; Lisvana wird unfreiwillig an nach Baskarien verschleppt, und das Verlassen des Hofs ist ihr untersagt. Bemerkenswert ist auch wird, dass ihr ein Ultimatum gestellt, das ihr eigentlich keine Wahl lässt: entweder sie fügt sich und heiratet den Prinzen, oder sie wird den Rest ihres Lebens in Unfreiheit verbringen. Dabei wird ganz selbstverständlich angenommen, dass sie sich beugt und ihr Schicksal widerstandslos annimmt. Obwohl Lisvana selbst irgendwann Gefallen am baskarischen Lebensstil und an Prinz Diego findet, sind ihre Entscheidungen dementsprechend letztendlich doch erzwungene und somit unfreie.

2.2.3. Rechtfertigung und Diskussion des Raubs

Aufschlussreich ist auch die Art und Weise, auf die der Frauenraub in Duves Roman von den jeweiligen Personen gerechtfertigt wird. Dabei scheint jeder der Beteiligten eine individuelle Version des Geschehenen vor Augen zu haben.

Prinz Diego, der eigentliche Initatior der Entführun Lisvanas, rechtfertigt den Raub durch seine Liebe zur Prinzessin und betont seine ehrenwerten Absichten: „Ich bin der Gefangene Eurer schönen Augen, die mich zu dieser unritterlichen Tat verführten, und kann nichts zu meiner Verteidigung sagen, als daß [sic!] ich nicht anders handeln konnte, weil ich Euch so sehr liebe und weil ich die Hoffnung habe, Ihr empfindet für mich ganz genauso.“ [66] Interessant ist, dass er sich als Gefangener Lisvanas bezeichnet; seine Liebe zu ihr mache ihn quasi willenlos und habe ihm keine andere Wahl gelassen, als sie nach Baskarien mitzunehmen. Obwohl diese „edlen“ Motive natürlich keine Entschuldigung für sein Handeln darstellen, scheinen sie ehrlich gemeint zu sein, und bestätigen sich zudem im weiteren Verhalten des Prinzen gegenüber seiner Gefangenen: er wendet keinerlei Gewalt gegen sie an und scheint insgesamt mit der Situation reichlich überfordert. Bemerkenswert ist vor allem auch, dass er selbst mit der Entführung eigentlich nicht einverstanden ist und sich mehr dazu überreden lässt, als diese Entscheidung selbst zu treffen [67] ; dementsprechend steht er auch nicht wirklich hinter seiner Tat und ist sich deren Unrechtmäßigkeit durchaus bewusst – er kann sein Verhalten also kaum vor sich selbst rechtfertigen und entschuldigt sich deshalb immer wieder bei der Prinzessin dafür. Diegos Liebe zur Prinzessin ist definitiv „echt“, was schon allein daraus ersichtlich wird, dass er sich dem gängigen (Heirats-)ideal widersetzt und keine ökonomischen Absichten oder Ansprüche hinter seinem Heiratswunsch stecken. Damit widersetzt er sich auch den Eltern und zeigt sich insgesamt als „untypischer“ Prinz bzw. zukünftiger König.

Sein Vater dagegen, König Leo, betrachtet die Entführung von einer deutlich rationaleren Perspektive aus und sieht deshalb auch kein Problem in ihr: „Ich weiß, es gibt da dieses Vorurteil gegen Betrug und Verrat, aber letztlich hätte es eine Menge Tote gegeben, wenn wir ehrlich und geradeaus gehandelt hätten, und zwar hauptsächlich tote Nordländer. Eine ehrbare Lösung wäre eine entsetzliche Schlachterei geworden.“ [68] Sein Standpunkt ist klar: lieber eine verschleppte Königstochter als ein Krieg. Er will seinen Sohn glücklich sehen – jedenfalls solange es ihm keine größeren Umstände bereitet – und ist bereit, dafür auch ein nicht ganz korrektes und rühmenswertes Vorgehen zu wählen. Er hält sein Verhalten offensichtlich für moralisch unbedenklich und geht davon aus, dass niemand Anstoß daran nehmen wird: „Wenn König Rothafur sich abgeregt hat, schicken wir ihm einfach ein ganz neues und viel besseres Schiff und einen Haufen Geschenke. Wir schütten ihn mit Geschenken zu, und wenn wir ihn dann zur Taufe seines ersten Enkelsohnes einladen, ist sowieso alles vergessen.“ [69] Dazu kommt, dass sein Handeln weniger berechnend und tatsächlich durchgeplant als mehr von spontanen Eingebungen geprägt ist: „Meinetwegen können wir es so machen“ [70] , sagt er beispielsweise ohne Zögern zu dem Entführungsplan. Auffällig ist, dass er sich stark von seinem Umfeld und vor allem von seiner Frau beeinflussen lässt – und zwar nicht aus ehrlichem Interesse, sondern mehr um der Harmonie willen: „Diego, Diego […], wenn hier je wieder Frieden einkehren soll, mußt [sic!] du heiraten Deine Mutter gibt so schnell nicht wieder Ruhe.“ [71] Was Diegos Verhältnis zu Lisvana nach der Entführung betrifft, zeigt er sich erstaunlich einsichtig: „Wenn sie dich nun einmal nicht liebt. […] Du solltest einsehen, daß [sic!] du einen Fehler gemacht hast.“ [72] Insgesamt hegt also auch der König keine wirklich bösen Absichten hinter dem Raub; er erachtet diese Vorgehensweise schlichtweg als die vernünftigste und einfachste Lösung der Situation und hält die Tat damit für gerechtfertigt.

Königin Isabella nimmt, was diesen Punkt betrifft, eine ganz andere Position ein. Wie schon im vorhergehenden Kapitel angedeutet, ist sie es, die am ehesten zu echter – sowohl psychischer auch physischer – Gewalt gegen die entführte Prinzessin bereit ist. Sie hinterfragt den Raub in keiner Weise und hält ihn schon allein dadurch für gerechtfertigt, dass Lisvana damit ja angeblich ein Gefallen getan wurde: „Im Grunde bist du doch viel besser dran als eine von jenen Unglücklichen, die ihren Bräutigam von ihren Eltern ausgesucht bekommen, in allen Ehren heiraten und dann den Rest ihres Lebens mit einem nichtswürdigen Widerling verbringen müssen.“ [73] Sie ist desillusioniert, was Liebe, Ehe und überhaupt das Dasein als Frau in der Gesellschaft betrifft, und erwartet deshalb, dass Lisvana das Beste aus ihrer Situation macht und die Gelegenheit, die sich ihr bietet, dankend annimmt. Dabei übersieht sie, dass die Nordländerin unfreiwillig ihrer Heimat entrissen und in ein fremdes Land verschleppt, somit also jeglicher Autonomie beraubt worden ist; das Unrecht dieser Entführung verkennt sie also völlig.

[...]


[1] Duve, Karen: D ie entführte Prinzessin. Von Drachen, Liebe und anderen Ungeheuern. Goldmann: Frankfurt am Main 2007, S. 5.

[2] Duve (2007), S. 395.

[3] Duve (2007), S. 145.

[4] Duve (2007), S. 103.

[5] Duve (2007), S. 125.

[6] Duve (2007), S. 79.

[7] Duve (2007), S. 146/147.

[8] Duve (2007), S. 5.

[9] Vgl. Duve (2007), S. 5.

[10] Duve (2007), S. 15.

[11] Duve (2007), S. 21.

[12] Duve (2007), S. 74.

[13] Duve (2007), S. 107.

[14] Duve (2007), S. 14.

[15] Duve (2007), S. 47.

[16] Duve (2007), S. 48.

[17] Duve (2007), S. 48.

[18] Duve (2007), S. 6.

[19] Duve (2007), S. 35.

[20] Duve (2007), S. 47

[21] Duve (2007), S. 92.

[22] Duve (2007), S. 126.

[23] Duve (2007), S. 80.

[24] Duve (2007), S. 6.

[25] Duve (2007), S. 6.

[26] Duve (2007), S. 7.

[27] Duve (2007), S. 7/8.

[28] Duve (2007), S. 46.

[29] Duve (2007), S. 47.

[30] Duve (2007), S. 76.

[31] Duve (2007), S. 88.

[32] Duve (2007), S. 50.

[33] Duve (2007), S. 51.

[34] Duve (2007), S. 51.

[35] Duve (2007), S. 54.

[36] Duve (2007), S. 74.

[37] Vgl. Duve (2007), S. 73 ff.

[38] Duve (2007), S. 88.

[39] Duve (2007), S. 88.

[40] Duve (2007), S. 90.

[41] Vgl. Duve (2007), S. 92.

[42] Duve (2007), S. 94.

[43] Vgl. Duve (2007), S. 92 ff.

[44] Duve (2007), S. 97.

[45] Duve (2007), S. 96.

[46] Duve (2007), S. 97.

[47] Duve (2007), S. 97.

[48] Duve (2007), S. 121.

[49] Duve (2007), S. 129/130.

[50] Duve (2007), S. 129.

[51] Duve (2007), S. 131.

[52] Duve (2007), S. 144.

[53] Duve (2007), S. 144.

[54] Duve (2007), S. 145.

[55] Duve (2007), S. 148.

[56] Duve (2007), S. 148.

[57] Duve (2007), S. 179.

[58] Duve (2007), S. 179.

[59] Duve (2007), S. 229.

[60] Duve (2007), S. 240.

[61] Vgl. Duve (2007), S. 244 ff.

[62] Duve (2007), S. 344.

[63] Duve (2007), S. 335.

[64] Duve (2007), S. 335.

[65] Vgl. Duve (2007), S. 335 ff.

[66] Duve (2007), S. 99.

[67] Vgl. Duve (2007), S. 90 ff.

[68] Duve (2007), S. 98.

[69] Duve (2007), S. 94.

[70] Duve (2007), S. 93.

[71] Duve (2007), S. 145.

[72] Duve (2007), S. 147.

[73] Duve (2007), S. 177.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Die Logik des Verbrechens. Das Frauenraubmotiv in Karen Duves "Die entführte Prinzessin"
Hochschule
Universität Wien
Note
1
Autor
Jahr
2013
Seiten
24
Katalognummer
V448721
ISBN (eBook)
9783668838222
ISBN (Buch)
9783668838239
Sprache
Deutsch
Schlagworte
logik, verbrechens, frauenraubmotiv, karen, duves, prinzessin
Arbeit zitieren
Melanie Heiland (Autor), 2013, Die Logik des Verbrechens. Das Frauenraubmotiv in Karen Duves "Die entführte Prinzessin", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/448721

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