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Markteintrittsstrategien und Erfolgsfaktoren junger digitaler Plattformen

Titre: Markteintrittsstrategien und Erfolgsfaktoren junger digitaler Plattformen

Mémoire (de fin d'études) , 2018 , 89 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Toni Naumann (Auteur)

Gestion d'entreprise - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Plattformen gelten als das zentrale Geschäftsmodell des digitalen Wandels. Die Unternehmen fungieren als Vermittler zwischen Anbietern und Nachfragern, vereinen fragmentierte Märkte und bilden starke Communities und Netzwerke. Plattformen brechen lineare Wertschöpfungsketten auf und agieren stattdessen in einer komplexen Wertschöpfungsmatrix. Dabei revolutionieren sie die Methoden und Strategien traditioneller Pipelineunternehmen und ändern die Spielregeln in klassischen Branchen und Märkten. Gleichzeitig führt diese Abweichung von herkömmlichen Strategien jedoch auch zu einer Vielzahl an neuen Herausforderungen. Einer der Haupttreiber ist dabei das Auftreten von Netzwerkeffekten, welches eine Abhängigkeit von externen Faktoren erzeugt. Diese Faktoren erschweren die strategische Ausrichtung in Bezug auf den Markteintritt sowie die Wahl relevanter Erfolgsfaktoren.

Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es somit, valide Markteintrittsstrategien und Erfolgsfaktoren junger digitaler Plattformen zu eruieren. Im ersten Schritt fasst diese Arbeit daher die Ergebnisse bisheriger Forschung und Literatur auf genanntem Gebiet zusammen und aggregiert sie in einem literaturbasierten Toolkit. Im zweiten Schritt wird dieses Toolkit auf Basis von zehn Experteninterviews empirisch verifiziert und erweitert. Als Ergebnis dieses Prozesses wird ein literatur- und praxisbasiertes Toolkit präsentiert, welches von Gründern, Geschäftsführern und Entrepreneuren junger digitaler Plattformen als strategische Guideline für die Entwicklung eines erfolgreichen Plattformgeschäftsmodells genutzt werden kann.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Motivation und Problemstellung

1.2 Zielsetzung des Forschungsvorhabens

1.3 Methodik und struktureller Aufbau

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Digitale Plattformen

2.1.1 Definition und Abgrenzung

2.1.2 Netzwerkeffekte

2.1.3 Disruption

2.1.4 Architektur und Funktionen

2.1.5 Herausforderungen

2.2 Markteintritt

2.2.1 Das Henne-Ei-Problem

2.2.2 Strategien

2.2.3 Expansion

2.3 Erfolgsfaktoren

2.3.1 Ertragsmodell und Preisstrategien

2.3.2 Kuratierung und Matching

2.3.3 Messung von Kennzahlen

2.3.4 Wettbewerb

2.4 Literaturbasiertes Toolkit

3. Forschungsmethodik

3.1 Forschungsdesign

3.2 Datenerhebung

3.3 Datenauswertung

3.4 Qualitätskriterien

4. Darstellung der Ergebnisse der Experteninterviews

4.1 Markteintritt

4.1.1 Strategien

4.1.2 Expansion

4.1.3 Vertrieb und Marketing

4.1.4 Branchenvorwissen

4.2 Erfolgsfaktoren

4.2.1 Ertragsmodell und Preisstrategien

4.2.2 Kuratierung und Matching

4.2.3 Messung von Kennzahlen

4.2.4 Wettbewerb

5. Diskussion der Ergebnisse

5.1 Markteintritt

5.2 Erfolgsfaktoren

5.3 Zusammenfassung der Diskussion

6. Literatur- und praxisbasiertes Toolkit

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Diplomarbeit ist es, fundierte Markteintrittsstrategien und zentrale Erfolgsfaktoren für junge digitale Plattformen zu identifizieren, zu systematisieren und empirisch zu verifizieren, um Gründern und Unternehmern eine praktische strategische Orientierungshilfe zu bieten.

  • Analyse und Strukturierung von Markteintrittsstrategien für Plattform-Startups.
  • Untersuchung von Erfolgsfaktoren wie Ertragsmodellen, Kuratierung und Matching-Mechanismen.
  • Empirische Verifizierung des theoretisch abgeleiteten Toolkits durch Experteninterviews.
  • Erstellung eines praxisnahen, literaturbasierten Toolkits als strategische Guideline.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Das Henne-Ei-Problem

Der Netzwerkeffekt ist trotz seiner Attraktivität und Kraft sehr schwierig zu initialisieren. Die meisten neugegründeten und jungen Plattformen bieten noch keinen Mehrwert, da dieser erst durch die Anwesenheit und Aktivität von Benutzern generiert wird. Um diese erste Gruppe von Benutzern jedoch auf die Plattform zu bringen, benötigen sie wiederum einen anfänglichen Mehrwert, welcher bei Plattformen gerade in der Aktivität auf der Plattform liegt (Choudary, 2015, S. 214). Anbieter werden dabei nicht von der Plattform angezogen, solange es keine Nachfrage gibt, während die Nachfrager die Plattform nicht nutzen werden, solange es kein ausreichendes Angebot gibt. Dies stellt ein sogenanntes Henne-Ei-Problem dar, welches von der Forschung bisher intensiv untersucht wurde (vgl. Caillaud & Jullien, 2003, S. 310; Rochet & Tirole, 2003, S. 990; Wright, 2004, S. 49). Das Henne-Ei-Problem ist somit eine Art Teufelskreis ohne offensichtlichen Ausgangs- bzw. Endpunkt, an dessen Lösung viele Plattformen scheitern.

Dieses Problem besteht dabei solange, bis die Plattform die sogenannte kritische Masse erreicht - das minimale Netzwerk, in dem genügend Anbieter und Nachfrager von Wert auf der Plattform sind, um sicherzustellen, dass Interaktionen zuverlässig und nachhaltig realisiert werden können (Choudary, 2015, S. 214–215). Dies beinhaltet, dass Plattformen nicht nur Benutzer auf beiden Seiten benötigen, sondern auch eine ausreichende Anzahl, um die kritische Masse zu erreichen (Evans & Schmalensee, 2016, S. 71). Übereinstimmend dazu definieren Reillier und Reillier (2017, S. 35) die kritische Masse als Punkt, an dem das Wachstum der Plattform selbsttragend wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der Relevanz von Plattformgeschäftsmodellen, der Forschungsfrage und der methodischen Vorgehensweise.

2. Theoretische Grundlagen: Erläuterung der plattformspezifischen Konzepte wie Netzwerkeffekte, Markteintritt und Erfolgsfaktoren sowie Erarbeitung eines ersten Toolkits.

3. Forschungsmethodik: Beschreibung des qualitativen Forschungsdesigns, der Experteninterviews und der qualitativen Inhaltsanalyse.

4. Darstellung der Ergebnisse der Experteninterviews: Präsentation der aus den Experteninterviews gewonnenen empirischen Daten zu Markteintritt und Erfolgsfaktoren.

5. Diskussion der Ergebnisse: Vergleich der theoretischen Erkenntnisse mit der praktischen Anwendung und Einordnung der Ergebnisse.

6. Literatur- und praxisbasiertes Toolkit: Präsentation des aggregierten Toolkits, das sowohl Literaturforschung als auch Praxiswissen vereint.

7. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse, Limitationen der Arbeit und Ausblick auf künftige Forschungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Digitale Plattformen, Markteintrittsstrategien, Erfolgsfaktoren, Netzwerkeffekte, Henne-Ei-Problem, Kritische Masse, Experteninterviews, Qualitative Inhaltsanalyse, Plattformökonomie, Matching, Kuratierung, Plattformdesign, Transaktionszentrierte Plattformen, Geschäftsmodelle, Skalierbarkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse und Identifizierung von Markteintrittsstrategien sowie Erfolgsfaktoren für junge, transaktionszentrierte digitale Plattformen im digitalen Wandel.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören das Henne-Ei-Problem, Netzwerkeffekte, Preisstrategien, Matching-Prozesse, Kuratierung, sowie die Skalierung und Expansion von Plattformgeschäftsmodellen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines validen, literatur- und praxisbasierten Toolkits, das Gründern und Entrepreneuren als strategische Leitlinie für den Aufbau erfolgreicher Plattformen dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine qualitative empirische Studie, die auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung von zehn Experteninterviews mittels qualitativer Inhaltsanalyse basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Ergebnisse aus den Experteninterviews zu Strategien und Erfolgsfaktoren, die anschließend in einem Toolkit aggregiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Schlüsselbegriffe sind digitale Plattformen, Markteintrittsstrategien, Netzwerkeffekte, Henne-Ei-Problem, Plattformökonomie und das entwickelte praxisbasierte Toolkit.

Was zeichnet das "One Side First"-Modell gegenüber anderen Ansätzen aus?

Dieser Ansatz priorisiert die Akquise einer Nutzerseite (meist der Anbieter), um ein initiales Angebot zu schaffen, was für viele Marktplatz-Plattformen als besonders erfolgsversprechend gilt.

Welche Rolle spielt das Expertenwissen für die Verifizierung des Toolkits?

Das Expertenwissen ermöglicht die praktische Überprüfung der theoretisch abgeleiteten Strategien, hilft bei der Identifizierung branchenspezifischer Besonderheiten und erlaubt induktive Erweiterungen des Toolkits, wie etwa um die Pilotkunden-Strategie.

Fin de l'extrait de 89 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Markteintrittsstrategien und Erfolgsfaktoren junger digitaler Plattformen
Université
Dresden Technical University
Note
1,3
Auteur
Toni Naumann (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
89
N° de catalogue
V449731
ISBN (ebook)
9783668851566
ISBN (Livre)
9783668851573
Langue
allemand
mots-clé
markteintrittsstrategien erfolgsfaktoren plattformen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Toni Naumann (Auteur), 2018, Markteintrittsstrategien und Erfolgsfaktoren junger digitaler Plattformen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/449731
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Extrait de  89  pages
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