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Reflexion über die Umsetzung des Programms "Ich schaff's" in der Klassenstufe 1

Title: Reflexion über die Umsetzung des Programms "Ich schaff's" in der Klassenstufe 1

Term Paper , 2018 , 43 Pages

Autor:in: Evelyn Bäumler (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods
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Summary Excerpt Details

Mit dieser erfahrungsbasierten Reflexion möchte ich zeigen, wie ich mit dem Programm „Ich schaff’s!“ gearbeitet habe und wie die Kinder darauf reagierten. Zunächst werde ich die theoretischen Hintergründe dieser Arbeit erläutern. Es geht um wichtige Begriffe wie emotional-soziale Entwicklung, Verhaltensbeeinträchtigung und Lösungsorientierung sowie um die Vorstellung des Programms.

Daraufhin werde ich Vorüberlegungen,, wie die eigenen Voraussetzungen, die Vorstellung der Schule, der Klasse und der beiden Schüler, sowie die Arbeit mit den Eltern erläutern. Es folgt die Reflexion über die Arbeit mit zwei Schülern mit „Ich schaff´s“. In diesem Teil der Arbeit werde ich meine Erfahrungen darstellen, die Entwicklungen der beiden Schüler beschreiben und meine eigenen Planungs- und Handlungsschritte mit meinen vorherigen Erwartungen vergleichen.

Die positiven und negativen Erfahrungen geben Auskunft über die Umsetzbarkeit und sollen für mich und andere einen konstruktiven Umgang ermöglichen. Einen großen Punkt in dieser Arbeit soll die Evaluation meiner eigenen Gedankenführung und den daraus resultierenden Kompetenzgewinn einnehmen. Eventuelle Abweichungen meiner eigenen Erwartungen werden erläutert und mögliche Alternativen zur besseren Umsetzung aufgezeigt. Am Ende dieser Arbeit gibt es einen Ausblick auf weitere Möglichkeiten, die sich eventuell bieten und die Vorhaben, die sich daraus ergeben. Ein Fazit fasst abschließend den Inhalt der schriftlichen Ausarbeitung zusammen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Theoretische Hintergründe und Begriffe

1.1 Emotional-soziale Entwicklung

1.2 Verhaltensbeeinträchtigung

1.3 Lösungsorientierung

1.4 Vorstellung des Programms „Ich schaff´s“

2 Vorüberlegungen

2.1 Eigene Voraussetzungen für die Arbeit mit dem Programm

2.2 Vorstellung der Schule

2.3 Vorstellung der Klasse

2.4 Vorstellung der Schüler

2.5 Elternarbeit

3 Erfahrungsbasierte Reflexion über die Arbeit mit dem Programm

3.1 Vorbereitung, Einführung

3.2 Eingehaltenen Erwartungen und Abweichungen im Verlauf

3.3 Ausblick

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit reflektiert die praktische Anwendung des lösungsorientierten Programms "Ich schaff´s" bei zwei Schülern der ersten Klasse mit besonderen Förderbedarfen. Ziel ist es, durch einen ressourcenorientierten Ansatz das Selbstwertgefühl der Kinder zu stärken, gewünschtes Sozialverhalten zu fördern und durch eine erfahrungsbasierte Evaluation die Umsetzbarkeit des Programms im Schulalltag kritisch zu beleuchten.

  • Anwendung des 15-Schritte-Programms "Ich schaff´s"
  • Förderung der emotional-sozialen Entwicklung bei Grundschülern
  • Systemische Zusammenarbeit mit Eltern und Helfern
  • Ressourcenorientierte Problemlösung statt Defizitfokussierung

Auszug aus dem Buch

1.3 Lösungsorientierung

In einer spiralförmigen ansteigenden Entwicklungsbeinträchtigung ist es so gut wie unmöglich zu bestimmen, was den Anstoß gab. Verhaltensauffälligkeiten führen zu Lernschwierigkeiten, das wiederum führt zu Verhaltensauffälligkeiten und so weiter. Im komplexen Menschenleben herrscht selten Eindeutigkeit, in der es sicher scheint, was der Anfang war und was zu einer Sekundärsymptomatik führen könnte. Diese wird eventuell mit der Zeit das primäre Symptom und dann ist die Entwicklung oft nicht mehr eindeutig zurückverfolgbar. Je länger so eine schwierige Situation ohne die objektive Einsicht in die Natur der Problematik andauert, desto mehr beeinflussen innere und äußere Reaktionen auf das Lernversagen des Kindes die Gesamtentwicklung. (vgl. Klasen 1971, S.126ff)

Die Lösunsorientierung bietet die Möglichkeit, sich auf einen Ausweg zu konzentrieren. Der Schwerpunkt der Beobachtung und Intervention wird hierbei bewusst auf die Lösungen gelenkt. Dabei gilt es darauf zu achten, Problemsprache zu vermeiden und somit den Fokus vom Problem auf die Lösung zu lenken. Durch geschicktes Befragen, sollen Lösungen selber entdeckt werden. Im Laufe der Zeit wird untersucht, welche Varianten funktionieren, wobei die eigenen Stärken und Ressourcen mit einbezogen werden. (Vgl. Lindemann 2008, S. 45f)

Im Zusammenhang mit Lösungsorientierung steht oft auch der systemische Ansatz. Eine Einzelperson, eine Familie, ein Freundeskreis, eine Schulklasse oder ähnliches können als eigenständige Systeme bezeichnet werden. Im Bezug darauf, bedeutet "systemisch", dass die Einzelteile eines Systems auf eine bestimmte Art und Weise zusammenwirken und so eine Einheit bilden und miteinander vernetzt sind. Die Sichtweisen eines Beobachters über ein bestimmtes System hängt von dessen Vorerfahrungen und Prägungen ab, wobei sich viele Möglichkeiten aufzeigen, auf ein System einzuwirken. Somit ist ein System mit seinen Eigenschaften immer eine Beschreibung eines Beobachters . (Vgl. ebenda S. 6ff)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Autorin beschreibt ihre erste Begegnung mit einer Unterrichtsstörung, die sie motivierte, das Programm „Ich schaff´s“ zur Unterstützung ihrer Schüler einzusetzen.

1 Theoretische Hintergründe und Begriffe: Dieses Kapitel definiert zentrale Fachbegriffe wie emotional-soziale Entwicklung, Verhaltensbeeinträchtigung und Lösungsorientierung, um das pädagogische Handeln theoretisch zu fundieren.

2 Vorüberlegungen: Die Rahmenbedingungen der Arbeit werden beleuchtet, einschließlich der eigenen Motivation, der Vorstellung der Schule sowie der sozialen Situation der Schüler und der Zusammenarbeit mit den Eltern.

3 Erfahrungsbasierte Reflexion über die Arbeit mit dem Programm: Die Autorin beschreibt detailliert die Einführung und Umsetzung des Programms mit zwei Schülern, analysiert Abweichungen vom Plan und reflektiert ihre Rolle als Lehramtsanwärterin.

Fazit: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen, betont die Notwendigkeit einer positiven und kleinschrittigen Herangehensweise und reflektiert den persönlichen Kompetenzzuwachs durch die Arbeit mit dem Programm.

Schlüsselwörter

Ich schaff´s, lösungsorientierter Ansatz, emotionale Entwicklung, soziale Entwicklung, Verhaltensbeeinträchtigung, Grundschule, Selbstwertgefühl, systemische Pädagogik, Förderplan, Unterrichtsstörungen, Selbstreflexion, Lehrer-Schüler-Beziehung, Ressourcenorientierung, Kompetenzentwicklung, Inklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit reflektiert die praktische Umsetzung des lösungsorientierten Kurzzeittherapie-Ansatzes "Ich schaff´s" bei zwei Grundschülern, die Verhaltensauffälligkeiten zeigen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Förderung der emotionalen und sozialen Kompetenz, der Umgang mit Unterrichtsstörungen sowie die systemische Beratung von Schülern und deren Eltern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch das Programm "Ich schaff´s" das Selbstwertgefühl der Schüler zu stabilisieren und ihnen zu helfen, ihre Probleme in konkrete Fähigkeiten zu verwandeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der erfahrungsbasierten Reflexion, gestützt auf fachdidaktische Literatur und eine begleitende Evaluation der pädagogischen Handlungsschritte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Einbettung, den Vorüberlegungen zur Ausgangslage sowie der detaillierten Beschreibung der Implementierung und der Reflexion der Fortschritte bei den beiden Schülern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind: Ich schaff´s, Lösungsorientierung, emotionale Entwicklung, Selbstwertgefühl und systemische Pädagogik.

Wie unterscheidet sich die Arbeit mit Tom von der Arbeit mit Markus?

Tom war von Anfang an sehr motiviert durch das Programm, während Markus anfänglich neutral reagierte und eine stärkere Anleitung bei der Formulierung seiner Lernziele benötigte.

Welche Rolle spielten die Mitschüler im Programm?

Die Mitschüler agierten teilweise als Helfer, die Tom und Markus unterstützten, was zur Bildung einer positiven Helferkultur und einer besseren Integration der Jungen führte.

Warum war die Einbeziehung der Eltern so wichtig?

Die Eltern wurden einbezogen, um das Kind in seinem gesamten Umfeld zu stützen und sicherzustellen, dass die lösungsorientierte Sprache und Haltung auch außerhalb der Schule konsistent gelebt wird.

Welche Herausforderung ergab sich während der Vorbereitung der Lehrprobe?

Die Autorin bemerkte, dass eine Vernachlässigung der kontinuierlichen Arbeit am Programm bei stressigen Phasen (wie der Vorbereitung der Lehrprobe) zu sofortigen Rückfällen in das problematische Verhalten der Schüler führte.

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Details

Title
Reflexion über die Umsetzung des Programms "Ich schaff's" in der Klassenstufe 1
Author
Evelyn Bäumler (Author)
Publication Year
2018
Pages
43
Catalog Number
V449749
ISBN (eBook)
9783668857599
ISBN (Book)
9783668857605
Language
German
Tags
reflexion umsetzung programms klassenstufe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Evelyn Bäumler (Author), 2018, Reflexion über die Umsetzung des Programms "Ich schaff's" in der Klassenstufe 1, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/449749
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