Aus bewegungswissenschaftlicher Perspektive wird in dieser Hauptseminararbeit samt empirischer Ergebnisse aus drei Sportarten (Handball, Leichtathletik und Schwimmen) versucht, die wachsende Bedeutung der Sprache beim Bewegungslernen nachzuweisen. Die Arbeit richtet sich an Physiotherapeuten, Trainer und Sportstudenten, die mit unterschiedlichen Altersgruppen im Nachwuchs-, Leistungs- oder Reha-Sport arbeiten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Forschungsgegenstand
- Forschungshypothese
- Theoretische Grundlagen
- Erfahrungsberichte
- Eigenes Lernen - die Schülersichtweise
- Bewegungslernen im Windsurfsport
- Bewegungen vermitteln – die Lehrersichtweise
- Bewegungslernen im Schwimmsport
- Bewegungslernen im Handball
- Eigenes Lernen - die Schülersichtweise
- Diskussion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen zunehmendem Alter und dem Bedarf an intensivierter verbaler Instruktion beim Bewegungslernen. Sie analysiert die Rolle der Sprache im Lehr- und Lernprozess und beleuchtet, wie sich die sprachlichen Anforderungen an Bewegungseinheiten im Erwachsenenbereich verändern.
- Bedeutung der Sprache beim Bewegungslernen im Erwachsenenbereich
- Unterschiede im Lernprozess von Kindern und Erwachsenen
- Analyse von Erfahrungsberichten aus verschiedenen Sportarten
- Einfluss von verbalen Instruktionen auf die Bewegungsausführung
- Rolle der Sprache in verschiedenen Lerntheorien
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt die Forschungsfrage nach dem Zusammenhang zwischen zunehmendem Alter und dem Bedarf an intensivierter verbaler Instruktion beim Bewegungslernen. Sie verdeutlicht die Lücke in der sportwissenschaftlichen Literatur zu diesem Thema und beschreibt den Ansatz der Arbeit, diese Lücke zu schließen.
- Forschungsgegenstand: Das Kapitel definiert die Forschungsfrage und formuliert die Hypothese. Es stellt die theoretischen Grundlagen für die Untersuchung dar und erklärt die Relevanz der Sprache im Kontext des Bewegungslernens.
- Erfahrungsberichte: Dieses Kapitel präsentiert Erfahrungsberichte aus verschiedenen Sportarten (Windsurfen, Schwimmen und Handball), die Einblicke in den Lernprozess von Kindern und Erwachsenen geben. Die Berichte beleuchten die Unterschiede im Umgang mit sprachlichen Instruktionen in den verschiedenen Altersgruppen.
Schlüsselwörter
Bewegungslernen, Sprache, Alter, verbale Instruktion, Lehr-Lern-Prozess, Sport, Erfahrungsberichte, Sensomotorik, Bewegungskoordination, Lerntheorien.
Häufig gestellte Fragen
Warum nimmt die Bedeutung der Sprache beim Bewegungslernen im Alter zu?
Erwachsene benötigen oft eine intensivere verbale Instruktion und kognitive Durchdringung einer Bewegung, während Kinder eher intuitiv und durch Nachahmung lernen.
Welche Sportarten wurden in der empirischen Untersuchung betrachtet?
Die Arbeit stützt sich auf Ergebnisse aus den Sportarten Handball, Leichtathletik und Schwimmen.
Welche Rolle spielt die Sprache für Trainer und Physiotherapeuten?
Sprache dient als zentrales Vermittlungstool, um komplexe Bewegungsabläufe im Leistungs- oder Reha-Sport präzise zu steuern.
Was ist der Unterschied zwischen Schüler- und Lehrersicht beim Lernen?
Die Arbeit analysiert sowohl die Perspektive des Lernenden (z.B. beim Windsurfen) als auch die methodische Vermittlung durch den Lehrenden.
Wie beeinflussen verbale Instruktionen die Bewegungskoordination?
Gezielte sprachliche Hinweise helfen dabei, die sensomotorische Wahrnehmung zu schärfen und Bewegungsfehler im Lernprozess schneller zu korrigieren.
- Citar trabajo
- Karsten Görsdorf (Autor), Ole Cordes (Autor), Christoph Dreckmann (Autor), 2002, Die Bedeutung der Sprache beim Bewegungslernen mit zunehmendem Alter, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44975