Inhaltsverzeichnis:
1.Einleitung
2.Was ist Sterbehilfe / Euthanasie?
2.1 Euthanasie
2.2 aktive Sterbehilfe
2.3 passive Sterbehilfe
2.4 Gliederung der Sterbehilfe nach Erhardt
2.4.1 Sterbehilfe ohne Lebensverkürzung
2.4.2 Sterbehilfe durch Sterben lassen
2.4.3 Sterbehilfe mit Lebensverkürzung als Nebenwirkung
2.4.4 Sterbehilfe mit beabsichtigter Lebensverkürzung
2.4.5 Hilfe zum Sterben
3. Wer kann von Sterbehilfe betroffen sein?
4. Die Gesetzeslage zur Sterbehilfe im internationalen Vergleich
4.1 Die gesetzlichen Regelungen und andere Richtlinien für Ärzte in Deutschland
4.1.1 Das Grundgesetz
4.1.2 Das Strafgesetzbuch
4.1.3 Deklaration des Weltärztebundes
4.1.4 Grundsätze der Bundesärztekammer
4.2 Die gesetzlichen Regelungen in den Niederlanden
4.3 Die gesetzlichen Regelungen in Frankreich
4.4 Die gesetzlichen Regelungen in Belgien
4.5 Die gesetzlichen Regelungen in der Schweiz
4.6 Die gesetzlichen Regelungen in den USA
5. Der hippokratische Eid als medizinische Grundlage
5.1 Der wichtigste Auszug aus dem hippokratischen Eid im Hinblick auf die Sterbehilfe
6. Eine Studie zur Sterbehilfe in sechs europäischen Ländern
6.1 Wer hat die Studie durchgeführt
6.2 Ergebnisse der Studie
7. Menschenbilder
7.1 Das materialistische– naturalistische Menschenbild
7.2 Das materialistische – utilitaristische Menschenbild
7.3 Das darwinistische Menschenbild
7.4 Das traditionelle Menschenbild
7.5 Das christliche – religiöse Menschenbild
8. Kurze Stellungsnahmen zum Thema Sterbehilfe
8.1 Karlheinz Wichmann als Befürworter der Sterbehilfe
8.2 Prof. Dr. med. Eberhard Klaschik als Gegner der Sterbehilfe
8.3 Meine Einstellung zum Thema Sterbehilfe
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Was ist Sterbehilfe / Euthanasie?
2.1 Euthanasie
2.2 aktive Sterbehilfe
2.3 passive Sterbehilfe
2.4 Gliederung der Sterbehilfe nach Erhardt
2.4.1 Sterbehilfe ohne Lebensverkürzung
2.4.2 Sterbehilfe durch Sterben lassen
2.4.3 Sterbehilfe mit Lebensverkürzung als Nebenwirkung
2.4.4 Sterbehilfe mit beabsichtigter Lebensverkürzung
2.4.5 Hilfe zum Sterben
3. Wer kann von Sterbehilfe betroffen sein?
4. Die Gesetzeslage zur Sterbehilfe im internationalen Vergleich
4.1 Die gesetzlichen Regelungen und andere Richtlinien für Ärzte in Deutschland
4.1.1 Das Grundgesetz
4.1.2 Das Strafgesetzbuch
4.1.3 Deklaration des Weltärztebundes
4.1.4 Grundsätze der Bundesärztekammer
4.2 Die gesetzlichen Regelungen in den Niederlanden
4.3 Die gesetzlichen Regelungen in Frankreich
4.4 Die gesetzlichen Regelungen in Belgien
4.5 Die gesetzlichen Regelungen in der Schweiz
4.6 Die gesetzlichen Regelungen in der USA
5. Der hippokratische Eid als medizinische Grundlage
5.1 Der wichtigste Auszug aus dem hippokratischen Eid im Hinblick auf die Sterbehilfe
6. Eine Studie zur Sterbehilfe in sechs europäischen Ländern
6.1 Wer hat die Studie durchgeführt
6.2 Ergebnisse der Studie
7. Menschenbilder
7.1 Das materialistische– naturalistische Menschenbild
7.2 Das materialistische – utilitaristische Menschenbild
7.3 Das darwinistische Menschenbild
7.4 Das traditionelle Menschenbild
7.5 Das christliche – religiöse Menschenbild
8. Kurze Stellungsnahmen zum Thema Sterbehilfe
8.1 Karlheinz Wichmann als Befürworter der Sterbehilfe
8.2 Prof. Dr. med. Eberhard Klaschik als Gegner der Sterbehilfe
8.3 Meine Einstellung zum Thema Sterbehilfe
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Feld der Sterbehilfe unter ethischen, rechtlichen und medizinischen Gesichtspunkten. Die zentrale Forschungsfrage lautet, inwieweit ein Arzt verpflichtet ist, das Leben eines Patienten um jeden Preis mit technischen Mitteln zu erhalten oder ob er berechtigt bzw. verpflichtet ist, lebensverlängernde Maßnahmen zu einem bestimmten Zeitpunkt zu beenden, um den Tod herbeizuführen.
- Historische Belastung des Begriffs "Euthanasie" und dessen Bedeutung für den deutschen Diskurs.
- Differenzierung der verschiedenen Sterbehilfearten und deren Einordnung in die medizinische Praxis.
- Rechtsvergleich zwischen der Gesetzeslage in Deutschland und verschiedenen anderen westlichen Ländern.
- Analyse des hippokratischen Eids und moderner Menschenbilder als Grundlage für ethische Entscheidungsfindungen am Lebensende.
Auszug aus dem Buch
2.4 Gliederung der Sterbehilfe nach Erhardt
Man kann jedoch auch weitaus detaillierter gliedern. Hier hat sich die Gliederung von Erhardt aus dem Ende der 40ger Jahre als sinnvoll erwiesen. Erhardt unterteilt Sterbehilfe in:
2.4.1 Sterbehilfe ohne Lebensverkürzung
(…) alle Maßnahmen (…), die dem Patienten die letzten Stunden oder Tage erleichtern, insbesondere eine ausreichende Schmerzindikation. Wichtig ist, dass durch die Verabreichung auch bewußtseinslähmender Mittel weder der Zeitpunkt noch die Ursache des Todes modifiziert werden“ (zitiert aus: Winau, R. / Frewer A.: Geschichte und Theorie der Ethik in der Medizin, Band 1, Palm & Enke Verlag, Erlangen / Jena, 1997, S. 31).
2.4.2 Sterbehilfe durch Sterben lassen
(…) das Verzichten auf therapeutische Maßnahmen zugunsten eines kurzfristigen Herauszögern des Todes bei gleichzeitiger Verlängerung des Leidens und das Abschalten der lebensstützenden Apparate“ (zitiert aus: Winau, R. / Frewer A.: Geschichte und Theorie der Ethik in der Medizin, Band 1, Palm & Enke Verlag, Erlangen / Jena, 1997, S. 32).
2.4.3 Sterbehilfe mit Lebensverkürzung als Nebenwirkung
„Wenn durch die Gabe bestimmter Medikamente nicht nur deren therapeutische Wirkung eintritt, sondern wenn diese Einfluß auf die schnelle Herbeführung des Todes haben können, d.h. wenn die eigentliche Todesursache durch eine andere, nämlich die medikamentöse, ersetzt wird“ (zitiert aus: Winau, R. / Frewer A.: Geschichte und Theorie der Ethik in der Medizin, Band 1, Palm & Enke Verlag, Erlangen / Jena, 1997, S. 32).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die späte und historisch vorbelastete Auseinandersetzung mit der Sterbehilfe in Deutschland aufgrund der Euthanasie-Verbrechen im Nationalsozialismus.
2. Was ist Sterbehilfe / Euthanasie?: Dieses Kapitel differenziert die verschiedenen Formen der Sterbehilfe (aktiv, passiv, indirekt) und führt die detaillierte Klassifizierung nach Erhardt ein.
3. Wer kann von Sterbehilfe betroffen sein?: Hier werden die Patientengruppen definiert, bei denen eine ethische Entscheidung über Sterbehilfe relevant wird, unter Berücksichtigung von deren Entscheidungsfähigkeit.
4. Die Gesetzeslage zur Sterbehilfe im internationalen Vergleich: Das Kapitel bietet einen detaillierten Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sowie einen kurzen Vergleich mit den Regelungen in den Niederlanden, Frankreich, Belgien, der Schweiz und den USA.
5. Der hippokratische Eid als medizinische Grundlage: Dieser Abschnitt analysiert den hippokratischen Eid als historische Basis für ärztliches Handeln und dessen spezifisches Verbot von Sterbehilfe.
6. Eine Studie zur Sterbehilfe in sechs europäischen Ländern: Hier werden die Ergebnisse einer länderübergreifenden Untersuchung zur Häufigkeit und Praxis der verschiedenen Sterbehilfeformen in Europa dargestellt.
7. Menschenbilder: Dieses Kapitel veranschaulicht, wie unterschiedliche philosophische und religiöse Menschenbilder die Sichtweise auf das Lebensende und die Sterbehilfe maßgeblich beeinflussen.
8. Kurze Stellungsnahmen zum Thema Sterbehilfe: Den Abschluss bilden persönliche Stellungnahmen sowie Ansichten von Befürwortern und Gegnern der Sterbehilfe, bevor der Autor seine eigene Haltung reflektiert.
Schlüsselwörter
Sterbehilfe, Euthanasie, Patientenverfügung, Medizinethik, hippokratischer Eid, Lebensende, Selbstbestimmungsrecht, aktive Sterbehilfe, passive Sterbehilfe, Strafgesetzbuch, Menschenbild, Sterbebegleitung, internationale Rechtslage.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der ethischen und rechtlichen Problematik der Sterbehilfe, insbesondere mit der Frage, wie Mediziner im Spannungsfeld zwischen Lebenserhaltung und Leidenslinderung am Lebensende agieren dürfen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Themen sind die historische Einordnung des Begriffs Euthanasie, die juristische Differenzierung verschiedener Sterbehilfearten, ein Rechtsvergleich zwischen verschiedenen Ländern und die Bedeutung ethischer Grundlagen für das Arzt-Patienten-Verhältnis.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es zu klären, unter welchen Bedingungen ein Arzt berechtigt ist, den Tod eines Patienten herbeizuführen oder lebensverlängernde Maßnahmen einzustellen, ohne dabei gegen ethische Prinzipien oder Gesetze zu verstoßen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine deskriptive Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Auswertung von Gesetzesgrundlagen, internationalen Studien und ethischen Studienbüchern basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Sterbehilfearten, die detaillierte Darstellung der deutschen Gesetzeslage und internationaler Vergleiche, die Analyse medizinethischer Grundlagen wie dem hippokratischen Eid sowie die Gegenüberstellung verschiedener philosophischer Menschenbilder.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sterbehilfe, Euthanasie, Patientenverfügung, Medizinethik und Selbstbestimmungsrecht charakterisiert.
Welche Rolle spielen Patientenverfügungen laut dem Autor?
Patientenverfügungen werden als sehr sinnvoll erachtet, um den Willen eines Patienten zu dokumentieren, sollten jedoch laut Autor nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage dienen, da Meinungen variabel sein können.
Was unterscheidet das christliche Menschenbild vom darwinistischen?
Das christliche Menschenbild betrachtet das Leben als heilig und von Gott gegeben, was ein Recht auf Lebensbeendigung ausschließt, während das darwinistische Menschenbild das Leben als Resultat von Selektionsprozessen sieht, was historisch zur Legitimierung von Lebensunwert geführt hat.
Warum ist die Unterscheidung zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe rechtlich relevant?
Die rechtliche Unterscheidung ist entscheidend, da aktive Sterbehilfe in Deutschland verboten und strafbar ist, während passive Sterbehilfe unter bestimmten Voraussetzungen der Sterbebegleitung straffrei erfolgen kann.
- Quote paper
- Nadine Peiler (Author), 2005, Medizinethik - Ja oder Nein zum Thema Sterbehilfe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44992