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Skepsis und Zweifel im Sinne von S. Empiricus und R. Descartes

Titre: Skepsis und Zweifel im Sinne von S. Empiricus und R. Descartes

Essai , 2015 , 5 Pages

Autor:in: Paul-Hermann Friedenstab (Auteur)

Philosophie - Théorique (Conscience, Science, Logique, Langage)
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Zunächst werde ich die Skepsis in dem Zitat von S. Empiricus näher untersuchen, um anschließend anhand der Ergebnisse einige Vergleiche zu Descartes erster Meditation anzustellen. Schlussendlich werde ich dann zu einem abschließenden Urteil bezüglich der Gemeinsamkeiten und Unterschiede der pyrrhonischen Skepsis und des kartesischen Zweifels kommen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Analyse der pyrrhonischen Skepsis nach Sextus Empiricus

3. Vergleich: Pyrrhonische Skepsis und kartesischer Zweifel

4. Ergebnis und Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die pyrrhonische Skepsis, wie sie von Sextus Empiricus überliefert wurde, kritisch mit dem methodischen Zweifel in der ersten Meditation von René Descartes zu vergleichen, um Gemeinsamkeiten und fundamentale Unterschiede in Motivation und Ergebnis herauszuarbeiten.

  • Strukturelle Analyse der pyrrhonischen Skepsis als Methode und Lebenshaltung
  • Vergleich der Zielsetzung: Seelenruhe vs. Gewinnung unanzweifelbarer Tatsachen
  • Untersuchung der argumentativen Steigerung des kartesischen Zweifels
  • Differenzierung zwischen skeptischer Überzeugung und dem Zweifel als Mittel zum Zweck

Auszug aus dem Buch

Vergleich: Pyrrhonische Skepsis und kartesischer Zweifel

Allerdings unterscheiden sie sich darin, worin der Zweck besteht, denn im Falle der pyrrhonischen Skepsis soll die Seelenruhe erreicht werden und beim kartesischen Zweifel die nicht mehr anzweifelbare Tatsache. Also ist die Motivation in beiden Fällen eine komplett unterschiedliche, da man etwas ganz anderes erreichen möchte. Vielleicht wäre Descartes absolut entspannt und seine Seele vollkommen ruhig, wenn er zu seiner unanzweifelbaren Tatsache gelangt wäre. Aber dies wäre nur ein Nebeneffekt gewesen und nicht der Grund, warum er zunächst alles angezweifelt hat, denn er hat ja erstmal alles angezweifelt, um zu der unanzweifelbaren Tatsache zu gelangen. Punkt 4 trifft also auch auf den Zweifel in Descartes‘ erster Meditation zu, Punkt 3 hingegen nicht.

Wie sieht es mit Punkt 2, also dem Ergebnis der pyrrhonischen Skepsis bzw. des kartesischen Zweifels aus? Wenn man den kartesischen Zweifel anwendet, kommt man entweder zu dem Schluss, dass es eine unanzweifelbare Tatsache gibt oder eben nicht. Schaut man sich Descartes‘ erste Meditation an, wird deutlich, dass er sich inhaltlich steigert. Er fängt mit Dingen an, die relativ einfach anzuzweifeln sind. Dass Sinneswahrnehmungen nicht unbedingt richtig sind, ist relativ unstrittig, man denke z.B. an optische Täuschungen. Und dann wird er anspruchsvoller bis mit dem Täuschergott ein Argument kommt, dem man relativ wenig entgegensetzen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Thematik, der historischen Akteure Pyrrhon von Elis und René Descartes sowie der zentralen Fragestellung des Essays.

2. Analyse der pyrrhonischen Skepsis nach Sextus Empiricus: Definition und Kategorisierung der pyrrhonischen Skepsis anhand von vier Kernpunkten: Fähigkeit, Ergebnis, Motivation und Zweck.

3. Vergleich: Pyrrhonische Skepsis und kartesischer Zweifel: Gegenüberstellung der beiden Ansätze hinsichtlich ihrer Motivation, der methodischen Durchführung und der angestrebten Resultate.

4. Ergebnis und Fazit: Zusammenfassende Bewertung, warum Descartes trotz der Anwendung des Zweifels kein Skeptiker im antiken Sinne ist.

Schlüsselwörter

Sextus Empiricus, René Descartes, pyrrhonische Skepsis, kartesischer Zweifel, erste Meditation, Seelenruhe, Täuschergott, Epoche, methodischer Zweifel, Erkenntnistheorie, Skeptizismus, Wahrheit, Unanzweifelbarkeit, Denkprinzip, philosophische Methode

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Essay grundsätzlich?

Der Essay untersucht die philosophische Beziehung zwischen der antiken pyrrhonischen Skepsis und dem methodischen Zweifel in Descartes' erster Meditation.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themen umfassen die Definition des Skeptizismus, die Analyse der Motivation zum Zweifeln sowie die Differenzierung zwischen Zweifel als Lebenshaltung und Zweifel als erkenntnistheoretisches Werkzeug.

Was ist die Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet, worin sich der kartesische Zweifel und die pyrrhonische Skepsis in ihrer Struktur, Motivation und ihrem Ergebnis ähneln beziehungsweise fundamental unterscheiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die vergleichende Textanalyse, wobei die Aussagen von Sextus Empiricus als Referenzpunkt für die Skepsis dienen und diesen Descartes' erster Meditation gegenüberstellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Merkmale der Skepsis systematisch extrahiert und auf Descartes' Vorgehen angewendet, um Gemeinsamkeiten in der Struktur und Diskrepanzen in der Zielsetzung aufzudecken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie pyrrhonische Skepsis, kartesischer Zweifel, Erkenntnistheorie und dem Streben nach gesicherter Wahrheit beschreiben.

Warum ist Descartes laut dem Autor kein Skeptiker?

Der Autor argumentiert, dass Descartes den Zweifel nicht als dauerhafte Überzeugung (wie die Pyrrhoniker), sondern lediglich als Mittel zum Zweck nutzt, um ein unerschütterliches Fundament der Erkenntnis zu finden.

Welche Rolle spielt der "Täuschergott" im Vergleich?

Das Argument des Täuschergottes dient bei Descartes als maximale Steigerung des Zweifels, um das Erreichen einer absolut unanzweifelbaren Wahrheit (das Ziel des Zweifels) zu forcieren.

Fin de l'extrait de 5 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Skepsis und Zweifel im Sinne von S. Empiricus und R. Descartes
Université
Humboldt-University of Berlin  (Institut für Philophie)
Auteur
Paul-Hermann Friedenstab (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
5
N° de catalogue
V450095
ISBN (ebook)
9783668841598
ISBN (Livre)
9783668841604
Langue
allemand
mots-clé
skepsis zweifel sinne empiricus descartes
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Paul-Hermann Friedenstab (Auteur), 2015, Skepsis und Zweifel im Sinne von S. Empiricus und R. Descartes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/450095
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Extrait de  5  pages
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