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Ist das Erziehungskonzept nach Kant aktuell noch vertretbar?

Titel: Ist das Erziehungskonzept nach Kant aktuell noch vertretbar?

Hausarbeit , 2012 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Adeline Halbing (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit diskutiert die Aktualität von Emanuel Kants Erziehungsbegriff im Bezug auf heute, das 21. Jahrhundert. Dabei wird im ersten Teil unter anderem die Frage aufgefasst, was Kant unter dem Begriff Erziehung versteht und welche Ansätze und Ziele er benennt. Sodann werden die heutigen Erziehungsziele analysiert und mit denen von Kant vergleichen, um so zu einem Resultat, beziehungsweise zu einem entsprechenden Ergebnis bezüglich der Forschungsfrage zu gelangen.

Doch zunächst sollen, da es ja hauptsächlich um Immanuel Kant geht, ein paar biographische, und wichtige Informationen, beziehungsweise Inhalte seinerseits genannt werden. Immanuel Kant gilt als der bedeutendste deutsche Philosoph. Sein Denken brachte die Aufklärung zum Abschluss und überwand sie zugleich. Er begründete den deutschen Idealismus, und seine Philosophie bildete den Ausgangspunkt für viele der neueren philosophischen Richtungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der allgemeine Erziehungsbegriff

3. Der Erziehungsbegriff nach Immanuel Kant

3.1 Die Disziplinierung

3.2 Die Kultivierung und die Zivilisierung

3.3 Die Moralisierung

3.4 Die Mittel der moralischen Erziehung

4. Die Erziehung im 21. Jahrhundert

4.1 Die Erziehungsziele und die Bedeutung der religiösen Erziehung

4.2 Die Bereiche für die Pädagogische Einflussnahme

4.3 Die Erziehungsfehler

5. Wie passt das Erziehungskonzept von Kant in die heutigen Erziehungsziele?

6. Mein Resümee

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Aktualität des Erziehungskonzepts von Immanuel Kant im Kontext des 21. Jahrhunderts. Dabei wird analysiert, inwiefern Kants philosophische Grundsätze – bestehend aus Disziplinierung, Kultivierung, Zivilisierung und Moralisierung – mit modernen Erziehungsvorstellungen und aktuellen Erziehungszielen in Deutschland korrespondieren oder inwiefern sie einer kritischen Neubewertung bedürfen.

  • Analyse des klassischen Erziehungsbegriffs bei Immanuel Kant.
  • Gegenüberstellung von Kants Theorie mit zeitgenössischen Erziehungszielen.
  • Untersuchung der moralischen Erziehung als zentralem Pfeiler pädagogischen Handelns.
  • Diskussion aktueller Erziehungsproblematiken und gesellschaftlicher Wertebilder.
  • Ermittlung der heutigen Relevanz und Anwendbarkeit kantianischer Erziehungsmethoden.

Auszug aus dem Buch

3.3 Die Moralisierung

Nach der kulturellen und zivilisatorischen Erziehung folgt nun die letzte, die moralische. Während die vorher beschriebenen Formen eher auf die Geschicklichkeit oder die Klugheit anspielen, liegt das Ziel der Moralisierung eher in der Sittlichkeit beziehungsweise in der Moralität. Mit Hilfe dieser Erziehung erhält der Mensch „einen Wert in Ansehung des ganzen menschlichen Geschlechts“ (Mikhail, 2009, S.259), denn der Mensch gelangt zu der Ansicht, „dass er nur lauter gute Zwecke erwähle. Gute Zwecke sind diejenigen, die notwendigerweise von jedermann gebilligt werden; und die auch zu gleicher Zeit jedermanns Zwecke sein können“ ( vgl. Sagou, 2009, S.47). Dieses soll also bedeuten, dass ein moralischer Mensch seine kulturellen und sozialen Kompetenzen nicht missbrauchen wird. Dazu soll ein Beispiel Kants aufgeführt werden. Es gibt einen großen Unterschied zwischen einem Arzt und einem Giftmischer, der aber nicht im Grad der Geschicklichkeit liegt, den beide für ihre Arbeit besitzen, sondern er liegt vielmehr in den Zwecken, wie sie ihre Geschicklichkeit und ihr Können nutzen, und nur beim Arzt handelt es sich um verallgemeinerungsfähige Zwecke. Aus diesem Grund wird die moralische Erziehung auch als die Krönung aller Erziehungen bezeichnet, weil sie einfach die schwierigste ist.

Die Gedankengänge von Immanuel Kant hängen hier mit dem kategorischen Imperativ zusammen. Demnach ist die Menschheit durch das Trachten nach persönlicher, individueller Glückseligkeit bestimmt. So beruhen die subjektiven Handlungsgrundsätze des Menschen, das heißt seine Maximen, grundsätzlich zuerst auf seine Bedürfnisse und seinem natürlichen Egoismus. Erst dann, wenn der Mensch seine Maximen auf seine Verwendbarkeit beziehungsweise Tauglichkeit zu einer allgemeinen Gesetzgebung auf die Probe stellt, fängt er an moralisch zu handeln.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Forschungsinteresse an der Aktualität des kantischen Erziehungsbegriffs und gibt einen biographischen Abriss zu Immanuel Kant.

2. Der allgemeine Erziehungsbegriff: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene historische und zeitgenössische Definitionen von Erziehung und deren Zielsetzungen.

3. Der Erziehungsbegriff nach Immanuel Kant: Hier werden die vier zentralen Säulen der kantischen Erziehung – Disziplinierung, Kultivierung, Zivilisierung und Moralisierung – detailliert erläutert.

4. Die Erziehung im 21. Jahrhundert: Dieses Kapitel analysiert aktuelle gesellschaftliche Erziehungsziele, die Rolle religiöser Werte und die Wahrnehmung von Erziehungsfehlern in der heutigen Zeit.

5. Wie passt das Erziehungskonzept von Kant in die heutigen Erziehungsziele?: In diesem Kapitel werden Kants Ansätze direkt auf moderne pädagogische Herausforderungen und Erziehungsmethoden bezogen.

6. Mein Resümee: Das abschließende Kapitel reflektiert die Untersuchungsergebnisse und stellt fest, dass Kants Grundsteinlegung für die Pädagogik weiterhin von hoher Relevanz bleibt.

Schlüsselwörter

Immanuel Kant, Erziehungsbegriff, Disziplinierung, Kultivierung, Zivilisierung, Moralisierung, kategorischer Imperativ, Erziehungsziele, 21. Jahrhundert, Pädagogik, Sozialkompetenz, moralische Erziehung, Aufklärung, Erziehungspraxis, Wertevermittlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie aktuell das Erziehungskonzept von Immanuel Kant im 21. Jahrhundert noch ist und inwieweit seine Ideen auf heutige pädagogische Anforderungen übertragen werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Erziehung, die Erziehungsstufen nach Kant (Disziplinierung, Kultivierung, Zivilisierung, Moralisierung) sowie moderne Erziehungsziele wie Höflichkeit, Hilfsbereitschaft und Sozialkompetenz.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Kants philosophische Ansätze zur Erziehung den modernen Erziehungsvorstellungen gegenüberzustellen, um zu beurteilen, ob sein Modell heute noch vertretbar oder sinnvoll anwendbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, in der Kants Schriften und pädagogische Fachliteratur mit empirischen Erkenntnissen zu heutigen Erziehungsvorstellungen in Bezug gesetzt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der kantischen Erziehungstheorie, die Analyse aktueller Erziehungsziele in Deutschland sowie eine vergleichende Diskussion über die Anwendbarkeit dieser historischen Konzepte in der Gegenwart.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind das Erziehungskonzept nach Kant, die moralische Erziehung, der Kategorische Imperativ und die moderne Pädagogik im Kontext gesellschaftlicher Werte.

Warum bezeichnet Kant die Moralisierung als Krönung der Erziehung?

Kant stuft die moralische Erziehung als höchste Stufe ein, da sie den Willen und die innere Gesinnung des Menschen anspricht, was deutlich komplexer ist als das reine Vermitteln von Fähigkeiten.

Wie bewertet die Autorin die heutige Relevanz von Kants Ansatz?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Kants Konzepte zwar in Teilen überholt sein mögen, er aber dennoch einen unverzichtbaren und zeitlosen Grundstein für das Verständnis von Erziehung gelegt hat.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ist das Erziehungskonzept nach Kant aktuell noch vertretbar?
Hochschule
Technische Universität Chemnitz
Note
1,3
Autor
Adeline Halbing (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
16
Katalognummer
V450234
ISBN (eBook)
9783668841499
ISBN (Buch)
9783668841505
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erziehungskonzept kant
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Adeline Halbing (Autor:in), 2012, Ist das Erziehungskonzept nach Kant aktuell noch vertretbar?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/450234
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Leseprobe aus  16  Seiten
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