Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Pédagogie - Pédagogie pour écoles maternelles, éducation de la petite enfance

Prozentuale Verteilung der männlichen und weiblichen Erzieher in Deutschland

Titre: Prozentuale Verteilung der männlichen und weiblichen Erzieher in Deutschland

Élaboration , 2015 , 12 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Adeline Halbing (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles maternelles, éducation de la petite enfance
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die Kindertageseinrichtungen, oder auch Kitas genannt, bilden in der deutschen Gesellschaft einen enormen Wert, da sie die frühkindliche Bildung und Erziehung gewährleisten sollen. Dabei kommt jedoch die Frage auf, wie diese am besten von statten geht, beziehungsweise welche Faktoren dabei die größere Rolle spielen. Einem Faktor, welchem dabei nachgegangen wird, ist die Verteilung männlicher und weiblicher Erzieher. Auffällig dabei ist, dass in Deutschland hauptsächlich die Frauen den Part der Erzieherinnen übernehmen. Doch wie ist diese Tatsache zu begründen?

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat sich unter anderem dieser Frage angenommen und untersucht, welche Gründe für die geringe Anzahl männlicher Erzieher vorliegen. Somit ergibt sich zum Beispiel ein geringer Anteil männlicher Fachkräfte in Kindertagesstätten von gerade einmal 3%. Darunter zählen aber nicht nur die festen Mitarbeiter, sondern auch Praktikanten, Absolventen eines freiwilligen sozialen Jahres, Zivildienstleistende, als auch ABM-Kräfte. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass von den 362215 registrierten Beschäftigten gerade einmal 10.745 männlichen Geschlechtes sind.

Eine weitere Auffälligkeit dabei ist, dass dieser Anteil zwischen den einzelnen Bundesländern stark variiert. Werden davon nun aber die absoluten Zahlen begutachtet, so fällt auf, dass in den Bundesländern Hessen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen mehr als die Hälfte, also um genau zu sein 6000 männliche Pädagogen in Kindertagesstätten arbeiten. Mit einer Zahl von 2422 männlichen Beschäftigten weist Nordrhein-Westfalen die höchste Quote auf. Äußerst selten sind dagegen Fachkräfte männlichen Geschlechts in den ostdeutschen Bundesländern.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Prozentuale Verteilung der männlichen und weiblichen Erzieher in Deutschland

2. Argumente für die statistische Verteilung von männlichen Erziehern

3. Beweggründe für die Erhöhung des Männeranteils in Kindertagesstätten

4. Ansätze und Ideen für die Gewinnung männlicher Erzieher

5. Rollenmerkmale von Männern und Frauen im Erzieherberuf

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Situation und Unterrepräsentanz männlicher Fachkräfte in deutschen Kindertageseinrichtungen. Ziel ist es, die soziokulturellen und strukturellen Ursachen für diesen geringen Männeranteil zu identifizieren, Hindernisse wie Vorurteile und Geschlechterrollen zu beleuchten sowie konkrete Strategien zur Förderung und Gewinnung von Männern für den Erzieherberuf aufzuzeigen.

  • Statistische Analyse der Verteilung männlicher Erzieher in Deutschland
  • Identifikation von Barrieren, wie dem Generalverdacht des Missbrauchs
  • Untersuchung von Erwartungen und gewünschten Kompetenzen an männliche Fachkräfte
  • Strategien zur Berufsfeldorientierung und Ausbildung junger Männer
  • Analyse von Geschlechterrollen und geschlechtsspezifischen Aufgabenfeldern

Auszug aus dem Buch

Argumente für die statistische Verteilung von männlichen Erziehern

Im einzelne wurde im Vorfeld schon die Thematik des Fachkräftebedarfs angerissen, jedoch sollten weitere Gründe für diese Lage begutachtet werden, welche mitunter sicher für die geringe Anzahl männlicher Erzieher verantwortlich sind.

Ein Befund welcher besonders bei der Begründung der geringen Anzahl männlicher Erzieher ins Auge fällt, ist der Gedanke eines Missbrauchs von Kindern. So äußern diese Verdachtsmomente nicht nur 40 % der Eltern, sondern auch 43% der Kitaleitungen, sowie 48 % der Trägerverantwortlichen, auch wenn wahrscheinlich mit diesem Vorurteil vielen Männern Unrecht getan wird. Solche Aussagen führen demnach zu Verunsicherungen, Irritationen, Unverständnis und Wut männlicher Erzieher, wodurch wiederum die tägliche professionelle Arbeit beeinflusst und eingeschränkt werden kann. So trauen sich beispielsweise die männlichen Erzieher nicht mal mehr gemeinsame Turnübungen durchzuführen, ein Kind auf den Schoß zu nehmen, zu umarmen, oder ihm sogar ein Küsschen auf die Wange zu geben. Dies wird auch von weiteren nationalen und internationalen Studien bestätigt. (vgl. Cremers & Krabel, 2012).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Prozentuale Verteilung der männlichen und weiblichen Erzieher in Deutschland: Dieses Kapitel analysiert die aktuelle Datenlage zum geringen Anteil männlicher Fachkräfte und zeigt regionale Unterschiede zwischen den Bundesländern auf.

2. Argumente für die statistische Verteilung von männlichen Erziehern: Hier werden die Gründe für die geringe Präsenz beleuchtet, insbesondere der hinderliche Generalverdacht des sexuellen Missbrauchs und gesellschaftliche Stereotype.

3. Beweggründe für die Erhöhung des Männeranteils in Kindertagesstätten: Dieses Kapitel erörtert die fachlichen Anforderungen an männliche Pädagogen und diskutiert, inwiefern sie durch ihre spezifischen Kompetenzen das Berufsbild erweitern können.

4. Ansätze und Ideen für die Gewinnung männlicher Erzieher: Es werden konkrete Maßnahmen wie Berufsorientierung, der Einsatz von Mentoren und eine geschlechterreflektierte Ausbildung zur Erhöhung des Männeranteils vorgeschlagen.

5. Rollenmerkmale von Männern und Frauen im Erzieherberuf: Das Kapitel befasst sich mit historischen und gegenwärtigen Geschlechterrollen sowie der Aufteilung von Aufgaben basierend auf Stereotypen oder individuellen Stärken.

Schlüsselwörter

Erzieher, Kindertageseinrichtung, Männeranteil, Geschlechterrollen, Fachkräftebedarf, Sozialpädagogik, Geschlechterstereotypen, Berufsorientierung, Pädagogische Fachkraft, Gender-Mainstreaming, Kinderbetreuung, Arbeitszufriedenheit, Professionalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Unterrepräsentanz von Männern im Erzieherberuf in Deutschland, analysiert die Ursachen dieser Entwicklung und bewertet Strategien zur Steigerung des Männeranteils in Kindertagesstätten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die statistische Bestandsaufnahme, die Identifikation von Vorurteilen (insb. der Missbrauchsverdacht), die Analyse von Geschlechterrollen in der Pädagogik sowie Ansätze zur Gewinnung männlicher Fachkräfte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für die Hürden des Berufseinstiegs für Männer zu schaffen und Handlungsoptionen für Politik, Ausbildung und Einrichtungen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die nationale Studien und statistische Daten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie fachwissenschaftliche Publikationen auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Hindernissen, die Darstellung von Kompetenzprofilen für männliche Erzieher und die Entwicklung praktischer Ansätze für die Berufsorientierung und Ausbildung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind unter anderem männliche Fachkräfte, Kindertagesstätten, Geschlechterrollen, Berufsorientierung und Geschlechtergerechtigkeit.

Welche Rolle spielt der Generalverdacht des Missbrauchs in der Arbeit?

Der Generalverdacht wird als eine der größten Barrieren identifiziert, die männliche Erzieher verunsichert und ihre professionelle Arbeit, wie physische Zuwendung oder körpernahe pädagogische Aktivitäten, einschränkt.

Warum werden laut Arbeit bevorzugt Männer für technische oder sportliche Bereiche in der Kita eingesetzt?

Dies wird auf eine Kombination aus Rollenzuschreibungen der Gesellschaft und den subjektiv empfundenen Stärken der Fachkräfte zurückgeführt, wobei männliche Erzieher hier oft Nischen besetzen, die bisher weniger von Frauen abgedeckt wurden.

Welche Bedeutung kommt der Schule bei der Gewinnung männlicher Erzieher zu?

Die Schule wird als essentielle Schaltstelle gesehen, die durch Projekte wie den "Boy's Day" oder Praktika Jungen frühzeitig positive Einblicke in den Erzieherberuf ermöglichen kann.

Fin de l'extrait de 12 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Prozentuale Verteilung der männlichen und weiblichen Erzieher in Deutschland
Université
Technical University of Chemnitz
Note
1,7
Auteur
Adeline Halbing (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
12
N° de catalogue
V450237
ISBN (ebook)
9783668855366
ISBN (Livre)
9783668855373
Langue
allemand
mots-clé
prozentuale verteilung erzieher deutschland
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Adeline Halbing (Auteur), 2015, Prozentuale Verteilung der männlichen und weiblichen Erzieher in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/450237
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  12  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint