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Die Postdemokratie nach Colin Crouch

Título: Die Postdemokratie nach Colin Crouch

Trabajo Escrito , 2017 , 15 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Thomas Pilarski (Autor)

Política - Filosofía política e historia de las ideas
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Im vorangegangenen Seminar haben wir uns mit dem Thema der Postdemokratie nach Colin Crouch beschäftigt. Im Hinblick auf sein Werk lässt sich festhalten, dass Crouch sich nach dem Zusammenbruch des Eisernen Vorhangs die Frage stellte, wie sich Demokratie im darauf folgenden Jahrzehnt entwickelt hat und wie sich Demokratie heute definiert.

Crouch gilt als Ursprung dieses Begriffs und hat ihn durch verschiedene Werke geprägt. Er versucht mit seinem Modell der „Postdemokratie“ einen Maßstab dafür zu finden, inwiefern sich die Demokratie global entwickelt und führt hierzu eine Studie zur Entfaltung der globalen Demokratie an.

Ferner kommt er zu dem Schluss, dass die Demokratie seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts einer paradoxen Situation unterliegen würde.

Ziel dieser Arbeit soll es sein, Crouchs Thesen zur Postdemokratie herauszuarbeiten und herauszustellen wie Crouch zur Auffassung der „Postdemokratie“ kommt und was Postdemokratie überhaupt ist. Um dies erläutern zu können, wird zudem eine kurze Definition von Demokratie als Vergleich dargelegt.

Im Folgenden werde ich zu aller erst eine Definition darüber abgeben, was Demokratie überhaupt bedeutet, um anschließend auf Crouchs Werk der „Postdemokratie“ einzugehen. Hierbei werde ich zum einen auf die „Ideale“ Demokratie nach Crouch eingehen und zum anderen darauf, wieso Crouch es für Notwendig erachtet, den Begriff der „Postdemokratie“ einzuführen. Des Weiteren werden die Gedanken weiterer Politikwissenschaftler zum Vergleich herangezogen. Es folgt zu dem ein Blick auf zwei zentrale Bestandteile von Crouchs Theorie, nämlich der Bürgerbeteiligung und den externen Einflussfaktoren. Abschließend folgt eine Theoretische Verortung inklusive einem Hervorbringen von wichtigen Kritikpunkten. Im Schlussteil erfolgt eine Zusammenfassung mit einem Rückblick auf die zuletzt diskutierten Fragen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Demokratiebegriff

3 Crouch’s Postdemokratie

3.1 Demokratie und Postdemokratie

3.2 Bürgerbeteiligung als Kriterium für das Gelingen von Demokratie?

3.3 Externe Einflusskräfte von Politik

4 Theoretische Verortung des Ansatzes

5 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die zentralen Thesen von Colin Crouch zur Postdemokratie theoretisch aufzuarbeiten. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Crouch zu seinem Konzept der Postdemokratie gelangt, worin sich dieses von einer idealen Demokratie unterscheidet und welche Faktoren, insbesondere die Rolle von Bürgerbeteiligung und externen Einflusskräften, die heutige demokratische Stabilität gefährden.

  • Analyse des Demokratiebegriffs und dessen Wandel
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Modell der Postdemokratie nach Colin Crouch
  • Untersuchung der Bedeutung von Bürgerbeteiligung als Qualitätsmerkmal
  • Bewertung externer Einflussfaktoren wie Lobbyismus und ökonomische Interessen
  • Theoretische Einordnung des Ansatzes in den politikwissenschaftlichen Kontext

Auszug aus dem Buch

3. Crouch’s Postdemokratie

Wie zuvor beschrieben, lässt sich festhalten, dass es zwar viele Definitionen von Demokratie gibt, sich jedoch keine allgemein gültige Definition treffen lässt. Das Ziel einer Definition ist es lediglich, die wesentlichen Merkmale von Demokratie herauszukristallisieren, wobei immer der jeweilige historische Hintergrund betrachtet und gedeutet wird. Crouch, ein renommierter Politikwissenschaftler, welcher den Begriff der Postdemokratie hervorgebracht hat, erachtet Demokratie als einen stetig wandelbaren Prozess und versucht ihre Entwicklung mit Hilfe von Indikatoren zu beschreiben. Das Resultat seiner Untersuchungen ist schließlich die Postdemokratie. Doch zu aller erst muss nun geklärt werden, was Postdemokratie nach Crouch bedeutet und warum er sich gerade für diesen Begriff entschieden hat.

Zu Beginn seines Werkes beschreibt Crouch, dass sich die Demokratie zu Beginn des 21. Jahrhunderts in einer paradoxen Situation befinden würde. Nach einer Studie zur globalen Demokratie zeigt sich, dass mit dem 21. Jahrhundert scheinbar eine stetig wachsende Zahl von Staaten die Demokratie als Regierungsform besitzt. Würde jedoch eine etwas strengere Definition von freien Wahlen verfasst werden, so stünde man plötzlich einer deutlich geringeren Zahl gegenüber. Er problematisiert zudem die Präsidentschaftswahlen der USA im Jahr 2000, in denen in Florida Ergebnisse schwerwiegend manipuliert worden sein. Das Problem welches Crouch darin sieht, ist zum einen das schwindende Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger, als auch den Verlust der Handlungsfähigkeit der Politiker, da ihre Legitimation zunehmend in Zweifel gezogen würde.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Fragestellung ein und erläutert die Absicht, Crouchs Thesen zur Postdemokratie vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen zu analysieren.

2 Der Demokratiebegriff: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Grundlage, indem es verschiedene Demokratiedefinitionen und Qualitätskriterien gegenüberstellt.

3 Crouch’s Postdemokratie: Hier werden das Kernmodell der Postdemokratie sowie die kritische Rolle von Partizipation, Lobbyismus und ökonomischen Eliten detailliert untersucht.

4 Theoretische Verortung des Ansatzes: Das Kapitel ordnet Crouchs Werk in den Konstruktivismus ein und vergleicht ihn mit anderen zeitgenössischen Politikwissenschaftlern.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit aktiver politischer Partizipation zur Stärkung des Idealtypus der Demokratie.

Schlüsselwörter

Postdemokratie, Colin Crouch, Demokratiebegriff, Bürgerbeteiligung, Lobbyismus, Politische Partizipation, Wirtschaftseliten, Liberale Demokratie, Konstruktivismus, Politische Legitimation, Wahlbeteiligung, Politikwissenschaft, Interessenvertretung, Demokratische Stabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept der Postdemokratie nach Colin Crouch und untersucht, wie sich die Demokratie am Beginn des 21. Jahrhunderts verändert hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert sich auf das Spannungsfeld zwischen idealer Demokratie und postdemokratischen Entwicklungen, die Rolle von Lobbyismus sowie die Bedeutung der Bürgerbeteiligung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Crouchs Thesen zur Postdemokratie herauszuarbeiten, zu definieren, was dieser Begriff bedeutet, und zu klären, warum er als kritisches Instrument eingeführt wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Autorin oder der Autor verwendet eine Literaturanalyse und vergleichende Theoriearbeit, indem Crouch mit anderen Politikwissenschaftlern wie Fach, Beck und Rancière in Bezug gesetzt wird.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Definition von Demokratie, die Analyse von Crouchs Modell, die Bedeutung der Bürgerbeteiligung als Qualitätskriterium sowie den Einfluss externer Akteure wie PR-Profis und Lobbyisten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Postdemokratie, Partizipation, Wirtschaftseliten, Lobbyismus, Legitimation und die kritische Auseinandersetzung mit dem Demokratieverständnis.

Wie unterscheidet Crouch zwischen idealer Demokratie und Postdemokratie?

Während die ideale Demokratie eine aktive, lebhafte Debatte der Bürger voraussetzt, beschreibt die Postdemokratie einen Zustand, in dem professionelle PR-Experten die Debatte steuern und reale Politik hinter verschlossenen Türen stattfindet.

Warum hält Crouch die Wahlbeteiligung für einen unzureichenden Indikator für Demokratie?

Crouch argumentiert, dass Wahlen allein nicht für eine intakte Demokratie ausreichen, da sie in einer postdemokratischen Inszenierung lediglich als Spektakel genutzt werden, während die eigentliche Macht bei Lobbygruppen liegt.

Welche Rolle spielt die wirtschaftliche Ungleichheit laut der Arbeit?

Die Arbeit arbeitet heraus, dass durch Lobbygruppen und deren Ressourcen eine Machtverschiebung zugunsten ökonomischer Eliten stattfindet, was die Handlungsfähigkeit der Politik und das Vertrauen der Bürger schwächt.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Postdemokratie nach Colin Crouch
Universidad
University of Duisburg-Essen
Calificación
1,3
Autor
Thomas Pilarski (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
15
No. de catálogo
V450244
ISBN (Ebook)
9783668841123
ISBN (Libro)
9783668841130
Idioma
Alemán
Etiqueta
postdemokratie colin crouch
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Pilarski (Autor), 2017, Die Postdemokratie nach Colin Crouch, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/450244
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