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Erhaltung und Steigerung der Lebensqualität durch Prävention in der Diabetesberatung mit dem Schwerpunkt Fußgesundheit

Titel: Erhaltung und Steigerung der Lebensqualität durch Prävention in der Diabetesberatung mit dem Schwerpunkt Fußgesundheit

Studienarbeit , 2018 , 48 Seiten

Autor:in: Christine Pöschl (Autor:in), Doris Leibetseder (Autor:in)

Medizin - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die „Diabeteswelt“ wird zunehmend von Informations- und Kommunikationstechnologien durchdrungen. Mit der fortschreitenden Technisierung verändert sich die Arbeit der Diabetesberatung immer deutlicher. Klassische Diabetesberatung muss sich weiterentwickeln. Es fehlt an flexibler, mobiler Diabetesberatung und neuen Formen der Zusammenarbeit. In diesem Zusammenhang wird aus Sicht von Public Health auch der Frage nachgegangen, welche Beratungsangebote von Gesundheits-und Krankenpflegepersonen geleistet werden. Aufbauend auf den Expertengesprächen werden der Beratungsbedarf und die Beratungsangebote dargestellt.

Der Beitrag stellt eine theoretische und praktische Gesundheitsberatung im Rahmen der Diabetesberatung unter dem Schwerpunkt „Förderung der Fußfürsorge“ dar. Diese Grundlage kann als Aus- und Weiterbildungsprogramm für Experten dienen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1. Grundlegende Begriffserklärungen

1.2. Beratungsangebote

2. METHODIK DES FORSCHUNGSPROJEKTES

2.1. Literaturrrecherche

2.2. Konzeptualisierung einer Diabetesberatung

2.3. Professionalität und Ziele in der Diabetesberatung

2.4. Kurzfassung relevanter Studien

2.5. Beratungsbedarf von Angehörigen von Menschen mit Demenz und Diabetes

3. STAND DER FORSCHUNG

3.1. Unterstützung von Personen mit Diabeteserkrankung und ihren Angehörigen

3.2. Angehörige von Menschen mit Demenz und Personen mit Diabetes Erkrankung

3.3. Beratungsangebote für Personen mit Diabeteserkrankung und Angehörige

4. SPANNUNGSFELDER UND HERAUSFORDERUNGEN

4.1. Professionelles Angebot von Experten

4.2. Angehörige und deren Ziele in der Gesundheitsberatung

4.3. Grenzen der Beratung

4.4. Die Konzeptualisierung einer Gesundheitsberatung

5. DAS „GRÜNE DAUMEN-PHÄNOMEN“ (CARING MOMENT) ALS LEITKONZEPT ZUR DIABETESBERATUNG

5.1. Das Konzept

5.2. Komponenten des „Grünen-Daumen-Konzeptes“

6. FUSSGESUNDHEIT

6.1. Warum Füße so wichtig sind?

6.2. Gefahren für die Füße des Diabetikers

6.2.1 Inspektion der Füße

6.2.2 Waschen

6.2.3 Schuhe und Einlagen

6.2.4 Kalte Füße und Pflege bei Hühneraugen, Schwielen und Druckstellen

6.3 Ärztliche Fußuntersuchung

7. WAS HAT DER EXPERTE ZU BERÜCKSICHTIGEN?

7.1. Vernetzung

7.2. Überzeugungsarbeit

7.3 Diabetes und Demenzfreundliche Gesellschaft

7.4 Telemedizinische Betreuung

8. SCHLUSSFOLGERUNGEN

9. LITERATUR

Zielsetzung & Themen

Die wissenschaftliche Arbeit untersucht, wie Menschen mit Diabetes und Fußproblemen sowie deren Angehörige durch spezifische Beratungsangebote unterstützt werden können. Ein zentrales Anliegen ist dabei die Implementierung von Wissen als Ressource im Rahmen der Diabetesberatung sowie die Evaluation bestehender Versorgungsmodelle aus Public-Health-Perspektive.

  • Analyse des Beratungsbedarfs von Angehörigen von Menschen mit Diabetes und Demenz.
  • Etablierung des „Grünen-Daumen-Phänomens“ als leitendes Pflegekonzept in der Beratung.
  • Detaillierte Präventionsstrategien zur Förderung der Fußgesundheit bei Diabetes.
  • Diskussion über Vernetzung, Telemedizin und zukünftige Herausforderungen in der patientenzentrierten Gesundheitsberatung.

Auszug aus dem Buch

6.2. Gefahren für die Füße des Diabetikers

Zucker, Fett und Nikotin lagern sich an den Gefäßen ab, es kommt zur Verengung. Aufgrund der Zuckerkrankheit kommt es häufig zu Fußkomplikationen, vor allem dann, wenn der BZ immer oder häufig zu hoch ist. Die gute Einstellung des Blutzuckers ist eine Grundvoraussetzung für die Vermeidung von diabetischen Spätschäden.

Es ist erwiesen, dass eine gute BZ-Einstellung in den ersten 8-10 Jahren der Diabeteserkrankung besonders wichtig ist, da der Körper ein „Langzeitgedächtnis“ hat und sich merkt, wie die BZ-Einstellung war und dies für den weiteren Verlauf der Krankheit maßgebend ist.

Je länger der Diabetes besteht und je unzureichender er eingestellt war, desto höher ist das Risiko, dass Blutgefäße und Nerven geschädigt werden. Es kann zu Durchblutungsstörungen und Nervenschäden kommen oder zu einer Kombination von beidem, was am schlechtesten wäre (Deutsche Diabetes Gesellschaft, 2016).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, wie betroffene Personen und Angehörige durch gezielte Beratung unterstützt werden können und stellt den Wissensbegriff als zentrale Ressource vor.

2. METHODIK DES FORSCHUNGSPROJEKTES: Das Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen, bestehend aus einer systematischen Literaturrecherche und Experteninterviews zur Validierung der Ergebnisse.

3. STAND DER FORSCHUNG: Es wird der aktuelle Kenntnisstand zur Unterstützung von Menschen mit Diabetes und Demenz sowie deren pflegenden Angehörigen dargelegt.

4. SPANNUNGSFELDER UND HERAUSFORDERUNGEN: Hier werden die professionellen Herausforderungen und Spannungsfelder im Beratungskontext, insbesondere im Übergang zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, analysiert.

5. DAS „GRÜNE DAUMEN-PHÄNOMEN“ (CARING MOMENT) ALS LEITKONZEPT ZUR DIABETESBERATUNG: Das Kapitel stellt ein pflegeethisches Modell vor, das Präsenz, Verbundenheit und Empathie in den Mittelpunkt der Interaktion mit Patienten stellt.

6. FUSSGESUNDHEIT: Ein umfassendes Kapitel, das die physiologische Bedeutung der Füße, die pathologischen Risiken bei Diabetes und konkrete präventive Maßnahmen erläutert.

7. WAS HAT DER EXPERTE ZU BERÜCKSICHTIGEN?: Die Autoren diskutieren hier notwendige Rahmenbedingungen wie Vernetzung, Überzeugungsarbeit und den Einsatz von Telemedizin in der zukünftigen Versorgung.

8. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und plädiert für einen weiteren Ausbau und die Qualitätssicherung heterogener Beratungsangebote in Österreich.

9. LITERATUR: Das Literaturverzeichnis listet sämtliche verwendeten Quellen und Studien auf, die dem Forschungsprojekt zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Diabetesberatung, Förderung der Fußfürsorge, Angehörigenberatung, Gesundheitsberatung, Lebensqualität, Public Health, Wissensmanagement, Patientenautonomie, Prävention, Fußgesundheit, Empowerment, Diabetes, Demenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Diabetesberatung durch Wissen als Ressource und durch spezielle Präventionskonzepte wie die Fußfürsorge optimiert werden kann, um die Lebensqualität von Betroffenen und ihren Angehörigen zu steigern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Beratung von Angehörigen, der Förderung der Fußgesundheit, dem Wissensmanagement in der Pflege und dem „Grünen-Daumen-Konzept“ als ethisches Leitbild für Pflegeberufe.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Hauptziel ist die Darstellung theoretischer und praktischer Gesundheitsberatung, um Experten ein fundiertes Aus- und Weiterbildungsprogramm für die Arbeit mit Diabetes-Patienten an die Hand zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der eine umfassende Literaturrecherche mit Experteninterviews zur Beschreibung und Validierung bestehender Beratungsangebote kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Auseinandersetzung mit Fußproblemen bei Diabetikern und praktische Anforderungen an Experten im Bereich Vernetzung und Telemedizin.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Diabetesberatung, Förderung der Fußfürsorge, Angehörigenberatung und Gesundheitsberatung, eingebettet in einen Public-Health-Kontext.

Warum ist das „Grüne-Daumen-Phänomen“ in der Diabetesberatung relevant?

Es fungiert als Leitkonzept für ein professionelles Pflegeverhalten, das durch Empathie, echte Präsenz und die Reflexion der eigenen Haltung eine tiefere Verbundenheit und Patientenautonomie fördert.

Warum ist die jährliche ärztliche Fußuntersuchung so entscheidend?

Da Diabetiker aufgrund von Nervenschäden oft Schmerzempfindungen verlieren, ist eine professionelle Inspektion notwendig, um Infektionen, Druckstellen oder Gefäßveränderungen frühzeitig zu erkennen und Amputationen zu vermeiden.

Welche Rolle spielt die Telemedizin in der Zukunft der Diabetesberatung?

Die Telemedizin wird als wichtige ergänzende Säule gesehen, die durch Wissensvermittlung und engmaschige Betreuung einen wesentlichen Beitrag zum Empowerment und zur Selbstbestimmung der Patienten und ihrer Angehörigen leistet.

Ende der Leseprobe aus 48 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erhaltung und Steigerung der Lebensqualität durch Prävention in der Diabetesberatung mit dem Schwerpunkt Fußgesundheit
Autoren
Christine Pöschl (Autor:in), Doris Leibetseder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
48
Katalognummer
V450343
ISBN (eBook)
9783668840218
ISBN (Buch)
9783668840225
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Diabetesberatung Förderung der Fußfürsorge Angehörigenberatung Gesundheitsberatung.
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christine Pöschl (Autor:in), Doris Leibetseder (Autor:in), 2018, Erhaltung und Steigerung der Lebensqualität durch Prävention in der Diabetesberatung mit dem Schwerpunkt Fußgesundheit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/450343
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Leseprobe aus  48  Seiten
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