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Analyse des Textes TG 2429 des Gudea von Lagaš

Título: Analyse des Textes TG 2429 des Gudea von Lagaš

Trabajo Escrito , 2011 , 14 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Martin Richter (Autor)

Orientalismo / Sinología - Otros
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Das Ziel dieser Arbeit soll sein, den vorliegenden Text zu analysieren mit Hilfe einer Transliteration und einer Transkription, sowie einer syntaktischen Gliederung, einer morphologischen Analyse und einigen Erklärungen zu den im Text genannten Personen, Orten und Gebäuden. Am Ende und schon während den Erklärungen soll versucht werden, einige Rückschlüsse zu ziehen auf die einzelnen Gebäude, z.B. wem sie geweiht waren oder auch was ihr Name bedeutet bzw. wie sie zu übersetzen sind.

Dank des umfangreichen Bestandes an Inschriften, die von Gudea von Lagaš erhalten sind, kann ein deutliches Bild des Pantheons und der Kultbauten in Lagaš zu dieser Zeit rekonstruiert werden. Anhand seiner Inschriften lassen sich, als Ausgangspunkte, die lokalen Götterkreise der einzelnen Städte und Siedlungen seines damaligen Herrschaftsbereiches erkennen. Darüber wiederum entsteht eine Schicht, die das Ergebnis eines Synoikismos, unter der Führung der Stadt Lagaš, ist. Somit lässt sich diese Schicht von den lokalen Götterkreisen als Staatpantheon abgrenzen.

Die dieser Arbeit zugrundeliegende Tafel stammt aus Girsu, d.h. aus dem Staatsgebiet von Lagaš. Sie wurde von H. de Grenouillac in seinem Werk „Fouilles de Tello“ in Paris zwischen 1934 und 1936 veröffentlicht, trägt die Identifikationsnummer TG 2429 und besteht aus Statit, welcher besser bekannt ist als Speckstein.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Analyse des Textes

2.1 Transliteration

2.2 Transkription und Übersetzung

2.3 syntaktische Gliederung und morphologische Analyse

3. Erklärungen zum Inhalt

3.1 Gudea von Lagaš

3.2 Ba´U

3.3 An

3.4 Ningirsu

3.5 Lagaš

3.6 Girsu und die „Heilige Stadt“

3.7 „é-ninnu“ und „é-ĝidru é-ub-imin“

4. Schlussbemerkungen

5. Anhang

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die philologische und inhaltliche Analyse der Tafel TG 2429 des Gudea von Lagaš. Durch die Anwendung von Transliteration, Transkription sowie einer syntaktischen und morphologischen Analyse soll der Text erschlossen und in seinen historischen sowie religiösen Kontext eingeordnet werden, wobei insbesondere die Identifikation der genannten Personen, Orte und Sakralbauten im Zentrum steht.

  • Methodische Textanalyse (Transliteration, Transkription, Grammatik)
  • Rekonstruktion des Pantheons und der Kultbauten von Lagaš
  • Historische Rolle und Bedeutung des Herrschers Gudea
  • Religionsgeschichtliche Einordnung von Gottheiten wie Ningirsu und Ba'U
  • Bedeutungsanalyse sumerischer Tempelbezeichnungen wie é-ninnu und é-ĝidru

Auszug aus dem Buch

3.1 Gudea von Lagaš

Gudea war einer der Stadtfürsten von Lagaš. Er regierte gegen Ende der Gutäer-Zeit und nach der Herrschaft der IV. Dynastie von Uruk, wohl kurz nach Utuḫengal von Uruk und Urnammu von Ur. Die Dauer seiner Regierungszeit ist unsicher, doch können ungefähr 20 Jahre als realistisch angesehen werden. Daraus folgend kann eine Regierungszeit von 2143 v. Chr. – 2124 v. Chr. konstatiert werden.

Von seiner Abstammung lässt sich wenig sagen, da er in keiner überlieferten Inschrift Angaben darüber macht. Die einzige Erwähnung ist ein Gebet an Gatumdug, die Göttin der Mütterlichkeit (Zyl A III 6-10): „Eine Mutter habe ich nicht – meine Mutter bist du, einen Vater habe ich nicht – mein Vater bist du, meinen Samen hast du empfangen, hast mich im Heiligtum geboren, Gatumdu, dein heiliger Name ist süß, du bist für mich in der Nacht dagelegen“. Aus diesem Gebet lässt sich eventuell schlussfolgern, dass seine Mutter höchstwahrscheinlich eine Priesterin Gatumdus war. Von seiner Gemahlin Ninalla erfahren wir, dass er der Schwiegersohn von Urbaba von Lagaš war und aus diesem Grunde zur ensi Würde über Lagaš gekommen ist.

Er nennt sich ausschließlich ensi-lagaški „Stadtfürst von Lagaš“, somit lässt sich keine Aussage darüber treffen, ob er noch weitere Gebiete, außerhalb des Gebietes von Lagaš, beherrschte bzw. welche dies waren. Mit Sicherheit kann wohl gesagt werden, dass er Ur beherrschte und dass eine Herrschaft über Uruk, von chronologischer Sicht her als durchaus möglich erachtet werden kann. Außerhalb des Staatsgebietes von Lagaš sind von Gudea Inschriften gefunden worden in: Ur, Adab, Badtibira, Uruk und Nippur. Hieraus wird der Einfluss Gudeas sichtbar. Es lässt sich aber nicht mit Sicherheit sagen, ob er diese Bereiche beherrschte oder ob ihm der jeweilige Herrscher lediglich freundlich gesinnt war.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt den historischen Rahmen der Inschriften Gudeas dar und definiert das Ziel der Arbeit, die Tafel TG 2429 detailliert zu analysieren.

2. Analyse des Textes: Dieses Kapitel präsentiert die wissenschaftliche Aufarbeitung des Ausgangstextes durch Transliteration, Transkription sowie eine eingehende syntaktische und morphologische Analyse der sumerischen Verbformen.

3. Erklärungen zum Inhalt: Hier erfolgt eine detaillierte Erläuterung der im Text erwähnten Gottheiten, Personen und zentralen Orte wie Lagaš und Girsu sowie der Tempelbauten.

4. Schlussbemerkungen: Das Fazit fasst die Erkenntnisse über die Bautätigkeiten Gudeas zusammen und reflektiert die verbliebenen Fragen, die sich aus der Inschriftenlektüre ergeben.

5. Anhang: Dieses Kapitel enthält das vollständige Literaturverzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Gudea von Lagaš, Sumerisch, TG 2429, Transliteration, Ningirsu, Ba'U, é-ninnu, é-ĝidru, Stadtfürst, Tempelbau, Keilschrift, Altmesopotamien, Girsu, Gatumdug, Morphologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der wissenschaftlichen Analyse der sumerischen Keilschrifttafel TG 2429, die dem Herrscher Gudea von Lagaš zugeschrieben wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die philologische Entschlüsselung des Textes, die Rekonstruktion des sumerischen Pantheons zur Zeit Gudeas und die baugeschichtliche Einordnung der genannten Tempel.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Erschließung der Tafel durch Transliteration und grammatikalische Analyse sowie die Klärung der Rolle von Personen und Bauwerken, die im Text genannt werden.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Autor verwendet Methoden der sumerischen Philologie, insbesondere die Transkription, morphologische Verbformanalyse und syntaktische Gliederung des Textkörpers.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine methodische Textanalyse und einen umfangreichen erklärenden Teil, der Gottheiten (wie Ba'U, An, Ningirsu) und Orte (wie Lagaš, Girsu, Heilige Stadt) kontextualisiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Gudea von Lagaš, sumerische Sprachanalyse, é-ninnu, é-ĝidru und neusumerische Inschriften.

Welche Schlussfolgerungen zieht der Autor bezüglich des é-ĝidru?

Der Autor diskutiert die unklare Bedeutung des Begriffs „Szepterhaus“ und erwägt die Möglichkeit, dass es sich um einen Nebenkultort der Göttin Ba'U innerhalb des Tempelbezirks von Ningirsu handeln könnte.

Wie ordnet der Autor die „Heilige Stadt“ ein?

Er arbeitet heraus, dass der Begriff sowohl auf einen Stadtteil von Girsu als auch auf die ursprüngliche Kultstätte in Lagaš referieren kann, was eine eindeutige Zuordnung im Einzelfall erschwert.

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Detalles

Título
Analyse des Textes TG 2429 des Gudea von Lagaš
Universidad
http://www.uni-jena.de/
Calificación
2,0
Autor
Martin Richter (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
14
No. de catálogo
V451391
ISBN (Ebook)
9783668842533
ISBN (Libro)
9783668842540
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sumerisch Altorientalistik Akkadisch Keilschrift Gudea Lagas Inanna vorderer Orient Textanalyse Mesopotamien Iran Irak Asyrer Akkader Ur Uruk
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Martin Richter (Autor), 2011, Analyse des Textes TG 2429 des Gudea von Lagaš, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/451391
Leer eBook
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