Horatier und Curiatier. Vorbilder des Patriotismus oder doch nur Mörder?

Vergleich der Patriotismusdarstellungen des Titus Livius und des Dionysios von Halikarnassos anhand des Kampfes der Horatier und Curiatier


Hausarbeit, 2011
21 Seiten, Note: 1,5

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung

2. Die Vorgeschichte des Konfliktes (Liv. 1,22,1 1,23,10)
2.1 Zusammenfassung des Geschehens
2.2 T. Hostilius und M. Fufetius und die Anfange der Patriotismusdarstellung

3. Der Kampf zwischen den Horatii und Curiatii
3.1 Die fetialformula und weitere Vorbereitungen (Liv. 1,24,1 1,25,2)
3.2 Der Kampf (Liv. 1,25,3 1,25,13)
3.3 provocatio ad populum und Horatia (Liv. 1,26,1 1,26,13)

4. Rezeption in der Malerei
4.1 Die Fresken des Konservatorenpalastes
4.2 Die Stuckreliefs im Schloss Weikersheim
4.3 Jacques-Louis David

5. Schlussbetrachtungen

6. Anhang

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildungen

1. Einleitung

Titus Livius und Dionysios von Halikamassos waren zwei Historiker der augusteischen Klassik. Sie hatten nicht nur den Anspruch vergangenes Wissen darzustellen, sondern sie wollten auch ihre Leser unterhalten. Dies vollbrachten sie, indem sie ihre Werke literarisch durchstilisierten. So waren sie sich in manchen Dingen gleich, in anderen wiederum sehr verschieden. Der eine, Livius, ein Romer, schuf mit seinem Werk Ab urbe condita das bedeutendste Geschichtswerk seiner Zeit. Der andere, Dionysios, ein Grieche, der aber seine Hauptschaffenszeit in Rom verbrachte, schuf mit seinen Antiquates romanae ein dem Werk des Livius inhaltlich vergleichbares Stuck, welches jedoch im Umfang dem des Romers unterlegen war.

Livius lebte, so Hieronymus, von 59 v. Chr. bis 17 n. Chr. und war der letzte bedeutende Anhanger der jungeren Annalistik. Er startete nie eine politische oder militarische Karriere. Das heifit, dass sein Geschichtswerk ohne Erfahrungen verfasst wurde, die bei anderen Historikern, vor seiner Schaffenszeit, die Regel waren, wie z.B. bei Gaius Julius Caesar der mit seinem Werk De bello Gallico seine eigenen Erfahrungen niederschrieb. Das Werk des Livius wurde in 142 Buchern verfasst. Es beginnt mit der mythischen Vorgeschichte Roms und endet mit dem Tod des Drusus 9 v. Chr. Bedauerlicherweise sind lediglich die Bucher 1­10 und 21-45 erhalten. Hinzu kommen Inhaltsangaben zu den restlichen Buchern, bis auf 136 und 137, die in der sogenannten Periochae zusammengefasst sind. Ein Problem bei der Behandlung des Livius ist seine mangelnde Quellenkritik, d.h. er uberpruft seine Quellen nicht und schreibt sie zum Teil so um, damit sie sich in das Gesamtbild besser einfugen. Daraus resultierend konstatierte die Forschung verschiedene Unstimmigkeiten in seinem Werk, z.B. in Form von chronologischen Fehlern. Ein Vorteil wiederum von diesen ,Ausschmuckungen‘ des Livius liegt in kultureller Hinsicht. Durch seine sehr romische und pro-augusteische Einstellung finden in seinem Werk romische Werte und Tugenden haufig Platz.1 Er schreibt bereits in seiner Praefatio, dass nicht alles der Wahrheit entspricht und zum Teil dichterisch erweitert wurde: Quae ante conditam condendamve urbem poeticis magis decora fabulis quam incorruptis rerum gestarum monumentis traduntur, ea nec adfirmare nec refellere in animo est (Liv.praef. 6).

Dionysios wurde ca. 60 v. Chr. geboren und lebte ab ungefahr 30 v. Chr. in Rom. Unklar ist jedoch wie lange er dort blieb. Mit Sicherheit kann aber gesagt werden, dass er wenigstens bis zur Veroffentlichung seines ersten Buches in Italien verweilte. Seine Antiquates Romanae verfasste er in 20 Buchern, von denen die Bucher 1-10 komplett und die Ubrigen luckenhaft oder in Exzerpten erhalten sind. Von der inhaltlichen Seite aus betrachtet, ist der Beginn vergleichbar dem des Livius, da er an den Anfang ebenfalls die mythische Vorgeschichte Roms stellte. Jedoch endet seine Darstellung der Geschichte Roms bereits mit dem 1. punischen Krieg. Seine Grundthese lautet, so Sotera Fornaro, dass die Romer Griechen seien und dass sich ihre Uberlegenheit auf griechischen Tugenden grunde.2 Seine eigene Forderung an die Geschichtsschreibung schildert er in der Einleitung zu seinen Antiquates Romanae (Dion.Hal.ant. 1,1-8). Seines Erachtens nach sollte Geschichte nicht napspyov, aber dafur mit oyskoq und aapqvsia versehen sein (Dion.Hal.ant. 1, 1-8). Sein Werk soll als Dank fur die naidsla Roms stehen und fur die Vorzuge die er dort geniefien durfte (Dion.Hal.ant. 1,6,5).3 Ein bedeutender Unterschied zwischen den beiden Historikern ist der, dass sich Dionysios neben der Geschichtsschreibung auch anderen Themenbereichen zugewandt hat. So verfasste er zum Beispiel eine Studie uber Stilistik (De compositione verborum), aber auch eine uber ,Echtheitsfragen‘ (De Dinarcho).

Fragen, die es in dieser Arbeit zu betrachten gilt, beziehen sich vor allem auf die Darstellung des Patriotismus, in der Erzahlung uber die Horatier und Curiatier, der beiden Historiker. Die erste Frage, die zu beantworten ist, ist ob sich die patriotische Haltung zwischen einem Romer und einem von Rom begeisterten Griechen wesentlich unterscheidet bzw. bei welchem der beiden diese deutlicher zum Vorschein kommt. Des Weiteren muss betrachtet werden, wer als besonders patriotisch dargestellt wird. Sind es nur die Kampfer der Romer oder auch die der Albaner oder aber vielleicht noch andere Personen? Auf diese Fragen sollen Antworten gefunden werden, indem die Vorgeschichte zu den Ereignissen kurz beleuchtet und der Schwerpunkt auf den Zweikampf gelegt wird. Abschliefiend soll noch kurz auf die Rezeptionsgeschichte eingegangen werden. Hierbei liegt der Fokus auf der kunstlerischen Rezeption, wo Kunstler in spaterer Zeit sich mit diesem Themenbereich auseinandersetzten und fur ihre eigenen Konzeptionen nutzten.

2. Die Vorgeschichte des Konfliktes (Liv. 1,22,1 1,23,10)

2.1 Zusammenfassung des Geschehens

Nach dem Tode von Numa Pompilius kam ein neuer Herrscher an die Macht, der sich besonders durch seinen Kampfesmut auszeichnete, Tullus Hostilius. Er war, im Gegensatz zu seinen Vorgangern, versessen darauf Krieg zu fuhren, da er meinte, dass das Volk zu Friedenszeiten seine Kraft verlieren wurde. In diesem Moment ergab es sich, dass romische und albanische Bauern sich gegenseitig beraubten. So schickten die Herrscher von Rom und Alba, welcher zu dieser Zeit C. Cluilius war, sich gegenseitig Boten mit Schadensersatzforderungen, denen nicht stattgegeben wurde, wodurch es zur Kriegserklarung durch Tullus kam. Nachdem die Albaner ihr Lager funf Meilen vor Rom aufgeschlagen hatten, starb ihr Konig Cluilius und neuer Herrscher uber Alba wurde Mettius Fufetius. Da dieser nicht darauf bedacht war Krieg mit Rom zu fuhren, schickte er einen Unterhandler zu Tullus und bat ihn um eine Unterredung. Tullus liefi sich darauf ein, jedoch veranlassten beide Fuhrer, dass ihre Heere in Schlachtordnung antreten, falls die Verhandlungen ergebnislos enden sollten. Mettius schlug daraufhin vor, die Schlacht und den gesamten Krieg auf andere Art zu entscheiden, da Gefahr durch die Etrusker drohe, die es nur zu gem sehen wurden, wenn sich ihre Feinde gegenseitig vernichten.

Die Darstellung bei Dionysios gegenuber der von Livius weicht in gewissen Punkten voneinander ab. So ist bei ihm ein langer Dialog zwischen Tullus und Mettius beschrieben, wo sich ausfuhrlich daruber unterhalten wird, was anstelle einer Massenschlacht getan werden soll (Dion.Hal.ant. 3,7,2 3,15,4). Demgegenuber steht eine kurze Rede des Livius (Liv. 1,23,7 1,23,9). Die Initiative zu diesem Schritt unternimmt, wie schon bei Livius, Mettius. Eine weitere Diskrepanz zwischen den beiden Historikern besteht darin, dass bei Dionysios Mettius schon vor der Aufstellung in Schlachtordnung vorschlagt, dass die Drillingsbruder gegeneinander kampfen sollten (Dion.Hal.ant. 3,14,1 3,14,3). Livius hingegen lasst erst die Heere in Schlachtordnung antreten, bevor uberhaupt eine Unterredung zustande kommt (Liv. 1,23,6). Ein letzter Unterschied, der hier noch genannt werden soll, bezieht sich auf die Drillingsbruder. Der Teil in dem die Drillingsbruder bei Livius vorgestellt werden, lautet einen neuen Abschnitt ein (Liv. 1,24,1). Das einzige was wir von ihm uber sie erfahren, ist, dass sie nec aetate nec viribus dispares (Liv. 1,24,1) sind. Im Gegensatz dazu steht die Formulierung bei Dionysios. Mettius ist vor der Auswahl der Kampfer der Meinung, dass diese aus normalen Familien kommen mussen, sowie tapfer an den Waffen und ahnlich im Aussehen sein sollen (Dion.Hal.ant. 3,13,3). Hinzu kommt, dass bei Dionysios die Kampfer Cousins sind und bereits ihre Mutter Zwillingsschwestern waren (Dion.Hal.ant. 3,13,4-3,17,6; 3,18,3). Nach der Meinung von Jutta Fries kreiert Dionysios daraus lange Ruhrszenen um die gesamte Situation noch dramatischer wirken zu lassen.4

2.2 T. Hostilius und M. Fufetius Anfange der Patriotismusdarstellung

Nach Auffassung von Horst Meusel erscheint uns Tullus bei Livius als kraftstrotzender Mann. Er will die ,Schwacheperiode‘, die unter Numa Pompilius existierte, beenden und seinem Grofivater Romulus nacheifern.5 Er meint, wie bereits erwahnt, senescere igitur civitatem otio ratus undi (Liv. 1,22,2). Er ist ein kriegslusterner Konig, der nach immer neuen Grunden sucht, um Krieg zu fuhren. Livius sagt uber ihn in Liv. 1,22,2: materiam excitandi belli quaerebat. Eine wichtige Charaktereigenschaft, die uns auch noch spater begleiten wird, ist, dass Tullus von Livius als ferocior (Liv. 1,22,2) beschrieben wird. Im Gegensatz zu dieser Darstellung von Livius steht erneut die des Dionysios. Dieser meint, dass Tullus ein tatkraftiger Mann sei, der bestrebt ist die Liebe des Volkes zu gewinnen, indem er die Armen aus Mitteln des Konigsgutes auf dem Caelius ansiedelt und selbst bei ihnen wohnt, was wiederum seine Nahe zum Volk zeigen soll.6 So erkennt man bereits bei Tullus die Zuge eines patriotischen Fuhres, der alles fur sein Volk macht und nicht will, dass ihm an etwas mangelt. Er will des Weiteren dafur sorgen, dass der Ruhm seines Volkes stetig wachst. Dies will er, wie wir gesehen haben, mit Hilfe von Kriegen erreichen, sodass alle anderen vor Rom erschaudern.

Mettius Fufetius hingegen wird nicht so ausfuhrlich charakterisiert. Weder bei Livius noch bei Dionysios. Dies konnte daran liegen, dass er der Fuhrer der Albaner ist, welche fur beide Historiker als nicht so wichtig angesehen werden, wodurch er bei beiden als eher schwachlich dargestellt ist. Dies ist daran zu erkennen, dass er derjenige ist, der die Unterredung vorschlagt. Eine Moglichkeit ware naturlich, wie bei Livius 1,23,6-1,23,9 beschrieben, dass er wirklich die Gefahr durch die Etrusker wittert und dieser entgehen will. Eine andere aber, dass er, als die Heere in Schlachtordnung angetreten waren, vor dem romischen Heer erschauderte. Da kam ihm die Bedrohung durch die Etrusker ganz recht, welche er als Vorwand nahm um nicht seine gesamte Streitmacht in den Tod zu schicken, sondern lediglich die Drillingsbruder, die Curiatii. Aber auch durch seinen Unwillen sein gesamtes Heer zu opfern, lasst sich eine gewisse patriotische Grundhaltung ableiten, da er fur sein Volk, wie auch Tullus, nur das Beste will.

3. Der Kampf zwischen den Horatii und Curiatii

Die nun folgende Auseinandersetzung kann als Zweikampf im weiteren Sinne definiert werden. Laut Jutta Fries ist „ein Zweikampf eine kampferische Auseinandersetzung zweier Personen, die von unterschiedlichen Motiven zum Messen ihrer Krafte angetrieben werden konnen. Neben personlichen Grunden wie Rache, Kampf um Herrschaft oder Beute konnen auch ubergeordnete Interessen wie die Entscheidung einer Schlacht durch die Gegenuberstellung zweier ausgewahlter Kampfer, die Entscheidung eines Rechtsstreites oder die Unterhaltung von Zuschauern treten.“7

Der folgend beschriebene ,Zweikampf ist jedoch nicht das erste Beispiel seiner Art. Bereits Herodot beschreibt in seinen ’IoTop^al den Zweikampf zwischen Hyllos und Echemos zur Entscheidung einer Schlacht (Hdt. 9,26). Weitere Darstellungen finden sich z.B. bei Homer in seiner Ilias (3,66-75), bei Pausanias (5,4,2) und zuletzt sei noch Tacitus mit seiner Germania (10) genannt.

3.1 Die fetial formula und weitere Vorbereitungen (Liv. 1,24,1 1,25,2)

In diesem Abschnitt stellt Livius nun die Kampfer, die Drillingsbruder, vor. Er betont dabei besonders, dass sie nec aetate nec viribus dispares (Liv. 1,24,1) sind. Diese Aussage erhoht die Spannung, da Livius das aufgreift, was er bereits in 1,23,1 erwahnt, wo sich ebenburtige Volker gegenuberstehen. Etwas merkwurdig bei dieser Vorstellung erscheint der Punkt, dass Livius selbst nicht weifi zu welchem Volk die Horatii und zu welchem die Curiatii gehoren. Er entschliefit sich aber schlussendlich die Horatii als Romer zu bezeichnen (Liv. 1,24,1). Nun wird den Drillingen erst der Vorschlag unterbreitet, durch welchen sie unendlichen Ruhm ernten konnen, wenn sie ihre Seite vertreten. Anhand dieser Situation lasst sich bereits die patriotische Haltung der Drillingsbruder auf beiden Seiten ablesen, denn nihil recusatur (Liv. 1,24,2) akzeptieren sie. Diese fraglose Selbstverstandlichkeit, so Jutta Fries, betont die Grofie von amor patriae und die damit verbundene Opferbereitschaft auf beiden Seiten.8 Bei Dionysios ist diese Situation abermals ausfuhrlicher dargestellt. Bei ihm haben die Drillinge mehrere Tage Zeit um sich zu entscheiden und nicht nur wenige Momente. Hinzu kommt, dass sie erst ihren Vater um Erlaubnis bitten mussen, was ihnen aber gelingt, da sie wie versessen darauf sind fur ihr Land in den Krieg zu ziehen und den Ruhm fur diese Tat zu ernten (Dion.Hal.ant. 3,14,1-3,17,6).

[...]


1 Fuhrmann, M. Schmidt, P. L., s. v. Livius, Titus, Sp. 377-382, DNP, Bd.7, Stuttgart 1999, Sp. 378-381.

2 Fornaro, S., s. v. Dionysios von Halikarnassos, Sp. 635-638, DNP, Bd. 3, Stuttgart 1997, Sp. 635.

3 Schultze, C., Dionysius of Halicarnassus and his audience, in: Moxon, I. S. Smart, J. D. Woodman, A. J., Past Perspectives, Studies in Greek and Roman historical writing, Cambridge 1986, S. 125-140.

4 Fries, J., Der Zweikampf, Historische und literarische Aspekte seiner Darstellung bei T. Livius, Konigstein/Ts. 1985, S. 78.

5 Meusel, H., Horatier und Curiatier, Ein Livius-Motiv und seine Rezeption, Der altsprachliche Unterricht 31 / Nr. 5, 1988, S. 67.

6 Meusel, 1988, S. 70.

7 Fries, Konigstein/Ts. 1985, S. 17.

8 Fries, Konigstein/Ts. 1985, S. 68.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Horatier und Curiatier. Vorbilder des Patriotismus oder doch nur Mörder?
Untertitel
Vergleich der Patriotismusdarstellungen des Titus Livius und des Dionysios von Halikarnassos anhand des Kampfes der Horatier und Curiatier
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
1,5
Autor
Jahr
2011
Seiten
21
Katalognummer
V451402
ISBN (eBook)
9783668842755
ISBN (Buch)
9783668842762
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschichte, Latein, Livius, Rom, Italien, Unteritalien, Horatier, Curiatier, Patriotismus, Vergleich, Buch, Konflikt, Latinistik
Arbeit zitieren
Martin Richter (Autor), 2011, Horatier und Curiatier. Vorbilder des Patriotismus oder doch nur Mörder?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/451402

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Horatier und Curiatier. Vorbilder des Patriotismus oder doch nur Mörder?


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden