George Bernard Shaw als Musikkritiker


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005

36 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Übersetzung Text I „Hans Richter“

Übersetzung Text II „Hermann Levi“

Übersetzung Text III „Wagner’s Birthday“

Übersetzung Text IV „The Manchester Orchestra“

Übersetzung Text V „The Manchester Orchestra“

Übersetzung Text VI „Mischievous Patti“

Persönlicher Schlusskommentar

Einleitung

Gegenstand der vorliegenden Seminararbeit sind die Übersetzungen der nachfolgend aufgeführten Texte von George Bernard Shaw[1] (1856-1950). Diese sind dem Werk “Shaw’s Music – The complete musical criticism of Bernard Shaw” (Max Reinhardt, The Bodley Head Ltd., London 1981). entnommen. Diese Sammlung von Schriften wurde in drei Bänden veröffentlicht. Die Schriften des ersten Bandes stammen aus den Jahren 1876-1890, George Bernard Shaw die des zweiten Bandes aus den Jahren 1890-1893 und die des dritten Bandes aus den Jahren 1893-1950.

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Es folgt eine Übersicht über die Fundstellen der Texte innerhalb der drei Bände des Werkes von Shaw:

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Übersetzung und Anmerkungen Text I

Hans Richter - Ein moderner Mann

In: The Scots Observer, 28 June 1890; unsigned. Reprinted in “Twenty

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Modern Men” from the National Observer (2nd series), London, 1891.

Dr. Richter[2] kam 1877 zusammen mit Wagner nach London. Nun gut, London hatte zu dieser Zeit viele Dirigenten. Es
Hans Richter gab Mr. Cusins[3] beim Philharmonischen Orchester, das sich jedoch am Rande des Untergangs bewegte. Dann gab es noch Sir Michael Costa[4], Autokrat Ihrer Majestät, dessen Orchester metallisch-hart, kalt und korrekt war. Von solch einem Orchester erwartet man nicht unbedingt, dass es alle Werke mit Begeisterung spielt, außer vielleicht einer Partitur von Rossini. An Covent Garden gab es Vianesi[5], der als Pariser auf eine köstliche und geschmackvolle Weise ordinär und albern sein konnte - d. h. so war seine Vorstellung von Kunst - , wogegen ein einfaches Brixton-Orchester das Ideal der Pariser nach Aufgeblasenheit und Getöse befriedigt. Vianesi, der gut für Paris ist, wäre hier [ in London ] eine künstlerische Fehlbesetzung.

Arditi[6] war ein opernhafter Dirigent, sauber und einfach. Ihm genügte, Il Bacio zu komponieren und sich durch das altitalienische Repertoire zu dirigieren. Er überließ es Costa, das Händel-Festival zu dirigieren und Eli und andere geistliche Beiträge für eine Oratorienschule zu komponieren, in der Inspiration als Sünde galt. Arthur Sullivan[7] war sehr geschickt und tolerierte kein Bedürfnis nach Verfeinerung. Er nahm alle Tempi sehr schnell, damit Beethoven nicht langweilig und Mozart nicht gehaltlos klingen sollte. Aber er schaffte es niemals, dass ein Orchester schnell genug spielte, obwohl bei ihm schon jedes Allegro derart schnell war, dass Mozart es Prestissimo genannt hätte.

Abgesehen von Mr. Barnby[8] mit seiner hoffnungslos ausdruckslosen Horde von mittelmäßigen Oratorien-Sängern, eine hoffnungslose Sache für die gegenwärtige Musik, bleiben nur zwei Dirigenten mit einigem Anspruch, und sie waren von allen die besten. Einer war der Enthusiast August Manns[9], der durch die Konzerte des Crystal Palace[10] ganz in Anspruch genommen wurde. Der andere war Mr. Weist Hill[11], der in Kürze zur Guildhall School of Music, die von der Stadt London gegründet wurde, wechseln wird. Keiner von allen konnte die Verantwortlichen der Stadt zu Orchesterkonzerten bewegen, außer Manns und Hill, die sicherlich die Viard-Louis-Konzerte[12] als Dauereinrichtung etabliert hätten, wenn genug Geld vorhanden gewesen wäre, um das anfängliche Warten auf lohnenden Erfolg zu überbrücken.

Zu dieser Zeit nahm in London niemand, außer einigen Lesern von Wagners schwerer, verklebter und hoffnungsloser deutschen Prosa, Anstoß am Ausdruck „Mendelssohnscher Dirigent“. Wenn das ein Vorwurf sein sollte, dann wäre das paradox erschienen. Als Wagner 1877 zu uns hier kam und versuchte, die finanziellen Verluste aus seinem Bayreuther Triumph von 1876 wettzumachen, scheuten sich viele Bewunderer sowie seine erklärten Anhänger nicht, ihn falsch darzustellen. Sie sprachen und schrieben, als ob es ganz besonders wagnerianisch sei, Mozart schlecht zu machen und tiefe Bedeutung in Brahms und Schumann zu sehen. Der Meister selbst war, wie zu erwarten, von Brahms gelangweilt, gleichgültig gegenüber Schuberts „tieferem“ Sinn. Wie auch wir mochte er Don Giovanni, bat Pianisten, ihm die Hebriden-Ouvertüre auf dem Klavier vorzuspielen, war erfreut über Masaniello[13], den Unerfahrensten, und er löste sich nur langsam vom kindlichen Vergnügen, mit dem er die angenehmen Opern Boieldieus[14] zu dirigieren pflegte, und er hatte eine Leidenschaft für Beethoven, die jene des verstorbenen Edmund Gurney[15] weit übertraf, kurzum: ein Mann von ausgeprägtem, gesunden Menschenverstand, dessen simple Vorlieben offensichtlich in seiner Welt nichts Außergewöhnliches waren.

Da seine Musik vom Orchester außergewöhnliche und ständige Forderungen nach Ausdruck und Sanglichkeit verlangte, war er dauernd im Streit mit unfähigen Dirigenten, die er ohne Furcht vor Konsequenzen beim Namen nannte, wann immer es notwendig war, eine anschauliche Lektion über seine Beschwerden zu erteilen. Und natürlich forcierte man das, da er ebenso Mendelssohn und Meyerbeer mit dem Edmund Gurney Neid eines erfolglosen Unterlegenen angeprangert hatte. Doch sein Spleen sollte diese nicht treffen. Die Theorie des erfolglosen Unterlegenen ist vielleicht inzwischen passé, aber Wagner wird als Kritiker noch immer wenig geschätzt. Denn die Musikkritiken geben, obwohl sie berichten, dass Richter beachtliche Ergebnisse mit schlechtem Material erzielt, keinen verständlichen Bericht über diesen Prozess, scheinen aber anzunehmen, dass der Mann eine natürliche magische Kraft besitzt, die man nicht erklären kann.

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Manchmal versuchen sie sie damit zu erklären, dass sein [ Richters ] Charme darin liegt, dass er Horn und Trompete spielt, dass er ein außergewöhnliches Erinnerungsvermögen hat und dass er seinem Orchester so manche Zeichen gibt. In all diesen unwesentlichen Punkten gleicht er nicht nur einigen berühmten Musikern, die hoffnungslos schwache Dirigenten sind, sondern auch Dutzenden von Militärkapellmeistern. Wagner hatte den Vorzug, dass er wusste, worüber er sprach, als er sagte: „Die ganze Aufgabe des Dirigenten besteht darin, dem Orchester den richtigen Takt anzugeben.“

Das klingt simpel, berücksichtigt aber nicht den ursprünglichen und vollständigen Umfang der Absichten des Komponisten sowie vor allem die Melodik, mit der moderne Sinfoniesätze, die schnellen ebenso wie die langsamen, angefüllt sind. Sie kann jeden Menschen zu einem rechten Taktgefühl leiten, da vermutlich jeder weiß, dass Adagio langsam und Allegro schnell bedeutet; sein coup d’oeil [ kurzer Blick ] über eine Partitur mag schnell und unfehlbar sein, soweit es die Noten und Einsätze betrifft. Er mag imstande sein, The Last Rose of Summer[16] mit Variationen auf den verschiedenen Instrumenten des Orchesters zu spielen; und doch vermag er Beethovens Coriolan-Ouvertüre in solch einer Weise zu spielen, dass jeder aufrechte Neuling es so bedeutungslos wie Zampa[17] beurteilen würde, aber nicht halb so schön.

Ein Dirigent, der das Zeitmaß vom Metronom abnimmt und es auf die Musik überträgt, ist als Orchesterleiter ein öffentliches Ärgernis. Ein Dirigent, der das Zeitmaß aus der Musik entnimmt und an das Orchester weitergibt, ist, wenn er es richtig macht, ein guter Dirigent. Genau das macht Richter, und er würde es auch machen, wenn er als Hornspieler so unfähig wie Beethoven selbst wäre. Und das ermöglicht ihm ebenfalls zu begreifen, was mit dem gewöhnlichen pseudo-klassischen Orchester falsch läuft. Das Philharmonische Orchester mit all seinen „Verfeinerungen“ produziert niemals ausgehaltene Klänge. Der Musiker spielt eine Note und lässt sie sodann gefühllos und ohne sie zu greifen wieder gehen. In ihrem Forte liegt kein Herz, in ihrem Piano keine Sensibilität. Und die Dirigenten meinen, dass der einzige Weg zur Verhinderung einer nicht zu tolerierenden Geschmacklosigkeit der sei, Mendelssohns berühmten Ratschlag zu befolgen, „so schnell wie möglich darüber hinweg zu huschen“.

Das funktioniert alles in einem Bachschen Allegro ohne ausgehaltene Noten oder in einem Stück mit klappernder Margate-Pier-Musik wie Signor Mancinellis[18] Venezianische Suite sehr gut. Aber man stelle sich diesen Effekt bei Beethoven mit seinen bedeutungsschweren und furchtbaren Pausen auf ausgehaltenen Noten vor und seinem rastlosen Wechsel der Melodien! In allen Beethoven-Sinfonien gibt es nur einen einzigen Satz, den das Philharmonische Orchester spielen kann, und das ist das „Finale“ der Vierten, das fast ausschließlich aus Sechzehnteln besteht. Dieses banale und nutzlose Orchester braucht nur einen guten Dirigenten – einen Dirigenten, der bei den Proben mehr tun würde, als nur durch eine Sinfonie zu rasen, mit einem gelegentlichen süßsauren Gesicht und einem überheblichen „Viel zu grob, meine Herren!“ oder „Können Sie das nicht ein wenig mehr hervorheben?“ oder irgendeinen anderen ebenso nutzlosen Ausdruck von hilfloser Unzufriedenheit – um der beste der Welt zu sein.

Aber für Richter würde heute ebenso wie schon 1869 gelten, als Wagner erklärte: „Der wirkliche Grund für den Erfolg der Musik Beethovens ist der, dass die Leute sie nicht in Konzertsälen studieren, sondern zu Hause an ihrem eigenen Klavier. Und ihre unwiderstehliche Kraft erlebt und lernt man vollständig dort, obschon auf Umwegen. Wenn unsere edelste Musik ausschließlich von unseren Dirigenten abhängig wäre, dann wäre sie schon vor langer Zeit verkommen.“

[...]


[1] Quelle der Fotografie von Shaw: http://www.lyrikwelt.de/autoren/shaw.htm. 21.06.2005.

[2] Richter, Hans, *1843 in Raab (Ungarn), †1916 in Bayreuth. Richters Vater war Kantor der Kathedrale in Raab, seine Mutter war Sängerin und Gesangslehrerin. Er studierte von 1860 bis 1865 am Wiener Konservatorium. Wagner übertrug ihm 1866/67 die Anfertigung einer Kopie der Meistersinger-Partitur für die Drucklegung des Werkes. 1868/69 war Richter Chordirektor des Hof- und Nationaltheaters in München. Seit 1877 bezog Richter England in seine Konzertreisen ein (Wagner-Festival in der Albert Hall in London, 1879-1897 jährlich als Orchestral Festival Concerts, später als Richter Concerts; Leiter der Musikfeste in Birmingham, 1885-1909). Seit 1897 lebte er in Manchester als Leiter des Hallé Orchestra (bis 1911) sowie als Dirigent des London Symphony Orchestra (seit 1904). Auch betreute er die deutschen Opernaufführungen von Covent Garden in London (1903-1910).

Vergl. auch: MGG Richter, Hans, Bd. 11, S. 460 ff.,1986 und M. Eger, HansRichter: Der Urdirigent der Bayreuther Festspiele, 1995; S.C. Foster (Hg.). Bildquelle: http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.r/r605536.htm. 18.06.2005.

[3] Cusins, William George, 1833-1893. Englischer Pianist, Organist, Komponist und Dirigent. Er wurde in London geboren und studierte in Brüssel bei François Joseph Fétis. Später wurde er Direktor der Royal Academy of Music in London. Er dirigierte das London Philharmonic Orchestra von 1867-1883. Vergl. auch: Shaw’s Music, Bd. 03, biographical indexes, S. 755.

[4] Costa, Michele Agnus, *1808 in Neapel, †April 1884 in Hove (England). Costa wirkte in Neapel und wurde später nach England berufen. Er war bedeutend als Komponist und als Dirigent. 1829 sollte Costa in Birmingham bei einem Musikfest ein eigenes Werk dirigieren. 1830 wurde er als »maestro al piano« an The King's Theatre in London engagiert, um 1832 zum Director of the Music aufzusteigen. Von 1846 bis 1854 leitete er die Konzerte der Philharmonischen Gesellschaft. Sein Nachfolger wurde für eine Saison Richard Wagner. Nicht nur die Musikfeste in Birmingham, sondern auch die Händel-Festivals wurden (1857 bis 1880) seiner Leitung anvertraut.

Vergl. auch: MGG: Costa, Giovanni Paolo de, MGG Bd. 02, S. 1701 ff.

[5] Vianesi, Auguste Charles Leonard Francois, 1837-1908. Italienischer Dirigent, später (1887) an der Oper in Paris und an der Metropolitan Opera in New York. Vergl. auch: Shaw’s Music, Bd. 03, biographical indexes, S. 788.

[6] Arditi, Luigi, *1822 in Crescentino bei Vercelli (Piemont), †1903 in Hove bei Brighton (England). 1836 trat er in das Mailänder Konservatorium ein und studierte Violine und Komposition. Nach Beendigung des Studiums 1842 begann er gleich seine Konzertkarriere als Geiger und Kapellmeister in Vercelli (1843). Er dirigierte 1854 in New York, Boston und Philadelphia. Nach seiner Rückkehr nach Europa wurde er 1857 Kapellmeister am Theater in Konstantinopel, begab sich darauf nach Mailand und ließ sich nach einer Tournee durch Russland 1858 in London nieder, wo er viele Jahre an Her Majesty's Theatre dirigierte. 1874-1877 war er Dirigent der Promenadenkonzerte in Covent Garden. Auch seine Kompositionen fanden weltweite Verbreitung. Als Operndirigent genoss er großes Ansehen. Vergl. auch: MGG: Arditi, Luigi, Bd. 15, S. 266 ff.

[7] Sullivan, Arthur Seymour, *1842 in Lambeth, †22. Nov. 1900 in London. Sullivan studierte am Konservatorium in Leipzig. Später wurde er als Kompositionslehrer an die Akademie berufen und gab bald darauf zwei bislang ausgeübte Organistenämter auf. Vergl. auch: MGG, Sullivan, Arthur Seymour, Bd. 12, S. 1727 ff.

[8] Barnby, Sir Joseph, *1838 in York, †1896 in London. Er trat als Siebenjähriger in den Chor von York Minster ein, und mit zwölf Jahren war er schon Organist und Chorleiter an St Saviour's in York. Von 1855 bis 1857 studierte er an der Royal Academy of Music in London. In den folgenden Jahren war er Organist an verschiedenen Londoner Kirchen. Sein hohes Ansehen als Chorleiter bewog das Verlagshaus Novello (dessen musikalischer Berater er seit 1861 war) zur Gründung des Barnby's Choir, der 1869-1872 Oratorienkonzerte gab. Barnby's Choir verband sich danach mit Gounod's Choir an der Royal Albert Hall zur Royal Albert Hall Choral Society. 1878 wurde er Dirigent der London Musical Society. 1886-1888 war Barnby Dirigent der Konzerte der Royal Academy of Music. 1875-1892 wirkte er als Kantor am Eton College; von 1892 bis zu seinem Tode war er Direktor der Guildhall School of Music.

Vergl. auch: MGG, Barnby, Sir Joseph, Bd. 15, S. 484 ff., 1986. Quelle des Fotos von Barnby: http://www.geocities.com/Vienna/Strasse/7920/1barn.jpg. 21.06.2005.

[9] Manns, Sir August, 1825-1907. Er spielte als Klarinettist in verschiedenen Orchestern. Manns wurde zum zweiten Dirigenten des Crystal Palace ernannt und 1855 durch George Grove zum Dirigenten desselbigen. Bis zu seinem Tode dirigierte er dort schätzungsweise 12.000 Orchesterkonzerte. Vergl. auch: Shaw’s Music, Bd. 03, biographical indexes, S. 781.

[10] Der Crystal Palace wurde für die Weltausstellung 1851 in London von Sir Joseph Paxton entworfen. Der Bau hatte eine Länge von über 600 Metern und eine Breite von 150 Metern.

Siehe auch: h ttp://www.crystalpalacefoundation.org.uk - http://www.greatbuildings.com/buildings/Crystal_Palace.html. 18.06.2005.

[11] Hill, Thomas H. Weist, 1823-1891, englischer Dirigent und Geiger. Er war Dirigent am Alexandra Palace. 1874-1876 leitete er die Viard-Louis Orchesterkonzerte. Vergl. auch: Shaw’s Music, Bd. 03, biographical indexes, S. 789.

[12] Viard-Louis, Jenny (1832-1904), französische Pianistin, die eine eigene Konzertreihe veranstaltete. Siehe auch: http://www.music-with-ease.com/bizet-life.html - http://www.fortunecity.com/victorian/degas/561/link5.html. 18.06.2005.

[13] Masaniello, 1620-1647, war ein neapolitanischer Revolutionist, dessen originaler Name Tommaso Aniello war.

[14] Boieldieu, Adrien *1775, †1834 in Jarcy (Seine et Oise). Sein Vater ließ ihn in die Sängerschule der Kathedrale von Jarcy eintreten. Vom 15. Lebensjahre an war der Knabe, kaum der Sängerschule entwachsen, schon imstande, seinen Lehrer auf der Orgel der Kirche Saint-André zu vertreten. 1793 aber ließ er im Theatre des Arts seine erste opéra-comique La Fille Coupable aufführen, deren Text sein Vater geschrieben hatte. Der Erfolg ermutigte ihn, auf dem Gebiet der Oper weiterzuarbeiten. Vergl. auch: MGG: Boieldieu, Adrien, Bd. 02, S. 66 ff.

[15] Gurney, Edmund , 1847-1888, war Musikwissenschaftler und Parapsychologe und schrieb 1886 ein Standardwerk der Parapsychologie, „Phantasms of the Living“. Vergl. auch: http://www.utilitarianism.com/gurney/. 23.06.2005.

[16] Lied von Thomas Moore (1779-1852).

[17] Oper von Louis-Joseph-Ferdinand Hérold (1791-1833).

[18] Mancinelli, Luigi, *1848 in Orvieto, †1921 in Rom. Er studierte Cello und 1874 kam er als Cellist an das Teatro Apollo nach Rom. Dort tauschte er (wie später Toscanini) das Cello mit dem Dirigentenpult. 1886 begann seine Beziehung zu England. Er dirigierte erfolgreich in London und schrieb erstmals ein Oratorium für das Norwich Festival. 1887 wurde er für Covent Garden gewonnen. Vergl. auch: MGG, Mancinelli, Luigi, Bd. 08, S. 1567 ff.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten

Details

Titel
George Bernard Shaw als Musikkritiker
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Musikwissenschaftliches Institut)
Veranstaltung
Hauptseminar
Note
2
Autor
Jahr
2005
Seiten
36
Katalognummer
V45141
ISBN (eBook)
9783638425957
Dateigröße
830 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit enthält Übersetzungen aus "Shaws music" zum Thema Dirigenten. Die Texte zu Wagner Geburtstag, Hans Richter, The Manchester Orchestra, Mischievous Piatta sind dort übersetzt.
Schlagworte
George, Bernard, Shaw, Musikkritiker, Hauptseminar
Arbeit zitieren
Thomas Frank (Autor), 2005, George Bernard Shaw als Musikkritiker, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45141

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