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Benchmarking im Strategieprozess. Einsatzmöglichkeiten und Limitationen in der öffentlichen Verwaltung

Titel: Benchmarking im Strategieprozess. Einsatzmöglichkeiten und Limitationen in der öffentlichen Verwaltung

Hausarbeit , 2017 , 14 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Fabian Kröger (Autor:in)

Organisation und Verwaltung - Sonstiges
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Die Gesundheitsversorgung in Deutschland steht vor einer Herkulesaufgabe und leidet bereits zum jetzigen Zeitpunkt unter einem enormen Pflegenotstand. Regelmäßig weisen Zeitschriften und Verbände in Artikeln wie „Schluss mit Schwester“ (Straßmann 2014), „Pfleger warnen vor Kollaps in der Altenversorgung“ (Becker 2015) oder „Sparwahn in deutschen Kliniken, Der Pflegenotstand hat tödliche Folgen“ (Lill 2015) auf die aktuelle Situation hin. Einige Krankenhäuser geraten in finanzielle Schieflage und kämpfen um das Überleben. Unsere Ärzte kommen wenig nach und wandern häufig in die Schweiz oder andere Länder aus, da sie dort vermeintlich bessere Arbeitsbedingungen zu einer höheren Bezahlung erwarten. Auch darauf weisen Artikel wie „Ärztemangel, Die Mediziner zieht es ins Ausland“ (Hajo 2007) oder „Mediziner, Flucht ins Ausland“ (Ilg 2010) regelmäßig hin. Es handelt sich hierbei um ein Problem, welches bereits seit Jahren besteht und sich innerhalb vieler Jahrzehnte entwickelt hat. Doch wie könnte dieses Problem gelöst werden? Häufig werden Reformen erlassen, die den Personalnotstand in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen bekämpfen sollen und die Situation der Mitarbeiter und Bewohner bzw. Patienten verbessern sollen. Aufgrund der genannten Schlagzeilen kann davon ausgegangen werden, dass diese Maßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt keine ausreichende Wirkung zeigen. Möglicherweise könnte hier eines der ältesten Prinzipien des Lernens greifen: Lernen von Vorbildern. Bereits im Kleinkindesalter ahmen Menschen das Verhalten ihrer Eltern oder anderer Menschen in ihrer Umgebung nach. Im Management und der Wirtschaft wird dieses Vorgehen als Benchmarking bezeichnet und beschreibt das „Lernen von den Besten“ (Schreyögg/ Koch 2007). Fraglich ist ob Benchmarking lediglich ein Prinzip der Wirtschaft ist, oder ob es auch auf die öffentliche Verwaltung übertragen werden kann. Das o.g. Beispiel des Pflegenotstandes beschreibt eine deutschlandweite Problematik. Da die Aufgaben der Kommunalverwaltungen und übergeordneten Kreis- und Landesverwaltungen ebenso untereinander vergleichbare Aufgaben haben, lässt sich hier eine gewisse Ähnlichkeit erkennen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Strategieprozess und Benchmarking

2.1 Der Strategieprozess

2.2 Benchmarking im Überblick

3. Die Strategie des Benchmarkings im Detail

4. Nutzen und Einsatzgebiete des Benchmarkings für die öffentliche Verwaltung

4.1 Einsatzgebiete und Anwendbarkeit des Benchmarkings im öffentlichen Sektor

4.2 Nutzen des Benchmarkings für die öffentliche Verwaltung

5. Grenzen des Benchmarkings

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendbarkeit des Managementinstruments Benchmarking innerhalb des Strategieprozesses der öffentlichen Verwaltung. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche konkreten Einsatzgebiete für Benchmarking existieren, welcher Nutzen daraus für öffentliche Einrichtungen resultiert und mit welchen Limitationen bei der Umsetzung unter Berücksichtigung administrativer Besonderheiten zu rechnen ist.

  • Grundlagen des Strategieprozesses und Einordnung des Benchmarkings
  • Methodische Vorgehensweise und Standardisierung von Benchmarking-Prozessen
  • Analyse der Einsatzbereiche und praktischen Nutzenpotenziale im öffentlichen Sektor
  • Identifikation spezifischer Grenzen und Herausforderungen bei der Implementierung

Auszug aus dem Buch

3. Die Strategie des Benchmarkings im Detail

Bevor in dieser Arbeit auf die konkreten Vor- und Nachteile des Benchmarkings für die öffentliche Verwaltung eingegangen wird, soll das Managementinstrument des Benchmarkings an dieser Stelle im Detail dargestellt werden. Nur auf diese Weise können im Nachgang die Möglichkeiten und Grenzen ausgearbeitet werden.

Benchmarking ist „Bestandteilt eines strategischen Planungsprozesses“ (Bretschneider / Stang 2004: 7) und sollte deshalb in die Unternehmensstrategie in Form von Zielen implementiert sein (Kerth et al. 2011: 155). Das Benchmarking ist nur in geringen Teilen standardisiert. In erster Linie ist es als flexibles Instrument zu verstehen, welches an die jeweilige Struktur und die Situation der Verwaltungen oder Betriebe anzupassen ist (Bretschneider/Stange 2004: 8). Dies zeigt sich beispielsweise an der Vielfältigkeit der Untersuchungsobjekte. Benchmarking kann nicht nur zur Verbesserung von Produkten eingesetzt werden, sondern kann zugleich den Ablauf innerbetrieblicher Strukturen verbessern, Leistungslücken von Dienstleistern aufdecken oder Prozessabläufe optimieren (Kerth et al. 2011: 153). Dabei gibt es unterschiedlichen Arten des Benchmarkings. Da die Darstellung aller relevanten Arten des Benchmarkings den Rahmen dieser Arbeit jedoch übersteigen würde, wird exemplarisch lediglich das Prozessbenchmarking genannt: das Prozessbenchmarking zielt auf die Optimierung von Prozessen ab. Beispielsweise kann es bei ähnlichen Aufgabenstellungen und durch den Unternehmensübergreifenden Vergleich, die benötigten Daten liefern und eine Prozessoptimierung vorantreiben (Hopp/Göbel 2016: 176).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Problematik der Gesundheitsversorgung als Ausgangspunkt und führt in das Konzept des Benchmarkings als Managementlösung zur Prozessoptimierung ein.

2. Strategieprozess und Benchmarking: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des strategischen Managements und definiert den Begriff des Benchmarkings als Lernprozess von Vorbildern.

3. Die Strategie des Benchmarkings im Detail: Hier wird der Benchmarking-Prozess in seinen einzelnen Phasen detailliert beschrieben, von der Planungsphase bis zur Implementierung der gewonnenen Erkenntnisse.

4. Nutzen und Einsatzgebiete des Benchmarkings für die öffentliche Verwaltung: Dieses Kapitel analysiert, wie Benchmarking für standardisierte Verwaltungsprozesse nutzbar gemacht werden kann und welche Vorteile sich für den öffentlichen Sektor ergeben.

5. Grenzen des Benchmarkings: Die Arbeit beleuchtet hier die spezifischen Limitationen, insbesondere durch rechtliche Vorgaben, begrenzte Vergleichspartner und strukturelle Besonderheiten der Verwaltung.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet Benchmarking als wertvolles Instrument zur Steigerung von Transparenz und Effektivität in der öffentlichen Verwaltung.

Schlüsselwörter

Benchmarking, Strategieprozess, öffentliche Verwaltung, Prozessoptimierung, Leistungsvergleich, Effektivität, Transparenz, Verwaltungsmanagement, interkommunaler Vergleich, Wirtschaftlichkeit, Benchmarking-Phasen, Best-Practice, Veränderungsprozess, Kennzahlen, Behörden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des Benchmarking-Konzepts im Kontext der öffentlichen Verwaltung und analysiert dessen Potenzial zur Prozessoptimierung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind der Strategieprozess, die methodische Vorgehensweise bei Leistungsvergleichen sowie die spezifischen Rahmenbedingungen des öffentlichen Sektors.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Identifikation von Einsatzmöglichkeiten, der Nutzen sowie die Limitationen des Benchmarkings speziell für behördliche Strukturen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Zusammenführung bestehender Fachliteratur zum Management im öffentlichen Sektor.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Phasen des Benchmarking-Prozesses erläutert, praktische Einsatzgebiete aufgezeigt und die Grenzen des Instruments kritisch diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Benchmarking, öffentliche Verwaltung, Strategieprozess, Transparenz, Effizienz und Leistungsvergleich.

Warum ist Benchmarking für die öffentliche Verwaltung komplexer als in der Privatwirtschaft?

Da die öffentliche Verwaltung weniger durch Produkt- als durch Prozessoptimierung geprägt ist, die zudem oft durch starre gesetzliche und regulatorische Vorgaben limitiert wird.

Welche Rolle spielt die Politik beim Benchmarking in der Verwaltung?

Die Politik ist ein entscheidender Erfolgsfaktor; da die Unterstützung durch oberste Entscheidungsträger (z.B. den Rat) maßgeblich über das Gelingen eines Benchmarking-Projekts entscheidet.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Benchmarking im Strategieprozess. Einsatzmöglichkeiten und Limitationen in der öffentlichen Verwaltung
Hochschule
Universität Kassel
Note
2,3
Autor
Fabian Kröger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
14
Katalognummer
V451621
ISBN (eBook)
9783668843929
ISBN (Buch)
9783668843936
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Strategieprozess Strategie Management Managementmethoden Benchmark öffentliche Verwaltung Amt Jobcenter Stadt Kreis Beamte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fabian Kröger (Autor:in), 2017, Benchmarking im Strategieprozess. Einsatzmöglichkeiten und Limitationen in der öffentlichen Verwaltung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/451621
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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