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Führung durch Kommunikation

Kommunikationsbegründete Probleme im Führungsprozess auf Grundlage gängiger Kommunikationsmodelle

Titel: Führung durch Kommunikation

Hausarbeit , 2017 , 13 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Fabian Kröger (Autor:in)

Führung und Personal - Führungsstile
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit stellt sich die Frage, ob sich generelle Grundsätze zur Kommunikation von Führungskräften festhalten lassen, welche aus unterschiedlichen Kommunikationsmodellen abgeleitet werden können. Was sollte eine Führungskraft im Rahmen der beruflichen Kommunikation berücksichtigen? Welche Grundsätze der Führungskommunikation lassen sich aus den untersuchten Modellen ableiten?

Die Bedeutung des Themas Kommunikation ist in den vergangenen Jahrzehnten signifikant gestiegen. Dies gilt für den privaten und insbesondere auch für den beruflichen Bereich. Die Kommunikation in Unternehmen hat sich stark gewandelt und zeichnet heute ein vollkommen neues Bild. Dies wirkt sich auch auf die Führungskräfte von Behörden und Wirtschaftsunternehmen aus: „Das Ende von Befehl und Gehorsam – Führungsaufgaben sind Kommunikationsaufgaben. Der Befund ist nicht neu – an Aktualität mangelt es ihm dennoch nicht.“ (Deekeling/ Barghop 2003: 94). Hier zeigt sich bereits, dass die Kommunikation eine äußerst wichtige Fähigkeit von Führungskräften darstellt. Manche Autoren gehen noch weiter und erklären: „In der wissenschaftlichen Fachliteratur wie auch in den untersuchten Ratgebern herrscht Einigkeit darüber, dass Führung zu großen Teilen aus Kommunikation bzw. kommunikationsintensiven Tätigkeiten besteht“ (Sternberg 2011: 43). An diesem Punkt werden Führungsaufgaben nahezu vollständig auf Kommunikation und solche Tätigkeiten beschränkt, die stark mit der Kommunikation verknüpft sind.

Weshalb die Kommunikationsfähigkeit einer Führungskraft einen derart hohen Stellenwert innehat, macht folgendes Zitat deutlich: „Niemand würde heute ernsthaft bestreiten, dass die Qualität der Kommunikation im Unternehmen entscheiden die Wettbewerbskraft bestimmt“ (Schlötter 2006: 7). Letztlich scheint die Kommunikation innerhalb eines Unternehmens über den Erfolg und Misserfolg einer Firma und gegebenenfalls auch einer Behörde zu entscheiden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kommunikationsmodelle im Portrait

2.1 4-Ohren Modell von Schulz von Thun

2.2 Sender Empfänger Modell

3 Mögliche Problemfelder der Modelle im Rahmen menschlicher Führung

3.1 Kommunikationsprobleme des 4-Ohren Modells für Führungskräfte

3.2 Kommunikationsprobleme des Sender-Empfänger Modells für Führungskräfte

4 Grundsätze der Führungskommunikation

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern sich aus klassischen Kommunikationsmodellen generelle Grundsätze für die Führungskommunikation ableiten lassen, um kommunikationsbedingte Probleme im Führungsprozess zu minimieren und die Qualität der Mitarbeiterführung zu steigern.

  • Analyse der Relevanz von Kommunikation in der modernen Unternehmensführung
  • Darstellung des 4-Ohren-Modells nach Schulz von Thun und dessen Anwendbarkeit in der Führung
  • Untersuchung des Sender-Empfänger-Modells und der Problematik der Nachrichtenübermittlung
  • Identifikation spezifischer Problemfelder in der Führungskommunikation
  • Ableitung praktischer Leitlinien für Führungskräfte zur Optimierung der zwischenmenschlichen Kommunikation

Auszug aus dem Buch

3.1 Kommunikationsprobleme des 4-Ohren Modells für Führungskräfte

Im Rahmen dieses Modells lässt sich festhalten, dass auf allen vier Seiten einer Nachricht Probleme in der zwischenmenschlichen Kommunikation auftreten können. Eine vollständige Nennung aller Faktoren würde den Rahmen dieser Arbeit übersteigen, sodass exemplarisch einige wenige herausgearbeitet werden.

Das erste Problemfeld stellt bereits die Auswahl der jeweiligen Seite einer Nachricht dar. Der Empfänger entscheidet jeweils selber für sich, welchem Aspekt der Nachricht er die höchste Bedeutung beimisst. Dabei kann er einigen Empfangsfehlern unterliegen, sodass er durch sein eigenes Selbstbild oder durch eine Art des „Schubladendenkens“ über den anderen eine Fehlinterpretation der Nachricht vornimmt. Zudem kann er die Nachricht richtig verstehen, aber weitere Seiten der Nachricht empfangen und falsch auslegen (Schulz von Thun 2014: 63ff). Der Empfänger interpretiert also etwas in die Aussage des Senders auf der Grundlage seiner eigenen Erfahrungen und Glaubenssätze (ebd. 72f). Es handelt sich dabei um einen weit verbreiteten Glaubenssatz, der sich auch in anderen Literaturen im Zusammenhang mit dem genannten Kommunikationsmodell wiederfindet. Dieser Glaubenssatz kann mit „Alle sind wie ich“ umschrieben werden und wird als größter Fehler in der Kommunikation bezeichnet (Sternberg 2011: 72f).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Kommunikation als zentrale Führungsaufgabe und formuliert die Zielsetzung der Arbeit, aus gängigen Modellen Grundsätze für Führungskräfte abzuleiten.

2 Kommunikationsmodelle im Portrait: Dieses Kapitel stellt das 4-Ohren-Modell von Schulz von Thun sowie das Sender-Empfänger-Modell von Shannon und Weaver als theoretische Grundlage für die Analyse vor.

3 Mögliche Problemfelder der Modelle im Rahmen menschlicher Führung: Das Kapitel identifiziert spezifische Schwachstellen und Fehlinterpretationsmöglichkeiten beider Modelle, die in einer Führungssituation zu Missverständnissen zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern führen können.

4 Grundsätze der Führungskommunikation: Basierend auf den zuvor analysierten Problemen werden hier konkrete Handlungsanweisungen und Prinzipien für eine effektive Führungskommunikation entwickelt.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass eine sorgfältige Anwendung dieser Kommunikationstechniken einen deutlichen Mehrwert für die Führungspraxis in Unternehmen und Behörden darstellt.

Schlüsselwörter

Führungskommunikation, 4-Ohren Modell, Sender-Empfänger-Modell, Schulz von Thun, Kommunikationsprobleme, Führungsprozess, Ich-Botschaften, Aktives Zuhören, Missverständnisse, Mitarbeiterführung, Unternehmensführung, Psychologie der Kommunikation, Feedback, Empathie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Kommunikation im Führungsprozess und untersucht, wie Kommunikationsmodelle genutzt werden können, um Führungsprobleme besser zu verstehen und zu lösen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Kommunikationsfehlern in der Führung sowie der Ableitung praxisorientierter Grundsätze zur Verbesserung des Informationsaustauschs zwischen Führungskraft und Mitarbeitern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens für Führungskräfte, um durch die Anwendung theoretischer Kommunikationsmodelle eine effizientere und störungsärmere Führungskommunikation zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Anwendung klassischer Kommunikationsmodelle auf den Kontext der modernen Menschenführung.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil analysiert die Schwachstellen des 4-Ohren-Modells und des Sender-Empfänger-Modells in Bezug auf Führungssituationen und leitet daraus konkrete Lösungsvorschläge ab.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Führungskommunikation, Kommunikationsmodelle, Mitarbeiterführung, Missverständnisse, Ich-Botschaften und aktives Zuhören.

Wie kann eine Führungskraft das „Schubladendenken“ bei der Interpretation von Nachrichten vermeiden?

Laut Arbeit hilft hier vor allem das Bewusstsein für den "Alle sind wie ich"-Fehler und die gezielte Förderung einer positiven Arbeitsatmosphäre sowie der Aufbau vertrauensvoller Beziehungen, um die Interpretation auf Basis eigener Glaubenssätze zu minimieren.

Welchen Stellenwert haben Ich-Botschaften für eine Führungskraft?

Ich-Botschaften werden als hilfreiches Mittel für schwierige Gespräche empfohlen, da sie den Fokus auf den eigenen Standpunkt legen, anstatt den Gegenüber anzugreifen; sie erfordern jedoch ein hohes Maß an persönlicher Reflexion.

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Details

Titel
Führung durch Kommunikation
Untertitel
Kommunikationsbegründete Probleme im Führungsprozess auf Grundlage gängiger Kommunikationsmodelle
Hochschule
Universität Kassel
Veranstaltung
Master of Public Administration
Note
2,0
Autor
Fabian Kröger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
13
Katalognummer
V451622
ISBN (eBook)
9783668847583
ISBN (Buch)
9783668847590
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Führung Mitarbeiterführung Personalführung Kommunikation Kommunikationsmodelle 4 ohren Modell 4 Seiten einer Nachricht Schulz von Thun Führungsprozess öffentlicher Dienst Behörde Amt Sender Empfänger Modell
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fabian Kröger (Autor:in), 2017, Führung durch Kommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/451622
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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