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Innovationsdynamik in offenen Volkswirtschaften

Title: Innovationsdynamik in offenen Volkswirtschaften

Seminar Paper , 2004 , 20 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Johanna Avato (Author)

Economics - Innovation economics
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Der Zusammenhang zwischen Innovationen und Wachstum und der Stellenwert, den der technische Fortschritt als wichtige Determinante der Entwicklung einer Volkswirtschaft einnimmt, sind in der Literatur viel diskutierte Sachverhalte. Die zunehmende Komplexität des Welthandels in Form von immer vielfältigeren Möglichkeiten der Interaktion zwischen einzelnen Ländern, gibt zahlreiche Ansatzpunkte für Analysen und Modelle bezüglich Handel, F&E-Aktivität und Wachstum, deren Resultate oft sehr unterschiedlich sind. Es können also nur sehr schwer eindeutige Aussagen über Ausmaß und Eigenschaften von Innovationen als Wachstumsdeterminante gemacht werden. Einig ist man sich lediglich darüber, dass technischer Fortschritt in einer Volkswirtschaft eine sehr große Bedeutung für deren Wachstumspfad besitzt. Thema der folgenden Ausführung ist es mit Hilfe des Modells der „rising product quality“ von Grossman und Helpmann (1991) die Innovationsdynamik offener Volkswirtschaften zu beleuchten und über endogene Innovationsprozesse und unter Einbeziehung dynamischer komparativer Vorteile ein langfristiges Handelsgleichgewicht entwickeln.

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Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Innovationsdynamik in offenen Volkswirtschaften

1.1 Ausgangssituation

1.2 Das Grundmodell des internationalen Qualitätswettbewerbs

1.3 Handelsgleichgewicht mit gleichen Faktorpreisen

1.4 Handelsgleichgewicht mit ungleichen Faktorpreisen

2 Erweiterung: Multinationale Unternehmen (MNCs)

2.1 Gleichgewichtsanalyse

2.2 Weitere Voraussetzungen für MNCs

3 Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht mit Hilfe des Modells der „rising product quality“ von Grossman und Helpman (1991) die Innovationsdynamik in offenen Volkswirtschaften. Ziel ist es, durch die Analyse endogener Innovationsprozesse und die Einbeziehung dynamischer komparativer Vorteile ein langfristiges Handelsgleichgewicht herzuleiten und die Bedingungen für die Entstehung multinationaler Unternehmen zu erörtern.

  • Innovationsdynamik und endogener technischer Fortschritt
  • Modellierung des internationalen Qualitätswettbewerbs
  • Analyse von Handelsstrukturen bei gleichen und ungleichen Faktorpreisen
  • Integration multinationaler Unternehmen (MNCs) in das Gleichgewichtsmodell
  • Bedeutung von Faktorausstattungen für die internationale Standortwahl

Auszug aus dem Buch

1.2 Das Grundmodell des internationalen Qualitätswettbewerbs

Wie schon zuvor erwähnt, werden die Wirtschaftsaktivitäten der zwei handeltreibenden Länder A und B im folgenden Modell auf zunächst zwei produzierende Sektoren, arbeitsintensiv und kapitalintensiv, und zwei Produktionsfaktoren, Arbeit und Kapital, vereinfacht.

Angenommen werden weltweit identische Präferenzen der Haushalte die sich mit folgender Nutzenfunktion beschreiben lassen: Ut = ∫ e^-ρ(τ-t) [σ logCY(τ) + (1-σ)log CZ(τ)]dτ mit 0 < σ < 1.

CZ ist dabei der Konsum des Gutes Z des traditionellen Sektors. CY stellt den Konsum eines Bündels an qualitativ differenzierten Produkten dar ((human-)kapitalintensiver). σ bzw. (1−σ ) ist der Anteil, der für das jeweilige Gut ausgegeben wird. Für die Produktion des Gutes Z wird eine Technologie mit konstanten Skalenerträgen unterstellt und der vollkommene Wettbewerb impliziert im langfristigen Gleichgewicht einen Preis gemäß den Grenzkosten, welche abhängig von den Kosten des eingesetzten Humankapitals (wH) und der gering qualifizierten Arbeitskräften (wL) sind.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung technologischen Fortschritts für das Wirtschaftswachstum und definiert das Ziel, die Innovationsdynamik mittels des „rising product quality“-Modells zu untersuchen.

1 Innovationsdynamik in offenen Volkswirtschaften: Dieses Kapitel leitet das theoretische Modell her, analysiert Handelsgleichgewichte unter verschiedenen Faktorpreisbedingungen und vergleicht die Ergebnisse mit der Heckscher-Ohlin-Theorie.

2 Erweiterung: Multinationale Unternehmen (MNCs): Hier wird das Modell um den Aspekt der multinationalen Unternehmen erweitert, um zu analysieren, bei welchen Faktorausstattungen eine geographische Trennung von F&E und Produktion profitabel ist.

3 Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die Modellergebnisse zusammen und betont die kritische Rolle internationaler Wissensspillovers sowie die Notwendigkeit weiterer Faktoren zur Erklärung von Direktinvestitionen.

Schlüsselwörter

Innovationsdynamik, Offene Volkswirtschaft, Qualitätswettbewerb, Handelsgleichgewicht, Faktorpreise, Multinationale Unternehmen, F&E-Investitionen, Humankapital, Heckscher-Ohlin-Modell, Wissensspillovers, Technologischer Fortschritt, Standortwahl, Handelsmuster, Marktführerschaft, Endogenes Wachstum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Innovationsdynamik in offenen Volkswirtschaften und wie technischer Fortschritt das langfristige Handelsgleichgewicht zwischen Ländern beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen den internationalen Qualitätswettbewerb, endogene Innovationsprozesse, Handelsstrukturen in Abhängigkeit von Faktorausstattungen und die Entstehung multinationaler Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die theoretische Modellierung eines langfristigen Handelsgleichgewichts unter Berücksichtigung dynamischer komparativer Vorteile und der Bedingungen, unter denen Firmen ihre F&E-Aktivitäten von der Produktion trennen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird das Modell der „Innovationen über Qualitätsverbesserungen“ von Grossman und Helpman (1991) angewandt, kombiniert mit einem zwei-Sektoren-zwei-Faktoren-Modell.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Herleitung des Grundmodells, die Fallunterscheidung bei ausgeglichenen und ungleichen Faktorpreisen sowie die Erweiterung des Modells um multinationale Unternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Innovationsdynamik, Qualitätswettbewerb, Faktorpreise, Humankapital und multinationale Unternehmen charakterisieren.

Warum ist die Annahme internationaler Wissensspillovers kritisch?

Der Autor argumentiert, dass Wissensspillovers keineswegs exogen gegeben sind, da Unternehmen versuchen, ihre teuren F&E-Ergebnisse vor der Konkurrenz zu schützen, um Monopolgewinne zu sichern.

Welche Rolle spielen multinationale Unternehmen in diesem Modell?

MNCs dienen als Erweiterung, um zu erklären, wie Unternehmen bei bestimmten Faktorausstattungen ihre Produktion in arbeitskräftereichere Länder verlagern, um Kostenvorteile zu nutzen und ihre Marktführerschaft zu verlängern.

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Details

Title
Innovationsdynamik in offenen Volkswirtschaften
College
University of Tubingen
Course
Innovationstheorie
Grade
1.7
Author
Johanna Avato (Author)
Publication Year
2004
Pages
20
Catalog Number
V45164
ISBN (eBook)
9783638426121
ISBN (Book)
9783638796965
Language
German
Tags
Innovationsdynamik Volkswirtschaften Innovationstheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johanna Avato (Author), 2004, Innovationsdynamik in offenen Volkswirtschaften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45164
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