Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Lettres - Généralités

Hierarchieverhältnis im "Zauberlehrling" von Johann Wolfgang von Goethe

Titre: Hierarchieverhältnis im "Zauberlehrling" von Johann Wolfgang von Goethe

Dossier / Travail , 2017 , 9 Pages , Note: 3,0

Autor:in: David Odenthal (Auteur)

Lettres - Généralités
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Bei einer Hierarchie handelt es sich um ein gesellschaftliches System, in der Personen einander über- beziehungsweise untergeordnet sind. Zwischen diesen Personen kann es zu einem Statuskampf kommen. Dieser Kampf kann unter gleichwertigen Mitgliedern einer Gesellschaft, aber auch zwischen ungleichen Mitglieder stattfinden. Unterschwellige Statuskämpfe entscheiden darüber, wer das Sagen in einer sozialen Gruppe hat und wer nicht. Statuskämpfe haben einen enormen Einfluss auf unseren Alltag. Jeden Tag erfahren wir, wer Macht über uns ausübt und über wen wir Macht ausüben. Diese Machtkämpfe verlaufen allerdings meist unterschwellig.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Was ist eine Hierarchie

1.2 Lehrlinge und Meister

2. Hauptteil

2.1 Das Hierarchieverhältnis im Zauberlehrling

3. Schluss

3.1 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht das Macht- und Hierarchieverhältnis zwischen einem Meister und seinem Lehrling anhand von Johann Wolfgang von Goethes Ballade „Der Zauberlehrling“. Dabei wird analysiert, wie der Kontrast zwischen fachlicher Reife und dilettantischem Übereifer zu einer Störung der Ordnung führt.

  • Definition und Dynamik hierarchischer Strukturen in sozialen Systemen
  • Der Archetypus des Meisters gegenüber dem strebenden Lehrling
  • Analyse des Kontrollverlusts durch Kompetenzüberschätzung
  • Die symbolische Bedeutung der Sprache und Beherrschung in der Magie
  • Kontrastierung von Handlungsweise und Professionalität

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Hierarchieverhältnis im Zauberlehrling

In der Ballade „Der Zauberlehrling“ handelt es sich um eine fiktive Geschichte. Der Lehrling wird als unterstes Mitglied der Zauberzunft dargestellt. Dennoch scheint es so, als ob er bereits ein Grundwissen in der Zauberei entwickelt hätte. Der Meister hingegen ist vergleichbar mit einem Handwerksmeister, dem Obersten einer Zunft. Er muss alle Prüfungen ordnungsgemäß bestanden haben. Dies und seine Lebenserfahrung machten ihn zu einem Meister seines Fachs. Der Meister ist bereits in der Lage, tote Gegenstände zum Leben zu erwecken. Der Schüler ist der Meinung, diese Zauberei auch zu beherrschen.

Zu Beginn der Ballade wird der Meister bereits vom Lehrling durch die Worte „alter Hexenmeister“ (Vers 1.) herabgewürdigt. Der Lehrling scheint von Anfang an, der Meinung zu sein, dass er dem Meister ebenbürtig ist. Er will sich die Geister untertan machen, obwohl dies sonst nur dem Meister vorbehalten ist. „Und nun sollen seine Geister Auch nach meinem Willen leben“ (Vers 3-4). Durch die Verse vier bis acht, setzt der Schüler den Meister ein weiteres Mal herab.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Hierarchie als soziales System und erläutert die typische Rollenverteilung sowie Spannungsfelder zwischen Lehrlingen und Meistern.

2. Hauptteil: Hier wird das spezifische Hierarchieverhältnis in Goethes Ballade analysiert, wobei der Fokus auf dem Scheitern des Lehrlings und der Souveränität des Meisters liegt.

3. Schluss: Das Fazit fasst zusammen, dass die Aufhebung der ordnungsgemäßen Hierarchie durch den Lehrling in ein Chaos mündet, das erst durch die Rückkehr und das Eingreifen des Meisters bewältigt werden kann.

Schlüsselwörter

Hierarchie, Zauberlehrling, Johann Wolfgang von Goethe, Meister, Lehrling, Statuskampf, Machtverhältnis, Zauberei, Ballade, Handwerk, Kompetenz, Geister, Ordnung, Dilettantismus, Souveränität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Machtgefälle und die hierarchischen Strukturen zwischen einem erfahrenen Meister und seinem ungeduldigen Lehrling in Goethes Ballade „Der Zauberlehrling“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die soziale Dynamik von Hierarchien, der Prozess der Ausbildung, der Unterschied zwischen theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung sowie der Umgang mit Macht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich der Lehrling durch Selbstüberschätzung in eine prekäre Lage bringt und wie der Meister durch seine überlegene Kompetenz die Ordnung wiederherstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die den Text der Ballade Vers für Vers interpretiert und in einen soziologischen Kontext einbettet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Eskalation des Zaubers, dem emotionalen Wandel des Lehrlings von Übermut zu Panik und der souveränen Klärung der Situation durch den Meister.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Hierarchie, Meister, Lehrling, Kompetenz, Zauberei, Machtverhältnis und Dilettantismus.

Warum wertet der Lehrling den Meister zu Beginn ab?

Der Lehrling möchte sich durch die Herabwürdigung des Meisters als ebenbürtig darstellen, um seine eigene Kompetenz und seinen Wunsch nach Autonomie zu legitimieren.

Welche Rolle spielen die Ausrufezeichen in der Ballade für die Interpretation?

Die häufige Verwendung von Ausrufezeichen im späteren Verlauf verdeutlicht die zunehmende aggressive Haltung und den Kontrollverlust des Lehrlings, was seine Unreife unterstreicht.

Warum scheitert der Lehrling beim Versuch, das Chaos zu beenden?

Ihm fehlt die notwendige Lebenserfahrung und die wahre Meisterschaft, um das komplexe Zusammenspiel von Zauberwort und Handlung zu beherrschen, was in Panik und Gewaltanwendung endet.

Wie endet das hierarchische Machtspiel in der Ballade?

Das Spiel endet, indem der Meister durch bloße Anwesenheit und wenige, präzise Worte die Ordnung wiederherstellt, womit die klare Überlegenheit des Meisters final zementiert wird.

Fin de l'extrait de 9 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Hierarchieverhältnis im "Zauberlehrling" von Johann Wolfgang von Goethe
Université
University of Wuppertal
Note
3,0
Auteur
David Odenthal (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
9
N° de catalogue
V452011
ISBN (ebook)
9783668874282
Langue
allemand
mots-clé
hierarchieverhältnis zauberlehrling johann wolfgang goethe
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
David Odenthal (Auteur), 2017, Hierarchieverhältnis im "Zauberlehrling" von Johann Wolfgang von Goethe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/452011
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  9  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint