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Plastik in der Risikogesellschaft

Einordnung des Werkstoffs in das Konzept der Risikogesellschaft des Soziologen Ulrich Beck

Titre: Plastik in der Risikogesellschaft

Dossier / Travail de Séminaire , 2018 , 44 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Caroline Ruffing (Auteur)

Sociologie - Individu, Groupe, Société
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Beck bezieht sich in seinem Klassiker oftmals auf nukleare Risiken, wie aber sieht es mit dem Zivilisationsrisiko durch Plastik aus? Wie viel Gefahr steckt in diesem alltäglichen Material, was uns alle, überall und zu jeder Zeit umgibt?

Die Arbeit verbindet zwei Felder, die Ökologie und die Soziologie. Im ersten Teil der Arbeit wird Plastik aus Sicht der Ökologie vorgestellt, hierbei geht es sowohl um gesundheitliche Risikopotenziale als auch Umweltbelastungen. Im Anschluss wird das Konzept der Risikogesellschaft des Soziolgen Beck anhand der Schwerpunkte Universalität/Internationale Ungleichheiten/ Bumerang-Effekt, Irreversibilität, Unsichtbarkeit/Wissensabhängigkeit und Unzuständigkeit vorgestellt, sowie der möglicherweise fehlende Einfluss von Macht im Konzept.
Anschließend wird das Konzept auf Kunststoff übertragen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Plastik

2.1 Ursprung und Entstehung

2.2 Technologie der Kunststoffe

2.2.1 Allgemeines

2.2.2 Additive

2.3. Auswirkungen von Plastik auf den menschlichen Körper

2.4. Umweltbelastungen durch Plastik

3. Risikogesellschaft

3.1. Grundthese des Konzepts der Risikogesellschaft

3.2. Zentrale Merkmale der Risikogesellschaft

3.2.1. Universalität/Internationale Ungleichheiten/Bumerang-Effekt

3.2.2. Irreversibilität

3.2.3. Unsichtbarkeit/Wissensabhängigkeit

3.2.4. Unzuständigkeit

3.3. Umweltpolitik zur Risikobewältigung?

3.4. Fehlender Einfluss von Macht in Becks Konzept der Risikogesellschaft?

4. Plastik als Werkstoff in der Risikogesellschaft?

4.1. Allgemeingültigkeit des Plastikrisikos

4.2. Plastik als irreversible Umweltbelastung

4.3. Wissensabhängigkeit und Plastik – ein unsichtbares Problem

4.4. Verortung von Plastik in der Unzuständigkeit der Risikogesellschaft

4.5. Grenzwerte bei Kunststoffen – Beck über Grenzwerte

4.6. Zwischenfazit

4.7. Plastik im Globalen Süden und der Unterschicht

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob und inwiefern der Werkstoff Plastik als exemplarisch für die Risikogesellschaft im Sinne des Soziologen Ulrich Beck betrachtet werden kann. Dabei wird analysiert, wie sich die Produktion und Verwendung von Kunststoffen in das theoretische Konzept der Risikogesellschaft einfügen, insbesondere in Hinblick auf die Universalität, Irreversibilität, Unsichtbarkeit und Unzuständigkeit von Risiken.

  • Analyse der Rolle von Plastik als omnipräsenter Werkstoff in der Moderne.
  • Darstellung der gesundheitlichen und ökologischen Auswirkungen von Kunststoffen.
  • Erläuterung der zentralen Merkmale von Becks Konzept der Risikogesellschaft.
  • Überprüfung der Plastikproblematik anhand von Becks Risikokriterien.
  • Diskussion von Machtaspekten und internationaler Ungleichheit im Kontext von Plastikrisiken.

Auszug aus dem Buch

4.1. Allgemeingültigkeit des Plastikrisikos

Es gibt keinen Ort auf der Welt, an dem sich kein Plastik finden lässt. Seit dessen Erfindung im beginnenden 20 Jahrhundert wurden mehr als 8 Milliarden Tonnen davon hergestellt. Von den Stränden der Nordsee, über das Polareis und den hawaiianischen Inseln – überall lässt sich Plastik finden. Aber nicht nur dort, wo sich das Plastik mit bloßem Auge erkennen lässt, ist es vorhanden. Der Guardian untersuchte Leitungswasser weltweit und kam zu einem erschreckenden Ergebnis: 83% der Proben waren mit Mikroplastik verunreinigt. Proben aus dem Trump-Tower in New York und dem Libanon und Indien schnitten dabei am schlechtesten ab. In Paris fielen Mikroplastikpartikel aus der Luft. Weitere Orte, die von der Umweltverschmutzung durch Plastik betroffen sind, wurden in 2.4. genannt. Diese Auflistung soll an dieser Stelle nicht erweitert werden; es wird deutlich, dass das Ausmaß global ist und sich nicht auf den Ort der Entwicklung oder Produktion beschränkt.

Beim Blick auf Plastik in den Weltmeeren wird die Omnipräsenz besonders deutlich. Gelangt das Plastik erst ins Meer, reist es über den gesamten Globus. Plastik, welches vor Jahren über Schiffe in die See geriet, taucht anderenorts an Land wieder auf. Diese Entkopplung vom Urheber des Problems und dem, der es auffindet, ist exemplarisch für die unter 3.2.1. erläuterte Universalität in der Risikogesellschaft. Die geologische Schicht, die das Plastik auf dem Meeresboden schafft, kann weder Personen, Staaten, nicht einmal Kontinenten zugeschrieben werden; es ist das generelle Problem aller existierenden Menschen. Die Konsequenzen, die aus der Umweltverschmutzung durch Plastik entstehen, haben folglich eine „egalisierende Wirkung“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik von Plastik als weltweites Risiko ein, illustriert durch die Katastrophe in Accra, und steckt den Rahmen der Analyse anhand der Theorie von Ulrich Beck ab.

2. Plastik: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung, die technologischen Grundlagen, die gesundheitlichen Risiken durch Additive sowie die umfassenden Umweltbelastungen durch den Werkstoff Plastik.

3. Risikogesellschaft: Hier wird Ulrich Becks soziologisches Konzept der Risikogesellschaft detailliert vorgestellt, einschließlich seiner zentralen Merkmale wie Universalität, Irreversibilität, Wissensabhängigkeit und Unzuständigkeit.

4. Plastik als Werkstoff in der Risikogesellschaft?: In diesem Hauptteil wird das Material Plastik direkt anhand der in Kapitel 3 erarbeiteten Kriterien auf seine Eigenschaft als Risiko in der modernen Gesellschaft geprüft.

5. Schluss: Das Schlusskapitel fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit internationaler Ansätze zur Bewältigung der durch Plastik produzierten, globalen Risiken.

Schlüsselwörter

Risikogesellschaft, Plastik, Ulrich Beck, Mikroplastik, Umweltbelastung, Gesundheit, Bisphenol A, Risikoblindheit, Bumerang-Effekt, Globaler Süden, Nachhaltigkeit, Soziologie, Umweltpolitik, Unzuständigkeit, Moderne.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Einordnung des Werkstoffs Plastik in das soziologische Konzept der Risikogesellschaft von Ulrich Beck.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Eigenschaften und Auswirkungen von Kunststoffen sowie die soziologische Theorie der Risikogesellschaft, insbesondere in Bezug auf moderne globale Risiken.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob Plastik als exemplarisch für ein Risiko in der von Ulrich Beck beschriebenen Risikogesellschaft angesehen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die Sekundärliteratur, Studien und Fachpublikationen auswertet, um eine theoretische Einordnung und Analyse vorzunehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische fundierte Darstellung von Becks Risikogesellschaft und die anschließende empirisch orientierte Anwendung dieser Theorie auf das Problemfeld Plastik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird besonders durch Begriffe wie Risikogesellschaft, Plastik, Umweltbelastung, Mikroplastik und Globalisierung charakterisiert.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Wissenschaft im Kontext von Plastikrisiken?

Die Arbeit thematisiert die Wissensabhängigkeit und die „reflexive Verwissenschaftlichung“, bei der die Wissenschaft sowohl Risiken definiert als auch Lösungsansätze für Probleme sucht, die sie selbst mitverursacht hat.

Warum wird das Beispiel von Accra in der Arbeit verwendet?

Die Katastrophe in Accra dient als anschauliches Fallbeispiel, um die verheerenden Auswirkungen von Plastikmüll in Verbindung mit Modernisierungsdefiziten aufzuzeigen.

Wie steht die Arbeit zum Thema Grenzwerte bei Chemikalien?

Die Arbeit kritisiert Grenzwerte nach Beck als „faule Zauber“, da sie lediglich das zulässige Maß an Vergiftung definieren, anstatt diese zu verhindern, und zudem individuelle Gefährdungslagen ausblenden.

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Résumé des informations

Titre
Plastik in der Risikogesellschaft
Sous-titre
Einordnung des Werkstoffs in das Konzept der Risikogesellschaft des Soziologen Ulrich Beck
Université
University of Flensburg  (NEC)
Note
1,3
Auteur
Caroline Ruffing (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
44
N° de catalogue
V452159
ISBN (ebook)
9783668847347
ISBN (Livre)
9783668847354
Langue
allemand
mots-clé
plastik risikogesellschaft einordnung werkstoffs konzept soziologen ulrich beck
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Caroline Ruffing (Auteur), 2018, Plastik in der Risikogesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/452159
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Extrait de  44  pages
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