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Zusammenhang zwischen Mitarbeiterführung und Burnout

Titre: Zusammenhang zwischen Mitarbeiterführung und Burnout

Dossier / Travail , 2018 , 23 Pages , Note: 3,0

Autor:in: Nadine Geruhn (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Epuisement professionnel et stress au travail
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Bereits Hippokrates von Kos, der als der berühmteste Arzt unserer Geschichte bekannt ist und heute als Begründer der modernen Medizin gilt, erkannte in der Zeit um 400 v. Chr., dass es einen Zusammenhang zwischen Führung und Gesundheit gibt. Er erklärte schon damals, dass eine sorgfältige Führung verhindern kann, dass Gesunde in Zukunft erkranken. In unserer heutigen sehr schnelllebigen Arbeitswelt, welche immer mehr geprägt wird durch eine Vielzahl verschiedener Einflüsse, wie Globalisierung, Digitalisierung, Flexibilisierung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern sowie dem Wunsch nach einer ausgeglichenen Work-Life-Balance, gewinnen psychosoziale Belastungen und Burnout immer mehr an Bedeutung.

Sowohl von Führungskräften als auch von Mitarbeitern wird in der heutigen Arbeitswelt einiges verlangt; die Prozesse werden digitaler und immer schneller. Man arbeitet nicht mehr nur im Büro, sondern auch von Flughäfen, in der Bahn oder von Zuhause, praktisch überall. Arbeitnehmer sind durch Smartphones ständig erreichbar. Durch flexiblere Arbeitszeitmodelle, wie Gleitzeit oder Vertrauensarbeit verschwimmen die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben. Diese und noch weitere Umwelteinflüsse zerren an den Kräften der heutigen Arbeitnehmer. Einige Unternehmen sowie Führungskräfte sind heute trotzdem noch der Annahme, dass Erkrankungen wie Burnout ein Problem des Einzelnen darstellen und Burnout-Prävention nicht als Aufgabe des Arbeitgebers angesehen werden kann oder soll.

„Nicht überall hat sich schon die Erkenntnis durchgesetzt, dass die körperlichen, geistig-seelischen und sozialen Faktoren, die bei der Arbeit wirken, einen überaus starken Einfluss auf die Sicherheit, Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Beschäftigten ausüben.“ Jedoch lässt sich eine Veränderung dieser und ähnlicher Annahmen in der Gesellschaft erkennen. „In den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts hat sich beim Management allmählich die Erkenntnis durchgesetzt, dass nicht liquide Mittel, Gebäude oder Ausrüstung die entscheidenden Faktoren sind, durch die sich ein Unternehmen differenzieren kann, sondern die Mitarbeiter.“ Demnach ist davon auszugehen, dass Unternehmen ein großes Interesse daran haben, dass ihre Mitarbeiter gesund und dadurch leistungsfähig sind und auch bleiben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Aufbau der Hausarbeit

2. Fachliche Grundlagen und Begriffe

2.1 Burnout: Definition

2.2 Burnout: Symptome und Entstehung

2.3 Führung und verschiedene Führungsstile

3 Aktuelle Situation

3.1 Entwicklung Krankheitstage aufgrund psychischer Erkrankungen

3.2 Warnsignale

3.3 Prävention

3.3.1 Handlungsmöglichkeiten im Betrieb

3.3.2 Primärprävention

3.3.3 Sekundärprävention

3.3.4 Tertiärprävention

4 Zusammenhang Führung und Burnout

4.1 Personalführung als Instrument zur Reduzierung von Burnout

4.1.1 Macht als Basis der Führung

4.2 Gesunde Führung

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Mitarbeiterführung innerhalb eines Unternehmens und dem Entstehen von Burnout als spezifische Belastungsreaktion in der modernen Arbeitswelt. Ziel ist es zu analysieren, welchen Einfluss Führungskräfte präventiv auf die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter ausüben können.

  • Definition und Symptomatik des Burnout-Syndroms
  • Analyse der aktuellen Entwicklung psychischer Erkrankungen im beruflichen Kontext
  • Präventionsstrategien zur Burnout-Vermeidung im Betrieb
  • Die Rolle der Personalführung als Instrument zur Gesundheitsförderung
  • Bedeutung von Machtstrukturen und Führungsstilen für das Mitarbeiterwohlbefinden

Auszug aus dem Buch

2.1 Burnout: Definition

Der Begriff Burnout (deutsch: ausbrennen) wird in der Vergangenheit in der Literatur und Forschung unterschiedlich definiert. Die meisten Definitionen gehen auf die Erläuterungen von Freundenberger und Maslach zurück. 1974 schrieb der Psychoanalytiker Freundenberger, der als Initiator der wissenschaftlichen Burnout-Diskussion gilt, den ersten wissenschaftlichen Artikel zu dieser Thematik. Christina Maslach entwickelte 1981 das Maslach Burnout Inventory (MBI), welches bis heute als das weit verbreiteteste Messinstrument zur Erfassung von Burnout gilt. Für Maslach und Leiter stellt Burnout einen „Verschleiß von Werten, Würde, Geist und Willen dar – einen Verschleiß der menschlichen Seele. Es ist eine Krankheit, die sich schrittweise und gleichmäßig über einen längeren Zeitraum hin ausgebreitet und die Menschen in einen Teufelskreis bringt, aus dem es nur schwer ein Entrinnen gibt.“4 Schaufeli und Enzmann liefern daraufhin 1998 eine recht umfassende und weitgehend anerkannte Definition für Burnout: „Burnout ist ein dauerhafter, negativer, arbeitsbezogener Seelenzustand ‚normaler‘ Individuen. Er ist in erster Linie von Erschöpfung gekennzeichnet, begleitet von Unruhe und Anspannung (distress), einem Gefühl verringerter Effektivität, gesunkener Motivation und der Entwicklung dysfunktionaler Einstellung und Verhaltensweisen bei der Arbeit. Diese psychische Verfassung entwickelt sich nach und nach, kann den betroffenen Menschen aber lange unbemerkt bleiben. Sie resultiert aus einer Fehlpassung von Intentionen und Berufsrealität. Burnout erhält sich wegen ungünstiger Bewältigungsstrategien, die mit dem Syndrom zusammenhängen, oft selbst aufrecht.“5 Es ist festzuhalten, dass es jedoch bis heute keine einheitlich und allgemein gültige Definition gibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Relevanz von Burnout in einer digitalisierten Arbeitswelt und stellt die Forschungsfrage nach dem Einfluss der Mitarbeiterführung auf die psychische Gesundheit.

2. Fachliche Grundlagen und Begriffe: Dieses Kapitel definiert Burnout, beschreibt dessen Symptome und Entstehung und gibt einen Überblick über verschiedene Führungsstile.

3 Aktuelle Situation: Es wird die Zunahme psychisch bedingter Krankheitstage analysiert, Warnsignale werden benannt und verschiedene Präventionsansätze (Primär-, Sekundär-, Tertiärprävention) erläutert.

4 Zusammenhang Führung und Burnout: Hier wird Personalführung als Steuerungsinstrument analysiert, inklusive der Bedeutung von Machtbasen und dem Konzept der "gesunden Führung" als Gegenpol zur krankmachenden Führung.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass gute Führung eine zentrale Rolle bei der Burnout-Prävention spielt und Führungskräfte als Vermittler zwischen Management und Belegschaft fungieren.

Schlüsselwörter

Burnout, Mitarbeiterführung, Arbeitswelt, Prävention, psychische Gesundheit, Führungsstile, Arbeitsklima, Burnout-Symptome, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Führungskompetenz, Belastungsfaktoren, Personalführung, Unternehmenskultur, Krankheitsprävention, Arbeitsunfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen der Führung von Mitarbeitern in Unternehmen und der Entstehung von Burnout als berufsbedingte psychische Erkrankung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Definition und Symptomatik von Burnout, die Analyse der Arbeitsbelastungen, präventive Maßnahmen durch den Arbeitgeber sowie die verschiedenen Führungsstile und deren Auswirkungen auf die Gesundheit der Mitarbeiter.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss die Mitarbeiterführung innerhalb eines Unternehmens auf Burnout hat und ob Führungskräfte durch ihr Verhalten stressbedingte Belastungen verhindern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Seminararbeit, die auf einer Literaturanalyse aktueller Studien und Fachpublikationen zu den Themen Burnout, Führung und Arbeitspsychologie basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Grundlagen von Burnout und Führung, eine Analyse der aktuellen Situation in Deutschland hinsichtlich psychischer Erkrankungen, die Vorstellung von Präventionsmöglichkeiten im Betrieb und die spezifische Verbindung zwischen Führungsverhalten und Burnout.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Burnout, Mitarbeiterführung, Prävention, psychische Gesundheit, Arbeitsklima und Führungskompetenz sind die prägenden Begriffe.

Warum spielt "Macht" eine besondere Rolle im Kontext der Führung?

Die Arbeit beschreibt Macht als notwendige Basis der Führung, damit der Vorgesetzte Einfluss auf das Mitarbeiterverhalten nehmen kann, auch wenn dies nicht immer auf freiwilliger Basis geschieht.

Was unterscheidet "gesunde" von "krankmachender" Führung laut der Arbeit?

Gesunde Führung zeichnet sich durch Wertschätzung, Kommunikation und Selbstfürsorge der Führungskraft aus, während krankmachende Führung durch Misstrauen, Fehlfokus und mangelnde Selbstreflexion geprägt ist.

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Résumé des informations

Titre
Zusammenhang zwischen Mitarbeiterführung und Burnout
Université
University of Applied Sciences Bonn
Note
3,0
Auteur
Nadine Geruhn (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
23
N° de catalogue
V452219
ISBN (ebook)
9783668858848
ISBN (Livre)
9783668858855
Langue
allemand
mots-clé
zusammenhang mitarbeiterführung burnout
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Citation du texte
Nadine Geruhn (Auteur), 2018, Zusammenhang zwischen Mitarbeiterführung und Burnout, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/452219
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Extrait de  23  pages
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