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Der Vergleich der Effekte von Arbeitsbedingungen auf das subjektive Gesundheitsempfinden

Title: Der Vergleich der Effekte von Arbeitsbedingungen auf das subjektive Gesundheitsempfinden

Term Paper , 2018 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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Das Forschungsprojekt stellt eine erweiterte Analyse durch das Heranziehen der erhobenen Daten des ALLBUS (Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften) dar. Im vordergründigen Interesse stehen die Arbeitsbedingungen, die das Berufsumfeld maßgeblich beeinflussen, und welche Rolle sie bei dem subjektiven Gesundheitsempfinden, welches in einem dynamischen Prozess mit der Arbeitszufriedenheit steht, spielen. Zu den physischen Bedingungen am Arbeitsplatz wie Lärm, schlechte Luft und schwere körperliche Arbeit, werden psychische Faktoren wie Arbeitsklima, ungerechte Kollegenkritik und Zeit- und Leistungsdruck hinzugezogen, um den Einfluss umfassend zu untersuchen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsstand

3. Daten und Methoden

3.1 Variablen und Operationalisierung

3.2 Datenanalyse

4. Ergebnisse

4.1 Tabelle 1: Ergebnisse

4.2 Tabelle 2: Ergebnisse

4.3 Tabelle 3: Ergebnisse

5. Diskussion und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Forschungsarbeit

Diese Forschungsarbeit untersucht den Einfluss verschiedener physischer und psychischer Arbeitsbedingungen auf das subjektive Gesundheitsempfinden von Erwerbstätigen in Deutschland unter Berücksichtigung sozioökonomischer Kontrollvariablen. Ziel ist es, durch eine Sekundäranalyse der ALLBUS-Daten (2004 und 2014) zu klären, welche Faktoren das Wohlbefinden im Beruf maßgeblich beeinflussen und ob Unterschiede hinsichtlich des sozioökonomischen Status oder des Geschlechts bestehen.

  • Analyse der Auswirkungen von Arbeitsintensität (Zeit- und Leistungsdruck) auf die Gesundheit.
  • Untersuchung von Zusammenhängen zwischen beruflichem Prestige (SIOPS) und psychischer Belastung.
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Belastung durch Arbeitsbedingungen.
  • Methodische Anwendung der logistischen Regression zur Quantifizierung von Chancenverhältnissen.
  • Erkenntnisgewinn zur zielgerichteten Gestaltung präventiver Maßnahmen im Arbeitsschutz.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Gesundheit ist ein Thema, welches sowohl die Gesellschaft, wie auch das Individuum im Alltag seit jeher stark prägt. Insbesondere vor dem Hintergrund veränderter sozialer Strukturen und dem demografischen Wandel kommt dem „gesunden Leben“ und seiner Forschung eine besondere Bedeutung in der Moderne zu. Diese Entwicklungen und ihre damit einhergehenden Veränderungen stellen auch die Erwerbstätigen vor neue Herausforderungen; handelt es sich um Thematiken wie Entgrenzung oder Flexibilisierungen oder unsichere und hohe Leistung erfordernde Beschäftigungen, die Belastungen am Arbeitsplatz und der Gesundheitszustand der Erwerbstätigen erfahren in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften mehr und mehr an Aufmerksamkeit (vgl. BiBB/BAuA 2015).

Der Beruf ein wesentlicher Teil der Lebenszeit und der Identität einer Person. In der heutigen Arbeitswelt sind die Belastungen und gleichzeitig die Beanspruchung der Erwerbstätigen oft ambivalent. Dabei resultieren die Belastungen am Arbeitsplatz aus den Bedingungen der physischen und psychischen Tätigkeiten. Diese lassen sich kennzeichnen je nach beruflicher Position in unterschiedlichem Maße durch die Arbeitsintensität/-organisation, der Arbeitsumgebung und den sozialen Beziehungen am Arbeitsplatz.

Unter dem Überbegriff „Gesundheit“ soll das Forschungsprojekt soll hierbei eine erweiterte Analyse durch das Heranziehen der erhobenen Daten des ALLBUS (Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften) darstellen. Im vordergründigen Interesse stehen die Arbeitsbedingungen, die das Berufsumfeld maßgeblich beeinflussen, und welche Rolle sie bei dem subjektiven Gesundheitsempfinden, welches in einem dynamischen Prozess mit der Arbeitszufriedenheit steht, spielen. Zu den physischen Bedingungen am Arbeitsplatz wie Lärm, schlechte Luft und schwere körperliche Arbeit, werden psychische Faktoren wie Arbeitsklima, ungerechte Kollegenkritik und Zeit- und Leistungsdruck hinzugezogen, um den Einfluss umfassend zu untersuchen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz des Themas Gesundheit in der modernen Arbeitswelt ein, stellt die Forschungsfragen sowie Hypothesen vor und umreißt den Aufbau des Berichts.

2. Forschungsstand: Hier werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu arbeitsbedingten Stressfaktoren, der Beschleunigungstheorie und den Auswirkungen sozioökonomischer Statusmerkmale auf die Gesundheit zusammengefasst.

3. Daten und Methoden: Dieser Abschnitt beschreibt die Datengrundlage (ALLBUS 2004/2014), die Operationalisierung der unabhängigen und abhängigen Variablen sowie die Anwendung der logistischen Regression zur Datenanalyse.

4. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der univariaten Auszählungen sowie der bivariaten und multivariaten Regressionsmodelle präsentiert, um die aufgestellten Hypothesen statistisch zu prüfen.

5. Diskussion und Ausblick: Das Fazit interpretiert die statistischen Ergebnisse vor dem Hintergrund der Hypothesen, reflektiert die Limitationen der Studie und gibt Empfehlungen für weiterführende Forschung sowie die betriebliche Prävention.

Schlüsselwörter

Arbeitsbedingungen, Subjektives Gesundheitsempfinden, ALLBUS, Logistische Regression, Zeit- und Leistungsdruck, Arbeitsintensität, Sozioökonomischer Status, SIOPS, ISCED, Erwerbstätigkeit, Stressfaktoren, Gesundheitsschutz, Arbeitsmarksegregation, Empirische Sozialforschung, Belastungsanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss von arbeitsplatzbezogenen Belastungsfaktoren auf die subjektive Gesundheit von Erwerbstätigen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen physische und psychische Arbeitsbelastungen, den Einfluss des sozioökonomischen Status auf die Gesundheit sowie geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Arbeitsbelastung.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das primäre Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen spezifischen Arbeitsbedingungen und dem subjektiven Gesundheitsempfinden mithilfe statistischer Modelle auf Basis von ALLBUS-Daten zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quantitative Sekundäranalyse unter Verwendung bivariater und multivariater logistischer Regressionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte Beschreibung der Methodik, die Präsentation der deskriptiven Datenverteilung sowie die Auswertung der Regressionsmodelle zur Hypothesenprüfung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind: Arbeitsbedingungen, Gesundheitsempfinden, ALLBUS, Logistische Regression, SIOPS, Arbeitsintensität und Sozioökonomischer Status.

Wurde die Hypothese über den Zusammenhang von hohem Status und hoher Belastung bestätigt?

Nein, die Hypothese, dass Erwerbstätige in hohen Positionen stärker unter Arbeitsintensität leiden, konnte durch die vorliegenden Daten nicht belegt werden; sie muss verworfen werden.

Welche Rolle spielt das Geschlecht bei der subjektiven Gesundheit?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Frauen in hohen beruflichen Positionen ein negativeres subjektives Gesundheitsempfinden aufweisen als ihre männlichen Pendants, was die entsprechende Hypothese in dieser Stichprobe stützt.

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Details

Title
Der Vergleich der Effekte von Arbeitsbedingungen auf das subjektive Gesundheitsempfinden
College
University of Heidelberg  (Max-Weber-Institut)
Course
Empirische Forschungsmethoden
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
18
Catalog Number
V452223
ISBN (eBook)
9783668853461
ISBN (Book)
9783668853478
Language
German
Tags
Arbeitsbedingungen Gesundheit Soziologie SAS Sekundärdatenanalyse Statistik Regression quantitativ
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Der Vergleich der Effekte von Arbeitsbedingungen auf das subjektive Gesundheitsempfinden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/452223
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