Mitarbeiter tragen wesentlich zum Erfolg eines Unternehmens bei. Zu einer ausgeprägten Arbeitsleistung gehört allerdings auch ein motivierter Angestellter. Als Teil der Motivation spielt der Faktor Arbeitszeit eine wichtige Rolle. Vor allem im Wandel der Arbeitsformen kommen immer mehr Arbeitszeitmodelle auf. Durch die zunehmende Digitalisierung und den umfassenden Gebrauch von Smartphones, wird der Arbeitsort erweitert. Oftmals werden Emails auch nach Feierabend von Zuhause beantwortet und auch telefonisch ist man für berufliche Themen erreichbar. Diese Faktoren benötigen ein Umdenken in der Arbeitszeitgestaltung. Daher thematisiert diese Seminararbeit die Auswirkungen der Arbeitszeitgestaltung auf die Arbeitsmotivation und Arbeitsleistung. Es soll vor allem herausgefunden werden, inwieweit die Arbeitszeitgestaltung die Motivation und Leistung beeinflussen kann. Hierzu werden zunächst motivationstheoretische Grundlagen erörtert. Es wird sich mit dem geschichtlichen Hintergrund der Einflussfaktoren auf die Arbeitsleistung beschäftigt. Anschließend werden motivationstheoretische Grundlagen geschaffen. Zwei Modelle der Motivationslehre werden näher betrachtet. Darauf folgt eine Darstellung verschiedener Arbeitszeitmodelle.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Motivationstheoretische Grundlagen
2.1 Wirkung von Motivation auf Arbeitsleistung
2.2 Bedürfnispyramide nach Maslow
2.3 Herzbergs Zwei-Faktoren-Modell
2.4 Diskussion der Ergebnisse
4 Arbeitszeitmodelle
4.1 Teilzeitarbeit
4.2 Weitere flexible Arbeitszeitmodelle
4.3 Arbeitszeitmodelle der Headmatch Interim GmbH
5 Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Gestaltung von Arbeitszeiten und deren Auswirkung auf die Motivation sowie die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern in modernen Unternehmen.
- Grundlagen der Motivationslehre
- Bedürfnispyramide nach Maslow
- Herzbergs Zwei-Faktoren-Modell
- Flexibilisierung von Arbeitszeitmodellen
- Praxisbeispiel: Headmatch Interim GmbH
Auszug aus dem Buch
2.2 Bedürfnispyramide nach Maslow
Die Bedürfnispyramide nach Maslow ist eines der bekanntesten motivationstheoretischen Modelle. Sie ist in Abbildung 1 dargestellt. Die Pyramide ist in fünf Bedürfniskategorien unterteilt. Diese stehen in einer hierarchischen Struktur, so dass die nächste Stufe erst bei Erfüllung des vorherigen Bedürfnisses erreicht werden kann. Es handelt sich hierbei auf unterster Stufe um die physiologischen Bedürfnisse wie z.B. Hunger, Durst, Bewegung. Sind diese erfüllt, werden die Sicherheitsbedürfnisse wie z.B. Arbeit und Wohnung relevant. Auf der nächsten Stufe werden soziale Bedürfnisse thematisiert. Diese stehen bspw. Freundschaft und Gesellschaft sein. Als nächstes werden Geltungsbedürfnisse wie z.B. Status und Anerkennung erstrebt. An der Spitze der Pyramide steht die Selbstverwirklichung der eigenen Persönlichkeit. Es wird unterteilt in Defizitbedürfnisse und Wachstumsbedürfnisse. Defizitbedürfnisse weisen auf einen Mangelzustand hin, die beseitigt werden sollen. Werden diese nicht befriedigt, stellen sie einen Verlust dar. Wachstumsbedürfnisse hingegen können nie komplett befriedigt werden, sondern bieten Raum über sich selbst zu wachsen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Relevanz flexibler Arbeitszeitmodelle im Kontext der zunehmenden Digitalisierung dar und erläutert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Motivationstheoretische Grundlagen: In diesem Kapitel werden motivationstheoretische Ansätze und deren historische Wurzeln, insbesondere die Hawthorne-Experimente, dargelegt.
4 Arbeitszeitmodelle: Das Kapitel bietet eine Übersicht über verschiedene Methoden zur Arbeitszeitgestaltung, von Teilzeit über Sabbaticals bis hin zu Gleitzeit und Home-Office.
5 Schlussbetrachtung: Hier werden die Ergebnisse der Arbeit reflektiert und die Bedeutung der individuellen Anpassung von Arbeitszeitmodellen zur Motivationssteigerung hervorgehoben.
Schlüsselwörter
Arbeitszeitgestaltung, Arbeitsmotivation, Arbeitsleistung, Maslow, Zwei-Faktoren-Modell, Teilzeitarbeit, Work-Life-Balance, Digitalisierung, Flexibilität, Headmatch Interim GmbH, Sabbatical, Gleitzeit, Home-Office, Mitarbeitermotivation, Personalwirtschaft.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Seminararbeit?
Die Arbeit untersucht den Einfluss verschiedener Arbeitszeitmodelle auf die Motivation von Mitarbeitern und deren daraus resultierende Arbeitsleistung.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf motivationstheoretischen Grundlagen (Maslow, Herzberg) sowie der praktischen Anwendung flexibler Arbeitszeitmodelle in Unternehmen.
Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, inwieweit moderne Arbeitszeitgestaltung als Instrument der Motivationssteigerung genutzt werden kann.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse motivationstheoretischer Modelle sowie der deskriptiven Darstellung eines Praxisbeispiels aus einem Unternehmen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Motivation und eine detaillierte Auseinandersetzung mit verschiedenen Arbeitszeitmodellen wie Teilzeit, Gleitzeit und Home-Office.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Typische Schlüsselwörter sind Arbeitszeitgestaltung, Arbeitsmotivation, Work-Life-Balance, Flexibilisierung und Personalwirtschaft.
Welche Erkenntnisse liefert das Modell nach Maslow für die Arbeitswelt?
Maslows Modell verdeutlicht, dass Arbeitsbedingungen – von der Grundvergütung bis hin zur Möglichkeit der Selbstverwirklichung – unterschiedliche Ebenen menschlicher Bedürfnisse ansprechen.
Wie unterscheidet sich Herzbergs Modell von Maslows Ansatz?
Während Maslow sich auf allgemeine menschliche Bedürfnisse konzentriert, unterscheidet Herzberg zwischen Hygienefaktoren, die Unzufriedenheit vermeiden, und Motivatoren, die aktiv zur Arbeitszufriedenheit beitragen.
Was macht die Headmatch Interim GmbH als Praxisbeispiel besonders?
Das Unternehmen zeigt exemplarisch, wie durch individuelle Absprachen und den Einsatz von Instrumenten wie Home-Office auf Arbeitsnachfragen flexibel reagiert werden kann.
- Arbeit zitieren
- Lisa Thannhäuser (Autor:in), 2017, Arbeitszeitgestaltung und ihre Wirkung auf Arbeitsmotivation und Arbeitsleistung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/452270