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Zum Nichtraucherschutzgesetz in gastronomischen Betrieben

Eine wirtschaftsethische und volkswirtschaftliche Rechtfertigung mit Fokus auf Bayern

Title: Zum Nichtraucherschutzgesetz in gastronomischen Betrieben

Term Paper , 2018 , 22 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Business Ethics, Corporate Ethics
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Die vorliegende Hausarbeit bewertet staatliche Eingriffe wie das Rauchverbot in Gastronomien aus volkswirtschaftlicher Perspektive. Ein Fokus liegt unter anderem auf dem Rauchverbot, das in bayerischen Gaststätten gilt. Hierzu werden vor allem wirtschaftsethische Modelle zurate gezogen, aber auch die direkten sowie indirekten Kosten des Rauchens in Deutschland näher betrachtet.

Zigarettenrauch ist eine negative Externalität des Konsums. Durch den Verbrauch von Zigaretten gelangen Tabakgiftstoffe in die umliegende Luft, wobei die Wohlfahrt Dritter, nämlich die Gesundheit, durch Passivrauchen negativ beeinflusst wird. Auch binnen der Produktion und während des Rauchens entsteht Müll, und es geraten Emissionen in die Atmosphäre, woraus bedenkliche volkswirtschaftliche Effekte resultieren.

Das Rauchverbot in den Gastronomien ist gerechtfertigt, um Großteile der Bevölkerung vor Gesundheitsgefahren des Passivrauchens zu schützen, voranschreitende Umweltverschmutzung zu reduzieren und Tabakkonsum zu senken. Negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage der Gastronomie sind nicht zu befürchten.

Alternativen zu staatlichen Verboten machen Sinn. In diesem Fall wäre nicht eine einzelne Alternative von Vorteil, sondern die Kombination aus privaten und marktbasierten Ansätzen, um den Rückgang von Rauchern und Zigarettenrauch zu bewirken.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Aufgabe 1

2 Aufgabe 2

3 Aufgabe 3

4 Aufgabe 4

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die ökonomische und ethische Rechtfertigung staatlicher Eingriffe zur Regulierung des Tabakkonsums, insbesondere durch Nichtraucherschutzgesetze in der Gastronomie. Im Fokus steht dabei die Analyse negativer Externalitäten sowie die Diskussion alternativer Lösungsansätze wie marktwirtschaftlicher Instrumente und wirtschaftsethischer Modelle, um das Ziel eines gesteigerten Gemeinwohls zu erreichen.

  • Analyse negativer Externalitäten durch Tabakkonsum
  • Evaluation staatlicher Regulierungsmaßnahmen in der Gastronomie
  • Diskussion privater und marktwirtschaftlicher Lösungsansätze
  • Anwendung wirtschaftsethischer Modelle wie Utilitarismus
  • Vergleich mit anderen Regulierungsdebatten (z. B. Dieselfahrverbote)

Auszug aus dem Buch

Utilitarismus

Wenn so gehandelt wird, dass die Summe des Wohlergehens Aller maximiert wird, nennt man das Utilitarismus. Dieser Ansatz wurde 1789 von Jeremy Bentham und John Stuart entwickelt. Die vier verschiedenen Grundprinzipien des Utilitarismus, nämlich Konsequentialismus, Werteobjektivität, Eudämonismus, Universalismus geben Orientierung.

Beispielsweise kann im Falle des Zigarettenrauchs der Konsequentialismus ein Prüfmaßstab sein: Dieser besagt, dass sich die Richtigkeit einer Handlung durch den Wert seiner Folgen ergibt. Zigarettenrauch ist eine negative Externalität, welche zu drastischen Gesundheitsschäden von Dritten führt sowie Umweltverschmutzung und hohe direkten und indirekte Kosten verursacht, die von der Volkswirtschaft getragen werden müssen. Aus der Perspektive des Utilitarismus ist menschliches Wohlergehen, in diesem Fall die Gesundheit, das höchste Gut. Insofern wird die Wohlfahrt für den Großteil der Bevölkerung durch die Einführung des Nichtraucherschutzgesetzes in der Gastronomie maximiert.

Der staatliche Eingriff ist aus diesem Grund legitim, da die große Mehrheit der Deutschen Nichtraucher sind (76%). Der Utilitaristische Ansatz ist auch über das Grundgesetz zu argumentieren: „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt (...) In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden“. Durch die staatliche Regulierung, das Rauchen in den Gaststätten zu unterlassen, wird das menschliche Wohlergehen, nämlich die Gesundheit, gefördert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Aufgabe 1: Dieses Kapitel erläutert die ökonomische Rechtfertigung staatlicher Eingriffe bei negativen Externalitäten durch Zigarettenrauch und befürwortet Schutzmaßnahmen für Nichtraucher.

2 Aufgabe 2: Hier werden private und markbasierte Alternativen zu staatlichen Verboten, wie moralische Lösungen oder Pigou-Steuern, diskutiert und hinsichtlich ihrer Praktikabilität bewertet.

3 Aufgabe 3: Dieses Kapitel begründet staatliche Eingriffe in der Gastronomie anhand wirtschaftsethischer Ansätze, primär durch den Utilitarismus und die Integrative Wirtschaftsethik.

4 Aufgabe 4: Abschließend wird die wirtschaftsethische Verantwortlichkeit von Unternehmen anhand des Verursacherprinzips am Beispiel der Automobilindustrie im Vergleich zur Tabakindustrie kritisch hinterfragt.

Schlüsselwörter

Negative Externalität, Nichtraucherschutz, Tabaksteuer, Utilitarismus, Integrative Wirtschaftsethik, Verursacherprinzip, Marktversagen, soziale Wohlfahrt, Gesundheitsschutz, Gastronomie, ökonomische Anreize, Konsumfreiheit, Pigou-Steuer, Emissionskosten, Umweltverschmutzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die volkswirtschaftliche und ethische Legitimation staatlicher Eingriffe zur Regulierung des Rauchens in gastronomischen Einrichtungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der internen Analyse von negativen Externalitäten, der Bewertung von Interventionsmöglichkeiten und der ethischen Fundierung politischer Entscheidungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu belegen, warum staatliche Maßnahmen zum Schutz der Nichtraucher aus ökonomischer und ethischer Sicht gerechtfertigt sind.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt die Analyse wirtschaftswissenschaftlicher Diagramme sowie die Anwendung etablierter wirtschaftsethischer Modelle zur normativen Bewertung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die ökonomische Analyse des Marktversagens, die Diskussion privater Alternativen und die ethische Rechtfertigung durch utilitaristische Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Externalitäten, Nichtraucherschutz, Verursacherprinzip und wirtschaftsethische Modelle wie den Utilitarismus.

Warum reicht der Verweis auf das Verursacherprinzip bei der Tabakindustrie laut Autorin nicht aus?

Die Autorin argumentiert, dass Tabakprodukte per se nicht schädlich sind und die Entscheidung zum Konsum beim mündigen Verbraucher liegt, was die Übertragung der Kosten auf die Industrie erschwert.

Welche Rolle spielt die Tabaksteuer in der Argumentation der Autorin?

Die Tabaksteuer wird als Beleg dafür angeführt, dass die Tabakindustrie bereits einen erheblichen wirtschaftlichen Beitrag leistet und der Staat als größter Nutznießer in der Pflicht steht, die Folgekosten zu decken.

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Details

Title
Zum Nichtraucherschutzgesetz in gastronomischen Betrieben
Subtitle
Eine wirtschaftsethische und volkswirtschaftliche Rechtfertigung mit Fokus auf Bayern
College
International School of Management, Hamburg Campus
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
22
Catalog Number
V452488
ISBN (eBook)
9783668867109
ISBN (Book)
9783668867116
Language
German
Tags
nichtraucherschutzgesetz betrieben eine rechtfertigung fokus bayern
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Zum Nichtraucherschutzgesetz in gastronomischen Betrieben, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/452488
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