Die vorliegende Arbeit untersucht Chancen und Herausforderungen alternativer ökonomischer Tauschsysteme aus ökonomischer, ökologischer und sozialpädagogischer Perspektive.
Dazu erfolgt zunächst eine Definition von Tauschsystemen, bevor anschließend anhand explizit ausgewählter Beispiele eine Verdeutlichung und Typisierung der Tauschsysteme erfolgt.
Daran anschließend folgt eine Betrachtung der Systeme aus ökologischer, ökonomischer und sozialpädagogischer Perspektive, bevor eine abschließende Zusammenfassung erfolgt.
Inhaltsverzeichnis
- Die Einführung
- Die Definition der Tauschsysteme
- Die Vorläuferformen der heutigen Tauschsysteme
- Die Typisierung der heutigen Tauschsysteme
- Der Private Tauschring
- Die Barter-Clubs
- Die Seniorengenossenschaften
- Die gemischten Tauschringe
- Die RegioSTAR eG
- Die Betrachtung von Tauschsystemen
- Die ökologische Betrachtung
- Die ökonomische Betrachtung
- Der Nutzen für die Soziale Arbeit
- Der Schluss
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Studienarbeit befasst sich mit dem Konzept der Tauschsysteme und ihrer Relevanz für die Soziale Arbeit. Sie analysiert die historischen Vorläuferformen der heutigen Tauschsysteme, untersucht verschiedene Typen von Tauschsystemen und beleuchtet die ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte dieser Systeme. Darüber hinaus wird die RegioSTAR eG als Beispiel für ein konkretes Tauschsystem näher betrachtet.
- Definition und Entwicklung von Tauschsystemen
- Ökologische und ökonomische Auswirkungen von Tauschsystemen
- Potenziale von Tauschsystemen für die Soziale Arbeit
- Praxisbeispiele von Tauschsystemen, wie die RegioSTAR eG
- Vergleich verschiedener Typen von Tauschsystemen
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel führt in das Thema der Tauschsysteme ein und stellt den Hintergrund sowie die Relevanz des Themas für die Soziale Arbeit dar. Im zweiten Kapitel wird die Definition von Tauschsystemen genauer betrachtet und die wichtigsten Merkmale dieser Systeme herausgearbeitet. Das dritte Kapitel widmet sich den historischen Vorläufern der heutigen Tauschsysteme und stellt das Schwundgeld-Experiment von Wörgl sowie die Erwerbslosenbetriebe in Berlin vor. Das vierte Kapitel behandelt die Typisierung der heutigen Tauschsysteme und stellt verschiedene Modelle wie Private Tauschringe, Barter-Clubs, Seniorengenossenschaften und gemischte Tauschringe vor.
Schlüsselwörter
Tauschsysteme, RegioSTAR eG, Soziale Arbeit, Selbsthilfe, Nachbarschaftshilfe, lokale Währungen, ökologische Nachhaltigkeit, ökonomische Effizienz, soziale Integration, Schwundgeld-Experiment, Erwerbslosenbetriebe.
Häufig gestellte Fragen
Was sind bargeldlose Tauschsysteme?
Es handelt sich um alternative ökonomische Netzwerke, in denen Leistungen und Güter ohne offizielles Geld getauscht werden, oft unter Verwendung von Zeitgutschriften oder lokalen Verrechnungseinheiten.
Welche Typen von Tauschringen gibt es?
Die Arbeit unterscheidet zwischen privaten Tauschringen, Barter-Clubs für Unternehmen, Seniorengenossenschaften und gemischten Tauschringen.
Wie können Tauschsysteme zur sozialen Integration beitragen?
Sie ermöglichen es Menschen mit geringem Einkommen, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, ihre Fähigkeiten einzubringen und soziale Kontakte in der Nachbarschaft zu knüpfen.
Was war das Schwundgeld-Experiment von Wörgl?
Es war eine historische Vorläuferform heutiger Systeme, bei der eine lokale Währung durch einen monatlichen Wertverlust (Liegegebühr) den Geldumlauf beschleunigen und die lokale Wirtschaft stärken sollte.
Welchen Nutzen haben Tauschsysteme für die Soziale Arbeit?
Sie dienen als Werkzeuge der Selbsthilfe, fördern die Eigenverantwortung der Klienten und unterstützen den Aufbau stabiler sozialer Netzwerke im Quartier.
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- Franziska Rief (Author), 2010, Können bargeldlose Tausschsystem zur sozialen Integration beitragen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/452587