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Das Finanzierungsmodell der Bürgerversicherung auf dem normativen Prüfstand

Löst die Bürgerversicherung die Finanzierungsprobleme in der GKV?

Titre: Das Finanzierungsmodell der Bürgerversicherung auf dem normativen Prüfstand

Dossier / Travail , 2018 , 17 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Stefan Metz (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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In dieser Hausarbeit wird der Ansatz der SPD für eine Beurteilung der Bürgerversicherung als Untersuchungsgegenstand herangezogen. Da die SPD ihre Forderung einer Bürgerversicherung sehr medienwirksam in die Öffentlichkeit getragen hat, wird angenommen, dass die Untersuchung des SPD-Konzepts die größte Relevanz hat.

Seit einigen Jahren kursiert in der Öffentlichkeit die Forderung nach einer Bürgerversicherung. Insbesondere von Parteien aus dem linken Spektrum (SPD, Grüne und Linke) wird diese Idee aufgegriffen. Mit der Implementierung einer Bürgerversicherung geht die Annahme einher, dass zum einen die Gesundheitsausgaben drastisch reduziert werden und zum anderen, dass die Aufhebung der sogenannten „Zwei-Klassen-Medizin“ zu mehr Sozialer Gerechtigkeit führt. Doch die Bürgerversicherung ist kein in sich abgeschlossenes Konzept. Vielmehr ist die Bürgerversicherung ein Bündel von unterschiedlichen Reformmaßnahmen. Aus diesem Grund muss sowohl zwischen den unterschiedlichen Maßnahmen als auch zwischen den daraus resultierenden unterschiedlichen Effekten differenziert werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in das Thema

2. Darstellung des dualen Krankenversicherungssystems der GKV und PKV

2.1. Die Debatte über eine Bürgerversicherung ausgehend vom Status quo

2.1.1.GKV

2.1.2.PKV

2.2. Finanzierungsprobleme der GKV im Zuge des demografischen Wandels

3. Darstellung der Bürgerversicherung

3.1. Das Reformkonzept der SPD für eine Bürgerversicherung

4. Analyse des Reformkonzepts der SPD

4.1. Methodische Herangehensweise der Analyse

4.2. Durchführung der Analyse

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Reformkonzept der Bürgerversicherung unter dem Gesichtspunkt, ob dieses Modell die bestehenden Finanzierungsprobleme der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vor dem Hintergrund des demografischen Wandels lösen kann.

  • Struktur des dualen Krankenversicherungssystems in Deutschland
  • Herausforderungen durch den demografischen Wandel für die GKV
  • Analyse des Bürgerversicherungsmodells der SPD
  • Bewertung hinsichtlich Versorgungsqualität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit
  • Beschäftigungswirkungen und praktische Umsetzbarkeit der Reform

Auszug aus dem Buch

2.1.1. GKV

Die GKV versichert 72,6 Mill. Menschen in Deutschland – ungefähr 89% der gesamten Bevölkerung (Augurzurky et al.: 24). Die Gesamtausgaben belaufen sich auf einen Betrag von 173,5 Mrd. Euro. Ein wesentlicher Unterschied zur PKV ist die Beitragserhebung, die nach dem Solidaritätsprinzip entsprechend des Einkommens berechnet wird (Van der Beek: 132). Die Beiträge eines GKV-Mitglieds setzten sich wiederum „aus dem Beitrag an den Gesundheitsfond und einem Zusatzbeitrag direkt an die Krankenkasse“ zusammen (Augurzurky et al.: 24). Seit Inkrafttreten des GKV-Finanzstruktur und Qualitätsweiterentwicklungsgesetzes (GKV-FQWG) kann jede Kasse einen einkommensabhängigen Zusatzbeitrag erheben (Bundesgesundheitsministerium).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in das Thema: Das Kapitel führt in die Debatte um die Bürgerversicherung ein und skizziert die Problematik des demografischen Wandels sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. Darstellung des dualen Krankenversicherungssystems der GKV und PKV: Hier werden die Funktionsweisen und Strukturprinzipien von GKV und PKV erläutert sowie die spezifischen Finanzierungsprobleme der gesetzlichen Kassen dargestellt.

3. Darstellung der Bürgerversicherung: Das Kapitel beschreibt das konkrete Reformkonzept der SPD zur Einführung einer Bürgerversicherung als integriertes Versicherungssystem.

4. Analyse des Reformkonzepts der SPD: Es erfolgt eine kritische Bewertung des Modells anhand der Kriterien Versorgungsqualität, Wirtschaftlichkeit, finanzielle Nachhaltigkeit, Beschäftigungswirkungen und Umsetzbarkeit.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Bürgerversicherung als ein solideres Finanzierungsmodell im Vergleich zum dualen Status quo.

Schlüsselwörter

Bürgerversicherung, GKV, PKV, demografischer Wandel, Sozialversicherungsrecht, Solidaritätsprinzip, Äquivalenzprinzip, Gesundheitsökonomik, Reformkonzept, Finanzierung, Versorgungsqualität, Wirtschaftlichkeit, Arbeitsmarkt, Beiträge, Krankenversicherung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert das Konzept der Bürgerversicherung und prüft dessen Eignung als Finanzierungsmodell für das deutsche Gesundheitssystem unter Berücksichtigung zukünftiger demografischer Belastungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen den Vergleich zwischen dem dualen System (GKV/PKV) und einer einheitlichen Bürgerversicherung sowie die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Finanzstabilität der Sozialversicherungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „Löst die Bürgerversicherung die Finanzierungsprobleme in der GKV?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine kritische Analyse des SPD-Reformkonzepts anhand definierter Kriterien wie Wirtschaftlichkeit, Versorgungsqualität und Nachhaltigkeit, unter Einbeziehung aktueller gesundheitsökonomischer Literatur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bestandsaufnahme des Status quo, die Darlegung der Problemlage durch den demografischen Wandel, die Vorstellung des SPD-Konzepts und eine kriteriengestützte Analyse der Reformvorschläge.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Solidaritätsprinzip, Bürgerversicherung, demografischer Wandel, Finanzierungsbasis und Versorgungsqualität.

Wie bewertet die Arbeit die Auswirkungen auf die Lohnnebenkosten?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Bürgerversicherung durch die Einbeziehung besser verdienender Bevölkerungsschichten und sinkende Beitragssätze die Lohnnebenkosten entlasten kann.

Was wird bezüglich der Beschäftigungswirkungen im Versicherungssektor kritisch angemerkt?

Es wird auf die Sorge vor einem Stellenabbau im privaten Versicherungssektor hingewiesen, der nach Einschätzung einiger Studien bei einer sukzessiven Auflösung der PKV nahezu unvermeidlich erscheint.

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Résumé des informations

Titre
Das Finanzierungsmodell der Bürgerversicherung auf dem normativen Prüfstand
Sous-titre
Löst die Bürgerversicherung die Finanzierungsprobleme in der GKV?
Université
University of Siegen
Cours
Demografischer Wandel und soziale Sicherung
Note
1,3
Auteur
Stefan Metz (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
17
N° de catalogue
V452707
ISBN (ebook)
9783668862272
ISBN (Livre)
9783668862289
Langue
allemand
mots-clé
Bürgerversicherung demografischer Wandel demographischer Wandel
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stefan Metz (Auteur), 2018, Das Finanzierungsmodell der Bürgerversicherung auf dem normativen Prüfstand, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/452707
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Extrait de  17  pages
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