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Efficient Consumer Response. Optimierungspotential in der Logistikkette durch Vendor Managed Inventory

Title: Efficient Consumer Response. Optimierungspotential in der Logistikkette durch Vendor Managed Inventory

Seminar Paper , 2005 , 21 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Karl Hölker (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Seit Beginn der 90er Jahre verbucht der deutsche Einzelhandel sinkende Umsätze. Der Kostendruck auf Industrie und Handel ist seit dieser Zeit stetig gewachsen. Umstrukturierungsmaßnahmen in der eigenen Wertschöpfungskette sind weitestgehend ausgeschöpft. Das am Anfang der 90er Jahre entstandene Konzept des Efficient Consumer Response ist auch heute noch bei Industrie und Handel in aller Munde. Beide Seiten haben seither erkannt, dass eine gemeinsame Optimierung der Wertschöpfungsketten die Kosten für beide Parteien senken kann, liegt doch schließlich etwa ein Drittel der Prozesse einer Unternehmung nicht in ihrem alleinigen Einflussbereich, sondern in der Schnittstelle zwischen Lieferant und Kunde. Die Zusammenarbeit und Optimierung der unternehmensübergreifenden Prozesse ist heute von strategischer Bedeutung, um dem Kostendruck zu entgehen und einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern zu erlangen.

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Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau

2 EFFICIENT CONSUMER RESPONSE

2.1 Definition Efficient Consumer Response

2.2 Die Basisstrategien des Efficient Consumer Response

2.3 Kooperationsfeld Marketing - Category Management

2.3.1 Efficient Store Assortment

2.3.2 Efficient Promotion

2.3.3 Efficient Product Introduction

2.4 Kooperationsfeld Logistik – Supply Chain Management

2.4.1 Efficient Administration

2.4.2 Efficient Operating Standards

2.4.3 Efficient Replenishment

3 VENDOR MANAGED INVENTORY

3.1 Ein Fall aus der Praxis VMI bei L’Oréal und „dm-drogerie Markt“

4 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die Rationalisierungs- und Informationsprozesse des "Efficient Consumer Response" (ECR)-Konzepts zu analysieren. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf dem Optimierungspotenzial durch "Efficient Replenishment" sowie der spezifischen Anwendung des "Vendor Managed Inventory" (VMI).

  • Grundlagen und Basisstrategien des Efficient Consumer Response
  • Differenzierung der Kooperationsfelder Marketing und Logistik
  • Analyse des Vendor Managed Inventory als Instrument zur Bestandsoptimierung
  • Fallstudie zur praktischen Umsetzung von VMI bei L’Oréal und dm-drogerie markt
  • Bewertung von Kosteneinsparungspotenzialen und Prozessoptimierungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Ein Fall aus der Praxis VMI bei L’Oréal und „dm-drogerie Markt“

Mit einem Marktanteil von 13 % ist die L’Oréal-Gruppe Weltmarktführer für kosmetische und dermatologische Produkte. Beliefert werden verschiedene Absatzkanäle: Apotheken, Frisörsalons, Versandhandel, Parfümerien und der Massenmarkt (Consumer Products). L’Oréal ist Lieferant des „dm-drogerie Markt“, dem mit fast 3,1 Mrd. Umsatz und mit 702 Filialen zweitgrößten Drogerieartikelhändler Deutschlands (Stand 2004).

In dem klassischen Lieferanten- und Kundenverhältnis zwischen L’Oréal und dm-Drogerie-Markt wurden bereits vor dem Vendor Managed Inventory Projekt Bestellungen und Rechnungen via EDI ausgetauscht. Trotz dieser Technik konnte L’Oréal erst auf die Bestellung reagieren, wenn sie bereits im Haus war. Dies führte zu Engpässen, wenn große Mengen bestellt wurden. Zudem kam es bei stichtagsbezogenen Sortimentsumstellungen zu hohen Produktrückläufen, da eine Ausdünnung der Bestände nur eingeschränkt möglich war. POS-Daten des Kunden „dm-drogerie Markt“, standen L’Oréal für die Produktionsplanung und Lagerbevorratung nicht zur Verfügung.

Ziele bei dem von L’Oréal ausgehenden VMI-Projekt war eine Reduktion der Bestandsreichweiten und eine enge Kundenbindung. Das Projekt wurde nur auf Standardartikel angewandt. Sonderaktionen und Saisonartikel blieben unberührt.

Nach der Umsetzung des VMI Projektes ging die Dispositionsverantwortung auf L’Oréal über. „dm-drogerie Markt“ übermittelt täglich Lagerbestand und Lagerabgangsdaten. Die Mitarbeiter bei L’Oréal führen alle zwei Tage einen Dispositionslauf und übermitteln das Ergebnis anschließend per EDI als Auftragsbestätigung an „dm Drogerie-Markt“. Die Disposition findet in SAP APO (Advanced Planning & Optimization) statt und beinhaltet drei Teilschritte: Die Bedarfprognose, die Bestimmung der notwendigen Lagerauffüllung und die logistisch optimierte Bereitstellung, da L’Oréal aus Wirtschaftlichkeitsgründen nur Euro-Paletten-Einheiten und nicht in kleineren Gebinden liefert. Disponiert wird alle zwei Tage mit den Zahlen des Vortages und einem Prognosezeitraum von 5 Tagen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Darstellung der Problemstellung des steigenden Kostendrucks im Einzelhandel und der daraus resultierenden Zielsetzung, ECR-Konzepte zur Prozessoptimierung zu untersuchen.

2 EFFICIENT CONSUMER RESPONSE: Definition und Erläuterung der verschiedenen Basisstrategien des ECR-Ansatzes unterteilt in die Kooperationsfelder Marketing und Logistik.

3 VENDOR MANAGED INVENTORY: Detaillierte Untersuchung des VMI-Konzepts als logistisches Instrument sowie Vorstellung einer konkreten Fallstudie zur Implementierung zwischen L’Oréal und dm-drogerie markt.

4 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Voraussetzungen, Vorteile und ungleich verteilten Kostenersparnisse bei der Umsetzung von Vendor Managed Inventory Projekten.

Schlüsselwörter

Efficient Consumer Response, ECR, Vendor Managed Inventory, VMI, Supply Chain Management, Logistik, Bestandsmanagement, Einzelhandel, Prozessoptimierung, Warennachlieferung, Category Management, EDI, POS-Daten, Effizienzsteigerung, Kooperation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung der Wertschöpfungskette durch das Konzept des "Efficient Consumer Response" (ECR) und den Einsatz von "Vendor Managed Inventory" (VMI).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Rationalisierung von Prozessen zwischen Industrie und Handel, die Verbesserung der Warenverfügbarkeit und die Steigerung der administrativen sowie logistischen Effizienz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung der Rationalisierungsprozesse innerhalb des ECR-Konzepts sowie eine detaillierte Betrachtung des Optimierungspotenzials durch Vendor Managed Inventory.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung einer konkreten Praxis-Fallstudie zwischen einem Hersteller (L’Oréal) und einem Händler (dm-drogerie markt).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Basisstrategien von ECR (Category Management und Supply Chain Management) und die spezifische Analyse von VMI als Instrument zur Bestandsführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie ECR, VMI, Supply Chain Management, Bestandsoptimierung und Kooperationsmanagement charakterisiert.

Was unterscheidet VMI vom traditionellen Pull-Prinzip?

Im traditionellen System löst der Kunde den Bedarf aus. Beim VMI hingegen übernimmt der Lieferant auf Basis übermittelter Bestandsdaten die Verantwortung für die Disposition.

Welche Vorteile ergaben sich für L’Oréal und dm im beschriebenen Fallbeispiel?

dm konnte Bestandskosten senken und den Dispositionsaufwand eliminieren, während L’Oréal durch bessere Planungssicherheit von einer intensiveren Kundenbindung profitierte.

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Details

Title
Efficient Consumer Response. Optimierungspotential in der Logistikkette durch Vendor Managed Inventory
College
University of Applied Sciences Essen
Grade
2,3
Author
Karl Hölker (Author)
Publication Year
2005
Pages
21
Catalog Number
V45324
ISBN (eBook)
9783638427456
ISBN (Book)
9783638772860
Language
German
Tags
Efficient Consumer Response Optimierungspotential Logistikkette Vendor Managed Inventory
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Karl Hölker (Author), 2005, Efficient Consumer Response. Optimierungspotential in der Logistikkette durch Vendor Managed Inventory, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45324
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