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Die Faktorenstruktur des BIP-6F und alternative Modelle

Título: Die Faktorenstruktur des BIP-6F und alternative Modelle

Tesis (Bachelor) , 2013 , 84 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Nadja Bürgle (Autor)

Psicología - Trabajo, Empresa, Organización
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Das BIP-6F ist ein Fragebogenverfahren zur ökonomischen Erfassung sechs globaler, berufsbezogener Persönlichkeitseigenschaften. Sein induktives Konstruktionsprinzip basiert auf Faktorenanalysen des Bochumer Inventars zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung. Die faktorielle Validität seines Mutterverfahrens sowie die bislang unzureichenden Befundlage zu seinen Gütekriterien müssen kritisiert werden.

Diese Arbeit hat daher das Ziel, die Faktorenstruktur des BIP-6F auf Basis einer Stichprobe von 230 Studierenden mittels konfirmatorischer und explorativer Faktorenanalysen zu replizieren. Oder eine alternative Faktorenstruktur zu identifizieren. Die konfirmatorisch geprüften und explorativ ermittelten sechsfaktoriellen Modelle spiegeln die Faktorenstruktur des BIP-6F unzureichend wider.

Eine zufriedenstellende Alternative stellt ein explorativ gewonnenes Fünffaktorenmodell dar, welches die im BIP-6F unabhängigen Skalen Engagement und Disziplin durch einen gemeinsamen Faktor beschreibt. Unter Berücksichtigung der Inhaltsvalidität wird ausgehend von dem Fünffaktorenmodell ein Testentwurf für ein 'BIP-5F' für künftige Berufseinsteiger erstellt.

Zusammenfassend erweist sich das BIP-6F für die Persönlichkeitsdiagnostik in der Arbeits- und Organisationspsychologie als wertvoll, insbesondere seine Faktorenstruktur bedarf jedoch weiterer Untersuchungen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in das BIP-6F

1.1 Hintergründe zur Entstehung des BIP-6F

1.2 Konstruktion des BIP-6F

1.3 Inhaltliche Konzeption des BIP-6F

1.4 Gütekriterien des BIP-6F

2 Fragestellung

3 Methodik

3.1 Stichprobe

3.2 Vorgehen

3.3 Statistische Analysen

3.3.1 Konfirmatorische Faktorenanalysen

3.3.2 Explorative Faktorenanalysen

4 Ergebnisse

4.1 Konfirmatorische Faktorenanalysen

4.2 Explorative Faktorenanalysen

5 Diskussion

5.1 Bewertung des Sechsfaktorenmodells

5.2 Bewertung des Fünffaktorenmodells

5.3 Entwicklung eines Testentwurfs für ein ‚BIP-5F’

5.4 Schwächen der vorliegenden Untersuchung und Implikationen für die Praxis

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist die Überprüfung und kritische Analyse der Faktorenstruktur des „Bochumer Inventars zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung – 6 Faktoren“ (BIP-6F). Angesichts der Kritik an der faktoriellen Validität des Mutterverfahrens und der bislang unzureichenden Befundlage wird mittels konfirmatorischer und explorativer Faktorenanalysen an einer Stichprobe von 230 Studierenden untersucht, ob sich die ursprüngliche Sechsfaktorenstruktur replizieren lässt oder eine alternative Struktur identifiziert werden kann.

  • Analyse der faktoriellen Validität des BIP-6F
  • Vergleich zwischen dem ursprünglichen Sechsfaktorenmodell und alternativen Faktorenstrukturen
  • Untersuchung der Inhaltsvalidität durch Inspektion von Iteminterkorrelationen und Trennschärfen
  • Entwicklung eines Testentwurfs für ein modifiziertes „BIP-5F“ zur Optimierung der diagnostischen Qualität

Auszug aus dem Buch

1.1 Hintergründe zur Entstehung des BIP-6F

Wie bereits sein Name verrät, stellt das Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP) die Grundlage für die Entwicklung des BIP-6F dar (Hossiep & Krüger, 2012). Die Erstauflage des BIP wurde von Rüdiger Hossiep und Michael Paschen 1998 im Hogrefe Verlag als Reaktion auf den Mangel an geeigneten Instrumenten zur Unterstützung von Personalentscheidungen in Deutschland veröffentlicht. Die zweite überarbeitete Auflage erschien 2003. Das Ziel des mehrdimensionalen Fragebogenverfahrens besteht in der „standardisierten Erfassung des Selbstbildes eines Testkandidaten in Hinblick auf relevante persönlichkeitsorientierte Beschreibungsdimensionen aus dem Berufsleben“ (Hossiep & Paschen, 2003, S. 14). Zu den potenziellen Testkandidaten gehören an erster Stelle berufstätige Fach- und Führungskräfte. Heute zählt das BIP zu den verbreitetsten Persönlichkeitsinventaren für berufliche Anwendungen. Seine vielfältigen Einsatzbereiche umfassen die Eignungsdiagnostik, die Berufs- und Karriereberatung, das Training und Coaching sowie die anwendungsbezogene Forschung (Hossiep & Paschen, 2003).

Der Fragebogen beinhaltet 210 sechsstufige Items, die faktorenanalytisch 14 Persönlichkeitsdimensionen oder Skalen zugeordnet werden können, welche wiederum auf Basis von Plausibilitätsbetrachtungen zu vier Persönlichkeitsbereichen zusammengefasst werden. Zusätzlich können vier Indizes gebildet werden, die das Kontrollerleben, die Wettbewerbsorientierung, die Mobilität und die Freizeitorientierung eines Testkandidaten erfassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung in das BIP-6F: Dieses Kapitel erläutert die Entstehungsgeschichte, das Konstruktionsprinzip, die inhaltliche Konzeption sowie die wesentlichen Gütekriterien des BIP-6F.

2 Fragestellung: Hier wird der Bedarf an einer empirischen Untersuchung der faktoriellen Validität des BIP-6F begründet und das Ziel der Arbeit, eine Replikation oder alternative Faktorenstruktur zu identifizieren, definiert.

3 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt die studentische Stichprobe, den Datenerhebungsprozess sowie die statistischen Verfahren (konfirmatorische und explorative Faktorenanalysen) zur Modellprüfung.

4 Ergebnisse: Hier werden die Ergebnisse der faktorenanalytischen Berechnungen dargestellt, einschließlich der Modell-Fit-Kennwerte und der Mustermatrizen.

5 Diskussion: In diesem abschließenden Kapitel werden das Sechs- und Fünffaktorenmodell bewertet, ein Testentwurf für ein „BIP-5F“ vorgeschlagen und Implikationen für die diagnostische Praxis abgeleitet.

Schlüsselwörter

BIP-6F, Faktorenanalyse, Persönlichkeitsdiagnostik, Inhaltsvalidität, berufliche Eignungsdiagnostik, Fragebogenkonstruktion, konfirmatorische Faktorenanalyse, explorative Faktorenanalyse, psychometrische Kennwerte, Arbeitspsychologie, Organisationspsychologie, Gewissenhaftigkeit, Testentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht kritisch die Faktorenstruktur des Bochumer Inventars zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung – 6 Faktoren (BIP-6F), um deren faktorielle Validität zu überprüfen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die Testkonstruktion, die statistische Überprüfung der Skalenstruktur mittels Faktorenanalysen und die Optimierung der psychometrischen Eigenschaften durch einen Testentwurf.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die vom Testautor postulierte Sechsfaktorenstruktur des BIP-6F zu replizieren oder eine alternative, besser passende Faktorenstruktur zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es werden sowohl konfirmatorische als auch explorative Faktorenanalysen an einer Stichprobe von 230 Studierenden angewendet, wobei verschiedene Schätzmethoden wie ML und WLSMV zum Einsatz kommen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die methodische Beschreibung der Datenerhebung, die detaillierte Darstellung der Analyseergebnisse sowie die anschließende Diskussion zur Bewertung der Faktorenmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind BIP-6F, Faktorenanalyse, Inhaltsvalidität, Persönlichkeitsdiagnostik und Testentwicklung.

Welche zentrale Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich des Sechsfaktorenmodells?

Die Autorin stellt fest, dass das Sechsfaktorenmodell die Daten nur unzureichend abbildet und schlägt stattdessen ein Fünffaktorenmodell vor.

Was ist das „BIP-5F“?

Das „BIP-5F“ ist ein im Rahmen der Arbeit entwickelter Testentwurf, der auf den explorativen Analysen basiert und darauf abzielt, die Inhaltsvalidität und Ökonomie des Verfahrens zu verbessern.

Warum wurden Studierende als Stichprobe gewählt?

Obwohl Fach- und Führungskräfte die Zielgruppe sind, dienen Studierende als relevante Gruppe künftiger Berufseinsteiger, an der die Faktorenstruktur validiert werden kann.

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Detalles

Título
Die Faktorenstruktur des BIP-6F und alternative Modelle
Universidad
LMU Munich
Calificación
1,0
Autor
Nadja Bürgle (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
84
No. de catálogo
V453971
ISBN (Ebook)
9783346076960
ISBN (Libro)
9783346076977
Idioma
Alemán
Etiqueta
faktorenstruktur bip-6f modelle
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nadja Bürgle (Autor), 2013, Die Faktorenstruktur des BIP-6F und alternative Modelle, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/453971
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