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Zielsetzungstheorie nach Locke und Latham. Gestaltungsempfehlungen für Zielvereinbarungsgespräche

Title: Zielsetzungstheorie nach Locke und Latham. Gestaltungsempfehlungen für Zielvereinbarungsgespräche

Research Paper (undergraduate) , 2018 , 24 Pages

Autor:in: Christopher Duftschmid (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Diese Arbeit thematisiert die Zielsetzungstheorie nach Locke & Latham und wie daraus ein Zielvereinbarungsgespräch entwickelt werden und verlaufen sollte. Wichtig für den Unternehmer ist ein Leitfaden, anhand dessen er ein qualitativ hochwertiges Zielvereinbarungsgespräch vorbereiten kann. Da es nicht ausreicht einfach nur Ziele zu vereinbaren, sondern auch die Durchführung und der Erfolg oder Misserfolg beurteilt werden muss, ist außerdem ein Bewertungsmaßstab für die Umsetzung erforderlich.

Ziele gehören seit den Kindheitstagen zu unserem täglichen Leben und sind mehr als selbstverständlich für uns geworden. Vor allem für junge Menschen ist es normal Ziele zu entwickeln. Selbst Manager und Führungskräfte müssen sich daran messen lassen, ob sie die an sie gesetzten Ziele erreicht haben. Da wir mit den Zielen leben, stellt sich die Frage, wie Ziele definiert werden und welche positiven Aspekte diesen zuzuschreiben sind. Die Wissenschaft der Psychologie hat sich mit Zielen auseinandergesetzt und diese erforscht. Man kann Menschen relativ leicht nach Zielen interviewen.

Dabei wurde verglichen, ob bei schwierigeren Zielen effektiv mehr erreicht wird und das Individuum folglich zufriedener ist, als bei dem Erreichen von verhältnismäßig einfacheren Zielen. Aus den Erkenntnissen der zahlreichen Forschungen wurden Modelle abgeleitet, wie mit Zielen umgegangen werden soll. Im Wesentlichen muss geklärt werden, welchen Anforderungen ein Ziel entsprechen soll, welche Ziele überhaupt in Frage kommen und es muss geprüft werden, ob die potenziellen Ziele im Konflikt mit weiteren Zielen stehen.

Um Ziele verfolgen zu können, darf eine wichtige Komponente nicht außer Acht gelassen werden. Die Grundanforderung für Ziele ist immer einer gewissen Situation oder einem gewissen Bedürfnis geschuldet. Um diese Bedürfnisse zu befriedigen, muss oftmals ein hohes Maß an Aufwand oder Arbeit investiert werden. Voraussetzung um diesen Aufwand auf sich zu nehmen ist eine Motivation. Von Laien wie Experten wird Motivation hohe Bedeutung für Lern- und Leistungsverhalten zugesprochen, denn sie ist diejenige psychische Kraft, die dem Verhalten Richtung, Intensität und Ausdauer gibt. Motivation ist dabei sowohl eine Voraussetzung für gelungene Bildungsprozesse als auch ein wichtiges Ergebnis von Bildung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Zielsetzung und Forschungsfrage

2. Einführung in das Themengebiet

2.1. Kontextbezogene Einordnung

2.2. Begriffliche Erläuterung

3. Zielsetzungstheorie nach Locke & Latham

3.1. Entwicklung eines Leitfadens für Zielsetzungsgespräche

3.2. Umsetzungsvorschläge für ein Zielvereinbarungsgespräch

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Anwendung der Zielsetzungstheorie nach Locke & Latham in der betrieblichen Praxis, um durch strukturierte Zielvereinbarungsgespräche die Mitarbeitermotivation zu steigern und die Unternehmensleistung zu optimieren.

  • Grundlagen und Definitionen der Zielsetzungstheorie
  • Bedeutung von intrinsischer und extrinsischer Motivation
  • Kriterien für operative und präzise Zielformulierungen
  • Methoden zur Messung der Zielerreichung
  • Gestaltungsempfehlungen für effektive Mitarbeitergespräche

Auszug aus dem Buch

3.1. Entwicklung eines Leitfadens für Zielsetzungsgespräche

Die Zielsetzungstheorie ist eine Motivationsmethode um die Leistungsbereitschaft und die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern zu steigern. Die grundsätzliche Frage beschäftigt sich damit, wie das menschliche Leistungshandeln, durch in Aussicht gestellte Ziele beeinflusst werden kann (Locke/Latham, 1990, S. 2). Die Theorie geht davon aus, dass das Handeln von Menschen immer von höheren Zielen geprägt ist und von Emotionen beeinflusst wird. (Müller-Vorbrüggen & Radel, 2017, S. 146). Zunächst muss ein Arbeitgeber sich mit der Thematik befassen, wieso es Mitarbeiter gibt, welche immer hochmotiviert sind und Höchstleistungen erbringen, andere jedoch nicht. Der Begriff Motivation beschreibt die Beweggründe und Einflüsse, die Entscheidungen, Handlungen oder ähnliches hervorrufen. Mit anderen Worten ausgedrückt, damit ist jedes Verhalten, außer ideenloses gemeint. Die Stärke und Intensivität der Motivation ist je nach Menschen und Ereignis unterschiedlich, da jeder Mensch andere Beweggründe hat, welche ihn antreiben. Um den Charakter einer Motivation zu bestimmen, werden drei Attribute genutzt: Intensität, Ausrichtung und Dauerhaftigkeit. Die Intensität beschreibt die Anstrengung eines Menschen ein Ziel zu erreichen. Ist ein Mitarbeiter hoch motiviert und bereit seine Leistung zu erbringen, womöglich sogar über seine Regelarbeitszeit hinaus, so ist es Aufgabe der Führungskraft bzw. seines direkten Vorgesetzten diese Motivation und den vorhanden Leistungswillen in die richtige Richtung zu dirigieren, damit Handlungen des Einzelnen positive Auswirkungen auf die Ziele der Firma haben. Die Dauerhaftigkeit beschreibt das Durchhaltevermögen eines Arbeitnehmers. Sie zeigt, ob der Mitarbeiter in der Lage ist, eine ihm gestellte Aufgabe zu meistern oder ob er bei den ersten auftretenden Problemstellungen frustriert wird und aufgibt. Forschungen belegen, dass Motivation keine Persönlichkeitseigenschaft ist, welche von Geburt an gegeben ist, wie beispielsweise Intelligenz, sondern dass diese beeinflusst werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz von Zielen für das menschliche Handeln ein und erläutert die Forschungsfrage im Kontext moderner Führung.

2. Einführung in das Themengebiet: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Themas gelegt, indem Kontextfaktoren und zentrale Begriffe für die weitere Arbeit geklärt werden.

3. Zielsetzungstheorie nach Locke & Latham: Dieses Kernkapitel analysiert die wissenschaftliche Theorie hinter Zielsetzungen und leitet daraus praktische Leitfäden und Umsetzungsvorschläge für Zielvereinbarungsgespräche ab.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Qualifikation und Empathie bei Führungskräften zur erfolgreichen Gestaltung von Zielprozessen.

Schlüsselwörter

Zielsetzungstheorie, Mitarbeiterführung, Zielvereinbarungsgespräch, Motivation, Leistungshandeln, Führungskraft, Personalentwicklung, Management by Objectives, Zielformulierung, Feedback, Leistungsbereitschaft, Arbeitnehmer, Zielerreichung, Unternehmensführung, Leistungsbeurteilung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung der Zielsetzungstheorie nach Locke & Latham, um durch strukturierte Zielvereinbarungen die Führung von Mitarbeitern zu optimieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Motivationspsychologie im Arbeitskontext, die korrekte Definition und Formulierung von Zielen sowie die praktische Durchführung und Bewertung von Mitarbeitergesprächen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit möchte aufzeigen, wie durch eine fundierte Zielsetzungsstrategie die Produktivität gesteigert und gleichzeitig eine motivierende Arbeitsumgebung für die Mitarbeiter geschaffen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die bestehende Erkenntnisse der Motivationspsychologie und Managementlehre zusammenführt und für die Praxis operationalisiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch Locke & Latham und die daraus abgeleitete praxisnahe Entwicklung von Leitfäden und Bewertungsmethoden für Zielgespräche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist primär geprägt durch Begriffe wie Zielsetzungstheorie, Motivation, Zielvereinbarung, Führungskompetenz und Leistungsmanagement.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Sachzielen und Entwicklungszielen?

Sachziele beziehen sich auf konkrete Arbeitsergebnisse und Ressourcen, während Entwicklungsziele die persönliche Karriere und den Kompetenzaufbau der Mitarbeiter in den Fokus rücken.

Welche Bedeutung haben operative Ziele in der Arbeit?

Operative Ziele sind entscheidend, da sie nach den Kriterien Wer, Was, Wieviel, Wann und Womit definiert werden müssen, um für Mitarbeiter klar verständlich und bewertbar zu sein.

Warum ist die Wahl der Bewertungsskala von Bedeutung?

Die Skala entscheidet darüber, wie präzise eine Leistung gemessen wird, wobei zwischen drei-, vier- oder fünfstufigen Systemen abgewogen werden muss, um Leistungsgerechtigkeit und Neutralität zu wahren.

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Details

Title
Zielsetzungstheorie nach Locke und Latham. Gestaltungsempfehlungen für Zielvereinbarungsgespräche
College
Munich University of Applied Sciences
Course
Grundlagen der Unternehmensführung
Author
Christopher Duftschmid (Author)
Publication Year
2018
Pages
24
Catalog Number
V454003
ISBN (eBook)
9783668919440
ISBN (Book)
9783668919457
Language
German
Tags
zielsetzungstheorie locke latham gestaltungsempfehlungen zielvereinbarungsgespräche
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christopher Duftschmid (Author), 2018, Zielsetzungstheorie nach Locke und Latham. Gestaltungsempfehlungen für Zielvereinbarungsgespräche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/454003
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